Dow Jones
ASCEND TO ULTRA
### Teil7###
http://www.konsolentreff.de/themen/...duelle-in-montreal.27044/seite-2#post-3658970
###Teil7###
### Teil6###
http://www.konsolentreff.de/themen/...5-spanischer-regen.27044/seite-2#post-3653367
###Teil6###
### Teil 5###
http://www.konsolentreff.de/themen/...um-mitnehmen-bitte.27044/seite-2#post-3650734
### Teil 5###
So, liebe KT-Genossen, liebe Rennsportfreunde, liebe Besitzer von F1 2016,
ich erstelle in neues Tagebuch. Ihr kennt das ja schon: Wann immer ich von einem Spiel völlig überwältigt oder fasziniert bin und die Überzeugung habe, das könnte man irgendwie hier teilen und es wäre vielleicht für einige Wenige interessant, erstelle ich ein KT-Tagebuch. Diesmal von F1 2016. Wie spannend kann ein Rennspiel schon sein, fragt Ihr Euch? Sehr spannend, denn der Karriere-Modus von F1 2016 hat es echt in sich.
Zur Vorbereitung
Ich selbst habe die F1 Ende der 1990er, bis Mitte der 2000er intensiv verfolgt und fast jedes Rennen gesehen. Vor allem die Truppe rund um Arrows, Jordan und Jaguar standen dabei im Zentrum. Heinz Harald Frentzen, Eddie Irvine, Kimi Räikkönen, Nick Heidfeld, Mark Webber - das waren die Fahrer, die mich am meisten interessiert hatten. Davon fährt ja auch nur noch einer, und dieser wahrscheinlich auch nur maximal ein Jahr noch. Die neue Generation hatte ich ein wenig aus den Augen verloren. Natürlich weiß ich, wer Vettel, Hamilton und Ricciardo sind, aber nicht mehr so aus dem FF wie früher. Desto überraschter bin ich, dass mich das Spiel so komplett aus den Socken fegt. Das letzte F1 Spiel habe ich Mitte der 2000er Jahre gezockt. Normalerweise spiele ich viel Forza, GT oder Project Cars, aber keines davon vermittelt mir den Rennsport, so gut, wie F1 2016 aus dem Hause Codemasters.
Rennen #1 Albert Park - Melbourne
Die erste Herausforderung ereilt einen schon, bevor man überhaupt seine Karriere startet: die Wahl des Teams. Ich wollte natürlich nicht sofort im Ferrari die Meisterschaft klar machen, oder im Mercedes dominieren. Kleine Teams müssen es sein, um Punkte und gegen den Teamkollegen will ich antreten. Zur Wahl standen für mich Sauber, Manor oder Haas. Für die Franzosen fahr ich nicht. Und da ich Sauber noch von früher kannte, fahr ich eben für die. Ist imo auch gerade das schwächste Team in der aktuellen Saison, hat noch keinen einzigen Punkt geholt und das werden sie dieses Jahr auch nicht mehr. Ob es Sauber 2018 auch noch geben wird? Man weiß es nicht. Egal! Genug geschnackt, erst mal die Karriere-Eindrücke sammeln.
Man sitzt also als Charakter im Motorhome des Teams an der jeweiligen Rennstrecke, der eigene Laptop dient als Menü. Ist für die Immersion schon mal geil! Dort wird man über Updates des Autos, Rivalitäten mit anderen Fahren oder Vertragsangebote informiert. Das ist auch der Schauplatz, an dem der Renningenieur zu einem kommt und einem was von neuen Updates vertextet. Alles klar. Das Team will, dass ich im Quali 19. werde und Ericsson schlage. Und da fing der Spaß schon an. Endergebnis:
Ericsson und ich sind quasi die gleiche Zeit gefahren: 1:30.572. Das is ja schon mal (sehr) knapp. Aber geschlagen, ist geschlagen, dieser Lulli! Leider wurde Platz 19 um 00:00:057 Sekunden verpasst! Ärgerlich, gab auch gleich Punktabzug in der internen Teamwertung
Jedenfalls hatte ich für den Start vom Feeling her ein gutes Gefühl. Wenn man hier gut wegkommt, und ich stand ja auf der sauberen Seite der Strecke, dann könnte ich das Mindestziel, nämlich Platz 17, schon erreichen. Glück mit dem Wetter hatten wir auch noch.
Doch bevor es endgültig losgeht, muss meine seine Strategie wählen. Man kann sie natürlich später ändern, und das Team schlägt während des Rennens auch bedingt durch die Rennlage und das Wetter Änderungen vor. Ich entscheide mich allerdings oft am Anfang des Rennens und bleibe dabei. Hier habe ich mir überlegt, dass, da ich von Platz 20 ins Rennen gehe, nicht frei fahren könnte. Mit Supersofts werde ich nicht viel reißen können, also hab ich einfach die Softs genommen. Ich wollte ein einiziges Mal stoppen und mich so vielleicht nach vorne spülen lassen.
Also dann, nach der Einführungsrunde gabs den mit Spannung erwarteten Start!
Die Silberpfeile sind so schnell, dass sie unscharf werden, wenn die Ampel umspringt. Ich hatte allerdings auch Glück und kam gut weg. Die Renaults hab ich relativ schnell abgekocht und ohne Kollision ging es durch die ersten Kurven.
Meine Rundenzeiten waren stabil und so konnte ich mich langsam an die kleinen und größeren Konfliktparteien anpirschen. Denn fast alle im Feld sind nun einmal schneller als ich und machen weniger Fehler. Die Top 10 starten meisten mit den Supersofts, deshalb sind sie ab Runde 6-9 meist in der Box zum ersten Stop. In dieser Phase des Rennens wurde ich bis auf Platz 8 vorgespült, aber halten konnte ich diese Positionen leider nicht. Der Druck ist immens. Vor allem Räikönnen wollte wirklich an mir vorbei. Das selbe gilt auch für Hamilton, der schon sehr aggressiv unterwegs ist. Nach meinem eigenen Stop, der für eine 1 Stopp-Strategie durchaus noch 2-3 Runden später hätte sein können, befand ich mich allerdings wieder ganz hinten im Feld. Ich ackerte mich wieder, auch durch die Stopps der Anderen nach vorne und für eine Weile konnte ich mich gut im vorderen Mittelfeld aufhalten, doch gegen Ende des Rennens konnte ich die Pace nicht mehr ganz mitgehen. Meine Mediums waren dann einfach platt, weswegen ich aus den Punkträngen viel. Schade, aber das nächste Mal sollte man einfach später in die Box fahren. Dann ist Platz 10 möglich.
Alonso, der Sack, ist mir in der vorletzten Runde noch mal voll in die Karre gefahren, völlig unnötige Aktion, da er mich auf der Geraden eh bekommen hätte. Also machte ich hier noch einmal zu und fuhr gegen ihn noch das Rennen zu ende und landete schließlich auf Platz 11! Für den Kommentator Anthony Davidson war ich auch Fahrer des Rennens, weil ich wegen meiner Konstanz das beste aus den Möglichkeiten gemacht hatte.
Insgesamt war dies mein bisher schönstes Rennen in F1 2016, obwohl ich nicht gewonnen hatte oder in die Punkte fuhr. Aber es fühlte sich echt an. Mein Sauber, war eben so langsam, wie ein Sauber nun mal ist. Und man kommt nur in die Punkte, wenn noch wer ausfällt. Langsam und konstant, so reifenschonend wie möglich muss man mit diesem Auto unterwegs sein. Das sind immerhin insgesamt 29 Runden, und somit 50 Minuten Hochspannung! Das Feld ist schon dicht beieinander. Eine falsche Boxenstrategie oder kleine Fahrfehler machen sich sofort bemerkbar, wenn es um das Renngeschehen geht. So, wie in der richtigen Formel 1! Ich war schon sehr happy, als ich auf Platz 11 ins Ziel kam, denn das musste ich mir wirklich erarbeiten.
Für Bahrain habe ich die ersten Updates für mein Auto am Start und mit ein Bisschen Glück gibt es vielleicht einen Punkt. Ericsson kann sich schon mal warm anziehen.
http://www.konsolentreff.de/themen/...duelle-in-montreal.27044/seite-2#post-3658970
###Teil7###
### Teil6###
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###Teil6###
### Teil 5###
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### Teil 5###
Teil 4
http://www.konsolentreff.de/themen/...ty-car-kollidierte.27044/seite-2#post-3645731
Teil 3
http://www.konsolentreff.de/themen/wie-ich-zur-legende-wurde-f1-2016-3-der-tag-als-verstappen-mit-dem-saftet-car-kollidierte.27044/#post-3644654
Teil 2
http://www.konsolentreff.de/themen/wie-ich-zur-legende-wurde-f1-2016-meine-karriere.27044/#post-364419
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So, liebe KT-Genossen, liebe Rennsportfreunde, liebe Besitzer von F1 2016,
ich erstelle in neues Tagebuch. Ihr kennt das ja schon: Wann immer ich von einem Spiel völlig überwältigt oder fasziniert bin und die Überzeugung habe, das könnte man irgendwie hier teilen und es wäre vielleicht für einige Wenige interessant, erstelle ich ein KT-Tagebuch. Diesmal von F1 2016. Wie spannend kann ein Rennspiel schon sein, fragt Ihr Euch? Sehr spannend, denn der Karriere-Modus von F1 2016 hat es echt in sich.
Zur Vorbereitung
Ich selbst habe die F1 Ende der 1990er, bis Mitte der 2000er intensiv verfolgt und fast jedes Rennen gesehen. Vor allem die Truppe rund um Arrows, Jordan und Jaguar standen dabei im Zentrum. Heinz Harald Frentzen, Eddie Irvine, Kimi Räikkönen, Nick Heidfeld, Mark Webber - das waren die Fahrer, die mich am meisten interessiert hatten. Davon fährt ja auch nur noch einer, und dieser wahrscheinlich auch nur maximal ein Jahr noch. Die neue Generation hatte ich ein wenig aus den Augen verloren. Natürlich weiß ich, wer Vettel, Hamilton und Ricciardo sind, aber nicht mehr so aus dem FF wie früher. Desto überraschter bin ich, dass mich das Spiel so komplett aus den Socken fegt. Das letzte F1 Spiel habe ich Mitte der 2000er Jahre gezockt. Normalerweise spiele ich viel Forza, GT oder Project Cars, aber keines davon vermittelt mir den Rennsport, so gut, wie F1 2016 aus dem Hause Codemasters.
Rennen #1 Albert Park - Melbourne
Die erste Herausforderung ereilt einen schon, bevor man überhaupt seine Karriere startet: die Wahl des Teams. Ich wollte natürlich nicht sofort im Ferrari die Meisterschaft klar machen, oder im Mercedes dominieren. Kleine Teams müssen es sein, um Punkte und gegen den Teamkollegen will ich antreten. Zur Wahl standen für mich Sauber, Manor oder Haas. Für die Franzosen fahr ich nicht. Und da ich Sauber noch von früher kannte, fahr ich eben für die. Ist imo auch gerade das schwächste Team in der aktuellen Saison, hat noch keinen einzigen Punkt geholt und das werden sie dieses Jahr auch nicht mehr. Ob es Sauber 2018 auch noch geben wird? Man weiß es nicht. Egal! Genug geschnackt, erst mal die Karriere-Eindrücke sammeln.
Man sitzt also als Charakter im Motorhome des Teams an der jeweiligen Rennstrecke, der eigene Laptop dient als Menü. Ist für die Immersion schon mal geil! Dort wird man über Updates des Autos, Rivalitäten mit anderen Fahren oder Vertragsangebote informiert. Das ist auch der Schauplatz, an dem der Renningenieur zu einem kommt und einem was von neuen Updates vertextet. Alles klar. Das Team will, dass ich im Quali 19. werde und Ericsson schlage. Und da fing der Spaß schon an. Endergebnis:
Ericsson und ich sind quasi die gleiche Zeit gefahren: 1:30.572. Das is ja schon mal (sehr) knapp. Aber geschlagen, ist geschlagen, dieser Lulli! Leider wurde Platz 19 um 00:00:057 Sekunden verpasst! Ärgerlich, gab auch gleich Punktabzug in der internen Teamwertung
Jedenfalls hatte ich für den Start vom Feeling her ein gutes Gefühl. Wenn man hier gut wegkommt, und ich stand ja auf der sauberen Seite der Strecke, dann könnte ich das Mindestziel, nämlich Platz 17, schon erreichen. Glück mit dem Wetter hatten wir auch noch.Doch bevor es endgültig losgeht, muss meine seine Strategie wählen. Man kann sie natürlich später ändern, und das Team schlägt während des Rennens auch bedingt durch die Rennlage und das Wetter Änderungen vor. Ich entscheide mich allerdings oft am Anfang des Rennens und bleibe dabei. Hier habe ich mir überlegt, dass, da ich von Platz 20 ins Rennen gehe, nicht frei fahren könnte. Mit Supersofts werde ich nicht viel reißen können, also hab ich einfach die Softs genommen. Ich wollte ein einiziges Mal stoppen und mich so vielleicht nach vorne spülen lassen.
Also dann, nach der Einführungsrunde gabs den mit Spannung erwarteten Start!
Die Silberpfeile sind so schnell, dass sie unscharf werden, wenn die Ampel umspringt. Ich hatte allerdings auch Glück und kam gut weg. Die Renaults hab ich relativ schnell abgekocht und ohne Kollision ging es durch die ersten Kurven.
Meine Rundenzeiten waren stabil und so konnte ich mich langsam an die kleinen und größeren Konfliktparteien anpirschen. Denn fast alle im Feld sind nun einmal schneller als ich und machen weniger Fehler. Die Top 10 starten meisten mit den Supersofts, deshalb sind sie ab Runde 6-9 meist in der Box zum ersten Stop. In dieser Phase des Rennens wurde ich bis auf Platz 8 vorgespült, aber halten konnte ich diese Positionen leider nicht. Der Druck ist immens. Vor allem Räikönnen wollte wirklich an mir vorbei. Das selbe gilt auch für Hamilton, der schon sehr aggressiv unterwegs ist. Nach meinem eigenen Stop, der für eine 1 Stopp-Strategie durchaus noch 2-3 Runden später hätte sein können, befand ich mich allerdings wieder ganz hinten im Feld. Ich ackerte mich wieder, auch durch die Stopps der Anderen nach vorne und für eine Weile konnte ich mich gut im vorderen Mittelfeld aufhalten, doch gegen Ende des Rennens konnte ich die Pace nicht mehr ganz mitgehen. Meine Mediums waren dann einfach platt, weswegen ich aus den Punkträngen viel. Schade, aber das nächste Mal sollte man einfach später in die Box fahren. Dann ist Platz 10 möglich.
Alonso, der Sack, ist mir in der vorletzten Runde noch mal voll in die Karre gefahren, völlig unnötige Aktion, da er mich auf der Geraden eh bekommen hätte. Also machte ich hier noch einmal zu und fuhr gegen ihn noch das Rennen zu ende und landete schließlich auf Platz 11! Für den Kommentator Anthony Davidson war ich auch Fahrer des Rennens, weil ich wegen meiner Konstanz das beste aus den Möglichkeiten gemacht hatte.
Insgesamt war dies mein bisher schönstes Rennen in F1 2016, obwohl ich nicht gewonnen hatte oder in die Punkte fuhr. Aber es fühlte sich echt an. Mein Sauber, war eben so langsam, wie ein Sauber nun mal ist. Und man kommt nur in die Punkte, wenn noch wer ausfällt. Langsam und konstant, so reifenschonend wie möglich muss man mit diesem Auto unterwegs sein. Das sind immerhin insgesamt 29 Runden, und somit 50 Minuten Hochspannung! Das Feld ist schon dicht beieinander. Eine falsche Boxenstrategie oder kleine Fahrfehler machen sich sofort bemerkbar, wenn es um das Renngeschehen geht. So, wie in der richtigen Formel 1! Ich war schon sehr happy, als ich auf Platz 11 ins Ziel kam, denn das musste ich mir wirklich erarbeiten.
Für Bahrain habe ich die ersten Updates für mein Auto am Start und mit ein Bisschen Glück gibt es vielleicht einen Punkt. Ericsson kann sich schon mal warm anziehen.
Zuletzt bearbeitet:


Ricciardo wurde sogar strafversetzt und so landete ich schließlich auf Platz 11. Auch nicht schlecht, im Rennen sollte doch wohl Platz 10 möglich sein! Ich musste auf Supersoft starten, da die anderen Sätze schon verbraucht waren. Deshalb wählte ich die schnellste Kombination, in der Hoffnung, dass die Reifen auch halten. 