Dieser Moritz Hoffmann lehrt aber auf diesem Gebiet gar nicht an einer Hochschule. Aktuell lehrt er wohl gar nichts sondern verfasst "Twitterprojekte".
Darauf muss ich doch kurz eingehen, wenn du schon einen hohen Standard an den Tag legst, dann recherchiere auch richtig.
Er ist seit 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich "
Geschichte der Landesministerien in Baden und Württemberg in der Zeit des Nationalsozialismus" an der Uni Heidelberg.
Masterarbeit über Holocaustleugnung, Forschungsinteressen in Antisemitismus und Antizionismus, Geschichte der Juden in Deutschland nach 1945, Kulturpolitik im Dritten Reich und Geschichtsvermittlung in den neuen Medien.
Was du lapidar mit Twitterprojekt abtust, ist in Wirklichkeit dahingehend gelagert, da er sich schon länger mit diesem Medium auseinandersetzt (Vorträge: Oktober 2014: Tweeting the Past – Reinforcing the Idea of History in 140 Characters im (Konferenz
"Public History in a Digital World: The Revolution Reconsidered" International Federation of Public History , Universität Amsterdam); gemeinsam mit Cord Arendes;
März 2014: Twitter and History: Utilizing a New Type of Medium (Konferenz "The Media in History and History in the Media, Sidney Sussex College Universität Cambridge)
Veröffentlichungen: Twitter – Medium der Geschichtskultur. Zum Beispiel @9Nov38 (Akteursperspektive), in: Public History Weekly 1 2013, DOI:
http://dx.doi.org/10.1515/phw-2013-779 (gemeinsam mit Charlotte Jahnz und Michael Schmalenstroer)).
Und ich weiß immer noch nicht, wieso krampfhaft versucht wird, ihn irgendwie zu widerlegen.
Kann man nicht einfach akzeptieren, dass Höcke Schwachsinn geschrieben hat und Hoffmann alles mit ein, maximal zwei Sätzen (also natürlich grob und auf das wesentlichste beschränkt) korrigiert hat?
Und ja, am Ende vertraue ich solch einer Person mehr, als z.B. dir, der sich schnell die Frontverläufe auf Spiegel.de ansieht und daraus ableitet, wie es dir eben persönlich "erscheint".