Wie gesagt, bei DR wäre es wirklich etwas schwerer, einen "easy Mode" zu implementieren. Aber bei DS bin ich immer noch der Meinung, dass ein optionaler "easy Mode" (easy im Sinne von etwas leichter. Nicht durchrush einfach.) niemanden schaden würde. Aber jeder wie er will.
Soooooo schwer sind die Souls-Titel nun auch nicht. Einige Encounter sind vielleicht etwas schwerer als andere, aber das ist alles kein Ding der Unmöglichkeit, oder exklusives Vergnügen einer "elitären" Gruppe mit besonders viel Skill. Sieh es eher als 'ne Art Survival-Horror im Mittelalter der, wenn du ihm die Gefahr wegnimmst, nur noch ein mittelmäßiger 3rd-Person-Schnetzler wäre. Es erfordert halt nur ein gewisses Maß an Motivation und Willensstärke um im Spiel weiter zu kommen. Ohne die Herausforderung wären die Spiele nicht das was sie sind.
Ein aktuelles Beispiel noch. Ich spiele derzeit das Remaster von Resident Evil (wenn es draußen denn mal endlich wieder etwas kühler werden würde). Dort gibt es den normalen Schwierigkeitsgrad und ganze zwei!!! leichtere Stufen drunter. Ich hab mir mal ein paar Gameplays auf den leichteren Stufen angeschaut und das komplette Spiel, das komplette Survival-Element ist ausgehebelt. Überall liegt Munition rum, die Zombies gehen nach 2 Schüssen schon zu Boden, man hat weder Munitionsknappheit, noch brauch man sich Sorgen um zu wenig Heil-Items zu machen.
Wo bleibt denn da dann noch der Survival-Aspekt? Wenn wirklich nichts im Spiel mehr eine Gefahr darstellt und Aufgaben nur noch Aufgaben sind, die es abzuarbeiten gilt, aber weder erkämpft noch überstanden werden müssen? Warum spielt man dann ein Resident Evil? Ein Survival-Horror-Game?
Es kommt doch so oder so nicht, aber dass der ein oder andere persönlich den Wunsch/Gedanken(!) hegt ist doch nichts, was man wegargumentieren kann.
Wünschen könnt ihr soviel ihr wollt, ob es allerdings auch Sinn macht ist 'ne andere Sache. Ich versuche halt nur zu erklären warum diverse Spiele keinen Easy-Mode verkraften würden und das der feste Schwierigkeitsgrad (aufgrund welcher Spielelemente auch immer) ein elementarer Teil des Gameplays ist.
Aber man merkt im Thread schön, dass die Serie vielen am Herzen liegt. Für DR gibt es eben auch keine Alternativen. Es ist das Saint's Row der Zombie-Spiele, so viele skurrile Möglichkeiten und verblüffende Massen an Untoten gibt es kein zweites Mal. Zumindest kenne ich nix. Left 4 Dead, State of Decay, Dying Light etc. machen viel zu sehr auf Drama.
Ne ne, es wurde zu einem Saints Row Verschnitt mit dem dritten Teil. Dead Rising war vorher noch viel klassischer und fast schon arcadig, mit Fokus auf überschaubare Areale, die es zu meistern galt und einem Gameplay das mit jedem Versuch weiter optimiert werden wollte. Da hast du dich über ein Katana oder Kantholz gefreut und die Chainsaws von Adam waren schon mit das einzig abgedrehte Imba-Zeug im ganzen Spiel. Game+, Game++, Game+++, der Charakter steigt und wächst mit jedem Durchlauf und so hat sich auch das Spiel mit jedem Versuch immer mehr geöffnet. Der Saints Row Charakter kam erst dazu, als die Entwickler meinten das ganze in eine leere Stadt zu verfrachten und mehr Wert auf fahrbare Untersätze und crazy Waffen-Kombinationen zu legen, als auf Gameplay, Story und Design.