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Ich meine, vllt. die Arbeit falsch investieren und damit der Lage nicht mehr Herr werden/sein. Ich denke die Polizei hatte an diesem Tag sicher genug zu tun und hat sich eben auf das Wesentliche konzentriert.
 
Und hier mal was von der Gegenseite. Ein FB kommentar:

"Sehr geehrte Frau Peter, als Frau eines der Kölner Polizeibeamten kann ich meine Wut über Ihre Aussage kaum zügeln. Wen hätten die betroffenen Beamten Ihrer Meinung nach kontrollieren sollen? Grauhaarige Senioren? Junge Frauen? Familien mit Kindern? Mein Mann kam gestern Morgen nach 15 Stunden Dienst vollkommen erschöpft und durchgefroren nach Hause. Er war so durchgefroren, dass er erst gar nicht einschlafen konnte. Er und seine Kollegen schieben jeder Hunderte Überstunden vor sich her und wir als Familien tragen dies mit. Während Sie sicherlich eine schöne Silvesternacht gehabt haben, stand mein Mann bei eisiger Kälte in Köln und hat nach bestem Wissen und Gewissen alles Nötige getan, um den Menschen ein friedliches Feiern zu ermöglichen! Ich bin entsetzt über Ihre Aussage! Und ich bin gleichzeitig dankbar für all die positiven Feedbacks bzgl. der Arbeit der Kölner Polizei. Das tut den Jungs und Mädels gut, die tagtäglich den Kopf hinhalten müssen für alle möglichen Anfeindungen. Sie sollten sich schämen.”


Zudem finde ich es erstaunlich, wie jetzt über Einzelfälle diskutiert wird. Genau die Leute, die jetzt die Einzelfälle hernehmen, um Kritik zu üben, sind die, die sonst sagen das Einzelfälle nicht für die Mehrheit repräsentativ sind.
 
Ich bild mir ein mich zu erinnern dass man immer weider bei Großereignissen hört, dass diverse Nationalitäten vermehrt kontrolliert werden bzw. dass man sich auf Engländer zb. gezielt vorbereitet.
das wäre mir tatsächlich neu. mir ist bekannt, dass engländer russen und auch deutsche grade beim fußball gerne mal negativ auffallen, aber wenn dort präventiv vorgegangen wird, dann in zusammenarbeit mit szenekundigen beamten im vorfeld und nur bei bekannten personen. idealerweise erreichen gefährliche personen die veranstaltung dann gar nicht. da wird aber nicht jeder hans und franz kontrolliert.
 
Zudem finde ich es erstaunlich, wie jetzt über Einzelfälle diskutiert wird. Genau die Leute, die jetzt die Einzelfälle hernehmen, um Kritik zu üben, sind die, die sonst sagen das Einzelfälle nicht für die Mehrheit repräsentativ sind.
Und für deine Kritik führst du einen Einzelfallbericht der Frau eines Polizisten an?
Seems legit!
 
Zudem finde ich es erstaunlich, wie jetzt über Einzelfälle diskutiert wird. Genau die Leute, die jetzt die Einzelfälle hernehmen, um Kritik zu üben, sind die, die sonst sagen das Einzelfälle nicht für die Mehrheit repräsentativ sind.
Ok, dann zeige mir doch, dass die Mehrheit es ok fand, die vom Racial Profiling betroffen waren.
 
Zudem wurde ja schwarzen Menschen in Begleitung von Frauen nicht kontrolliert. Also liegt imo. kein RP vor. Weil zum Profl: Schwarze Hautfarbe kommt eben noch "männlich, alleine oder in Gruppen mit anderen männlichen schwrazen unterwegs" hinzu.

Zunächst mal steht dort nicht in Begleitung von Frauen sondern von weissen Frauen [also der schwarze der ne weisse Chick dabei hat kann sich benehmen], und zum anderen ist es wohl nicht ungewöhnlich das schwarze auch schwarze Freunde haben und sich mit ihrem Freundeskreis an einem Tag wie Silvester treffen und auf eine Party gehen wollen. Das was für dich ein ausreichendes Profil ist ist es für mich eben nicht. Alkoholisiert ohne wenn und aber, auch von mir aus eine "gewisse Grundargessivität", aber srsly, glaubst du das war bei weissen an diesem Tage nicht auch der Fall? Es reduziert sich auch hier letztendlich wieder auf die Hautfarbe und damit ein äußeres Merkmal auf das man keinen Einfluss hat.

Ich glaube die friedlichen Nordafrikaner fanden das an diesem Tag garnicht so schlimm (gabs doch auch iwo ein Interview), denn viel schlimmer war sicher das was ihre Landsleute den Opfern und eben auch ihnen im Jahr davor angetan haben.

Ja du wirst immer Leute finden die einem vorauseilenden Gehorsam anwenden nur um keine Probleme zu bekommen. ;)
 
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Und hier mal was von der Gegenseite. Ein FB kommentar:

"Sehr geehrte Frau Peter, als Frau eines der Kölner Polizeibeamten kann ich meine Wut über Ihre Aussage kaum zügeln. Wen hätten die betroffenen Beamten Ihrer Meinung nach kontrollieren sollen? Grauhaarige Senioren? Junge Frauen? Familien mit Kindern? Mein Mann kam gestern Morgen nach 15 Stunden Dienst vollkommen erschöpft und durchgefroren nach Hause. Er war so durchgefroren, dass er erst gar nicht einschlafen konnte. Er und seine Kollegen schieben jeder Hunderte Überstunden vor sich her und wir als Familien tragen dies mit. Während Sie sicherlich eine schöne Silvesternacht gehabt haben, stand mein Mann bei eisiger Kälte in Köln und hat nach bestem Wissen und Gewissen alles Nötige getan, um den Menschen ein friedliches Feiern zu ermöglichen! Ich bin entsetzt über Ihre Aussage! Und ich bin gleichzeitig dankbar für all die positiven Feedbacks bzgl. der Arbeit der Kölner Polizei. Das tut den Jungs und Mädels gut, die tagtäglich den Kopf hinhalten müssen für alle möglichen Anfeindungen. Sie sollten sich schämen.”


Zudem finde ich es erstaunlich, wie jetzt über Einzelfälle diskutiert wird. Genau die Leute, die jetzt die Einzelfälle hernehmen, um Kritik zu üben, sind die, die sonst sagen das Einzelfälle nicht für die Mehrheit repräsentativ sind.
das geht hier übrigens dahingehend ins leere (zumindest bei mir) dass nicht der einzelne polizist kritisiert wird. denn ja: dieser friert sich den arsch ab, ist überarbeitet und macht nur seinen job. kritisiert wird das vorgehen "der polizei", sprich diejenigen, die von oben den entsprechenden befehl gegeben haben.
 
Vorauseilend war da sicher nichts, außer du hast von dem Jahr davor noch nix mitbekommen.... Verständnis aufbringen wäre eher passend.

Doch, sie haben sich vorauseilend ihre Grundrechte gleich behandelt zu werden wie jeder Mensch beschneiden lassen um keinen weiteren Ärger zu bekommen weil ein Jahr vorher Personen die zufällig die gleiche Hautfarbe wie sie haben Gesetze gebrochen haben. Natürlich kann man das auch als Verständnis aufbringen bezeichnen. Ist eine Frage des Standpunktes.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ufff, also ich weiß nicht ob man dann direkt sagen kann das sie in ihren Grundrechten beschnitten wurde. Dann dürfte man ja niemanden kontrollieren. Bei solchen Kontrollen wird es immer Kollateralschäden (wobei ich das Wort zu hart finde für ne Kontrolle) geben und es war angekündigt das a) härter durchgegriffen wird und es b) vermehrt zu Kontrollen kommen.
Da es letztes Jahr quasi nur Nordafrikaner waren die dort jegliche Andere Rechte von missachtet haben, hätte man sich sowas imo denken können.

Kontrollen hat und hätte es so oder so gegeben, es wurden halt nur mehr Menschen der gleichen Ethnie ausgewählt, weil es sos chien als würde es zu einer Wiederholung des letzten Jahres kommen.

Dafür dürfen die Nordafrikaner etc. ihren Landsleuten vom letzten Jahr danken, denn ohne die wäre es nicht so weit gekommen.
 
Oder einfach nicht nach ethnischen Merkmalen gehen. Wenn nur die Hautfarbe oder Herkunft ausschlaggebend ist, ist es halt rassistisch. Wenn man alle Männergruppen und verhaltensauffällige Personen kontrolliert, ist es ja völlig legitim. Gerade weil asoziales Verhalten in größeren, männlichen, alkoholisierten Gruppen international ist.
 
Alle kontrollieren, an solch einem Bahnhof. Ich behaupte mal, ohne es zu wissen, das das in allen Belangen sehr schwierig ist.
Dazu brauch man eine Unmenge an Personal, Material, Platz.......
 
Oder einfach nicht nach ethnischen Merkmalen gehen. Wenn nur die Hautfarbe oder Herkunft ausschlaggebend ist, ist es halt rassistisch. Wenn man alle Männergruppen und verhaltensauffällige Personen kontrolliert, ist es ja völlig legitim. Gerade weil asoziales Verhalten in größeren, männlichen, alkoholisierten Gruppen international ist.

Aber wenn es doch nur ein Problem mit den nordafrikanischen Asylsuchenden gab und auch noch gibt. Imo ist es nur rassistisch wenn es ungerechtfertigt ist und das war es hier einfach nicht.
Davon ab hab ich noch keine größere, männliche, alkoholisierte Gruppe gesehen von mehreren Hundert Leuten nicht-nordafrikanischer Herkunft welche es hinbekommen hat, so viele Frauen zu belästigen/bestehlen/vergewaltigen.
 
Und für deine Kritik führst du einen Einzelfallbericht der Frau eines Polizisten an?
Seems legit!

Ach, ich bring jetzt den Einzelfall. Interessante Theorie. Ist nur ein Wurst, wieder Wurst gemache. Man kann ja der Meinung seinen, das es rp gab oder eben nicht. Aber dazu die dramatischen einzelgeschichten "was mögen die von Deutschland denken, die kein Deutsch können ...". Was soll das? Kannte er die Leute dort alle ?
Was sollen die Frauen die letztes Jahr in Köln waren von Nordafrikaner denken? Da ist ein bisschen mehr vorgefallen als 40min in einer Polizei Kontrolle zu stehen.

Auf Grund des letztjährigen Vorfalls gab es jetzt Kontrollen. Gut . Ende. Mehr ist nicht passiert. Es wurde niemand erschossen, anscheinend wurde niemand Gewalt angetan, es waren Kontrollen. Punkt.
 
Oder einfach nicht nach ethnischen Merkmalen gehen. Wenn nur die Hautfarbe oder Herkunft ausschlaggebend ist, ist es halt rassistisch. Wenn man alle Männergruppen und verhaltensauffällige Personen kontrolliert, ist es ja völlig legitim. Gerade weil asoziales Verhalten in größeren, männlichen, alkoholisierten Gruppen international ist.
Völlig unabhängig von der Nationalität, ist es aber zumindest suspekt wenn sich viele Männer an genau dem gleichen Ort, an dem letztes Jahr solche Dinge vorgefallen sind, wieder dort zusammenfinden. Die Polizei hat absolut richtig gehandelt und vermutlich schlimmeres verhindert.

In einem Staat muss dann nunmal für das Wohl des großen Ganzen der einzelne (in dem Fall derjenige, der unrechtmäßig festgehalten wurde) zurückstecken.

Die ganze Sache wäre ja vermutlich genauso passiert, wenn das letztes Jahr irgendwelche pegida Fritzen oder irgendwer anders gewesen wäre.
 
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