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KT Durchgespielt! - Der Thread! (2 Betrachter)

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Jazzpunk (PS4)

Gestern beendet, über mehrere Wochen immer mal wieder ein bisschen gespielt. Würde man sich nur auf die Hauptaufgabe konzentrieren wäre das Spiel wohl in einer viertel Stunde vorbei, aber das Ausprobieren und erkunden der Level steht hier ganz klar im Vordergrund. Der Humor hat zwar jetzt nicht immer zu 100% meinen Nerv getroffen, stellenweise war's dann doch zu gewollt, aber allein schon alles und jeden in der Spielwelt anzuklicken und auszuprobieren, Secrets und versteckte Gags zu finden, hat echt Spaß gemacht.
 
Gears of War 4 (PC)

Gerade beendet und ich muss sagen, dass mich die Kampagne wirklich prima unterhalten hat. Einfach ein gutes Gears mit superber Steuerung und wirklich höchst ansehnlicher Optik. Für mich der beste Teil nach dem ersten, auch finde ich keineswegs, dass es zu wenige Höhepunkte gab wie 4Players schreibt. Auch die Robotergegner am Anfang haben mich gar nicht gestört, die Setpieces waren teilweise echt eindrucksvoll.

8/10
 
IMG_3162.jpg
Was ein episches Ende :D
 
Homefront: The Revolution

Laggs, nachladende Texturen, schlechte Gesichtsanimationen, schlechtes Zielen etc.
Die Ladezeiten beim ersten Spieleinsteig sind auch ein riesen Witz. Habe es nicht nachgemessen aber über 2 Minuten werden es schon sein, hatte noch kein Spiel das so lange lädt.

Auch ultra nervig, wenn man sich im Lager befindet und z. B. seine Waffen aufrüsten will, dann labern einen manchmal Charaktere die ganze Zeit dumm von der Seite an und zwar immer wieder der gleiche lästige Satz.

Die Story wäre eigentlich okay, wenn sie nicht durch dieses gezwungene eroberen von Waffenlagern etc. in die Länge gezogen worden wäre.

Der Satz bei den Credits "Promise this was only the beginning" (oder so ähnlich) klang wie eine Drohung!
 
Oxenfree (Xbox One)

Hat mir wirklich gut gefallen! Alleine der Synthesizer Soundtrack gemischt mit dem einzigartig, düsteren Grafikstil haben mich aufblühen lassen.

Das Gameplay beschränkt sich auf das erkunden einer überschaubaren, wenn auch untypischen Open World. Diese ist ähnlich aufgebaut, wie das von einem Metroidvania, nur erlangt man hier keine neuen Fähigkeiten, weshalb einige Gebiete nur durch den Verlauf der Geschichte freigeschaltet werden. Das führt jedoch zu starkem backtracking, welches aber durch die Dialoge zwischen den Charakteren etwas erträglicher gemacht wird.

Apropos Charaktere: Die sind tatsächlich, mit einer Ausnahme, nicht so nervig, wie sie es hätten sein können. Natürlich sind sie etwas Naiv, aber sie haben mich weitaus weniger gestört, als z.b bei Life is Strange.

Generell sind sich die beiden Spiele garnicht mal so unähnlich. Beide erzählen eine Coming of Age Geschichte, die um ein deutlich größeres Mysterium erzählt wird. Oxenfree hat mir letztendlich aber besser gefallen, da ich zum einen das Voice Acting mit Erin Yvette & Gavin Hammon authentischer und besser finde, als das von Hannah Telle & Ashly Burch. Und zum anderen mochte ich die Dialoge deutlich mehr. Sie sind jetzt zwar kein Meisterwerk oder ähnliches, aber sie sind mir deutlich seltener, negativ, aufgefallen.

Die 10€ waren es mir allemal wert. Auch die kurze Laufzeit von "nur" 5 - 6 Stunden gingen voll in Ordnung. Eine längere Spielzeit hätte dem spiel tatsächlich nur geschadet.
 
Bin mit Life is Strange durch und im Endeffekt froh, dass ich den Titel noch nachgeholt habe. Vom spielerischen Aspekt her fand ich es ein wenig besser als die Telltale Spiele, inhaltlich war zum Beispiel The Wolf Among Us aus meiner Sicht doch noch ein Stück weit ausgefeilter. Unheimlich gut hat mir der Einsatz der verschiedenen Songs gefallen, diese haben wirklich sehr gut zu den einzelnen Szenen gepasst und dadurch stark zum Gesamterlebnis beigetragen. Interessant war natürlich auch wieder die Statistik am Ende jeder Episode, in der man die Aufteilung der Entscheidungen der Spieler sehen konnte. Gerade die beiden Optionen am Ende haben ja nach aktuellem Stand fast ein 50/50 Verhältnis was aus meiner Sicht auch wiederspiegelt, wie schwer die Entscheidung zu treffen ist und wie sehr einem die Charaktere ans Herz wachsen.
 
Dark-Souls-Prepare-To-Die-Edition.jpg



Dark Souls - Prepare to Die Edition (PC)

Oder: Die Lust am Sterben.

Denn man stirbt oft, sehr oft. Manchmal unverdient, meistens verdient. Ok, eigentlich stirbt man nur verdient.
Sterben könnte bei dem ein oder anderen (je nach Rage-Potenzial) auch das Gamepad, oder der Monitor oder man selbst durch einen Herzinfarkt, weil man einfach wieder kein Land sieht, zum xten Mal die selbe Stelle probiert und es nicht gebacken bekommt, man ab und zu einfach keinen Ausweg weiß und sich am Liebsten in die selige Kindheit zurücksehnt, um sich in Mamas warmen Schoß kuscheln zu können um den Schmerz und die Wut, die Dark Souls in einem erzeugt zu vergessen.

Dieses "Problem" (welches keines ist, sondern essentieller Bestandteil) löst sich aber von selbst, wenn man sich auf diese Mechanik einlässt.
Noch nie habe ich mich in ein Spiel so verbissen und mich versucht zu verbessern, Gegner zu beobachten, mich selber zu beobachten um daraus dann Schlüsse zu ziehen.
Ist der Gegner gegen etwas anfällig, wie kann ich die Umgebung nutzen, welches Muster lässt sich erkennen und wie reagiere ich am Besten darauf um am Ende als glorreicher Sieger vom Felde zu ziehen.
Und daraus zieht das Spiel seine Magie und seinen Zauber. Es ist einfach nur lustvoll (und wie), nach zig versuchen einen Gegner zu legen, jederzeit zu spüren, wie stark (oder schwach) man ist oder zu denken glaubt.
Diesen Schub an Glücks- und Erfolgsgefühlen konnte mir bis dato kein Spiel so wirklich bieten (von kompetitiven Sportspielen mal ausgenommen).

Natürlich weiß ich, dass ich hier nichts neues erzähle, so viele haben Dark Souls gespielt und kennen sich bestens damit aus.
Mir geht es genau um die Leute, die bisher vor Dark Souls zurückschreckten, so wie ich einst.
Ich fand die Mechanik und die Formel eigentlich recht interessant, das (Art-)Design sowieso, nur der Schwierigkeitsgrad und der Frust haben immer dazu geführt, es sein zu lassen.

Tut es. Kauft euch das Spiel und probiert es aus.
Denn das für mich entscheidende an Dark Souls ist, dass es fair ist.
Ich konnte zu keiner Sekunde dem Spiel die Schuld geben für mein Versagen, es war immer ich, der unvorsichtig war, nicht richtig überlegt hat oder einfach unkonzentriert an einen Gegner ran ging.
Und dann fällt es (zumindest mir) nicht schwer, konsequent zu "arbeiten" und mich zu verbessern, es macht trotz allem einen riesen Spaß.
Das merkt man spätestens bei einem erneuten Run, in dem man die ersten zwei, drei Bosse ohne große Mühen im ersten Versuch legt und sich durch Gegner nur so easy durchschnetzelt. Man merkt den Fortschritt und das besser Werden, einfach großartig.

9/10

Ganz vergessen, wer sich mehr dafür interessiert, dass Dark Souls genau so sein muss, wie es ist, empfehle ich folgendes Video:
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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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Nein wirklich, Text und Bewertung passt für mich.
Warum keine 10/10?

Die Technik wäre am PC ohne Community-Patch nicht gut und es gab einige wenige Stellen, die mir nicht gefallen haben
 
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Dark Souls - Prepare to Die Edition (PC)

Oder: Die Lust am Sterben.

Denn man stirbt oft, sehr oft. Manchmal unverdient, meistens verdient. Ok, eigentlich stirbt man nur verdient.
Sterben könnte bei dem ein oder anderen (je nach Rage-Potenzial) auch das Gamepad, oder der Monitor oder man selbst durch einen Herzinfarkt, weil man einfach wieder kein Land sieht, zum xten Mal die selbe Stelle probiert und es nicht gebacken bekommt, man ab und zu einfach keinen Ausweg weiß und sich am Liebsten in die selige Kindheit zurücksehnt, um sich in Mamas warmen Schoß kuscheln zu können um den Schmerz und die Wut, die Dark Souls in einem erzeugt zu vergessen.

Dieses "Problem" (welches keines ist, sondern essentieller Bestandteil) löst sich aber von selbst, wenn man sich auf diese Mechanik einlässt.
Noch nie habe ich mich in ein Spiel so verbissen und mich versucht zu verbessern, Gegner zu beobachten, mich selber zu beobachten um daraus dann Schlüsse zu ziehen.
Ist der Gegner gegen etwas anfällig, wie kann ich die Umgebung nutzen, welches Muster lässt sich erkennen und wie reagiere ich am Besten darauf um am Ende als glorreicher Sieger vom Felde zu ziehen.
Und daraus zieht das Spiel seine Magie und seinen Zauber. Es ist einfach nur lustvoll (und wie), nach zig versuchen einen Gegner zu legen, jederzeit zu spüren, wie stark (oder schwach) man ist oder zu denken glaubt.
Diesen Schub an Glücks- und Erfolgsgefühlen konnte mir bis dato kein Spiel so wirklich bieten (von kompetitiven Sportspielen mal ausgenommen).

Natürlich weiß ich, dass ich hier nichts neues erzähle, so viele haben Dark Souls gespielt und kennen sich bestens damit aus.
Mir geht es genau um die Leute, die bisher vor Dark Souls zurückschreckten, so wie ich einst.
Ich fand die Mechanik und die Formel eigentlich recht interessant, das (Art-)Design sowieso, nur der Schwierigkeitsgrad und der Frust haben immer dazu geführt, es sein zu lassen.

Tut es. Kauft euch das Spiel und probiert es aus.
Denn das für mich entscheidende an Dark Souls ist, dass es fair ist.
Ich konnte zu keiner Sekunde dem Spiel die Schuld geben für mein Versagen, es war immer ich, der unvorsichtig war, nicht richtig überlegt hat oder einfach unkonzentriert an einen Gegner ran ging.
Und dann fällt es (zumindest mir) nicht schwer, konsequent zu "arbeiten" und mich zu verbessern, es macht trotz allem einen riesen Spaß.
Das merkt man spätestens bei einem erneuten Run, in dem man die ersten zwei, drei Bosse ohne große Mühen im ersten Versuch legt und sich durch Gegner nur so easy durchschnetzelt. Man merkt den Fortschritt und das besser Werden, einfach großartig.

9/10

Ganz vergessen, wer sich mehr dafür interessiert, dass Dark Souls genau so sein muss, wie es ist, empfehle ich folgendes Video:
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Immer wieder schön, wenn Leute in die Souls Reihe einsteigen, ohne sich von ihrer Elitären Hardcore Community wegekeln zu lassen. :)
 
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