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VOTE Fischerei und Angeln verbieten?

Fischerei abschaffen?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Komplett verbieten ist lächerlich ohnegleichen, aber auch typisch für Peta. Kein Wunder, dass kein klar denkender Mensch den Verein ernst nehmen kann.

Man muss hier deutlich unterscheiden, worum es geht. Reden wir hier von Schleppnetzfischen auf Hochsee oder vom Angler am kleinen See? Aber alles in einen Topf zu werfen ....
Wir haben hier z.B. einen See, der einen viel zu großen Weißfischbestand hat und deswegen ständig Probleme mit der Wasserqualität hat. Zuviel Karpfen wühlen den Grund auf, zerstören die Pflanzen. Gut, Angler, die sich nicht an den Bestandsschutz von Raubfischen halten, tragen dazu bei, weil sie ja unbedingt ihren Hecht rausziehen müssen, aber insgesamt würde der See ohne Fremdeingriff irgendwann umkippen.
 
Bevor gleich jemand kommt und sagt, die Natur regelt das auch alleine: Nein, tut sie nicht, da Karpfen, Wels, Regenborgenforelle und Zander keine einheimischen Arten sind und daher auch kein gleichgewicht mehr in vielen Deutschen gewässern herrscht. :D
 
Gut, das Ergebnis Gewässer für Jahre Tod regelt die schon :D

Na ja, viele Gewässer (und eigentlich fast alles auf der Erde) sind heute so, weil der Mensch eingegriffen hat. Hätte er das nicht, müsste der Mensch nun nicht wieder gegensteuern.

Die Natur würde das sonst anders regeln. Dazu würde mit Sicherheit gehören, dass ein Gewässer auch absterben kann und dann neues Leben entsteht.
 
Bevor gleich jemand kommt und sagt, die Natur regelt das auch alleine: Nein, tut sie nicht, da Karpfen, Wels, Regenborgenforelle und Zander keine einheimischen Arten sind und daher auch kein gleichgewicht mehr in vielen Deutschen gewässern herrscht. :D

Als Hobby-Angler, hüstel, hüstel, war ich verwundert, aber du hast fast Recht. Regenbogenforelle wusste ich, aber Karpfen und Zander haben mich überrascht.

Zumindest in Ostdeutschland gehört der Wels jedoch zu den hemischen Arten:

Silurus_glanis_distmap.png


Das hätte ich nicht gedacht.

Ich gehe übrigens seit ich klein bin angeln. Habe das von meinem Opa mit auf den Weg gegeben bekommen, der einen eigenen Teich hatte und so hab ich dann zusammen mit meinem Vater mit 13 (ich!) den Angelschein gemacht. Als Jugendlicher war ich noch öfter mal los, aber mittlerweile kaum noch, auch da der Verein, in dem ich immer noch bin gute 60 Kilometer weit weg ist und auch die ganze Ausrüstung bei meinen Eltern in der Garage liegt.

In den letzten beiden Jahren war ich öfter beim Arbeitseinsatz als beim Angeln. Prinzipiell ist es schon eine schöne Sache, sich in die Natur zu hocken, sich was zu erzählen und ab und an mal n spannenden Drill zu erleben. Wenn man drüber nachdenkt, ist es natürlich irgendwie falsch, diesen Spaß auf dem Rücken von Tieren auszuleben, aber irgendwie habe ich nie darüber so richtig nachgedacht, weil ich's halt auch schon so lange praktiziere.
 
Als Hobby-Angler, hüstel, hüstel, war ich verwundert, aber du hast fast Recht. Regenbogenforelle wusste ich, aber Karpfen und Zander haben mich überrascht.

In den letzten beiden Jahren war ich öfter beim Arbeitseinsatz als beim Angeln. Prinzipiell ist es schon eine schöne Sache, sich in die Natur zu hocken, sich was zu erzählen und ab und an mal n spannenden Drill zu erleben. Wenn man drüber nachdenkt, ist es natürlich irgendwie falsch, diesen Spaß auf dem Rücken von Tieren auszuleben, aber irgendwie habe ich nie darüber so richtig nachgedacht, weil ich's halt auch schon so lange praktiziere.
Ich früher nämlich auch, daher hatte ich das so schnell im Kopf ^^ Die Liste ist sogar noch viel länger, schade eigentlich. Auch ohne diese Fische gäbe es hier einen tollen, vielfältigen Bestand.

Hab leider nach der Ausbildung nicht mehr die Zeit gefunden, regelmäßig zu gehen. Dazu kam, dass der Verein hier leider von alten, hochnäsigen Affen geführt wird, die alle Jugendlichen für Asis halten. Aber munter jeden aufnehmen, sodass alle Gewässer im Verein extremst überfischt sind...
 
Ich früher nämlich auch, daher hatte ich das so schnell im Kopf ^^ Die Liste ist sogar noch viel länger, schade eigentlich. Auch ohne diese Fische gäbe es hier einen tollen, vielfältigen Bestand.

Hab leider nach der Ausbildung nicht mehr die Zeit gefunden, regelmäßig zu gehen. Dazu kam, dass der Verein hier leider von alten, hochnäsigen Affen geführt wird, die alle Jugendlichen für Asis halten. Aber munter jeden aufnehmen, sodass alle Gewässer im Verein extremst überfischt sind...

Ich finde da auch kaum noch die Zeit für. Mein Vater will immer gerne mit mir los, muss sich aber viel um meine Oma kümmern und ist auch leidenschaftlicher Läufer, da richtet er quasi alles nach aus. Bleibt also quasi nur das Wochenende und da ist ja auch meistens Bundesliga.


Mit dem Vereinswesen tu ich mich auch sehr schwer. Gerade bei den Arbeitseinsätzen merkt man doch, wie viele Schwachmaten da so sind und gerade auch oft höhere Ämter innehaben – wenngleich nie die höchsten. Kommt halt daher, dass viele diese Vereinsarbeit scheuen und wer sich engagiert schnell aufsteigt. Die lassen dann halt auch auf Arbeitseinsätzen ordentlich den Larry raushängen. Zusätzlich rechnet sich der Arbeitseinsatz für mich natürlich nur bedingt, ich verballer alleine für die Fahrt hin und zurück mindestens 10 Euro Diesel, die ich dann natürlich vom erstatteten Mitgliedsbeitrags-Anteil abziehen kann. Meistens mach ich’s nur aus Mitleid, dass mein Vater mit den Honks nicht alleine abhocken muss. Aber letztes Jahr hab ich’s mal ausfallen lassen.


Und was die Gewässer angeht, ist das jetzt auch nicht so aufregend. Kaum Fließgewässer, die die meiste Zeit auch ziemlich verkrautet sind. Und Stehgewässer finde ich meistens etwas langweilig, vor allem wird man da auch oft von Spaziergängern genervt.


„Na, schon was gefangen?“ :D


Ich hab schon manchmal nachgedacht, hier nach OL zu wechseln, aber irgendwie bin ich auch nicht der Typ, der sich da alleine hinsetzt. Aber von den Gewässern her wäre es hier echt ne Nummer geiler.
 
Ich finde da auch kaum noch die Zeit für. Mein Vater will immer gerne mit mir los, muss sich aber viel um meine Oma kümmern und ist auch leidenschaftlicher Läufer, da richtet er quasi alles nach aus. Bleibt also quasi nur das Wochenende und da ist ja auch meistens Bundesliga.


Mit dem Vereinswesen tu ich mich auch sehr schwer. Gerade bei den Arbeitseinsätzen merkt man doch, wie viele Schwachmaten da so sind und gerade auch oft höhere Ämter innehaben – wenngleich nie die höchsten. Kommt halt daher, dass viele diese Vereinsarbeit scheuen und wer sich engagiert schnell aufsteigt. Die lassen dann halt auch auf Arbeitseinsätzen ordentlich den Larry raushängen. Zusätzlich rechnet sich der Arbeitseinsatz für mich natürlich nur bedingt, ich verballer alleine für die Fahrt hin und zurück mindestens 10 Euro Diesel, die ich dann natürlich vom erstatteten Mitgliedsbeitrags-Anteil abziehen kann. Meistens mach ich’s nur aus Mitleid, dass mein Vater mit den Honks nicht alleine abhocken muss. Aber letztes Jahr hab ich’s mal ausfallen lassen.


Und was die Gewässer angeht, ist das jetzt auch nicht so aufregend. Kaum Fließgewässer, die die meiste Zeit auch ziemlich verkrautet sind. Und Stehgewässer finde ich meistens etwas langweilig, vor allem wird man da auch oft von Spaziergängern genervt.


„Na, schon was gefangen?“ :D


Ich hab schon manchmal nachgedacht, hier nach OL zu wechseln, aber irgendwie bin ich auch nicht der Typ, der sich da alleine hinsetzt. Aber von den Gewässern her wäre es hier echt ne Nummer geiler.
Jo, ähnlich wie bei mir. In der Woche bin ich 1 - 2 mal Blasmusik machen, an den Wochenende von Frühjahr bis Herbst sowieso. Die freien Wochenende macht man dann halt was mit der Freundin und die restlichen Tage unter der Woche ist man froh, wenn man auf der Couch liegt. Hab daher ende letzten Jahres fast alles verkauft, nur ne Rute/Rolle behalten fürn Forellenpuff oder so.

Bei uns sind das in den oberen Ebenen nicht mal Honks. Das sind halt alles Rentner. Die kommen dann vorbei, raunzen einen erst mal an, ob man einen Schein dabei hat. Kennen keine Tageszeit und finden sich auch sonnst selber total geil. Da wird halt erst mal alles beanstandet, egal ob alles in Ordnung ist oder nicht. Aber die scheinen ein ganz seltsames Bild von der Jugend zu haben. Oder sind alle schon verbittert. Ich weiß auch nicht, jedenfalls haben sich meine Freunde und ich nie willkommen gefühlt an den Gewässern oder genrell im Verein.
 
Ich habe mal auf einem Arbeitseinsatz etwas mitbekommen, das spiegelt die Atmosphäre wie beschrieben ganz gut wider.

Schriftführer oder sowas holt eine Angel mit vertüdderter Schnur aus dem Schuppen und sagt zum Präsident:

„Hier, guck dir das an…..das is unsere Jugendgruppe“.

„Joa dann….mach’s doch besser und enttüdder die doch eben“.
 
Sieht man in Australien. Dann sterben halt ganze Arten aus.

Jetzt müsste man weiter ausholen, und das hat wohl weniger mit dem eigentlichen Thema zu tun...

Natürlich gibt es extreme Beispiele. Was man aber bspw. auf den Klimawandel, von Menschenhand verursacht, schieben kann, ist ein anderes Thema. Auch hier kann man wieder sagen, dass wir nur das verhindern müssen, was wir selbst verursacht haben.

Aber auch ohne Klimawandel gab es auf der Erde immer wieder verschiedene Klimaperioden. Und die hatten teilweise auch das Aussterben diversester Arten zur Folge.

Den Menschen gibt es wie lange? ~200.000 Jahre? Und wie lange gibt es die Erde? Wir sind zeitlich gesehen ein Fliegenschiss für die Welt. Und die Erde hat sich schon immer selbst geregelt und würde es auch ohne uns tun.

Wenn nicht einheimische Fische hier unsere Flüsse und Seen bewohnen und somit das Gleichgewicht stören, muss man also erstmal fragen, warum diese Fische hier sind, wie es dazu kam. Und wenn man die Natur walten lassen würde, würde sie es regeln. Dem Mensch gefällt das halt nicht und mit Verlaub, er hat auch nicht die nötige Zeit dabei zuzuschauen. :D
 
Kommt drauf an. Hobbyangler sehe ich jetzt nicht als Problem. Zumindest sind die, die ich kenne auch aktiv in den Gebieten wo sie fischen am Schutz der dortigen Gewässer beteiligt und kümmern sich um den Fischbestand. Das sind jetzt keine Spaßangler.

Das Problem sind Dinge wie die die rücksichtslosen Massenfänge oder die Walfänge. Da hätte ich nichts gegen ein Verbot. Genauso wie ich ein Verbot der großen Schlachthöfe und Tierfarmen wirklich sehr begrüßen würde.
 
Naja, PETA muss natürlich überspitzen, um Gehör zu finden.

So ist es. Die ganzen Organisationen die Tierrechte fordern sind darauf angewiesen sich dadurch Gehör zu verschaffen. Ist bei zB den Gewerkschaften auch nicht anders, wenn wieder unterschiedliche Interessensgruppen aufeinander treffen. Da wird auch erstmal mit völlig unrealistischen Forderungen aufeinander geprallt, bevor Zugeständnisse gemacht werden.
 
...Fisch für mich viel geiler ist als Fleisch. Ich könnte sofort für die Ewigkeit auf Fleisch verzichten, aber nicht auf Fisch.
 
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