Schon die ersten 4 Minuten von dem Video machen mich so wütend, dass ich erstmal Pause machen muss und mir
vielleicht später den zweiten Teil ansehen werde.
Ich meine, WHAT THE FUCK, von wegen das Video wäre eindeutig, dass der Schusswaffengebrauch nicht gerechtfertigt wäre???
Man sieht den Typen wie er sich physisch gegen die Festnahme wehrt, man hört den Polizisten rufen "Gun! Gun!!" man hört den anderen Polizisten rufen "You fucking move, I swear to god!" und dann nach den Schüssen sieht man, wie sie eine Waffe aus einer Hosentasche ziehen. Wie viele Indizien braucht man denn bitte noch um festzustellen, dass
aller Wahrscheinlichkeit nach der Mann wirklich versucht hatte, die Waffe aus der Tasche zu ziehen und die Polizisten es eben durch reines Festhalten nicht geschafft haben, seine Hand festzuhalten? Noch dazu, dass der Typ offenbar mega stark und/oder auf Drogen war, weil ihn ja schon der Taser nicht zu Boden bringen konnte.
In was für einer verqueren Welt muss man leben, das den Polizisten zur Last zu legen, dass die Hosentasche mit der Waffe eben auf
der anderen Seite seines Körpers war und für die Kamera nicht sichtbar? Man sieht ja nicht, dass er nach der Waffe greifen will, daher haben die Polizisten sich das wohl ausgedacht, ist die Unterstellung. Völlig unrealistisch, wenn man die gesamte Situation betrachtet.
Ich meine, wie realistisch ist es, zu glauben, dass das ein super gefinkelter Mordplan der Polizisten war, die vorher vereinbart haben müssten, so zu tun, als ob der Typ eine Waffe hätte und diese greifen will, um ihn dann unter dem Vorwand von Notwehr zu erschießen? Ich sage nicht, dass das völlig unmöglich ist, aber es ist hochgradig unwahrscheinlich.
Und solche Kommentare, die hier eine großangelegte Verschwörung der Polizei gegen alle Schwarzen propagieren, sind dann auch mitschuldig, wenn ein paar Verrückte in Texas sich entscheiden, so viele weiße Polizisten wie möglich umbringen zu wollen.
Tut mir leid, aber wenn ein Kommentator in der New York Times schreibt (ich zitiere):
"That the police are are part of an undeclared war against blackness" - dann darf man sich nicht wundern, wenn das irgendwelche Spinner auch einmal glauben.
Denn wenn das wirklich so wäre, wenn die Polizei in den USA wirklich einen unerklärten Krieg (!) gegen die Schwarzen führen würden, dann wäre der Angriff auf die Polizisten gestern in Texas ein heldenhafter Akt gewesen. Dazu muss man dann auch stehen, wenn man meint, dass die Polizei einen Krieg gegen Schwarze führt. Wenn das so wäre, dann hätten die Schwarzen natürlich das Recht sich auch zu wehren und dann wäre es natürlich moralisch und rechtlich gerechtfertigt, gegen Mitglieder dieser verbrecherischen Organisation "Polizei" auch mit tödlichen Angriffen vorzugehen, um eine Einstellung dieses "Krieges gegen die Schwarzen" zu erzwingen.
Wer A sagt, muss auch B sagen. Wer Kriegsrhetorik verwendet, der muss auch einsehen, dass es dann auch zu kriegsähnlichen Handlungen kommt, wenn Leute diese ideologische Linie ernst nehmen.