Da hat der Trump tatsächlich gewonnen und es war noch nicht einmal knapp
Ich kann es ehrlich gesagt sogar nachvollziehen. Ich selbst hätte im Leben nicht für Frau Clinton gestimmt. Nein, die Clinton war hier nicht das "geringere" Übel. Es sollte doch eigentlich schon zu denken geben, dass so jemand wie Trump tatsächlich eine Chance auf dieses Amt hatte.
Millionen Menschen leiden dort Hunger, leben in Armut und es werden stetig mehr. Die sogenannte "Mittelschicht" ist dort schon lange keine "Mittelschicht" mehr. Die Leute da wollten einfach keine "weiter so" Politik. Und für jene "Weiter so"-Politik steht nun einmal eine Frau Clinton wie keine andere. Ein Sanders stand dagegen ebenfalls für Veränderung und hätte wohl locker gegen Trump gewonnen aber Sanders wurde ja erfolgreich vom Clinton-Lager verhindert.
Trump ist ein Populist und redet viel Unsinn. Geschenkt! Er hatte doch gar keine andere Möglichkeit als genau so im Wahlkampf aufzutreten, um überhaupt eine Chance zu haben. Hinter Trump stand eben nicht die sogenannte "Elite" und erst recht nicht die großen Medienkonzerne. Ein Handzahmer Trump wäre dort doch total untergehen und hätte es nicht einmal bis ins "Finale" geschafft. Man sollte dieses ganze Gerede eben auch nicht unbedingt erst nehmen.
Neulich hab ich etwas sehr treffendes dazu gelesen: "Wer Donald Trump wählt, weil er die Mauer nach Mexiko baut, oder Hillary Clinton wählt, weil sie Wallstreet in die Schranken weisen wird, der hat auch Barack Obama gewählt, weil er Guantanamo schließen und die Rechte von Whistleblowern verteidigen würde."
Obama ist eh so ein Fall für sich und hat wohl auch einen gewissen Anteil am Wahlausgang. Der Typ ist sicherlich ein sympathisches Kerlchen und guter Entertainer aber als Präsident hat er total versagt. Was wird bleiben? Nicht viel! Einzig "Obamacare" und dies ist alles andere als was positives für sehr große Teile der Bevölkerung dort. Auch ist unter Obama die Kluft zwischen "Schwarz" und "Weiß" dermaßen gestiegen, wie ich es nicht für möglich hielt. Ein Gewinn war Obama für das "schwarze Amerika" so mit Sicherheit auch nicht. Natürlich hat die Mehrheit im Senat gefehlt aber das interessiert bei der Endabrechnung niemanden.
Ich mache mir da für die Zukunft jedenfalls keine großen Sorgen. Der Typ hat schließlich auch ein paar fähige Leute an seiner Seite und wird schon nicht gleich bei einem Wutanfall mal eben auf den Knopf drücken. Ein Ronald Reagan hat die Leute ja auch positiv überrascht... schaun mer mal D-)
Richtig aufregen könnte ich mich bei der aktuellen Situation nur über einige Vertreter unserer Bundesregierung. Sei es der Vizechef der Regierungspartei oder aber sogar der Vizekanzler persönlich. Wie kann man sich dermaßen hinreißen lassen und über einen gewählten Staatspräsident so herziehen? Das darf ich ja alles gerne denken aber es so offen zu äußern, ist einfach nur total dämlich. Zeigt wie unfähig diese Leute für ihr Amt eigentlich sind.