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Frankfurt wird auch die erste Wahl werden für internationale Banken. Paris wäre auch noch eine Alternative für die Banker, wie man hört, ist aber deutlich teurer.
Wobei nach der Fusion von Frankfurt und London ja irgendwie immer noch der Hauptsitz in London geplant ist. Da wird man hoffentlich noch dazwischen grätschen.
 
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Werde im Laufe des Studiums auf jeden Fall mal paar Vorlesungen in dem Bereich machen. Kann sicher nicht schaden, wenn man sich da etwas auskennt.
 
Wird hier gerade der drohende Zerfall der Europäischen Union in Nationalstaaten betrauert und sich im selben Zug einer darauf abgekeult, dass Frankfurt nun zur alles dominierenden Finanzmetropole heranwachsen kann?
 
Damit bleibt UK bis auf Weiteres ersteinmal ganz normal EU-Mitgliedstaat. Bis irgendwann zum Sankt-Nimmerleinstag, wenn die Briten denn den Austritt wirklich der EU notifizieren wollen. Und ab dann sind es nochmal aller Voraussicht nach zwei Jahre. So schnell wird sich also nichts ändern.

Ob diese Unvorhersehbarkeit für die britische Wirtschaft gut ist, wenn niemand weiß, wie lang UK noch in der EU ist? Ich bezweifele das.

Die EU hat nur zwei Optionen:
- Die Briten zu einem sehr raschen Austritt zu bewegen
- Die Briten bleiben und es zeigt sich der Welt erneut das Brüssel null Durchsetzungsvermögen und Entscheidungsmöglichkeit hat.
Die Briten können weiterhin die Vorteile der Mitgliedschaft geniessen und selber entscheiden wann der richtige Zeitpunkt für den Ausstieg gekommen ist -> Rosinenpicker. Somit ist klar jedes Land kann machen was es will und die EU kann/will nicht reagieren.
 
Ich muss sagen die Aussagen von Tusk und Juncker find ich gut.

Wenn die Briten raus wollen, dann bitte gleich. Nicht wie Johnson so schön zurückgerudert ist :D

Ihr wollt gehen? Dann aber schnell! Die britische Regierung müsse "so schnell wie möglich" Konsequenzen aus dem Brexit-Referendum ziehen, fordern Spitzenvertreter der Europäischen Union. Jede Verzögerung würde die Unsicherheit unnötig verlängern, heißt es in einem schriftlichen Statement von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker, EU-Ratspräsident Donald Tusk, EU-Parlamentschef Martin Schulz und dem niederländischen Regierungschef Mark Rutte.
 
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