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mag ja sein, aber dann muss ich doch trotzdem ein ziel haben. und wenn es ist, mir die taschen vollzumachen, wie farage auf eu-ebene oder die afd in deutschland.
das populisten nur trollen um des trollens willen ist mir eigentlich zu wenig.
 
Das glaube ich nicht. Die stehen schon hinter ihren Forderungen, denke ich. Ich glaube nicht, dass das alles so eiskalte Strategen sind, die in Wirklichkeit gar nicht wollen, was sie fordern.
Würde z.B. die AfD im Bund eine Mehrheit erhalten, würden die schon nach ihrem Gusto loslegen mit allen Konsequenzen.

Ich glaube, in diesem speziellen Fall ist den Brexit-Befürwortern die ganze Sache einfach über den Kopf gewachsen, siehe die heftigen Reaktionen auf allen Ebenen seit dem Referendum. Die haben sich das wohl einfacher vorgestellt.
 
Bei Johnson wurde ja gemutmaßt, dass er nie gewinnen wollte und auch nie an nen Sieg geglaubt hat und sich mit einem knapp verlorenen Votum nur für den Parteivorsitz in Stellung bringen wollte. Als das Ergebnis dann kam haben sie sich in die Hose gemacht. Und nach der Aktion von Gove konnte er nur noch abtreten. Nichtsdestotrotz ein Haufen von Schwachmaten und Feiglingen.
 
Johnson wurde ja mehr oder weniger gegangen. Der hatte innerhalb der eigenen Partei keine Mehrheit. Das er darüber vielleicht auch nicht ganz unglücklich ist, kann gut sein.

Dieser Farage ist ein trollener Idiot. Da weiß man auch nicht, ob der nicht in 2 Monaten wieder auf der Matte steht. Schwer berechenbar. Ich glaube aber, der hatte auch nie vor, jetzt aktiv den Brexit auszuführen und zu planen. Wenn er durchgeführt wird, dann kann er sich als Kritiker profilieren und immer schön reinrufen, was ihm gefällt und was nicht. Wird er nicht durchgeführt, steht auch vielleicht auch wieder auf der Matte, denn sein Lebensziel wurde ja zerstört.
 
Das glaube ich nicht. Die stehen schon hinter ihren Forderungen, denke ich. Ich glaube nicht, dass das alles so eiskalte Strategen sind, die in Wirklichkeit gar nicht wollen, was sie fordern.

Die sind höchstens halbwegs überzeugt, von dem, was sie da erzählen. Maximal - wenn es nicht zieht, schustern sie sich halt was Anderes zusammen. Kann man ja schön bei den ganzen Figuren sehen, die sich schon länger in der Szene tummeln. Die mäandern mit ihren Meinungen und Theorien schön von rechts nach links und wieder zurück, Hauptsache sie fischen im Unzufriedenen-Lager.

Gilt für ihre Wähler übrigens genauso: mal die Linke, mal, NPD, dann die Piraten, aktuell die AfD. Hauptsache Protest, Hauptsache gegen die "da oben", das Establishment, den Mainstream etc.. Natürlich hast Du auch immer Überzeugungstäter dabei, aber daß die Mehrheit da aus voller Überzeugung dabei ist, wage ich doch zu bezweifeln. Dazu sind sie auch zu doof.
 
Ja, aber dann schau Dir doch mal die Leutchen an, die heute die geistigen Vordenker z.B. der AfD stellen. Das sind die Gleichen, die schon seit Jahren ihr Geschäft betreiben, immer unter wechselnden Farben und Parteinamen. Teilweise auch komplett konträr zu dem, was sie vor 20-30 Jahren noch postuliert haben. Nicht unbedingt die Vögel im Rampenlicht, die werden ja jedesmal verbrannt. Die Leute dahinter.
 
Aber du willst mir doch nicht erzählen, dass die einfach nur trollen? Das die einfach Bock drauf haben, die Welt brennen zu sehen. Ich meine, was die machen, macht ja nicht nur Spaß. Ein Pastörs, eine Petry, ein Gauland, die landen ja auch auf der Abschussliste selbsternannter Nazijäger etc. Ne, das sind schon Überzeugungstäter.
 
BRD GmbH fusioniert mit der Antifa UG (haftungsbeschränkt)

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Ich denke, daß sie Karrieristen sind, ohne sich groß um die Ideologie zu scheren, die sie gerade vertreten. Kann man ja schön Petry sehen: wenn sie sich mal verhaspelt und in die falsche Richtung abbiegt, wird alles schnell wiederrufen, "war ganz anders gemeint" und weiter geht es in die neue Richtung, wo ihre Herde mitzieht. Da ist doch kein Konzept oder irgendeine Überzeugung dahinter, nur die Mobilisierung der Masse, die sie dann nach oben schwemmt.

Oder nimm solche Figuren wie Elsässer oder Mahler, die vertreten heute das genaue Gegenteil von dem, was sie noch vor ein paar Jahren gesagt haben. Reine Opportunisten. Was sie nach oben bringt, das vertreten sie auch. Überzeugung null.
 
Ich glaube, dieses "heute so, Morgen so"-Gehabe ist eher als Reaktion auf heftige Reaktionen von außerhalb zu verstehen. Sicherlich gibt es auch Beispiele, die deine Argumentation stützen und sicherlich gibt es einige Opportunisten. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das eine Mehrheit betrifft. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Petry Abends vorm Kamin sitzt und sich überlegt: "Was kann ich morgen wieder twittern, damit die AfD ein halbes Prozentpünktchen dazugewinnt."
 
Passt hier wohl am besten rein.

UK: TIGA fürchtet um EU-Arbeitnehmer

In ersten Reaktionen nach dem Brexit-Votum zeigten sich die britischen Spieleverbände noch betont gelassen, wenn auch ein wenig besorgt. Nun hat TIGA, der Entwicklerverband in UK, nachgelegt. "Die bestehenden Rechte von EU-Arbeitnehmern, die bereits in Großbritannien sind und arbeiten sollen geschützt werden, so dass sie auch künftig in UK leben und arbeiten können mit der Gewissheit, dass sie nicht eines Tages aufgefordert werden das Land zu verlassen", so Dr. Richard Wilson, CEO des TIGA. Der Verband mahnte zudem, den Status all derjenigen EU-Bürger schnell zu klären, die in der Zeit zwischen Brexit-Votum und dem tatsächlichen Austritt ins Land kommen.

Hintergrund der besorgten Worte des TIGA ist, dass auch bei britischen Spieleentwicklern ein nicht unerheblicher Teil der Mitarbeiter aus dem EU-Ausland kommt. Nach Verbandsschätzungen sind es etwa 15 Prozent aller Mitarbeiter in der britischen Spieleentwicklung. Da die britische Spielebranche unter anderem auf Grund von Förderungen mit einem steigenden Mitarbeiterbedarf rechnet glaubt TIGA, dass die Branche auch künftig auf die Zuwanderung qualifizierter Spieleentwickler angewiesen ist.

http://www.mediabiz.de/games/news/u...07?NL=gmd&uid=g53271&ausg=20160705&lpos=InV_4
 
Ich denke, daß sie Karrieristen sind, ohne sich groß um die Ideologie zu scheren, die sie gerade vertreten. Kann man ja schön Petry sehen: wenn sie sich mal verhaspelt und in die falsche Richtung abbiegt, wird alles schnell wiederrufen, "war ganz anders gemeint" und weiter geht es in die neue Richtung, wo ihre Herde mitzieht. Da ist doch kein Konzept oder irgendeine Überzeugung dahinter, nur die Mobilisierung der Masse, die sie dann nach oben schwemmt.

Oder nimm solche Figuren wie Elsässer oder Mahler, die vertreten heute das genaue Gegenteil von dem, was sie noch vor ein paar Jahren gesagt haben. Reine Opportunisten. Was sie nach oben bringt, das vertreten sie auch. Überzeugung null.
ja, aber dieses oben: was ist denn dann? das fehlt mir ja. wenn ein farage 17 jahre am brexit bastelt und sich dann zurückzieht frag ich mich, was das soll. bei der afd ist mir das klar: die wollen posten und pöstchen, kohle machen und den dicken larry raushängen lassen. die würden sich nicht zurückziehen, wenn die ihr ziel erreicht haben irgendwas oider irgendwen zu regieren.
das bedeutet nicht, dass das gut ist oder sie es gut machen, aber DAS kann ich verstehen.
 
...wenn ein farage 17 jahre am brexit bastelt und sich dann zurückzieht frag ich mich, was das soll.

Was das soll? Ist doch ganz klar, seine Party ist vorbei, war bestimmt nicht in seinem Sinne. Der wäre sicher glücklicher, wenn er weiterhin im europäischen Parlament sitzen könnte, Geld kassierend, dabei weiter gegen die EU wettern und den (ja leider gescheiterten) Brexit beweinen. Jetzt müßte er ja seinem Geschwafel tatsächlich Taten und Ideen folgen lassen und er weiß auch, daß GB jetzt entweder durch ein Tal der Tränen wandern oder es zumindest für Alle sehr viel teurer werden wird. Der ist ja nicht blöd!
Kein Wunder, daß er da nicht mehr in der Verantwortung stehen will. Also zieht er die Reißleine und begibt sich auf`s Altenteil. Also in den Pub. Von da aus kann er weiterhin Alle kritisieren, ohne für etwas verantwortlich zu sein. Ziemlich nachvollziehbar eigentlich.

Und genauso würde es auch mit der AfD passieren, wenn sie tatsächlich mal an die Macht kommen würde. Die dummen Populisten lassen sich tatsächlich in die Pflicht nehmen (und scheitern grandios. Jedesmal!), die Schlaueren nehmen mit, was sie kriegen können und verpissen sich vorher. Zugegebenerweise bin ich nicht sicher, zu welcher Gruppe Petry gehört.
 
Passt hier wohl am besten rein.

UK: TIGA fürchtet um EU-Arbeitnehmer

In ersten Reaktionen nach dem Brexit-Votum zeigten sich die britischen Spieleverbände noch betont gelassen, wenn auch ein wenig besorgt. Nun hat TIGA, der Entwicklerverband in UK, nachgelegt. "Die bestehenden Rechte von EU-Arbeitnehmern, die bereits in Großbritannien sind und arbeiten sollen geschützt werden, so dass sie auch künftig in UK leben und arbeiten können mit der Gewissheit, dass sie nicht eines Tages aufgefordert werden das Land zu verlassen", so Dr. Richard Wilson, CEO des TIGA. Der Verband mahnte zudem, den Status all derjenigen EU-Bürger schnell zu klären, die in der Zeit zwischen Brexit-Votum und dem tatsächlichen Austritt ins Land kommen.

Hintergrund der besorgten Worte des TIGA ist, dass auch bei britischen Spieleentwicklern ein nicht unerheblicher Teil der Mitarbeiter aus dem EU-Ausland kommt. Nach Verbandsschätzungen sind es etwa 15 Prozent aller Mitarbeiter in der britischen Spieleentwicklung. Da die britische Spielebranche unter anderem auf Grund von Förderungen mit einem steigenden Mitarbeiterbedarf rechnet glaubt TIGA, dass die Branche auch künftig auf die Zuwanderung qualifizierter Spieleentwickler angewiesen ist.

http://www.mediabiz.de/games/news/u...07?NL=gmd&uid=g53271&ausg=20160705&lpos=InV_4
Und Theresa May will tatsächlich mit dem Status von EU Bürgern in UK drohen, wenn sie Premierministerin werden sollte und in die Brexit Verhandlungen geht. Als ob das ein Drohmittel FÜR UK wäre :lol:.
 
Ich frage mich bei solchen Aussagen immer, ob die das wirklich glauben und sich im Geiste immer noch als halbe Supermacht sehen, oder ob es nur Aufplustern für das eigene Volk/eigene Presse ist. Ich hoffe mal Letzteres, sonst sehe ich schwarz für die Verhandlungen.
 
Tatjana Festerling sucht jetzt selbst Flüchtlinge
Die Ex-Pegida-Frontfrau ruft dazu auf, sich der paramilitärischen Bürgerwehr in Bulgarien anzuschließen. Im Kampf gegen Flüchtlinge will sie notfalls ihr Leben geben.

Es ist ein flammender Appell, für die "Festung Europa" zu kämpfen – und gegen Flüchtlinge: Tatjana Festerling, Ex-Frontfrau von Pegida, steht am Montagabend auf der Lkw-Bühne der Legida-Kundgebung in Leipzig. Sie trägt eine Jacke in Tarnfarben, am Revers das Abzeichen einer paramilitärischen Bürgerwehr aus Bulgarien und appelliert an die anwesenden Männer auf dem Richard-Wagner-Platz – möglichst jene "mit militärischer oder polizeilicher Ausbildung" –, ans Schwarze Meer zu reisen und sich in der Grenzregion zur Türkei dem Einsatz der dortigen "Patrioten" gegen die "Invasoren" anzuschließen. Das nämlich sei es, "was die Eliten mit allen Mitteln verhindern wollen. Gelebte europäische Völkerfreundschaft". [...]
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-07/pegida-legida-tatjana-festerling

Immer wenn man glaubt, es kann nicht schlimmer kommen, setzen diese Spinner noch einen drauf. Dieses ganze Pegida/Legida-Pack ist wirklich der Bodensatz der Gesellschaft. Unglaublich...
 
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