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ONE/PC Quantum Break

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wobei das IMO auch zeigt, wie wenig Metacritic zählt. Auch hier im KT gab es viele, die inFamous SS richtig geil fanden. Until Dawn auch. The Order 1886 spaltet die Geschmäcker. Da war von toll bis mäh alles dabei. Halo 5 dagegen schien mir hier längst nicht so gut anzukommen wie frühere Teile. Und trotzdem fanden auch das viele toll.

Früher hab ich gerne mit Reviews oder Meta-Scores argumentiert, oder mich selbst davon leiten lassen. Heute nehme ich das zur Kenntnis, es hat aber kein Belang mehr für mich.
 
Aber wie hier schon angemerkt wurde: Ein Until Dawn auf PS4-Seite hat mit einem ähnlichen Meta-Schnitt (79%) und ebenfalls sehr gemischten Wertungen viele Spieler (mich inbegriffen) begeistert. Ich denke also, dass auch Quantum Break seine Fans finden wird.
Von einem Remedy Titel erwartet man aber doch ein bisschen mehr als von einem Überraschungs-Hit wie Until Dawn. Ich wäre z.B. auch etwas enttäuscht wenn 'Uncharted 4' nur einen 8er Schnitt haben sollte. Von Naughty Dog erwarte ich wie auch von Remedy einiges mehr. Ändert aber nichts daran, dass ich mit dem Spiel sicherlich meinen Spass haben werde. Wie ich es mit den meisten exklusiven Spielen hatte in dieser Generation, sogar mit einem 'Ryse' und 'The Order 1886'.
Hab grad mal aus Interesse heraus geschaut wie es mit den exklusiven AAA Titeln in dieser Gen aussieht, bei denen es sich nicht nur um Remasters handelt, runter bis zu Quantum Break.

Bloodborne (92)
Forza 6 (87)
Rise of the Tomb Raider (86)
Forza Horizon 2 (86)
Titanfall (86)
Halo 5 (84)
Sunset Overdrive (81)

inFamous Second Son (80)
Until Dawn (79)

Forza 5 (79)
Dead Rising 3 (78)
Quantum Break (78)


Sieht richtig mager aus für Sony, mit Ausnahme von Bloodborne :O_o:
Da fehlen z.B. die 3 "MLB The Show" Titel mit 83%, 80% und 86% oder ein "Street Fighter V" mit seinen 78%. Das sind auch AAA Titel wenn man schon unbedingt so einen Vergleich machen will. ;)
 
Street Figher V wurde nicht von Sony published und MLB hatte ich jetzt nicht als Sony Titel am Schirm du Erbsenzähler.
jnd.gif
 
Spoilerfreier Ersteindruck nach Akt und Episode 1: :liebe:

Zur Technik: Grafik ist solide. Vor allem die Zeiteffekte und Anomalien, in denen die Zeit stillsteht, sind unheimlich sexy und (Effekt)detailverliebt. Zudem gibt es endlich noch mal so etwas wie Physik: In der Zeit eingefrorene Körper und Objekte durch die Luft schieben ist fantastisch. :D Dafür gibt es aber auch überall nachladende Texturen, unsaubere Kanten und ähnliche Detailschwächen. Hübsch, aber beileibe nichts Besonderes. Inszenierung ist einwandfrei. Für Remedy-Verhältnisse eine mehr als ordentliche MoCap-Arbeit, flüssige Übergänge zwischen Gameplay und "interaktiven Zwischensequenzen" und ich liebe die Erzählweise mit seiner Off-Stimme und ähnlichen Stilmitteln. Sound(design) und deutsche Synchro sind top.

Story: Geilo! Spricht mich unheimlich an. Zeitreisen, Zeitschleifen, unterschiedliche Zeitelinien. Da greifen sie sofort die zentralen Genreelemente auf und bauen damit eine verdammt vielversprechende Geschichte. Mein Interesse haben sie mit dem gelungenen Einstieg jedenfalls geweckt. Mag vielleicht kein Inception oder Interstellar sein, aber das ist in den ersten beiden Spielstunden bereits so viel besser als der ausgelutschte 08/15-Konflikt-Plot, den uns die meisten anderen Spiele vorsetzen. Hier hat man sich Gedanken gemacht. Ob sie es auch zu Ende gedacht haben, muss sich natürlich noch zeigen, aber der Ansatz stimmt schon mal.

Das Gameplay ist rund. Die ersten Zeitfähigkeiten fügen sich nahtlos ins temporeiche Gunplay ein. Spiele auf "Hard" und da braucht man sie auch. Ohne Zeitmanipulation geht da nur wenig. Da zeigt sich dann auch deutlich, dass Quantum Break eben kein Deckungsshooter ist. Man spielt es offensiv, hin zum Feind. Zeit einfrieren, dashen, das Magazin in den feindlichen Körper entleeren und wieder weg. Die Steuerung stimmt, die Waffen fühlen sich gut an und die Gefechte sind intensiv.

Das Leveldesign ist optisch schlicht, spielerisch aber sehr gut. Gibt verschiedene Ebenen und unterschiedliche Möglichkeiten, die Gegner zu umgehen, überall stehen obligatorische, aber dennoch sinnvolle Explosivfässer und die Abschnitte besitzen genau die richtigen Maße, um seine Fähigkeiten vernünftig einsetzen zu können.

Zwischen den Schießereien wird erstaunlich viel Story erzählt. Entweder durch die Off-Stimme, direkte Gespräche mit Charakteren oder, für einen Shooter, ziemlich viel Sammelkram, der aber nicht nur zum anschauen da ist, sondern auch nette Hintergrundinformationen liefert. Zu guter letzt gibt es dann noch den Antagonisten-Entscheidungs-Moment, der spielerisch an Life is Strange erinnert: Du wirst vor eine Entscheidung gestellt und darfst dir die jeweiligen Verläufe anschauen, bevor du einen Weg einschlägst.

Was folgt ist die Serie: Erinnert mich qualitativ an eine SyFy Produktion. Heißt: Ist natürlich kein Game of Thrones, aber eben auch weit weg von den kläglichen Live-Action Versuchen, die in der Videospielvergangenheit unternommen wurden. Inhaltlich kann ich dazu noch wenig sagen. Die Ingame-Entscheidung wird in der Serie verdeutlicht und die Antagonisten werden weiter beleuchtet. Finde es vom Storytelling her sehr interessant und gut. Der drastische Wechsel von "90 Minuten interaktiver Action" zu "20 Minuten passivem Zuschauen" dürfte da wohl das größte Problem sein. Als Serienfan, vor allem von genau diesem Genre, nehme ich die Live-Action Sequenzen jedenfalls nicht als störend wahr. Im Gegenteil, die erste Folge hat Spaß gemacht und sich gut eingefügt.

So weit mein Eindruck. Technisch wahrlich keine Referenz, aber inhaltlich wie spielerisch bisher schlichtweg spannend und knackig. Ich hab Lust auf mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Guter Ersteindruck! :dhoch:

Ich freu mich auch auf heute Abend, wenn es dann so richtig los geht. :)

Interessant ist aber noch der Aspekt Grafik. Ich bin ja froh, dass du ( @MiXeR ) den gleichen Eindruck hast wie ich. Grafik ist solide bis gut, haut aber bis auf die Effekte (toll) niemanden vom Hocker. Aber genau diese Grafik wird in vielen Reviews als total super bewertet, sogar bei eurogamer. Das soll einer verstehen. :ugly: :D
 
Interessant ist aber noch der Aspekt Grafik. Ich bin ja froh, dass du ( @MiXeR ) den gleichen Eindruck hast wie ich. Grafik ist solide bis gut, haut aber bis auf die Effekte (toll) niemanden vom Hocker. Aber genau diese Grafik wird in vielen Reviews als total super bewertet, sogar bei eurogamer. Das soll einer verstehen. :ugly: :D

Das Gesamtbild mag ich. Nach dem Alan Wake Puppentheater :D gibt es endlich vernünftige Animationen und brauchbare Gesichter, die Lichteffekte sind top und die Inszenierung passt insgesamt. Das ganze Design, der Zeitanomalien, Gebäude und Technik, finde ich auch hervorragend. Hat einen schönen Look. Irgendwie Sci-Fi, so technisch-steril, dann aber doch wieder sehr stimmungsvoll und verspielt.

Die Grafik an sich, also die Technik, ist aber leider unsauber. Die Texturen sind teilweise mäßig und laden fröhlich nach, manchmal "flackern" Schatten oder Effekte (also nicht gewollt :D) und die Charaktere sehen dann eben doch nicht so ausgefeilt und lebensecht wie in einem Until Dawn oder Uncharted 4 aus (wobei Naughty Dog eh in einer unwirklichen Liga spielt, die zählen eigentlich nicht :ugly: ). Man erkennt einfach, dass es ein Videospiel ist. Da sind andere Titel, auch auf der One, mehr auf Hochglanz poliert.

Dafür läuft es bisher sehr flüssig und es ist auch weit weg von "hässlich". Aber eben auch von "mega-geiler Grafik". :D
 
You won't make very many choices like this over the course of the game, and while each choice feels impactful in the moment, they often play out around characters that don't feel core to the plot.

With few exceptions, the TV side of Quantum Break goes nowhere and fills in gaps that you don't really need to be filled. The important story moments still happen in the video game side of the package, though even those important moments are squandered by the game's ending, which feels thrown together in a "oh wow, we're out of game, we'd better wrap this up" sort of way.

http://www.giantbomb.com/reviews/quantum-break-review/1900-740/

Jo, das scheint ja mal richtig gelungen zu sein.
 
Jooooaaa, schon ziemlich cool, das Game.

Zwar nicht sonderlich originell, aber es fetzt schon ganz schön, wenn man sich mit einem Whoosher hin zum Feind bewegt, dann einen Stooper setzt und ihn genüsslich eliminiert. Das mit mehreren Feinden hintereinander und es kommt schon ein schöner Flow zu Stande.

Die Serie lässt sich auch mit langsamen Internet ordentlich streamen! @Muuhh

Ab und an ist die Steuerung ein wenig hakelig und man bleibt unnötig irgendwo hängen, aber passt scho.

So, jetzt weiter. :popcorn:
 
Hab grad mal aus Interesse heraus geschaut wie es mit den exklusiven AAA Titeln in dieser Gen aussieht, bei denen es sich nicht nur um Remasters handelt, runter bis zu Quantum Break.

Bloodborne (92)
Forza 6 (87)
Rise of the Tomb Raider (86)
Forza Horizon 2 (86)
Titanfall (86)
Halo 5 (84)
Sunset Overdrive (81)

inFamous Second Son (80)
Until Dawn (79)

Forza 5 (79)
Dead Rising 3 (78)
Quantum Break (78)


Sieht richtig mager aus für Sony, mit Ausnahme von Bloodborne :O_o:

Aber auch nur auf den ersten Blick.
Wenn ich bedenke das Sony bis jetzt aus den eigenen Studios recht wenig auf dem Markt hat.
Dieses Jahr dürften ja wenn alles nach Plan läuft Horizon, UC4, R&C auch da oben landen. Nicht zu vergessen die Third Party Sachen. P5 sollte auch im Westen zwischen 7-8 landen wenn nicht sogar besser.

Ich selbst bin momentan von fast allen Eigenentwicklungen mehr oder weniger enttäuscht. (Ausnahme Forza Horizon/ Forza 6 und MLB Serie)

Es gibt aktuell kein einziges Konsolenexklusiv von Sony oder MS selber das einfach nur BÄM macht.
Gut Uncharted wirds wahrscheinlich wieder machen und Horizon hat auch potential aber sonnst. Aktuell rettet Sony und MS exklusivdeals mit Third Partys. QB, Bloodborne, Until Dawn, Sunset Overdrive, R&C etc das kommt alles nicht direkt aus dem eigenen Haus.

Beiden fehlen neue IPs die ne ganze Gen ziehen können. Fortsetzungen lösen einfach nicht mehr diesen großen wow Effekt aus.

Und das liegt nicht daran das ich vorzugsweise Japano Games zocke. Imo fällt es denen aktuell schwer neue IPs groß aufzuziehen. Deshalb bin ich auch enttäuscht das ND jetzt noch Uncharted 4 macht. Das Studio kann einfach so viel und da hätte ne neue IP zum Start der gen wieder für was gutes gesorgt.
 
Zweiteindruck nach Akt 2 und Episode 2: :schock: Ich liebe es!

Zum Thema Optik muss ich meine Meinung etwas revidieren und zum Positiven hin korrigieren. Der letzte Schrei wird es auch später nicht, aber die Präsentation zieht noch ordentlich an. Der Schauplatz des ersten Levels ist einfach undankbar. Karge Räume, leblose Parkplätze und das alles noch bei Nacht. Akt 2 ist heller, verspielter, lebendiger und insgesamt deutlich eindrucksvoller, was nicht zuletzt an einigen netten, visuellen Ideen liegt. Nach der zweiten Serienfolge habe ich mich sogar ganz kurz dabei ertappt, wie ich dachte, dass die Ingame-Sequenz noch Live-Action ist. In manchen Momenten sieht es schon sehr gut aus. Und abwechslungsreich sind die Locations auch. Ansonsten ist es auch in grafischer Hinsicht sehr "old school". Es gibt beispielsweise keine wirklichen Animationen fürs Waffe wechseln oder Munition aufheben. Er switcht die Waffen einfach in der Hand und Munition beamt sich ohne Vorwarnung in seinen "Zauberrucksack" (Zitat Sunset Overdrive). Ist vielleicht nicht wirklich hübsch, aber funktional und dieses "altbackene Funktionale" zieht sich irgendwie durch das ganze Spiel und ... funktioniert. :D

Das Gameplay zieht mit jeder neuen Fähigkeit ebenfalls mehr an. Mittlerweile beherrsche ich alle und verdammt, es bockt. Eine Zeitexplosion im engen Raum gezündet? Lässt nicht nur alle Gegner, sondern auch das gesamte Mobiliar umherfetzen und schlussendlich in der Zeit einfrieren. Ist effektiv und macht optisch einiges her.

Die Story ist wie für mich geschrieben. Hhggnh! Wie da einige Reviews von mieser Story sprechen können, entzieht sich komplett meiner Vorstellungskraft. Vielleicht geht ihr hinten raus die Luft aus, weiß ich noch nicht, wahrscheinlich wird man auch allerlei Zeitreise-typische Logiklöcher finden und ja, zwischendurch ist es ein bisschen cheesy, aber das sind alles Dinge, die die Thematik so mit sich bringt. Und vor allem: Welches Spiel erzählt schon mal eine so eigenwillige und anscheinend halbwegs durchdachte Geschichte? Normalerweise beschränken sich Spiele auf: Krieg, Krieg untereinander, Krieg gegen Aliens, Krieg gegen Orks, eben die üblichen Feindbilder, die lieblos abgespult werden.

Quantum Break hat hingegen einen filmreifen Sci-Fi Plot. Ich finde die Ereignisse spannend und unterhaltsam und möchte hier tatsächlich wissen wie es weiter geht. Bin eh überrascht wie Story-zentriert das Spiel ist. Die Bezeichnung Story-Shooter ist nicht übertrieben. Gibt alle Nase lang Handlung, in Form von Zwischensequenzen, teils längeren Gesprächen, Briefen und anderen Texten und eben den (schon oft von mir genannten, aber ich liebe dieses Stilmittel echt :D) Off-Erzählungen.

An dieser Stelle möchte ich auch die Serie loben. Die ist handwerklich absolut solide und guckbar produziert und bietet eine gelungene Verknüpfung mit den Ingame-Geschehnissen. Für Serien-Hasser: alle relevanten Dinge, werden auch im Spiel selber besprochen. Zentrale Entwicklungen sehr direkt, weniger wichtige Hintergrundinformationen in E-Mails oder anderen Aufzeichnungen. Wenn man im Spiel die Texte liest, bekommt man im Groben also auch den Serienverlauf mit. Jetzt kann man natürlich sagen, dass das die Serie überflüssig macht. Ja, klar, für die eigentliche Story hätte es sie nicht gebraucht. Aber ich finde sie als Zusammenfassung der Entscheidungen und als Ergänzung wirklich gelungen. Lustig auch, wie da tatsächlich einige Sammelgegestände eingebunden werden oder man später im Spiel Orte und Charaktere aus der vorherigen Serienfolge trifft.

Überhaupt finde ich die Auswirkungen der Entscheidungen erstaunlich umfangreich. Die Story bleibt die selbe, aber ich wurde gerade beispielsweise den gesamten Akt lang von einer Person begleitet, die ich, wenn ich anders gehandelt hätte, wahrscheinlich nie gesehen hätte. Fand ich cool.


Ach ja: Lest unbedingt das Drehbuch, wenn ihr es findet. So gut.
"Bruce betrat den Raum. Er war sexuell attraktiv." :lol:
- ich gehe mal davon aus, das war eine Anspielung auf die vor einigen Wochen veröffentlichten, sexistischen Frauen-Charakterisierungen aus Hollywood Drehbüchern.
http://www.filmstarts.de/filme/bildergalerien/bildergalerie-18501724/
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Entscheidungen spiegeln sich eher in den Rahmenbedingungen wider. Der Verlauf der Geschichte wird dadurch eigentlich gar nicht tangiert. Sondern das Drumherum, wie es beispielsweise zu bestimmten Situationen kommt oder wer gerade die Informationen mit dem Protagonisten teilt. Zu den Situationen kommt es also unweigerlich und die Infos erhält er auch, es ändern sich lediglich die äußeren Umstände. Da werden dann eben Nachrichtensendungen entsprechend angepasst oder Charaktere ausgetauscht, der Inhalt bleibt im Kern jedoch immer gleich. Sind sozusagen nur Änderungen "kosmetischer" Natur.
 

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