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Explosionen am Flughafen Brüssel

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das hat er überhaupt nicht getan.

Soll man auch nicht. Aber die moderaten Moslems müssen dabei helfen, dass man sie besser von den radikalen unterscheiden kann.
Man sollte von Muslimen ebenso wie von jedem anderen Mitglied unserer Gesellschaft verlangen, dass es Gewalt nicht als legitimes Mittel zur Lösung von Konflikten betrachtet. Auch nicht, wenn man provoziert wird. Und egal, wer von wem provoziert wird. Es gibt keine Provokation, die es erlaubt, Gewalt anzuwenden.
Muslime sollten Rücksicht auf die Grundprinzipien der freien Welt nehmen, wenn sie darin leben wollen.'

Also ich weiß ja nicht...
Warum sollen "die Muslime" sich rechtfertigen, distanzieren, unterordnen, etc.
Jeder Muslim hier ist ebenso Teil der freien Gesellschaft und gerade da muss und kann man nicht erwarten, dass Muslime das tun.
Soll sich nun jeder Deutsche für einen Angriff auf ein Flüchtlingsheim rechtfertigen?
Jeder Italiener, weil die Mafia in Duisburg was gebombt hat?
Jeder Ostdeutsche, weil der NSU da entstand?
 
In einer Diskussion kann man nicht jedes Individuum einzeln benennen, deswegen sind es eben die Muslime, die Ostdeutschen, die Franzosen...
Und im Moment sind nun mal die Muslime diejenigen, die die Arschkarte gezogen haben. Ist das gerecht? Nein, denn viele müssen sich nichts vorwerfen. Hilft sicher auch nicht, dass in ihren öffentlichen Vertretungen wie Ditib & Co. nur vom Ausland bezahlte Wixer sitzen. Wahr ist aber auch, dass die muslimische Gemeinde es in ihren Vierteln zulässt, dass radikale Kräfte dort zumeist ungestört ihr Unwesen treiben können. Das hat sich erst in den letzten Jahren leicht zum positiven geändert. Und wahr ist auch, dass nach den ersten Diskussionen damals um die dänischen Karikaturen europäische Politiker unsere Werte in den Dreck geworfen haben, indem sie eine Diskussion darüber inszeniert haben, was man gegenüber religiösen Gefühlen sagen darf - und was nicht. Anstatt die Rede- und Meinungsfreiheit zu verteidigen. Das hat Azrael vermutlich gemeint und das hat die gesellschaftliche Debatte zusätzlich vergiftet.
 
Warum ein Muslim das tun soll? Das kann ich Dir auch sagen , ganz einfach weil unsere Politiker und Ordnungskräfte nicht dazu imstande sind , moderate Moslems von radikalen Kräften zu unterscheiden. Sie beherrschen ja nicht einmal die Sprache geschweige denn Verständnis.
Ein Moslem kann einen Hassprediger viel leichter erkennen und anzeigen als ein Aussenstehender. Einen gesuchten Attentäter leichter in ihrer Mitte identifizieren. Kindergärten anzeigen wo schon Kleinkindern Islamismus beigebracht wird. etc
Ich habe auch jetzt in den letzten Tagen in diesem Forum neues erfahren, zb dass man den Koran unterschiedlich auslegen kann. Aber das was dieser Mann in der Huffington Post sagt halte ich für richtig: Der Islam ist nciht friedlich, der Grossteil der Moslems dagegen schon. Und mir ist völlig egal ob Du meine Ansichten zum Kotzen findest.
Fakt ist der Anzahl der Moslems in Eropa wird steigen und für einige von Ihnen ist das Leben unter der Scharia die richtige Lebensform. Und die anderen haben Angst vor denen.
Die Entwicklung wird nicht zu stoppen sein. Ganz egal was Du oder ich denken. Aber ich werde die Verbreitung der Scharia zumindest versuchen mit meinen sehr begrenzten Mitteln zu verlangsamen, egal was Du denkst. Meiner Meinung nach bist DU nur naiv und zwar sowas von.
Man muss die moderaten Kräfte und die Frauen im Islam in ihrem Kampf gegen die radikalen Kräfte unterstützen und das geht nicht mit Ignoranz und falscher aber gutgemeinten Toleranz.
 
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In einer Diskussion kann man nicht jedes Individuum einzeln benennen, deswegen sind es eben die Muslime, die Ostdeutschen, die Franzosen...
Und im Moment sind nun mal die Muslime diejenigen, die die Arschkarte gezogen haben. Ist das gerecht? Nein, denn viele müssen sich nichts vorwerfen. Hilft sicher auch nicht, dass in ihren öffentlichen Vertretungen wie Ditib & Co. nur vom Ausland bezahlte Wixer sitzen. Wahr ist aber auch, dass die muslimische Gemeinde es in ihren Vierteln zulässt, dass radikale Kräfte dort zumeist ungestört ihr Unwesen treiben können. Das hat sich erst in den letzten Jahren leicht zum positiven geändert. Und wahr ist auch, dass nach den ersten Diskussionen damals um die dänischen Karikaturen europäische Politiker unsere Werte in den Dreck geworfen haben, indem sie eine Diskussion darüber inszeniert haben, was man gegenüber religiösen Gefühlen sagen darf - und was nicht. Anstatt die Rede- und Meinungsfreiheit zu verteidigen. Das hat Azrael vermutlich gemeint und das hat die gesellschaftliche Debatte zusätzlich vergiftet.
Klar kann ich nicht jeden Muslim einzeln betrachten, aber es gelingt doch vielen zu differenzieren bzw. nicht alle SO über einen Kamm zu scheren.
Man kann von Ditib und sonstigen "Vertretern" halten, was man will (finde ich auch nicht gut), aber die sprechen doch auch nicht für die Mehrheit.
Und den Vorwurf des Nicht-Distanzierens müssen die sich auch nicht gefallen lassen, da sie es 1. tun und 2. eigentlich nicht müssten, durch Leute wie Azrael aber dazu gezwungen werden.
Sind ja Moslems, also stecken die ja irgendwie unter einer Decke, so kommt mir das immer vor.
Wäre ja genauso, als ob der Papst die Meinung jedes Katholiken bestimmt oder Bedford-Strohm die jedes Protestanten.

Zu Azraels Post möchte ich jetzt gar nicht weiter eingehen, will weiterhin ermahnungs-/verwarnungsfrei bleiben.
 
Warum sollen "die Muslime" sich rechtfertigen, distanzieren, unterordnen, etc.

Aus dem gleichen Grund warum ich mich von unserer rechten Ecke jeden Tag distanziere. Aus dem Grund warum es auf Facebook Seiten gibt die die Verfehlungen von FPÖ aufzeigt. Ich will klipp und klar sagen, dass ich nicht zu den 30% gehöre die einen Strache als Kanzler wollen.
Dieses "ein paar Spinner haben nix mim Islam zu tun" ist einfach Schönrederei und das vermeiden eines dringenden Diskurs. Das sehen auch einige Islamevertreter so. Nach den Anschlägen von Paris gabs eine ziemlich gute ind differenzierte Doku bei uns im ORF. Darin kam ein Uni Prof. für islamische Lehren aus Deutschland zu Wort der den Islam dahingehend stark kritisierte. Dass man keine Diskussion, keine Reformen zu lässe und allgemein zu wenig dafür tue den ISlam in ein besseres Licht zu rücken.
Darin kam auch dieser Hassprediger aus London zu Wort. Der einfach mal offen sagte: "in 10 Jahren gilt die Scharia in London... kein Alkohol, keine Frauen mehr. Und ihr könnt nichts dagegen tun." Und England schaffts nicht den aus dem Land zu bekommen. Wie lächerlich ist das denn?

Ich habe in einigen Punkte die gleichen Ansichten wie du Candlewaltz, aber ich finde auch, dass du dir viele schönredest und deine Meinung als einzig richtige Hinstellst. Und das mit der lediglichen Begründung "ich bekomm aber viel Fachwissen auf der Uni ab". Ja, das ist ja schön und gut, aber dann doch noch keine Freischein für "deine Meinung ist falsch und letztendlich zum Kotzen".
 
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Darin kam auch dieser Hassprediger aus London zu Wort. Der einfach mal offen sagte: "in 10 Jahren gilt die Scharia in London... kein Alkohol, keine Frauen mehr. Und ihr könnt nichts dagegen tun." Und England schaffts nicht den aus dem Land zu bekommen. Wie lächerlich ist das denn?

Nun, gäbe es denn rechtstaatliche Mittel ihn "aus dem Land zu bekommen" oder wäre die Abschiebung nur ein "der labert halt Müll aber anders als andere/unsere britischen Müllaberer wie die UKIP ist er Moslem"? Nur weil jemand Müll labert kann man diese Person halt nicht einfach "entfernen" lassen.

Wir haben halt Rede-, Meinungs- und Religionsfreiheit. Mag sein das dies von Spinnern ausgenutzt wird, und sich diverse Medien darüber echauffieren das Menschen wie Breivik tatsächlich Menschenrechte bekommen oder Vergewaltiger es wagen ihr Recht auf Revision zu nutzen, aber diese Rechte machen uns zu etwas besserem als diese Spinner. Wenn wir sie nicht mehr oder nur teilweise anwenden können wir uns gleich in die selbe Reihe wie diese Spinner stellen. Das mag leicht gesagt sein, aber das ist etwas was unsere Demokratie aushalten muss wenn wir sie weiterhin Demokratie nennen wollen. In Deutschland kann auch eine von Storch [oder wer auch immer das von den Witzfiguren war] sagen das Merkel eine Diktatur geschaffen hat/schaffen will/schaffen wird, wir weisen sie dennoch nicht aus.
 
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Aus dem gleichen Grund warum ich mich von unserer Rechten Ecke jeden Tag distanziere. Aus dem Grund warum es auf Facebook Seiten gibt die die Verfehlungen von FPÖ aufzeigt. Ich will klipp und klar sagen, dass ich nicht zu den 30% gehöre die einen Strache als Kanzler wollen.
Dieses "ein paar Spinner haben nix mim Islam zu tun" ist einfach Schönrederei und das vermeiden eines dringenden Diskurs. Das sehen auch einige Islamevertreter so. Nach den Anschlägen von Paris gabs eine ziemlich gute ind differenzierte Doku bei uns im ORF. Darin kam ein Uni Prof. für islamische Lehren aus Deutschland zu Wort der den Islam dahingehend stark kritisierte. Dass man keine Diskussion, keine Reformen zu lässe und allgemein zu wenig dafür tue den ISlam in ein besseres Licht zu rücken.
Darin kam auch dieser Hassprediger aus London zu Wort. Der einfach mal offen sagte: "in 10 Jahren gilt die Scharia in London... kein Alkohol, keine Frauen mehr. Und ihr könnt nichts dagegen tun." Und England schaffts nicht den aus dem Land zu bekommen. Wie lächerlich ist das denn?

Ich habe in einigen Punkte die gleichen Ansichten wie du Candlewaltz, aber ich finde auch, dass du dir viele schönredest und deine Meinung als einzig richtige Hinstellst. Und das mit der lediglichen Begründung "ich bekomm aber viel Fachwissen auf der Uni ab". Ja, das ist ja schön und gut, aber dann doch noch keine Freischein für "deine Meinung ist falsch und letztendlich zum Kotzen".
Und es distanzieren sich ja auch alle, nur das MUSS ist nicht richtig. Besteht ja kein Zwang dazu, warum auch.
Wir hätten eben gerne einen reformierten Islam ähnlich dem Christentum, aber ist das unsere Sache, das anzugehen und uns da einzumischen?
Meiner Meinung nach eben nicht.
Da ich auch nicht die direkte Verbindung zu den Terroristen sehe.
Dass ein Hassprediger nicht tolerabel ist, sollte ja eh klar sein und sollte auch nicht von unserer Meinungsfreiheit abgedeckt werden. Da muss man sich schon genügend Müll aus der Rechten Ecke geben, was teils auch nicht verboten ist.
Wir können dann nur soweit darauf Einfluss nehmen, dass die Kids und Jugendlichen diese Hassprediger nicht als Vorbild nehmen. Das geschieht aber nicht in erster Linie durch einen Reformprozess des Islam (wie auch immer das aussehen soll, bei den zig Strömungen etc. Imo eher ein langsamer Prozess über Jahrzehnte aus dem Islam selbst heraus), sondern durch das Abschaffen von Gründen, dass die Jugendlichen diesen Predigern überhaupt verfallen.
Auch das ist ein komplexer und komplizierter Prozess, von jetzt auf gleich ist das auch schwer.
Das heißt viel Arbeit für die Sozialarbeiter, für die Imame in den Moscheen und auch für die allgemeine Gesellschaft.

Und ich verstehe, wenn du meine Posts auch als provokant auffasst, dass sollen sie zum Teil auch sein.
Und ich maße mir an zu sagen, dass ich seine Meinung falsch und zum Kotzen finde, wenn er eine komplette Gruppierung von Menschen so anfeindet.
Da lasse ich auch nicht mit mir diskutieren und das muss ich auch nicht akzeptieren.
Genauso wie ich mir Schönrederei vorwerfen lassen muss.
 
Nun, gäbe es denn rechtstaatliche Mittel ihn "aus dem Land zu bekommen" oder wäre die Abschiebung nur ein "der labert halt Müll aber anders als andere/unsere britischen Müllaberer wie die UKIP ist er Moslem"? Nur weil jemand Müll labert kann man diese Person halt nicht einfach "entfernen" lassen.

Natürlich liegt es an den Gesetzen ob eine Ausweisung möglich ist oder nicht. Daran muss man sich auch halten, geb ich dir völlig Recht. Nur muss man dann halt überdenken, ob die Gesetze dafür noch zeitgemäß sind. Und mir istz völlig klar, dass jetzt "die Gesetze wurden ja schon einmal angepasst um unliebsame Meinungen loszuwerden"... -.-

Wenn wir sie nicht mehr oder nur teilweise anwenden können wir uns gleich in die selbe Reihe wie diese Spinner stellen.

Es gibt ein Verbotsgesetz, was spricht gegen ein härteres Gesetz gegen Hassprediger? Es gibt diese Gesetze ja, bei uns in Graz lauft gerade ein Prozess gegen einen der anscheinend zum Kampf im IS aufgerufen hat. Nur haben viele den Eindruck, dass der Staat nachwievor zu wenig handhabe gegen solche Meinungen hat. Und ich sehs ähnlich. Und damit tret ich auch nicht die immens wichtige Meinungsfreiheit mit Füßen.

Und es distanzieren sich ja auch alle
Für viele aber zu wenig. Und bei weitem nicht alle. Hat nicht erst kürzlich im Schweizer Fernsehen irgend ein Islamvertreter gemeint "Steinigungen gehören halt zum Islam und der Westen solle aufhören da reinzureden"? Sowas ist halt für die Stimmung eher weniger zuträglich.

Wir können dann nur soweit darauf Einfluss nehmen, dass die Kids und Jugendlichen diese Hassprediger nicht als Vorbild nehmen.

Hier hätte abder der Islam ansich viel tiefgreifender Möglichkeiten. Wie @Azrael1965 schon schrieb, ein Moslem kann einen Hassprediger viel leichter stoppen. Natürlich sind auch deine aufgezählten Punkte essentiell, gar keine Frage. Perspektivlosigkeit trägt sicher einen großen Teil zur Radikalsierung bei, aber die islaamische Gemeinde könnte weitaus mehr gegen Hassprediger unternehmen als sie tut.

Und ich maße mir an zu sagen, dass ich seine Meinung falsch und zum Kotzen finde, wenn er eine komplette Gruppierung von Menschen so anfeindet.
Da lasse ich auch nicht mit mir diskutieren und das muss ich auch nicht akzeptieren.
Genauso wie ich mir Schönrederei vorwerfen lassen muss.

Bisschen unreflektiert, oder?
 
Für viele aber zu wenig. Und bei weitem nicht alle. Hat nicht erst kürzlich im Schweizer Fernsehen irgend ein Islamvertreter gemeint "Steinigungen gehören halt zum Islam und der Westen solle aufhören da reinzureden"? Sowas ist halt für die Stimmung eher weniger zuträglich.
Trotzdem verstehe ich nicht, warum sie das sollten.
Für jeden normal denkenden Menschen sollte es klar sein, dass der normale Muslim diese Anschläge verurteilt und nichts mit irgendwelche Terroristen/Extremisten/Fanatikern zu tun hat.
Und wenn ein "Islamverteter" Bullshit erzählt, dann erzählt er eben Bullshit.
Wie viele Kirchenvertreter haben schon Bullshit geredet, der in die gleiche Kerbe schlägt. Nur da fällt uns das Differenzieren anscheinend leichter.

Hier hätte abder der Islam ansich viel tiefgreifender Möglichkeiten. Wie @Azrael1965 schon schrieb, ein Moslem kann einen Hassprediger viel leichter stoppen. Natürlich sind auch deine aufgezählten Punkte essentiell, gar keine Frage. Perspektivlosigkeit trägt sicher einen großen Teil zur Radikalsierung bei, aber die islaamische Gemeinde könnte weitaus mehr gegen Hassprediger unternehmen als sie tut.
Das will ich auch gar nicht bestreiten, dass da mehr passieren könnte. Natürlich sollte man aufpassen, welche Imame/Prediger in die Moscheen geschickt werden, natürlich sollten Muslime aufpassen, wenn sie etwas bemerken.
Nur leider ist das in der Theorie nicht immer so einfach.
Ich will jetzt nicht wieder Gegenbeispiele bringen, aber nimmt man z.B. den NSU als Beispiel.
Zig Jahre gemordet, geraubt und untergetaucht. Viele wussten Bescheid, Behörden, Sicherheitsdienste, etc.
Trotzdem haben sie hier im Prinzip unbemerkt gelebt.
Nur logisch, dass das auch Islamisten gelingt leider und jeder fragt sich: "Wie konnte das nur passieren? Wie konnte der in Belgien untertauchen?"

Bisschen unreflektiert, oder?
Nein, weil ich die Konsequenzen direkt sehe.
Muslimische Freunde, die nichts anderes kennen als Deutschland und sich plötzlich sehr, sehr fremd vorkommen.
Keiner von uns kann sich das so richtig vorstellen, wie dieses Gefühl ist.
Und genau da fängt eben diese Spirale an, genau da beginnt Ausgrenzung und treibt Jugendliche in die Arme solcher Idioten.
Und das kann ich nicht tolerieren, sorry.
 
Nur muss man dann halt überdenken, ob die Gesetze dafür noch zeitgemäß sind.

Menschenrechte sind Meinungsfreiheit ist aber niemals unzeitgemäß. Aber meine Frage war ernst gemein, gibt es bei diesem Fall den du erwähnst aus England eine rechtliche Handhabe diesen Mann auszuweisen oder ist das nur der Wunsch? Aber selbst wenn nicht wäre ich nicht sicher ob ich eine sofortige Änderung der Gesetze als adäquate Lösung sehe, ändern wir dann ab sofort immer die [imo durchaus guten] Gesetze wenn es uns nicht passt wer sie für sich ausnutzt? Und was ist dann eine "Hasspredigt"/ein "Hassprediger"? Auch Leute die auf PEGIDA-Veranstaltungen sprechen?

Es gibt ein Verbotsgesetz, was spricht gegen ein härteres Gesetz gegen Hassprediger? Es gibt diese Gesetze ja, bei uns in Graz lauft gerade ein Prozess gegen einen der anscheinend zum Kampf im IS aufgerufen hat.

Graz liegt nun aber nicht in England. ;)
 
Für jeden normal denkenden Menschen sollte es klar sein, dass der normale Muslim diese Anschläge verurteilt und nichts mit irgendwelche Terroristen/Extremisten/Fanatikern zu tun hat.

Und da kommt halt wieder die rosa Brille zu tragen, sorry. Dem ist nun mal nicht so. Was spricht dagegen vermehrt Gegenstimmen aus dem Islam zu hören? Stolz? Doch nicht so sehr abgeneigt? (bewusst provokant formuliert).
Vielen haben noch die Bilder der "normalen" Muslime im Kopf die nach 9/11 Ami Flaggen verbrannt haben. Über die Rolle der Amis in der ganzen Geschichten müssen wir jetzt aber nicht diskutieren.

Und wenn ein "Islamverteter" Bullshit erzählt, dann erzählt er eben Bullshit.
Wie viele Kirchenvertreter haben schon Bullshit geredet, der in die gleiche Kerbe schlägt. Nur da fällt uns das Differenzieren anscheinend leichter.

Warum imemr Gegenbeispiele. Dieses "die sind aber auch scheisse" relativiert doch genau nichts. Dir ist es egal wenn jemand mit augenscheinlichem Einfluss solchen "Bullshit" erzählt. Ich kann das nicht nachvollziehen.

Das will ich auch gar nicht bestreiten, dass da mehr passieren könnte. Natürlich sollte man aufpassen, welche Imame/Prediger in die Moscheen geschickt werden, natürlich sollten Muslime aufpassen, wenn sie etwas bemerken.
Nur leider ist das in der Theorie nicht immer so einfach.

Und warum ist das in der Praxis nicht so einfach? Wenn doch eh 99,99999% aller Muslime den Koran friedlich auslegen und mit Terrorismus nichts zu tun haben wollen. Wo liegt die Hürde, dass nicht alle aus der Moschee zu den Behörden laufen wenn radikale Predigen gehalten werden (die es ja nachweislich gibt). Oder zumidnest einer, würde ja reichen.
Zu deinem Gegenbeispiel: was ändert das an der Tatsache? Ja, auch ausserhalb der Islamdebatte passiert und passierte viel scheisse. Und weiter? Ändert genau nix an der Problematik.

Nein, weil ich die Konsequenzen direkt sehe.
Muslimische Freunde, die nichts anderes kennen als Deutschland und sich plötzlich sehr, sehr fremd vorkommen.
Keiner von uns kann sich das so richtig vorstellen, wie dieses Gefühl ist.
Und genau da fängt eben diese Spirale an, genau da beginnt Ausgrenzung und treibt Jugendliche in die Arme solcher Idioten.
Und das kann ich nicht tolerieren, sorry.

Und du meinst dein Beispiel ist das einzig gültig? Bei mir im Viertel wird auf der Straße so gut wie gar nicht mehr deutsch gesprochen, der vorhin angesprochene Angeklagte der zum Kampf im IS aufgerufen hat hat das nicht mal 5 Gehminuten von mir entfernt getan. Wähl ich deswegen FPÖ? Nein. Verurteil ich deswegen alle Moslems als potentielle Attentäter? Nein. Aber seh ich ein Problem, dass nicht nur von einer Seite geschaffen und gelöst wurde? Ja, und zwar ein massives. Und ich kann gewisse Ängste verstehen und nachvollziehen ohne diese Menschen als dumm abzustempeln. Und ich rede da nicht von den widerlichen Individuen die sich auf Straches FB Seite tummeln, da gibts genug die ich als Bodensatz der Gesellschaft einordne: Genauso wie ich niemanden verstehe der bei den Kundgebungen der FPÖ mitgröhlt (ich war letztens live dabei, zufällig, und ich hätte den paar hundert Leuten jedem einzeln vor die Füße kotzen können).
 
Das treffendste habe ich die Tage von Peter Neumann gehört, diesem Politikwissenschaftler am King's College. Ein Schengen-Raum erfordert im Angesicht des IS einfach eine viel effizientere und vor allem gemeinsam agierende Strategie der Geheimdienste. Es kann nicht sein, dass jeder Geheimdienst für sich einzelne Listen von Gefährdern führt und Informationen nur gegen andere Dinge austauschen will.

Das würde es dem IS und seinen Sympathisanten in ganz Europa doch viel schwerer machen.
 
Menschenrechte sind Meinungsfreiheit ist aber niemals unzeitgemäß.

This. Keine Frage.

Aber meine Frage war ernst gemein, gibt es bei diesem Fall den du erwähnst aus England eine rechtliche Handhabe diesen Mann auszuweisen oder ist das nur der Wunsch?

Ich find die Doku leider nicht mehr, aber ich nehme an es gibt diese eben genau nicht.

Aber selbst wenn nicht wäre ich nicht sicher ob ich eine sofortige Änderung der Gesetze als adäquate Lösung sehe, ändern wir dann ab sofort immer die [imo durchaus guten] Gesetze wenn es uns nicht passt wer sie für sich ausnutzt?

Das ist antürlich ein sehr sehr schmaler Grat. Aber Weiterentwicklung und das Reagieren auf Entwicklungen bleiben IMO nicht aus. Ansonsten hätte es ja auch, ein IMO wichtiges Verbotsgesetz niemals gegeben.
Bei uns in AUT wurde mit 01.01.2016 auch ein Gesetz verabschiedet das hörter gegen Hetze im netz vorgeht. Wichtig und schnell reagiert.

Und was ist dann eine "Hasspredigt"/ein "Hassprediger"? Auch Leute die auf PEGIDA-Veranstaltungen sprechen?

Natürlich. Und dagegen haben wir (also in Österreich) auch ein Gesetz gegen Verhetzung. Nicht umsonst sind so viele von der FPÖ bereits rechtskräftig verurteilt.

Graz liegt nun aber nicht in England.
Richtig. Und mich triffts auch nur peripher wenn in London die Scharia gilt (auch wenn ich öfters dort bin). Aber besonders cool würd ichs trotzdem nicht finden ;)
 
Das treffendste habe ich die Tage von Peter Neumann gehört, diesem Politikwissenschaftler am King's College. Ein Schengen-Raum erfordert im Angesicht des IS einfach eine viel effizientere und vor allem gemeinsam agierende Strategie der Geheimdienste. Es kann nicht sein, dass jeder Geheimdienst für sich einzelne Listen von Gefährdern führt und Informationen nur gegen andere Dinge austauschen will.

Das würde es dem IS und seinen Sympathisanten in ganz Europa doch viel schwerer machen.
Ja, das habe ich auch gesehen. Im gleichen Zusammenhang frag ich mich auch, wie klug es ist* ständig darauf hinzuweisen, dass hier nichts klappt, alle überfordert sind usw.

* möglicherweise ist es aber auch nur ein taktisches Vorgehen, damit der IS sich sicher fühlt und unvorsichtig wird. Mich würde echt interessieren, wie es wirklich aussieht.
 
Und da kommt halt wieder die rosa Brille zu tragen, sorry. Dem ist nun mal nicht so. Was spricht dagegen vermehrt Gegenstimmen aus dem Islam zu hören? Stolz? Doch nicht so sehr abgeneigt? (bewusst provokant formuliert).
Vielen haben noch die Bilder der "normalen" Muslime im Kopf die nach 9/11 Ami Flaggen verbrannt haben. Über die Rolle der Amis in der ganzen Geschichten müssen wir jetzt aber nicht diskutieren.
Und wie haben die Amis gejubelt, als bin Laden getötet wurde...
Da unterscheiden sich unsere Meinungen einfach. Für mich muss sich niemand von etwas distanzieren, was er nicht verbrochen oder zu verantworten hat.
Ich weiß, Gegenbeispiele gefallen dir nicht (obwohl du selbst welche bringst :p), aber sollten sich Christen aus Amerika von Breivik distanzieren? Nein, eben nicht.

Warum imemr Gegenbeispiele. Dieses "die sind aber auch scheisse" relativiert doch genau nichts. Dir ist es egal wenn jemand mit augenscheinlichem Einfluss solchen "Bullshit" erzählt. Ich kann das nicht nachvollziehen.
Das soll ja auch nicht relativieren, das erklärt nur vieles in einem anderen Kontext. Wie gesagt, tausche Islamisten durch NSU aus und es deckt sich oft erstaunlich.



Und warum ist das in der Praxis nicht so einfach? Wenn doch eh 99,99999% aller Muslime den Koran friedlich auslegen und mit Terrorismus nichts zu tun haben wollen. Wo liegt die Hürde, dass nicht alle aus der Moschee zu den Behörden laufen wenn radikale Predigen gehalten werden (die es ja nachweislich gibt). Oder zumidnest einer, würde ja reichen.
Zu deinem Gegenbeispiel: was ändert das an der Tatsache? Ja, auch ausserhalb der Islamdebatte passiert und passierte viel scheisse. Und weiter? Ändert genau nix an der Problematik.
Und da bin ich bei dem Artikel, den ich vorhin gepostet hab. Manches lässt sich einfach nicht verhindern, wer jemanden töten will, der wird das auch in Zukunft schaffen. Die Vorstellung eines Neo-NS-Regimes hat den NSU angetrieben. Haben deren Morde das geschafft? Nein.
Die islamistischen Terroristen mag eine Vorstellung eines Kalifats hier antreiben. Schaffen sie es durch Bomben? Nein
Auch hier, ich möchte nichts relativieren, ich bin nur dafür, nicht gleich in Panik zu verfallen.
Auch dazu der letzte Artikel, den ich gepostet habe.

Und du meinst dein Beispiel ist das einzig gültig? Bei mir im Viertel wird auf der Straße so gut wie gar nicht mehr deutsch gesprochen, der vorhin angesprochene Angeklagte der zum Kampf im IS aufgerufen hat hat das nicht mal 5 Gehminuten von mir entfernt getan. Wähl ich deswegen FPÖ? Nein. Verurteil ich deswegen alle Moslems als potentielle Attentäter? Nein. Aber seh ich ein Problem, dass nicht nur von einer Seite geschaffen und gelöst wurde? Ja, und zwar ein massives. Und ich kann gewisse Ängste verstehen und nachvollziehen ohne diese Menschen als dumm abzustempeln. Und ich rede da nicht von den widerlichen Individuen die sich auf Straches FB Seite tummeln, da gibts genug die ich als Bodensatz der Gesellschaft einordne: Genauso wie ich niemanden verstehe der bei den Kundgebungen der FPÖ mitgröhlt (ich war letztens live dabei, zufällig, und ich hätte den paar hundert Leuten jedem einzeln vor die Füße kotzen können).
Auch da unterscheiden wir uns wohl, mich stört es nicht, wenn es Straßen gibt, in denen kein Deutsch mehr gesprochen wird. Oder anders gesagt, es macht mir keine Angst und ich kann gewisse Ängste und Sorgen auch einfach nicht nachvollziehen, muss ich auch nicht.
Man muss nicht jede dumme Meinung verstehen. Ich verstehe nicht den islamistischen Hassprediger, der alle Ungläubigen in die Hölle wünscht und gerne im Mittelalter leben würde und ich verstehe nicht den besorgten Bürger, der Ausländer raus ruft und alle Schuld bei Ausländern/Flüchtlingen sucht.
An und für sich bin ich da wohl relaxter, bei uns gab es früher auch einen, der meinte, am 20.4. die Reichsflagge zu hissen und als Fußballtrainer auf die Kids einzureden und seine Propaganda zu verbreiten.
Meinst du, die Eltern haben damals was gemacht? Jeder wusste Bescheid und keiner hat was gesagt.
Erst, als auch einige Nicht-Deutsche Kids kamen und die stark benachteiligt wurden, hat der Verein gehandelt.
Sind die Eltern deswegen Nazis? Mitnichten, aber warum sind sie nicht eingeschritten?
Und genau da sind wir an dem Punkt. Da will man Konflikte vermeiden, kennt den Kerl eigentlich schon seit zig Jahren und so ist er ja ganz nett, ist ein guter Trainer und die Kids lernen fußballerisch viel bei ihm etc. pp.

So, ich bin dann mal wieder raus.
Nicht, weil ich nicht diskutieren will, sondern weil ich mir jetzt gepflegt die Kante geb.
 
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