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Das lustige ist ja, dass sie für einen Status wie Schweiz oder Norwegen mehr zahlen müssten als vorher, weil ihr Rabatt dann weg ist - mit fast allen EU Regeln, die sie vorher auch hatten :D.

Ja, eben. Und wie gesagt ohne Mitbestimmungsrecht in den wichtigen Fragen. Alle Alleingänge, die die Briten jetzt anschieben und die NICHT mit der EU kompatibel sind, gefährdet deren Zugang zum Binnenmarkt.

Ich versteh diesen Rechtspopulismus eh nicht. Jede politische Bewegung hat eigentlich das Ziel nachhaltig das eigene Überleben zu sichern. Und nicht nur das, sondern zusätzlich auch aus einen Position der stärke heraus zu agieren. Ohne EU-Binnenmarkt, der eigentlich eh schon viel zu schwach ist, kann man gegen die Größen wie USA, China, das restliche Asien erst recht nicht durchsetzen. Die werden einfach geschluckt. Das kann doch nicht das Ziel sein.

Und das alles nur, weil die gerade keinen Bock haben.
 
Alle Breit-Anhänger haben populistischen Unsinn erzählt..
Das ist momentan allgemein das Problem, dass man mit laut und schrill erzähltem populistischem Unsinn schnell viele Zustimmungen von Leuten bekommt, die nicht das Gesamtbild sehen, sondern ihren Mikrokosmos, der dann halt aus EU-Bürokratiewahnsinn und nicht existenten Bananenkrümmungsrichtlinien besteht.
 
Natürlich. Es gibt mehr als genug Beispiele schwachsinniger EU-Bürokratie und mieser Kommunikation von Politikern aller Ebenen. Aber dem gegenüber steht eben das große Gesamtbild mit der Wohlfahrtssteigerung durch Handelserleichterungen innerhalb der EU, die uns allen zugute kommt. Neben vielen anderen Pluspunkten wie den praktischen Vorteilen einer Währungsunion, Freizügigkeit innerhalb eines kompletten Kontinents etc.

Und da liegt eben das Problem, dass zur Zeit Populisten leichtes Spiel haben, auf diese gut greif- und verstehbaren Defizite zu zeigen und den - meist leider komplexeren - Rest zu ignorieren oder kleinzureden.
 
Hätte nicht gedacht, daß die Briten wirklich so dämlich sind. Schade, aber nicht zu ändern.

Cameron wird aber für immer der Trottel bleiben. Der wird in seinem ganzen Leben nicht mehr glücklich. Hat das Ganze angezettelt und jetzt steht er vor nem Scherbenhaufen...

Naja, er hatte nicht viele andere Alternativen. Ansonsten wäre er der Trottel gewesen, der die Torys zerstört hätte.
Nicht unbedingt, wenn Schottland aus GB austritt, wird es Birmingham.

Dir ist schon klar, daß Birmingham in England liegt? :D
 
Ach, ich glaube, das ist da drüben recht ähnlich zu bewerten :p

So bestand zumindest die Chance, daß es klappt. Die Torys hätte er aber ohne Zweifel verloren.
 
Vor einigen Tagen haben die auf Phoenix Briten zu dem Thema interviewt. Highlights der EU-Gegner waren Klopper wie:

"Großbritannien braucht die anderen nicht. Wir schaffen alles alleine. Wir könnten sogar alleine eine Alien-Invasion abwehren, wenn es drauf ankommt."

"Ich hab letztens gehört, dass der französische Innenminister bestimmt, was in Großbritannien passiert. Nein, das geht doch nicht. Raus aus der EU!"

Ein älterer Herr: "Ich glaube, wenn wir austreten, werden die Deutschen wieder Krieg mit uns anfangen. Die können es nicht haben, dass wir uns ihrem Machtbereich entziehen. Aber sollen die mal kommen. Ich habe die schon mal abgewehrt, ich kann es wieder tun."

Und nein, das war keine Satire :O_o:
hast du nen link?
 
Wieso heulen nun alle so rum? Die Schweiz & Norwegen überleben ja auch ohne Mitglied in der EU zu sein. Und Grenzkontrollen finde ich jetzt nicht grundsätzlich schlecht.
 
Ich mag die heute-show ja auch, aber ob ich darüber grade noch ein paar Müde Witze hören müsste, weiß ich grad nicht.

Momentan möchte ich eher ein paar Brexiter Bitch-slappen und ohne Baked Beans, Toast und Ei ins Bett schicken, damit sie drüber nachdenken, was sie angerichtet haben.
 
Wie gestern schon geschrieben - die Immobilienmakler haben schon seit Wochen Anfragen von Banken für gewerbliche Immobilien (Büros). Fusion Deutsche Börse - London Stock Exchange hat sich wahrscheinlich auch erledigt.
 
Wieso heulen nun alle so rum? Die Schweiz & Norwegen überleben ja auch ohne Mitglied in der EU zu sein. Und Grenzkontrollen finde ich jetzt nicht grundsätzlich schlecht.

Der Unterschied zwischen Schweiz/Norwegen und England wurde jetzt schon so oft durchgekaut, deswegen belasse ich es einfach mal bei einem "Äpfel und Birnen".
 
Frankfurt wird auch die erste Wahl werden für internationale Banken. Paris wäre auch noch eine Alternative für die Banker, wie man hört, ist aber deutlich teurer.
 
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