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stimm ich eigentlich vollends mit dir überein, außer dem Punkt das du die Situation wirklich beurteilen konntest. Ist nicht böse gemeint aber du kannst ja nur beurteilen was du siehst und ich denke die Polizei hat da wesentlich mehr Infos wer da ist, wer kommt, etc.

Natürlich deshalb auch nur gesagt was ich gesehen habe.
Bin ja auch nicht erst seit gestern in Köln um zu wissen wie schnell sich so ein Platz noch füllen kann.

Nebenbei ist der HBF bzw. die Domplatte halt für Leute die hier anreisen meistens der Halt. Von da aus gehts halt relativ schnell durch ganz Köln, zu den Brücken etc.
Füllt sich deshalb dementsprechend ziemlich schnell aus den verschiedenen Richtungen.
 
Zufall..... ich gebe dir Recht das racial Profiling an sich verboten gehört aber wenn es mal angebracht sein kann, dann sicher an diesem Abend und diesem Ort und genau dem was sich dort wieder angebahnt hat.
Wer das bezweifelt, dem ist echt nicht mehr zu helfen.
Ich muss das nochmal aufgreifen, weil ich in dieser Debatte nun schon wiederholt über dieses und ähnliche Argumentationsmuster gestolpert bin.
Du setzt hier voraus, dass das Vorgehen der Polizei die einzig denkbare Möglichkeit gewesen ist, um die Situation am Hauptbahnhof nicht eskalieren zu lassen und daher der Zweck die Mittel heiligt. Alle, die diese polizeiliche Praktik kritisieren, hätten in dieser Logik zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass die Situation (wieder) eskaliert zumindest billigend in Kauf genommen.
Aber das ist doch Quatsch. Niemand stellt doch das Eingreifen oder die Präsenz der Polizei generell in Frage, nur weil er oder sie die spezifische Praktik des racial profiling ablehnt.
Ich sehe nur nicht, wie das die einzig sinnvolle Lösung gewesen sein kann. Ich meine, man hat quasi genau ein Jahr Zeit um die Ereignisse des Vorjahres aufzuarbeiten und sich ein Sicherheitskonzept zu überlegen, und das soll dann die bestmögliche Lösung sein, die dabei raus kommt? C'mon!
Kritik gibt es übrigens nicht nur von Außen, sondern auch Polizist*innen selbst können diese Praktik kritisch sehen und ablehnen. Dazu ein Blogeintrag eines (grünen) Polizisten: Silvester-Polizeieinsatz am Kölner Hauptbahnhof und der Vorwurf des Racial Profiling (vionville.blogspot.de)
Man ist also nicht gleich für Gewalt und Eskalation (oder gegen die Polizei per se), nur weil man gegen eine bestimmte polizeiliche Maßnahme ist.

Ich mein, die Grünen! Sind sogar derselben Meinung, da muss doch auch dir und Kerzenwalter mal ein Licht aufgehen.
Sogar die Grünen Ausrufezeichen? Du tust ja fast so, als käme links der Grünen quasi nur noch die RAF und die Antifa :ugly:
 
Ich muss das nochmal aufgreifen, weil ich in dieser Debatte nun schon wiederholt über dieses und ähnliche Argumentationsmuster gestolpert bin.
Du setzt hier voraus, dass das Vorgehen der Polizei die einzig denkbare Möglichkeit gewesen ist, um die Situation am Hauptbahnhof nicht eskalieren zu lassen und daher der Zweck die Mittel heiligt. Alle, die diese polizeiliche Praktik kritisieren, hätten in dieser Logik zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass die Situation (wieder) eskaliert zumindest billigend in Kauf genommen.
Aber das ist doch Quatsch. Niemand stellt doch das Eingreifen oder die Präsenz der Polizei generell in Frage, nur weil er oder sie die spezifische Praktik des racial profiling ablehnt.
Ich sehe nur nicht, wie das die einzig sinnvolle Lösung gewesen sein kann. Ich meine, man hat quasi genau ein Jahr Zeit um die Ereignisse des Vorjahres aufzuarbeiten und sich ein Sicherheitskonzept zu überlegen, und das soll dann die bestmögliche Lösung sein, die dabei raus kommt? C'mon!
Kritik gibt es übrigens nicht nur von Außen, sondern auch Polizist*innen selbst können diese Praktik kritisch sehen und ablehnen. Dazu ein Blogeintrag eines (grünen) Polizisten: Silvester-Polizeieinsatz am Kölner Hauptbahnhof und der Vorwurf des Racial Profiling (vionville.blogspot.de)
Man ist also nicht gleich für Gewalt und Eskalation (oder gegen die Polizei per se), nur weil man gegen eine bestimmte polizeiliche Maßnahme ist.


Sogar die Grünen Ausrufezeichen? Du tust ja fast so, als käme links der Grünen quasi nur noch die RAF und die Antifa :ugly:

Ich setze nicht vorraus das es die einzig denkbare Möglichkeit zur Deeskalation gewesen wäre, sondern das die Polizei es für die mit Abstand beste Möglichkeit hielt.
Du sagst es ja selbst, man hatte 1 Jahr zur Aufarbeitung, alle Augen schauen auf die Kölner Polizei und wenn die dann, politisch wohl nicht korrektes, Profiling betreiben und sich damit ins Fadenkreuz begeben, dann werden die schon ihre Gründe gehabt haben. So seh ich das.

Und links von den Grünen kommt nicht mehr viel, va sind die immer dafür gut sowas zu kritisieren.
 
Und links von den Grünen kommt nicht mehr viel, va sind die immer dafür gut sowas zu kritisieren.
Bildschirmfoto 2017-01-04 um 13.13.23.png
 
Das ist ja das Erschreckende an der Sache.

Seh ich nicht so.

@CandleWaltz : langsam gehste mir auf die Nüsse, willste jetzt mit mir diskutieren, willste nicht? Oder etwa nur wenn dir gerade was einfällt.....scheint eher letzteres zu sein und sobald dir ne Antwort wieder nicht passt "gibst du es auf". Prinzioiell isses mir ja schnuppe aber dann kann ich mir das Antworten sparen wenn ich nicht weiß ob wieder ein "ich gebs auf" kommt.
Entscheid dich endlich mal.

Zu deinem Post: lies doch mal meinen Satz, genau das was ich gesagt hab, zeigst du mit deiner Grafik. Danke für die Bestätigung.
 
Seh ich nicht so.

@CandleWaltz : langsam gehste mir auf die Nüsse, willste jetzt mit mir diskutieren, willste nicht? Oder etwa nur wenn dir gerade was einfällt.....scheint eher letzteres zu sein und sobald dir ne Antwort wieder nicht passt "gibst du es auf". Prinzioiell isses mir ja schnuppe aber dann kann ich mir das Antworten sparen wenn ich nicht weiß ob wieder ein "ich gebs auf" kommt.
Entscheid dich endlich mal.

Zu deinem Post: lies doch mal meinen Satz, genau das was ich gesagt hab, zeigst du mit deiner Grafik. Danke für die Bestätigung.
Ich warte immer noch auf zig Quellen von dir und tagchen. Dann können wir gerne weiterdiskutieren.
Meine Zahlen belegen ja das, was ich geschrieben habe.

Die Grafik soll nur zeigen, dass es zwischen den Grünen und dem ganz extremen linken Spektrum natürlich noch eine große Lücke klafft. Nur, weil nur eine Partei diese Lücke besetzt, heißt nicht, dass dort nichts mehr ist. Genau das zeigt die Grafik und ist eben keine Bestätigung deiner These.
 
Mal so ganz allgemein. Ist denn das Profiling aufgrund von Gruppenspezifischer-Faktoren etwas neues?

Wenn zum Wörtersee-Treffen 1500 VW Fahrer kommen und die zwecks ihrer Autos kontrolliert werden, dann schreit auch kein Politiker. Wenn eine Rockergruppe auf der Autobahn oder in einer Innenstadt kontrolliert wird, dann gibt es auch keinen Aufschrei. Die werden alle aufgrund einer spezifischen Eigenschaft kontrolliert. Die einen wegen ihrer Autos, die anderen wegen den Taten, die mit den Rockern in Verbindung gebracht werden. Wenn sich nun 1200 Personen der gleichen Gesinnung zusammenschließen und dass an einem Tag passiert, an dem ein Jahr vorher von der gleichen Gruppe Gewalt ausging, dann stellt sich für mich nicht die Frage der Hautfarbe, der Religion. Es geht darum dem Rest der Anwesenden zu beschützen. Wären dort 1200 Skinheads aufmarschiert, hätte die Polizei doch ähnlich gehandelt.
 
Mal so ganz allgemein. Ist denn das Profiling aufgrund von Gruppenspezifischer-Faktoren etwas neues?

Wenn zum Wörtersee-Treffen 1500 VW Fahrer kommen und die zwecks ihrer Autos kontrolliert werden, dann schreit auch kein Politiker. Wenn eine Rockergruppe auf der Autobahn oder in einer Innenstadt kontrolliert wird, dann gibt es auch keinen Aufschrei. Die werden alle aufgrund einer spezifischen Eigenschaft kontrolliert. Die einen wegen ihrer Autos, die anderen wegen den Taten, die mit den Rockern in Verbindung gebracht werden. Wenn sich nun 1200 Personen der gleichen Gesinnung zusammenschließen und dass an einem Tag passiert, an dem ein Jahr vorher von der gleichen Gruppe Gewalt ausging, dann stellt sich für mich nicht die Frage der Hautfarbe, der Religion. Es geht darum dem Rest der Anwesenden zu beschützen. Wären dort 1200 Skinheads aufmarschiert, hätte die Polizei doch ähnlich gehandelt.


Was genau soll diese "Gesinnung" denn gewesen sein?
 
Mal so ganz allgemein. Ist denn das Profiling aufgrund von Gruppenspezifischer-Faktoren etwas neues?

Wenn zum Wörtersee-Treffen 1500 VW Fahrer kommen und die zwecks ihrer Autos kontrolliert werden, dann schreit auch kein Politiker. Wenn eine Rockergruppe auf der Autobahn oder in einer Innenstadt kontrolliert wird, dann gibt es auch keinen Aufschrei. Die werden alle aufgrund einer spezifischen Eigenschaft kontrolliert. Die einen wegen ihrer Autos, die anderen wegen den Taten, die mit den Rockern in Verbindung gebracht werden. Wenn sich nun 1200 Personen der gleichen Gesinnung zusammenschließen und dass an einem Tag passiert an dem ein Jahr vorher von der gleichen Gruppe Gewalt ausging, dann stellt sich für mich nicht die Frage der Hautfarbe, der Religion. Es geht daran dem Rest zu beschützen. Wären dort 1200 Skinheads aufmarschiert, hätte die Polizei doch ähnlich gehandelt.
Das äußere eines "Skinheads" suche ich mir aber aus, das ist nichts gegebenes.
Die Hautfarbe etc. suche ich mir aber nicht aus, deswegen ist das Racial Profiling auch verboten, das Profiling nach dem selbst gewählten Erscheinungsbild aber nicht.
 
@Alex.Sequent

Es geht darum dass die "Eigenschaften" unveränderlich sind.

Der VW-Fahrer sucht es sich aus dass er mit einem VW unterwegs ist.
Dem Skinhead und dem Rocker steht es frei sich zu kleiden wie es ihnen beliebt.

Somit ist es auch kein "racial profiling".

Als "Nafri" hast du nun 2 Möglichkeiten, hingehen und kontrolliert werden (und somit im Extremfall für Stunden fest zu sitzen), oder nicht hin zu gehen.
 
Gesinnung habe ich geschrieben, weil ich nicht wusste wie ich das politisch korrekt hätte umschreiben sollen. Nafris wäre ja wohl danaben, schwarze auch, Muslime wahrscheinlich auch. Eventuell hätte ich teil-pigmentiert schreiben sollen.

Nehmen wir mal an, wir suchen einen Serienmörder. Diese sind meistens männlich und morden meistens in der gleichen ethnischen Rasse. Dies wäre dann aber auch das racial Profiling. Was aber regelmäßig angewendet wird.
 
Gesinnung habe ich geschrieben, weil ich nicht wusste wie ich das politisch korrekt hätte umschreiben sollen. Nafris wäre ja wohl danaben, schwarze auch, Muslime wahrscheinlich auch.

Eventuell hätte ich teil-pigmentiert schreiben sollen.
Ja, das wäre daneben. Aber nicht, weil es nicht politisch korrekt ist, sondern weil du Menschen mit gleichen äußerlichen Eigenschaften in einen Topf wirfst und nicht zwischen friedlichen und kriminellen Personen differenziert.
Es ist schlicht falsch zu behaupten, dass die Gruppe von Menschen, die vor einigen Tagen am Hbf festgesetzt wurde, die gleiche Gruppe ist, von der vor einem Jahr Gewalt ausging. Da ist es völlig unerheblich ob du von Schwarzen, von Muslimen oder von sonstwem sprichst. Das Scheren über einen Kamm ist das, woran man dabei Anstoß nehmen muss, nicht ob du es politisch korrekt umschreibst.
 
Nehmen wir mal an, wir suchen einen Serienmörder. Diese sind meistens männlich und morden meistens in der gleichen ethnischen Rasse. Dies wäre dann aber auch das racial Profiling. Was aber regelmäßig angewendet wird.

Funktioniert aber so nicht.

Denn es wird nicht nach "männlich, schwarz" gefahndet, sondern weiter spezifiziert. Männlich, schwarz, braune Augen, ca. 180-190cm groß, schlank.

Somit ist es kein "Racial Profiling" mehr, sondern reines "Profiling"
 
Aber das ist doch auch ganz normal.
Zum Beispiel Anfahrt zur Berliner Loveparade.
Polizei holt Stichproben von der Autobahn runter und untersucht auf Drogen.
Wen holt sie dann eher von der Autobahn?
Eine Gruppe Jugendlicher, die mit einem alten Golf unterwegs sind oder einen 76jährigen Rentner in seinem Benz?
Die jugendlichen natürlich, aber das ist doch keine Diskiminierung.
Oder eben das Thema Rasterfahndung.
Jetzt stand halt, wegen den besonderen Vorkomnissen im letzten Jahr, eine besondere Personengruppe vordringlich im Fokus der Polizei.
Ich sehe da nichts falsches dran.
 
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