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1. Bundesliga 2016/2017

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Das ausgegebenes Geld mit Qualität gleichzusetzen ist wird dir gisdol sicher bestätigen.
Jep. Leipzig ist die TSG 2.0. Matteschitz wird anders als Hopp auch noch reichlich Geld in den nächsten Jahren reinbuttern. Mit Rangnick wird man da aber dann doch das Geld für Talente ausgeben, welche dann in paar Jahren gewinnbringend verkauft werden können. Finde ich auch gut so.
 
Das ausgegebenes Geld mit Qualität gleichzusetzen ist wird dir gisdol sicher bestätigen.
Und Ausnahmen bestätigen die Regel, sonst müsste kein Verein investieren.

Ich find's nur amüsant, warum Red Bull oft so verteidigt wird.
Keinerlei Druck, sich ökonomischen Regeln zu beugen (sprich immense Ausgaben möglich, ohne genügend Einnahmen generieren zu müssen) und eine Vereinsstruktur, die direkt aus Nordkorea stammen könnte und dann findet man es toll und bemerkenswert, dass die nach ein paar Spielen ganz gut mithalten können?

Wenn man also so tut, als sei Leipzig der kleine Aufsteiger, der Underdog, der die Liga aufmischt, dann wird's "lächerlich", um es mal mit Schmadtkes Worten zu sagen.
 
hat doch mit hate nix zu tun @Lord EKKA ... es ist nun mal so, wie @CandleWaltz es geschrieben hat... die haben keinerlei druck und auch die kohle im hintergrund...

ich finde zwar, dass die einen super fußball spielen, aber die leistung meines effzeeh finde ich im moment trotzdem erwähnenswerter als die eines RBL ... für den effzeh kannst auch gerne die eintracht oder hertha nehmen... die sind gewachsen... mit eigenen mitteln und haben sich aus der scheiße graben müssen... das ist doch beim besten willen nicht zu vergleichen... die machen einen super job mit RB... ich bin trotzdem gespannt auf die rückrunde...

RB hat ja auch damals in der formel 1 tierisch abgeräumt... aber meine prognose ist, dass es RBL so geht wie salzburg... wenn die sich tatsächlich in der buli etabliert haben, werden sie ein ausbildungsverein für die premier league... hat man glaub ich sogar schon kommuniziert, dass PL das "endziel" ist...
 
Ja hab ich schon vor 20 Diskussionen begriffen. Was soll man machn? So ist es in jedem Sport mit freiem Kapital. Man kann es ja wie Spanien machen und den erfolgreichrb Teams Steuern erlassen :sleep:
Das US Sport Modell will ja keiner. Alles andere ist unrealistische romantische Fantasy. Fussball generiert viel Geld und das wird halt dazu führen, dass die Vereine das abgreifen wollen. Für RB ist es ein guter Marketingmarkt. Die romantischrn Fans können aber gerne Rb Artikel vermeiden und mehr Geld in die Traditionsclubs pumpen, damit der geliebte Sport weiterhin so bleibt. Oder den Kapitalismus abschaffen :D
 
Und Ausnahmen bestätigen die Regel, sonst müsste kein Verein investieren.

Ich find's nur amüsant, warum Red Bull oft so verteidigt wird.
Keinerlei Druck, sich ökonomischen Regeln zu beugen (sprich immense Ausgaben möglich, ohne genügend Einnahmen generieren zu müssen) und eine Vereinsstruktur, die direkt aus Nordkorea stammen könnte und dann findet man es toll und bemerkenswert, dass die nach ein paar Spielen ganz gut mithalten können?

Wenn man also so tut, als sei Leipzig der kleine Aufsteiger, der Underdog, der die Liga aufmischt, dann wird's "lächerlich", um es mal mit Schmadtkes Worten zu sagen.

Die haben trotzdem keine Stars im Team. Den einzigen Spieler den ich kannte den die verpflichtet haben ist der Werner. Und der war ja sogar noch Ersatzspieler beim VfB.
Ich könnte deine Argumentation verstehen wenn die Messi, Ronaldo und Ibra gekauft hätten. Aber haben sie nicht. Sie gewinnen die Spiele mit den die Topspielern und das muss man halt anerkennen.
 
Die haben trotzdem keine Stars im Team. Den einzigen Spieler den ich kannte den die verpflichtet haben ist der Werner. Und der war ja sogar noch Ersatzspieler beim VfB.
Ich könnte deine Argumentation verstehen wenn die Messi, Ronaldo und Ibra gekauft hätten. Aber haben sie nicht. Sie gewinnen die Spiele mit den die Topspielern und das muss man halt anerkennen.
Weil "Stars" eben mehr als die 3 Mio. € wollen, die Red Bull bisher "nur" gezahlt hat. Diese Regelung wurde ja jetzt auch gekippt, um da mehr Spielraum zu haben (die Verpflichtung von Embolo scheiterte ja genau daran).

Und dennoch haben sie eine Transferbilanz von 50 Mio. € bzw. gar 75 Mio. €, wenn man die letzte Zweitliga-Saison noch mit dazu nimmt.
Das sind Unsummen, wenn man nicht gerade jährlich Champions League spielt und seit Jahren oben mit dabei ist.
Da brauchst du auch keine Stars zu kaufen, sondern holst dir die talentiertesten Spieler (zu teils fragwürdigen Summen für Jugendspieler, ist ja z.T. auch illegal) und machst die in deiner (für viel Geld gebauten) Jugendakademie zu Stars oder schaust mal, wie sie sich in deinem Zweitverein, Red Bull Salzburg, so machen.
Bleibt ja alles schön Konzernintern.
 
Ja warum macht Bayern dass dann nicht auch so, statt die Stars von anderen Clubs abzuwerben? Dann würde die nicht mehr jeder hassen.

So einfach ist es halt net. Leipzig hat gleich viel Punkte wie die Bayern wo ein Spieler halt mal locker 50 Mio wert hat. Und Leipzig kauft halt mehrere Spieler für das gleiche Geld.
 
Doch, so einfach ist das.
Bayern ist in einer ganz anderen Situation.
Die haben keine Zeit Talente zu formen, da müssen schon komplett fertige und hochkarätige Spieler eingekauft werden, sonst wird man den Ansprüchen eben nicht gerecht.
Dortmund hat ja früher auch noch mehr Talente gekauft und muß da heute auch 1-2 Etage höher greifen, weil man eben die selbstgesteckten Ziele nicht gefährden will und dementsprechend auch keine lange Anlaufzeiten oder Totalausfälle mit einkalkulieren möchte.
Das ist da bei Leipzig noch anders. Die haben keinen Druck, haben ein Langzeitziel, da die werden sich auch noch anders aufstellen.
Dann wird für 50Mio nicht mehr ne halbe Mannschaft gekauft, sondern dann fließt es in 3 Spieler.
Zudem, wenn die in den internationalen Plätzen bleiben, ja auch das Financial Fairplay irgendwann greift. Da müssen die halt jetzt noch zusehen, dass die eben auch die Spieler vergolden können.
 
Hä, aber jetzt nochmal, wenn's so einfach ist, wieso macht das Dortmund oder Bayern oder Gladbach oder Leverkusen oder Wofsburg das nicht so, wenn man dadurch ja anscheinend sogar mehr Erfolg hat?
 
Hä, aber jetzt nochmal, wenn's so einfach ist, wieso macht das Dortmund oder Bayern oder Gladbach oder Leverkusen oder Wofsburg das nicht so, wenn man dadurch ja anscheinend sogar mehr Erfolg hat?
Hä, aber machen sie doch. Ums mal mit deinen Worten zu sagen.
Dortmund hat dieses Jahr fast ausschließlich junge Talente geholt, die Bayern holen auch viele junge und talentierte Spieler, als nur auf voll entwickelte Profis zu setzen.
Leverkusen und Dortmund genauso, schau dir auf Transfermarkt doch einfach mal die Transfers an, bevor du mal wieder wild Sachen behauptest.

Und genau darin liegt auch das Risiko, es kann perfekt laufen (wie bei Red Bull im Moment, Dortmund vor einigen Jahren, oder Hoffenheim vor vielen Jahren, Mainz damals mit Schürrle/Holtby/Szalai, Freiburg, schau in die 2. Liga, usw.) und es kann auch durchwachsen (BVB und Leverkusen diese Saison) oder richtig schlecht (Wolfsburg und HSV diese Saison) laufen.

Und natürlich würde Red Bull auch Stars kaufen, wenn sie könnten. Rangnick meinte selber, dass ihre (jetzt abgeschaffte) Gehaltsobergrenze von 3 Mio. € einige Transfers verhindert hat.
Und wer (deutlich) mehr als 3 Mio. € verdient, wird kein durchschnittlicher Spieler oder ganz junges Talent sein.

Dass große Vereine gestandene Profis verpflichten, ist doch selbstredend.
Als die Bayern Hummels gekauft haben, wussten sie, was sie bekommen. Das kann bei einem jungen Spieler natürlich ganz anders laufen. Besser, aber natürlich auch schlechter.
 
Ja hab ich schon vor 20 Diskussionen begriffen. Was soll man machn? So ist es in jedem Sport mit freiem Kapital. Man kann es ja wie Spanien machen und den erfolgreichrb Teams Steuern erlassen :sleep:
Das US Sport Modell will ja keiner. Alles andere ist unrealistische romantische Fantasy. Fussball generiert viel Geld und das wird halt dazu führen, dass die Vereine das abgreifen wollen. Für RB ist es ein guter Marketingmarkt. Die romantischrn Fans können aber gerne Rb Artikel vermeiden und mehr Geld in die Traditionsclubs pumpen, damit der geliebte Sport weiterhin so bleibt. Oder den Kapitalismus abschaffen :D
Hätte ja schon gerreicht wenn man mal konsequent die 50+1 Regel oder das Red Bull auch ein richtiger Verein sein muss durchgesetzt hätte.
Und man kann auch auf Liga Ebene dinge wie Financial Fair Play u.a einführen um da etwas gegen zu steuern.
 
Ach Hamlet, was diskutiere ich eigentlich mit dir.
Schande über mein Haupt, dass ich mich von deiner Trollerei wieder hab hinreißen lassen.
 
Hätte ja schon gerreicht wenn man mal konsequent die 50+1 Regel oder das Red Bull auch ein richtiger Verein sein muss durchgesetzt hätte.
Und man kann auch auf Liga Ebene dinge wie Financial Fair Play u.a einführen um da etwas gegen zu steuern.

das Modell hat halt keine Zukunft. Man kann so kaum konkurrieren. Andere Vereinen suchen ja schon nach Umwegen, um mit den ausländischen Teams mitzuhalten.
 
das Modell hat halt keine Zukunft. Man kann so kaum konkurrieren. Andere Vereinen suchen ja schon nach Umwegen, um mit den ausländischen Teams mitzuhalten.
Und deine Lösung ist die Abschaffung der 50+1 Regel?
Als wäre das System, so wie es im Moment in England vorherrscht, gesund. Die Scheichs und Konzerne zerstören die Struktur der Vereine, alles ist nur noch auf Maximierung ausgelegt, der Fan ist nur noch ein Kunde, die Ticketpreise sind astronomisch, es gibt kein Mitspracherecht mehr und die Blase wird unweigerlich irgendwann platzen.
Schau dir doch an, was passiert, wenn ein Milliardär keine Lust mehr auf sein Spielzeug hat, da bleibt nur noch ein Trümmerhaufen zurück.

Und obwohl die europäischen Vereine im Gegensatz zur Bundesliga vermeintlich immer reicher wurden, stieg die Bundesliga in der 5-Jahres-Wertung auf Platz 2 und die Nationalmannschaft ist europaweit (nach Spanien) die konstanteste.
Schau dir doch die jungen englischen Spieler an, die nie so zum Einsatz kamen, wie in Deutschland und was das für Auswirkungen auf die Nationalmannschaft hat.

Man kann es drehen und wenden, wie man will, eine Öffnung für externe Großinvestoren würde den deutschen Fußball zerstören.
 
Ach, ich würde gar nicht mal sagen, dass es nicht konkurrenzfähig ist.
Finde die deutsche Liga schon nicht schwach. Spanien ist noch ein bisschen stärker, bei England würde ich das schon nicht mehr uneingesschränkt so sagen. Und dann kommen halt andere Probleme mit teuren Plätzen und Stadionkultur und so weiter.
Gerade da kann die Bundesliga doch super punkten und ist herausragend. Da kommen sogar teilweise die Fußballfans aus England hier hin, weil sie mit Flug insgesamt dann billiger wegkommen als zu Hause ne Karte für die Premiere League zu kaufen.
Und in der Spitze haben wir eben mit den Bayern auch einen Verein, der ganz oben mithalten kann, ganz ohne 50+1.
Klar, das ist harte Arbeit, dafür muß man konstant gute Arbeit leisten, das ist schwer. Da ist natürlich eine einfache Finanzspritze von irgendeinem Oligarchen oder eines Konzern ne einfachere Sache. Aber dadurch wird man halt eben auch zum Spielball der Industrie oder des Investors - was Fußball eben nicht sein sollte.
Da müssen wir uns das Geld halt auf anderem, auf ehrlicherem und beständigerem Weg holen...mit guter Auslandsvermarktung und halt guten Leistungen und guter Arbeit in den Vereinen.
 
Ach, ich würde gar nicht mal sagen, dass es nicht konkurrenzfähig ist.
Finde die deutsche Liga schon nicht schwach. Spanien ist noch ein bisschen stärker, bei England würde ich das schon nicht mehr uneingesschränkt so sagen. Und dann kommen halt andere Probleme mit teuren Plätzen und Stadionkultur und so weiter.
Gerade da kann die Bundesliga doch super punkten und ist herausragend. Da kommen sogar teilweise die Fußballfans aus England hier hin, weil sie mit Flug insgesamt dann billiger wegkommen als zu Hause ne Karte für die Premiere League zu kaufen.
Und in der Spitze haben wir eben mit den Bayern auch einen Verein, der ganz oben mithalten kann, ganz ohne 50+1.
Klar, das ist harte Arbeit, dafür muß man konstant gute Arbeit leisten, das ist schwer. Da ist natürlich eine einfache Finanzspritze von irgendeinem Oligarchen oder eines Konzern ne einfachere Sache. Aber dadurch wird man halt eben auch zum Spielball der Industrie oder des Investors - was Fußball eben nicht sein sollte.
Da müssen wir uns das Geld halt auf anderem, auf ehrlicherem und beständigerem Weg holen...mit guter Auslandsvermarktung und halt guten Leistungen und guter Arbeit in den Vereinen.
Richtig, das Geld der PL-Clubs kommt ja nicht einzig und allein von Investoren und Oligarchen.
England war einfach die erste Liga, die es im Ausland geschafft hat, sich richtig zu vermarkten, deswegen bekommen die Vereine durch die Ausschüttung der TV-Gelder so viel Kohle.
Und England ist einfach die Zentrale des Fußballs mit so vielen Teams, die weltweit ziehen.
Da ist in Asien ein Manchester United natürlich beliebter, auch wenn sie nicht Meister werden oder international spielen, als z.B. ein Bayer Leverkusen, VfL Wolfsburg oder Gladbach.

Da können andere Ligen auch nicht mithalten, in Spanien nur Real und Barca und in Italien nur Juve. Der Rest der Serie A ist ziemlich vernachlässigbar, trotz Milliardäre und großen Finanzspritzen.
In Frankreich gibt es auch nur PSG und was haben die bisher international gerissen? Nichts.
 
Ich hab nicht gesagt, dass die 50er Regal abgeschaftt werden soll. Ich seh das halt nicht nur nicht so streng. Auch die Bayern nutzen genug andere Quellen und die Bayern haben halt den Status und die Mittel aber der Rest der Liga wird darunter halt leiden finanziell. Muss man sich halt alle Talente wegkaufen lassen, wenn die Perspektiven woanders besser sind. Die Atmo in D mag geil sein aber das bringt auch keinen Erfolg oder mehr Geld. Das Thema ist aber Mühsam und leider nicht so spannend. Es wird sich eh in Richtung Bpl entwickeln.
 
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