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Wenn es um die Gründung einer Familie geht, so sollte gleichgeschlechtlichen Paaren natürlich auch die Adoption ermöglicht werden. Dann wäre direkt das nächste Relikt abgeschafft.

Ich persönlich bin jeglicher Ehe etc. Sehr offen gegenüber, jeder kann imo tun und lassen was er will, solang er keinem Dritten schadet aber ob es so gut ist wenn gleichgeschlechtliche Partnr Kinder adoptieren ist imo noch ne Diskussion wert bzw. Sollte man zumindest etwas kritischer sehen. Andererseits ist es auf jeden Fall besser als sie in nem Heim aufwachsen zu lassen.
 
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Ich persönlich bin jeglicher Ehe etc. Sehr offen gegenüber, jeder kann imo tun und lassen was er will, solang er keinem Dritten schadet aber ob es so gut ist wenn gleichgeschlechtliche Partnr Kinder adoptieren ist imo noch ne Diskussion wert bzw. Sollte man zumindest etwas kritischer sehen. Andererseits ist es auf jeden Fall besser als sie in nem Heim aufwachsen zu lassen.
Wieso "sollte" man das kritischer sehen, wenn es keine Gründe dafür gibt?

Sogar ganz im Gegenteil, nicht Regenbogenfamilien haben einen schlechten Einfluss auf Kinder, sondern die Akzeptanz der Gesellschaft dieser. Also ist genau das, was du als diskussionswürdig bzw. kritisch zu sehen beschreibst schädlich.

http://www.huffingtonpost.de/2015/0...-eltern-ihren-kindern-wirklich_n_7790932.html
 
ob es so gut ist wenn gleichgeschlechtliche Partnr Kinder adoptieren ist imo noch ne Diskussion wert bzw. Sollte man zumindest etwas kritischer sehen. Andererseits ist es auf jeden Fall besser als sie in nem Heim aufwachsen zu lassen.

Der Diskurs läuft schon ewig und mittlerweile gibts etliche Gruppen die sich nach eingehenden Studien für Regenbogenfamilien aussprechen (American Psychiatric Association, American Psychological Association, National Association of Social Workers, American Academy of Pediatrics,...) dazu kommen diverse, staatlich in Auftrag gegebene Gutachten verschiedenster Nationen (ua auch von Deutschland), die alle zu dem Entschluss kommen, dass keine Nachteile für die Entwicklung eines Kindes festzustellen sei. Bei dieser Masse an positiven Befunden scheints wirklich nur mehr eine frage individueller Moralvorstellungen zu sein.
 
Ich dachte ehrlich gesagt dass die Ehe für Alle hier schon längst erlaubt ist. Ist sone Sache bei der man in 20 Jahren gar nicht glauben kann, dass das vor 20 Jahren noch verboten war.
 
Ist halt "nur" eine eingetragene Lebensgemeinschaft.

Wenn das Wort "Ehe" so religiös geprägt ist dann nennt es halt für alle Menschen so und die Ehe ist nur noch ein Akt der rein kirchlich vollzogen werden kann und fertig.

Als ob es mich kratzt wie es genannt wird solange für alle dieselben Pflichten, Chancen und Möglichkeiten bestehen (Sprichwort Adoption etc)
 
Ich persönlich bin jeglicher Ehe etc. Sehr offen gegenüber, jeder kann imo tun und lassen was er will, solang er keinem Dritten schadet aber ob es so gut ist wenn gleichgeschlechtliche Partnr Kinder adoptieren ist imo noch ne Diskussion wert bzw. Sollte man zumindest etwas kritischer sehen. Andererseits ist es auf jeden Fall besser als sie in nem Heim aufwachsen zu lassen.

Was hier schon von den Anderen gesagt wurde trifft hier zu. Es geht doch nicht darum, dass es einem Kind schaden würde, wenn es nur "Mama" oder nur "Papa" hat. Die Gesellschaft schadet dem Kind. Nicht das nicht Vorhandensein eines Elternteiles hat negativen Einfluss, sondern der "Druck", das ständige nachfragen, dass betonen, wie wichtig beide Elternteile sind, das ist es was das Kind letztendlich unter Druck setzt, ihm eventuell schadet. Das ist aber nicht das Problem der Eltern, sondern einer Gesellschaft die dazu aufgefordert ist, um- bzw. weiterzudenken. Nicht mehr und nicht weniger.
 
Aber was schützt man denn, wenn man es anderen verwehrt? Es wird doch niemandem was weggenommen, einfach nur erweitert.

Das ist ja nichtmal ein Argument, weil es inhaltlich einfach nicht schlüssig ist und einen falschen Schluss zieht.
Und was du als "der Staat" bezeichnest, betrifft doch auch nur noch Teile der Union. Und die Kirche, aber die sollte in Sachen Politik auch nichts zu melden haben, zumindest was die Gesetzgebung betrifft.

Ich glaube nicht, dass es da im Kern um's "verwehren" geht. Man bezieht sich eben auf die Formulierung im Grundgesetz und ist der Meinung, dass man sich dabei etwas gedacht hat. In der Folge sieht man homosexuelle Partnerschaften einfach nicht als im Sinne des Grundgesetzes vorgesehene Zielgruppe für die Ehe. Eine Gleichstellung findet ja nun mal bereits statt. Insofern wird hier höchstens ein symbolischer Wert verwehrt. Es mangelt eben an dem Potential, Kinder zu bekommen. Wenn ich danach suche, finde ich bestimmt auch etliche staatliche Förderungen, die ich nicht bekomme, weil es bei mir nicht zweckmässig wäre. Und da frage ich nochmal: Ist das wirklich schon Diskriminierung?
Das mit der Adoption ist schön und gut und ich würde es auch begrüßen, wenn das fällt. Aber letztlich ist das ein verschwindend geringer Anteil, verglichen mit Geburten.
 
Dann muss eben im Zweifelsfall das GG geändert werden, was ja kein Problem darstellen würde. Dagegen spricht jedenfalls nichts, ausser für ein paar ewig Gestrige. Fuck, wir sind im Jahr 2017 und die Homo-Ehe schadet keinem Menschen, sie ist ein längst fälliger Akt. :ugly:
 
Das müsste man in jedem Fall, weil ein einfaches Gesetz sonst wahrscheinlich verfassungswidrig wäre.
 
Ich glaube nicht, dass es da im Kern um's "verwehren" geht. Man bezieht sich eben auf die Formulierung im Grundgesetz und ist der Meinung, dass man sich dabei etwas gedacht hat. In der Folge sieht man homosexuelle Partnerschaften einfach nicht als im Sinne des Grundgesetzes vorgesehene Zielgruppe für die Ehe. Eine Gleichstellung findet ja nun mal bereits statt. Insofern wird hier höchstens ein symbolischer Wert verwehrt. Es mangelt eben an dem Potential, Kinder zu bekommen. Wenn ich danach suche, finde ich bestimmt auch etliche staatliche Förderungen, die ich nicht bekomme, weil es bei mir nicht zweckmässig wäre. Und da frage ich nochmal: Ist das wirklich schon Diskriminierung?
Das mit der Adoption ist schön und gut und ich würde es auch begrüßen, wenn das fällt. Aber letztlich ist das ein verschwindend geringer Anteil, verglichen mit Geburten.

Um das Mal klarzustellen: Eine Gleichstellung findet im Augenblick eben nicht statt, die Ehe für alle geht daher über den symbolischen Wert hinaus! Beispiel öffentlicher Dienst: Ein schwuler, verheirateter Beamter oder Soldat erhält nicht den Ehezuschlag von knapp über 100€ monatlich.
 
Um das Mal klarzustellen: Eine Gleichstellung findet im Augenblick eben nicht statt, die Ehe für alle geht daher über den symbolischen Wert hinaus! Beispiel öffentlicher Dienst: Ein schwuler, verheirateter Beamter oder Soldat erhält nicht den Ehezuschlag von knapp über 100€ monatlich.

Da würde ich mich aber eher fragen, ob der Ehezuschlag überhaupt noch zeitgemäß ist. :D

Oder ist der nicht bereits diskriminierend gegenüber Single-Haushalten, die finanziell alles alleine stemmen müssen? :?
 
Ich glaube nicht, dass es da im Kern um's "verwehren" geht. Man bezieht sich eben auf die Formulierung im Grundgesetz und ist der Meinung, dass man sich dabei etwas gedacht hat. In der Folge sieht man homosexuelle Partnerschaften einfach nicht als im Sinne des Grundgesetzes vorgesehene Zielgruppe für die Ehe. Eine Gleichstellung findet ja nun mal bereits statt. Insofern wird hier höchstens ein symbolischer Wert verwehrt. Es mangelt eben an dem Potential, Kinder zu bekommen. Wenn ich danach suche, finde ich bestimmt auch etliche staatliche Förderungen, die ich nicht bekomme, weil es bei mir nicht zweckmässig wäre. Und da frage ich nochmal: Ist das wirklich schon Diskriminierung?
Das mit der Adoption ist schön und gut und ich würde es auch begrüßen, wenn das fällt. Aber letztlich ist das ein verschwindend geringer Anteil, verglichen mit Geburten.
Natürlich könnte man so argumentieren und sagen, die staatliche Institution Ehe wird als Instrument genutzt, um Familien bzw. Paaren (in dem Fall nur Mann und Frau) finanzielle Vorteile zu gewähren, um die Geburtenrate zu steigern.

Dagegen kann man sogar nicht mal viel sagen, allerdings dürfte dann die Ehe wirklich nur Personen offen stehen, die im gebärfähigen Alter sind. Von daher führt es die Ehe ad absurdum, wenn ich das als Grund nehmen würde (wie ja von einigen Politikern der Union), um Homosexuellen die Ehe zu verwehren.

Eine Ehe geht ja noch viel weiter, nicht nur der symbolische Wert ist für viele Personen immens und die finanziellen Vorteile sind ja auch nicht schlecht (vor allem dann, wenn auch schon Kinder in einer Regenbogenfamilie aufwachsen).
Die gleichen Rechte und Pflichten zu haben, wie Heterosexuelle Paare eben auch, das ist doch der Punkt. (Gesellschaftliche) Akzeptanz kann nur dann geschaffen werden, wenn die Bedingungen für alle gleich sind.
 
Da würde ich mich aber eher fragen, ob der Ehezuschlag überhaupt noch zeitgemäß ist. :D

Oder ist der nicht bereits diskriminierend gegenüber Single-Haushalten, die finanziell alles alleine stemmen müssen? :?

Wenn der Ehe-Haushalt kinderlos ist gibt es keinen Grund für einen Ehezuschlag, richtig.

Aber auch das ist Deutschland... eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
 
Gibt zu dem auch genug Ehen die kinderlos sind, die nur symbolischen Wert haben und um den Partner abgesichert zu wissen.

Wo hier auch das Argument der Geburten kommt: In Deutschland sind mittlerweile rund 35% aller Kinder außerehelich geboren.
 
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