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SWI Nintendo Switch

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Texte liest doch niemand mehr...

Ich mag ja die Reviews von 4p. Gerade wegen der Texte. Und wenn man die Texte wirklich liest, kann man auch die %-Zahlen nachvollziehen. Und wenn man die Texte liest, kann man danach auch für sich selbst entscheiden, ob die Kritikpunkte für einen selbst auch zutreffen und somit abschätzen, inwiefern das Review passen könnte.

Das klingt für mich allemal plausibler als Kritikpunkte zwar zu nennen, aber nichts davon in die Wertung aufzunehmen.

Es ist halt alles subjektiv. Platz auf der Rücksitzbank kann ein Kritikpunkt bei einem Auto sein, wenn man aber zu 99% alleine fährt, ist es scheissegal in der eigenen Betrachtung.
 
Am Ende kann auch ein einziges Element ein Spiel unspielbar für einzelne Nutzer machen.
Exakt. Ich hab auch solche Dinge. Als vordringlichtes Beispiel: Absolute Zeitlimits in Spielen.
Das hat mir ein Dead Rising verhagelt und das ist der Grund, wieso ich niemals Majora's Mask spielen werde (ja, ich weiß, dass man die Zeit beeinflussen kann, ich hab sie aber trotzdem immer im Nacken).

Hat ein Spiel dieses Feature, ists bei mir sofort unten durch, es macht mir unter keinen Umständen Spaß, egal wie toll die restlichen Aspekte des Spiels sind.

Selbst bei JnRs kotzt mich ein Level-Zeitlimit tierisch an, v.a. wenns in den Stages was zu entdecken gibt.
 
Was ich nicht so verstehe, erst wird hier ein skandal gemacht dass die reviewer nicht unter Druck gesetzt werden sollen und zeit haben ein spiel auch so lange zu spielen um ein ehrliches review abzugeben, dann kamen die vorschnellen 10er hype clickbait reviews was total ins eigene wunsch weltbild und langsam trudeln reviews nach ordentlicher spielzeit die halt nicht ganz so euphorisch ausgefallen sind und jetzt ist das wieder nicht ok?
 
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Das klingt für mich allemal plausibler als Kritikpunkte zwar zu nennen, aber nichts davon in die Wertung aufzunehmen.

Aber wieso? Dieses Dogma würde doch nur bedeuten, dass man mit der Wertung versucht, SpielSPASS zu objektivieren, was nicht geht. Mechanische Zusammenhänge wie "ich hab zwei Kritikpunkte, das bedeutet 7,5% Abwertung" sind bei Spielereviews fehl am Platz. Wie bekloppt das im Endeffekt ist, sieht man z.B. bei der CBS, die das ja auf die Spitze treibt.
IMO ist diese mechanische Denkweise auch noch überproportional stark im deutschen Spielejournalismus zu finden (ala "1 Punkt Abzug gibts wegen den matschigen Texturen") und in meinen Augen einer der Gründe, wieso der hiesige Games-Journalismus grandios gegen die US- und UK-Pendants abstinkt.

Die Endwertung ist nicht mehr als eine Zusammenfassung des Spaßes, den man empfunden hat. Und der kann eben auch bei 10/10 liegen, obwohl man Schwachstellen in den Spielmechaniken, Story etc. entdeckt oder kann bei 7/10 liegen, obwohl man nur wenig Kritikpunkte hat, die aber den eigenen Spaß verhageln.
 
Wieso? Hier sagen doch alle, dass es so passt. Dass "das Internet" da wieder ein Fass aufmacht, ist doch ne komplett andere Geschichte. Für mich ist Zelda aber in jedem Fall mehr als nur gehobener Durchschnitt.
 
Und ja, ich kann verstehen, dass einen die sehr begrenzte Waffenhaltbarkeit SO nervt, dass es massiv am Spielspaß zerrt.

ich akzeptiere die meinung, verstehe sie jedoch kein stück.

das spiel zwingt einen, aus alten spielweisen auszubrechen. und nach kurzer eingewöhnungsphase macht es sogar spaß.

ich bin der typ "schwert und schild". lasse normalerweise alles andere liegen oder verkaufe es. hier nutze ich alles was geht. und wenn es irgendwas schäbiges ist, dann werfe ich es dem gegner an die birne. auch äxte, langwaffen, zweihänder werden genutzt. ganz einfach deswegen, weil man sich nicht auf seinen waffen "ausruhen" kann. macht _für mich_ laune und steigert die kurzweiligkeit.
 
Mich stört der Punkt auch. Ich identifiziere mich nun mal gerne mit meiner Ausrüstung. Diese Designentscheidung ist aber Geschmackssache, deshalb kann ich es dem Spiel nicht wirklich ankreiden.
 
Aber wieso? Dieses Dogma würde doch nur bedeuten, dass man mit der Wertung versucht, SpielSPASS zu objektivieren, was nicht geht. Mechanische Zusammenhänge wie "ich hab zwei Kritikpunkte, das bedeutet 7,5% Abwertung" sind bei Spielereviews fehl am Platz. Wie bekloppt das im Endeffekt ist, sieht man z.B. bei der CBS, die das ja auf die Spitze treibt.
IMO ist diese mechanische Denkweise auch noch überproportional stark im deutschen Spielejournalismus zu finden (ala "1 Punkt Abzug gibts wegen den matschigen Texturen") und in meinen Augen einer der Gründe, wieso der hiesige Games-Journalismus grandios gegen die US- und UK-Pendants abstinkt.

Ein (professionelles) Review sollte nicht versuchen, Spielspass zu objektivieren. Das erwarte ich garnicht. Aber wenn z.B. die Grafik eines Spiels Fehler hat, die sich ggfls. sogar negativ auf das Gameplay auswirken, dann muss das nicht nur genannt werden, es sollte IMO auch irgendwie in die Wertung einfliessen.

Und wenn jemand keinen Bock auf die sich abnutzenden Waffen hat, warum soll man das nicht nur nicht nennen können, sondern auch nicht in die Wertung einfliessen lassen? Was nutzt mich als Leser ein Review, was den Umstand in einem ganzen Kapitel negativ behandelt, aber es dann letztlich eigentlich doch egal ist?

Ich sag ja auch nicht, dass alle Reviewer das so machen sollen. Ich bin alt genug, um aus dem Text meine Schlüsse zu ziehen und zu wissen, ob ein Kritikpunkt für mich auch Gültigkeit hätte.
 
Auf der anderen Seite würde ich mir wünschen dass Jim zB auch nur halb so kritisch an Horizon rangegangen wäre. Horizon ist schlichtweg kein gutes Videospiel und hat trotzdem lauter hohe Kritiken eingefahren.
 
Dünnes eis mit horizon wenn man sie hier die usermeinungen durchliest.

Und dass zelda kein scheiß spiel isg sollte nach den usermeinungen auch klar sein.

Wie kann man sich nur so aufziehen an einzelnen meinungen die man auf der einen seite mit jedem mittel verteidigt dass es sie gibt und auf anderer seite jene beschissen findet dass dies dann jemand ausnutzt und seine eigene meinung kundtut. Das spiel wird für einen selbst doch nicht schlecht nur weil einer nicht damit warm wurde. Horizon mag einem auch nicht gefallen, klar, aber man sollte das als eigene meinung verkaufen und nicht als fakt.
 
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Es ist schlecht geschrieben, repititiv, überversimplifiziert in den Mechaniken und randvoll mit lustlos gestaltetem Fillercontent. Typischer Fall von absolutem Grafikblender.
 
Ein (professionelles) Review sollte nicht versuchen, Spielspass zu objektivieren. Das erwarte ich garnicht. Aber wenn z.B. die Grafik eines Spiels Fehler hat, die sich ggfls. sogar negativ auf das Gameplay auswirken, dann muss das nicht nur genannt werden, es sollte IMO auch irgendwie in die Wertung einfliessen.

Und wenn jemand keinen Bock auf die sich abnutzenden Waffen hat, warum soll man das nicht nur nicht nennen können, sondern auch nicht in die Wertung einfliessen lassen? Was nutzt mich als Leser ein Review, was den Umstand in einem ganzen Kapitel negativ behandelt, aber es dann letztlich eigentlich doch egal ist?

Ich sag ja auch nicht, dass alle Reviewer das so machen sollen. Ich bin alt genug, um aus dem Text meine Schlüsse zu ziehen und zu wissen, ob ein Kritikpunkt für mich auch Gültigkeit hätte.
Nein, da hast du mich falsch verstanden :)

Wenn ein Reviewer z.B. die sich abnutzenden Waffen kritisiert und es für ihn subjektiv eine entsprechend große Einbuße an Spielspaß war, dann soll er das natürlich durch Abwerten kenntlich machen.
Aber es kann auch gut sein, dass man die Waffen als Schwachstelle erkennt, aber es einen im Spiel nicht mehr stört. So ist das bei mir z.B. Ich denke, den Aspekt hätte man irgendwie besser machen können und ich bin allgemein absolut kein Fan von sich abnutzendem Equipment, aber im Spiel drin ists mir einfach wurscht.

Hatte sich ursprünglich für mich so angehört, als würdest du einen mechanischen Zusammenhang "Mangel im Spiel = Abwertung" erwarten. Ich sagte da nur, dass dieser Zusammenhang eben durch den zutiefst subjektiven Spaß gefiltert wird und Kritikpunkte entsprechend subjektiv abgeschwächt oder verstärkt werden.

Und deswegen sehe ich z.B. auch Jims 10/10 für Horizon als valide an. In seinem Text hat er durchaus Kritikpunkte geschrieben und erwähnt, dass der Kern des Spiels auch nicht anders ist als bei jedem Ubisoft-Spiel. Nur hatte er eben aufgrund bestimmter Elemente des Spiels so viel Spaß, dass es nicht stört.
So ist das halt mit subjektiver Kritik... Geht in beide Richtungen.
 
Jim hat btw auch berechtigten Beef mit Nintendo wegen den Copyright Claims und der monetisierung seiner Videos zu Nintendo Spielen. Da würde ich auch kritischer rangehen als Journalist. Mensch bleibt Mensch.

Ändert allerdings nix an meiner Meinung dass Sterling ein feiner Kerl ist.
 
Jim hat btw auch berechtigten Beef mit Nintendo wegen den Copyright Claims und der monetisierung seiner Videos zu Nintendo Spielen. Da würde ich auch kritischer rangehen als Journalist. Mensch bleibt Mensch.

Ändert allerdings nix an meiner Meinung dass Sterling ein feiner Kerl ist.
Ja, auf Nintendo ist er nicht gut zu sprechen, das ist kein Geheimnis :D

Die Sache mit der Monetarisierung erledigt er ja mit seinem Copyright Deadlock ganz hervorragend und immer wieder unterhaltend :D
 
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