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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

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Hier nun auch mein Roundup von den letzten Wochen:

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Café Society
Weil es beruflich beim jungen Bobby (Jesse Eisenberg) nicht zu gut läuft, reist er von New York nach L.A., wo er sich einen Job bei seinem Onkel Phil (Steve Carell) erhofft. Dieser ist dick im Filmgeschäft und aufgrund vieler Termine in den ersten drei Wochen nach Bobbys Ankunft schon mal nicht zu erreichen. Das Treffen findet dann doch noch statt, und weil Phil nicht viel Zeit hat, stellt er Bobby seine hübsche Assisstentin Veronica (Kristen Stewart) an die Seite.
Für Bobby ist es Liebe auf den ersten Blick. Auch wenn Veronica ihm mitteilt, dass sie einen Freund habe, der viel auf Reisen ist, gibt Bobby nicht so einfach auf und scheint damit Erfolg zu haben. Was Bobby zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiss: Veronicas Freund ist niemand Geringeres als Phil, der plant, seine Ehefrau für seine Assisstentin zu verlassen. Für wen wird sich Veronica entscheiden?

Gute Schauspieler? Check. Cooles Setting? Check. Spannend/unterhaltsam/interessant? Leider nicht.
Woody Allen hat mal wieder zugeschlagen. Ein paar Filme finde ich wirklich gelungen, andere sagen mir nicht wirklich zu. Aber keiner war so langatmig wie Café Society. Ich hoffte förmlich, dass er bald zu Ende ist. Jesse Eisenberg wirkt deplatziert, man nimmt ihm seine Rolle später im Film 0 ab. Dazu ist die Story halt einfach nicht gut. Würde ich niemanden empfehlen
2/10


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Fantastic Beasts and Where to Find Them

Wir sind in New York im Jahr 1926. Die magische Zauberwelt lebt verborgen und die No-Majs - in England "Muggles" genannt - haben keine Ahnung, was da für eine Gesellschaft neben ihrer eigenen existiert. Ein junger Zauberer namens Newt Scamander (Eddie Redmayne) reist ein mit einem alten Koffer als Gepäck und wird sofort in ein grosses Abenteuer gezogen. Dies fängt an mit dem Tausch seines Koffers mit demjenigen von Jacob (Dan Fogler), es folgt die Suche nach entflohenen magischen Kreaturen. So macht Scamander schon bald Bekanntschaft mit dem Zauberministerium der Stadt und vor allem mit deren Angestellten Tina Goldstein (Katherine Waterston), die Scamander und Jacob schnappt und einbuchtet.
Doch die grosse Gefahr, der sich Zauber- und Menschenwelt gegenübersehen, sind nicht etwa (nur) die magischen Wesen, die aus dem Koffer entflohen sind und für Unruhe sorgen. Eine dunkle Kraft hat sich entwickelt und zeigt sich immer wieder mit verheerenden Folgen. Der Sicherheitschef des Zauberamtes, Percival Graves (Colin Farrell), ist dem Geheimnis zwar auf der Spur, scheint aber keine guten Absichten zu haben. Auf der anderen Seite hat sich die Gruppe um Scamander ebenfalls aufgemacht, diese Bedrohung zu bekämpfen und muss merken, dass der Ursprung dieser Kraft überraschend ist und die Gegenseite alles dafür tut, um sie unter Kontrolle zu kriegen.

Ich bin ein grosser HP-Fan. Deswegen freute ich mich auch auf den neusten Ableger aus dem Universum. Und der Film holt einem schnell ab: Die Musik, die ulkigen Charaktere, das unnütze Ministerium. Alles was man aus den alten Filmen kennt und zu schätzen wusste. Der Film schlägt ein hohes Tempo an. Es gibt mehr Action als in den letzten 5 Harry Potter-Filmen zusammen. Mir ging es manchmal ein wenig zu schnell. Atmosphärisch wurde so leider zu wenig rausgeholt. Ausserdem wusste ich bis zum Schluss nicht, wieso Scamander in die USA einreiste... Nun ja, alles in allem ein unterhaltsamer Film, welcher aber nicht überragend ist.
7/10


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Whiplash
Der junge Schlagzeuger Andrew (Miles Teller) ist Student an der renommierten Schaefer-Musikschule in New York. Dort unterrichtet der ebenso gefürchtete wie hochangesehene Dirigent Terrence Fletcher (J.K. Simmons). Viele wollen in seine Company und von dort aus dann die grossen Orchester dieser Welt erobern. Dies ist auch das Ziel von Andrew, und so verbringt er Stunden in einem kleinen Schulraum, um zu üben, bis die Finger bluten. Eines Abends hört Fletcher ihm beim Spielen zu und nimmt den jungen Mann nach einem Vorspielen in seine Gruppe auf.
Andrew scheint am Ziel seiner Träume zu sein. Doch dieses Gefühl der Zufriedenheit bleibt nicht lange. Fletcher schikaniert am liebsten seine Studenten bis zum Gehtnichtmehr, und auch Andrew muss in den Übungsstunden durch die Hölle gehen. Sein Traum, einer der ganz grossen Musiker zu werden, droht für immer zu platzen. Wird er dem Druck standhalten können oder unter Fletcher vollkommen zerbrechen?

Wusste nicht wirklich was auf mich zukommen sollte. Nach all den Vorschusslorbeeren erwartete ich wohl zu viel. Es ist ein geniales Psychoduell mit zwei genialen Schauspielern. Aber mich interessiere es irgendwie nie so recht. Lag vielleicht auch daran, dass man niemanden im Film wirklich mag.
8/10


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Jason Bourne
Nach der Aufdeckung des gigantischen Überwachungsprogramms der NSA durch den eigenen Mitarbeiter Edward Snowden reagiert man bei den Geheimdiensten etwas ungehalten auf Whistleblower und Hacker. Dementsprechend viel Aufmerksamkeit bekommt Nicky Parsons (Julia Stiles), als sie von Island aus versucht, sich in die Datenbank der Central Intelligence Agency zu hacken. CIA-Direktor Robert Dewey (Tommy Lee Jones) beauftragt seine führende IT-Spezialistin Heather Lee (Alicia Vikander) mit der Wiederbeschaffung der streng geheimen Daten.
Jason Bourne (Matt Damon) ist nach seinem letzten Abenteuer in New York untergetaucht und verdient sein Geld mit illegalem Kampfringen in den entlegeneren Regionen der Welt. Seine betrübte Einsamkeit wird von Nicky gestört, die ihn nicht nur vor einem neuen CIA-Programm warnen will, sondern auch bisher unbekannte Details zu seiner Vergangenheit parat hält. Inmitten von schweren Krawallen in Athen beginnt die Jagd auf Jason Bourne erneut.

Nicht so gut wie die Vorgänger, aber Matt Damon geht immer! Vor allem wenn am Schluss wieder die Moby-Musik ertönt, hat mich der Film wieder.
7/10


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True Detective

Louisiana, 1995: Die sehr unterschiedlichen Detectives Martin "Marty" Hart (Woody Harrelson) und Rustin "Rust" Cole (Matthew McConaughey) werden mit der Aufklärung eines okkulten Ritualmordes beauftragt. Die gefesselte Leiche der Prostituierten Dora Lange wurde in betender Position und mit einem aufgemalten Symbol auf dem Rücken gefunden. Die Suche nach dem Täter verläuft harzig, und so müssen Marty und Rust versuchen, auch neben den offiziellen Arbeitszeiten je länger denn mehr miteinander klarzukommen. Dabei geraten die beiden Hitzköpfe des Öfteren aneinander und blicken während ihrer Ermittlungen immer mehr in eine Welt voller unvorstellbarer Grausamkeiten.
2012: Marty und Rust werden getrennt zu dem scheinbar gelösten Fall der Dora Lange befragt. Doch etwas scheint nicht zu stimmen. Denn es wurde ein weiterer Ritualmord wie im Jahre 1995 verübt. Haben es die Cops mit einem Nachahmetäter zu tun, oder wurde der echte Killer niemals geschnappt?

Habe die Serie von @0shikuru beim Wichteln geschenkt bekommen. Und sie hat voll eingeschlagen. Klasse Bildsprache, genug spannend damit man immer weiter schauen will, trotzdem ohne nervende und all zu grosse Cliffhanger und ein Darstellerduo wie es dies nur selten gibt. Da passte wirklich fast alles. Einzig der Schluss war mir etwas zu einfach und nahm vieles vom vorher aufgebauten Mysterium weg. Trotzdem eine super Serie! Danke nochmals, 0shi!
9/10
 
I wie Ikarus

Kam am Sonntag auf Arte und ich konnte mich an den Film erinnern, nachdem ich ihn vor Urzeiten gesehen hatte.

Die Thematik (JFK und Geheimdienste) hat bis heute nichts an Brisanz, Aktualität und Faszination verloren. Wenn man bedenkt, dass der Film von 1979 ist...

Einer der wenigen französischen Filme, die ich mir geben kann.

8/10
 
I wie Ikarus

Kam am Sonntag auf Arte und ich konnte mich an den Film erinnern, nachdem ich ihn vor Urzeiten gesehen hatte.

Die Thematik (JFK und Geheimdienste) hat bis heute nichts an Brisanz, Aktualität und Faszination verloren. Wenn man bedenkt, dass der Film von 1979 ist...

Einer der wenigen französischen Filme, die ich mir geben kann.

8/10

Den hatte ich da leider verpasst, aber für Freitag die Wiederholung programmiert. Kenn den noch nicht, bin für die Thematik aber immer zu haben.
 
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Die glorreichen Sieben (2016)

Eigentlich wollte ich mir den Film ja schon im Kino ansehen, leider kam ich nicht dazu und so habe ich ihn mir gestern auf iTunes gekauft.
Ich mag Westernfilme, kenne das Original von 1960 aber nicht. Bei dem Aufgebot an Stars waren meine Erwartungen an den Film dementsprechend hoch. Leider muss ich sagen das ich doch etwas enttäuscht wurde.
Die Story bietet nichts neues und die Dialoge bleiben oberflächlich. Die verschiedenen Charaktere sind zwar teilweise sehr gut geschrieben, es fehlt ihnen jedoch an Tiefe.
Zum Vergleich werde ich mir jedoch noch den original Film ansehen.

Im Nachhinein bereue ich es den Film gekauft zu haben. Sicherlich kein schlechter Film aber auch nichts was man sich mehr als einmal ansehen muss.

7/10
 
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Grottig. Schlecht geschauspielert, schlecht geschrieben, schauderhafte Dialoge, klischeebehaftete Charaktere, lächerliche dumme Action. So dumm wie die Russen da auftreten sind nicht mal Toastbrote. Aber hauptsache mal Spetznaz :ulgy:

Screenplay und Kameraarbeit war aber sehr solide und der Film hatte ein angenehmes Pacing.

4/10
 
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La La Land

Ein großartiges Stück Kino, das Damien Chazelle da auf die Leinwand zaubert.
Ein Film über die Liebe, große Träume, über Nostalgie und Veränderung. Eine eigentlich eher kleine Geschichte, in großem Stil in Szene gesetzt. Die bezaubernde Emma Stone und der Mann, der offensichtlich alles kann, Ryan Gosling, singen, musizieren, tanzen und steppen sich durch ein kunterbuntes Gesamtkunstwerk voller Komik und gleichermaßen Tragik. Dabei ist die Chemie der beiden Protagonisten sowas von grandios, es hätte wirklich keine besseren für die Rollen von Mia und Sebastian geben können.
Regisseur Chazelle gelingt es, mit den Erwartungen des Zuschauers zu spielen, indem er die Geschichte gerade dann erdet, wenn man es eben nicht erwartet. Damit umschifft er gekonnt die Gefahr, dass La La Land allzu kitschig werden könnte.

Ein paar wenige, klitzekleine Längen zwischendrin verhindern zwar die Höchstwertung, die umwerfende Inszenierung, die perfekten Hauptdarsteller und die wundervolle Musik sorgen aber auch so für dicke

9/10.


Großes Kino. Erreicht nicht ganz die emotionale Kraft von Whiplash, aber welcher Film schafft das schon?
Prädikat: absolut sehens- und hörenswert.
 
Modern Family Staffel 6

Wusste bis vor kurzem gar nicht das die 6. Staffel raus ist. Als ichs gemerkt hab musst ich sie durch schauen. Bin immer wieder fasziniert das die Serie über so langer Zeit so ein hohes Niveau hat und halten kann. Die Serie ist für mich einfach die beste Sitcom der letzten Jahre. Punkt. Jede Folge ist zum Feiern, jeder einzelne Schauspieler macht seine Sache so gut, jede Folge ist einfach so unfassbar lustig. Also wer die Serie / Staffel noch nicht gesehen hat muss das unbedingt machen.
9/10
 
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La La Land

Ein großartiges Stück Kino, das Damien Chazelle da auf die Leinwand zaubert.
Ein Film über die Liebe, große Träume, über Nostalgie und Veränderung. Eine eigentlich eher kleine Geschichte, in großem Stil in Szene gesetzt. Die bezaubernde Emma Stone und der Mann, der offensichtlich alles kann, Ryan Gosling, singen, musizieren, tanzen und steppen sich durch ein kunterbuntes Gesamtkunstwerk voller Komik und gleichermaßen Tragik. Dabei ist die Chemie der beiden Protagonisten sowas von grandios, es hätte wirklich keine besseren für die Rollen von Mia und Sebastian geben können.
Regisseur Chazelle gelingt es, mit den Erwartungen des Zuschauers zu spielen, indem er die Geschichte gerade dann erdet, wenn man es eben nicht erwartet. Damit umschifft er gekonnt die Gefahr, dass La La Land allzu kitschig werden könnte.

Ein paar wenige, klitzekleine Längen zwischendrin verhindern zwar die Höchstwertung, die umwerfende Inszenierung, die perfekten Hauptdarsteller und die wundervolle Musik sorgen aber auch so für dicke

9/10.


Großes Kino. Erreicht nicht ganz die emotionale Kraft von Whiplash, aber welcher Film schafft das schon?
Prädikat: absolut sehens- und hörenswert.

Das hast du richtig erfasst, denn schauspielern kann er nicht :grins:

Film werde ich mir mal auf Blu ray geben, denke ich. Gibt erstmal wichtigeres im Kino ;)
 
Whiplash eben beendet.

Puh, wirklich überzeugen konnte mich der Film keineswegs, die Lobeshymnen hier im Forum kann ich persönlich nicht ganz nachvollziehen.

Ich komme erstmal zu den positiven Dingen.
Die Bild- und Tonsprache ist sehr schön umgesetzt. Blut und Schweiß als Metapher zur harten und aufopferungsvollen Arbeit zieht sich durch den kompletten Film. Der Musik kann ich sowieso viel abgewinnen, auch wenn es sich auf wenig abwechselndes und nichts außergewöhnliches oder besonders spannendes beschränkte.
Verständlich aber, fürs Massenpublikum muss noch alles im Rahmen bleiben und nicht überfordernd sein.
Die schauspielerische Leistung war absolut ok, nichts zum Fremdschämen und nicht auf der kompletten overacting-Schiene.

Was mich aber sehr gestört hat ist die absolut vorhersehbare Geschichte, leider kann sich auch Chazelle nicht von der altbekannten Hollywood-Formel lösen. Sehr schade.
Wir haben klassischerweise unseren Protagonisten (Andrew) und unseren Antagonisten (Fletcher).
Der eine klein, der andere groß. Der Kleine wird größer, der größere sieht darin Bewunderung/Bedrohung.
Der Große scheitert in Teilen, der Kleine scheitert in Teilen, doch strebt nach Großem, um natürlich den Größeren zu übertrumpfen.
Der Große und der Kleine finden eine gemeinsame Basis.
Der Kleine versucht den Großen auszutricksen, der Große gelingt ein guter Konter, doch der Kleine weiß sich am Ende durchzusetzen.
Und eine kleine Romanze darf natürlich auch nicht fehlen.
Ich habe noch kurz überlegt, direkter auf die Story einzugehen, aber ich merke beim Schreiben gerade selber, dass dies absolut unnötig ist.

Hier gäbe es so viel Spielraum, mit dem Drehbuch und Dingen zu spielen und zu experimentieren.
Vergebens, es wurde die klassische Drehbuchformel benutzt, die zu fast 100% im Hollywood-Kino zu finden ist.
Das macht den Film vorhersehbar, langweilig, es fehlt der Kitzel, der tiefere Sinn und allgemeine tiefe in der Handlung.

5/10
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Kann ich doch nichts dafür, wenn jedes große Label nur noch Drehbücher verfilmt und veröffentlicht, die nach diesem berühmten Schema gedreht wurden.
So lange sich das nicht ändert, kratzen größere/große Produktionen immer nur an der intellektuellen Oberfläche, die keine Tiefe erreicht (und gewollt gar keine erreichen kann).
 
Whiplash eben beendet.

Puh, wirklich überzeugen konnte mich der Film keineswegs, die Lobeshymnen hier im Forum kann ich persönlich nicht ganz nachvollziehen.

Ich komme erstmal zu den positiven Dingen.
Die Bild- und Tonsprache ist sehr schön umgesetzt. Blut und Schweiß als Metapher zur harten und aufopferungsvollen Arbeit zieht sich durch den kompletten Film. Der Musik kann ich sowieso viel abgewinnen, auch wenn es sich auf wenig abwechselndes und nichts außergewöhnliches oder besonders spannendes beschränkte.
Verständlich aber, fürs Massenpublikum muss noch alles im Rahmen bleiben und nicht überfordernd sein.
Die schauspielerische Leistung war absolut ok, nichts zum Fremdschämen und nicht auf der kompletten overacting-Schiene.

Was mich aber sehr gestört hat ist die absolut vorhersehbare Geschichte, leider kann sich auch Chazelle nicht von der altbekannten Hollywood-Formel lösen. Sehr schade.
Wir haben klassischerweise unseren Protagonisten (Andrew) und unseren Antagonisten (Fletcher).
Der eine klein, der andere groß. Der Kleine wird größer, der größere sieht darin Bewunderung/Bedrohung.
Der Große scheitert in Teilen, der Kleine scheitert in Teilen, doch strebt nach Großem, um natürlich den Größeren zu übertrumpfen.
Der Große und der Kleine finden eine gemeinsame Basis.
Der Kleine versucht den Großen auszutricksen, der Große gelingt ein guter Konter, doch der Kleine weiß sich am Ende durchzusetzen.
Und eine kleine Romanze darf natürlich auch nicht fehlen.
Ich habe noch kurz überlegt, direkter auf die Story einzugehen, aber ich merke beim Schreiben gerade selber, dass dies absolut unnötig ist.

Hier gäbe es so viel Spielraum, mit dem Drehbuch und Dingen zu spielen und zu experimentieren.
Vergebens, es wurde die klassische Drehbuchformel benutzt, die zu fast 100% im Hollywood-Kino zu finden ist.
Das macht den Film vorhersehbar, langweilig, es fehlt der Kitzel, der tiefere Sinn und allgemeine tiefe in der Handlung.

5/10

Sicher, dass du Whiplash gesehen hast?

Deine Zusammenfassung der Handlung klingt irgendwie überhaupt nicht danach.
 
Sicher, dass du Whiplash gesehen hast?

Deine Zusammenfassung der Handlung klingt irgendwie überhaupt nicht danach.
Man kann die Handlung wirklich relativ exakt auf diese Drehbuch-Formel runterbrechen.
Ich habe ja verzweifelt nach "mehr" gesucht, irgendeiner Tiefe, an die ich mich klammern könnte, aber da kam einfach nichts.

Das ist ja nicht mal schlecht, aber für meinen persönlichen Geschmack einfach langweilig und ermüdend.
 
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