Wenn deutsche Medien ein knackiges Zitat zur Polizeiarbeit, zu Sicherheits- oder Rechtsfragen brauchen, gibt es eine Universalwunderwaffe: Rainer Wendt. Wendt ist Bundesvorsitzender der „Deutschen Polizeigewerkschaft“. Und in dieser Position immer für ein Interview zu haben — Thema im Grunde egal.
Heftiger Einsatz von Schlagstöcken und Wasserwerfern bei „Stuttgart21“?
Wendt: „Polizeiliche Einsatzmittel müssen Waffen sein, die weh tun, nur dann wirken sie.“
Krawalle in Fußballstadien?
Wendt: „Die Stehplätze gehören abgeschafft, die Zäune erhöht, und bei jeder Ausschreitung sollten für den Verein 100.000 Euro fällig werden.“ Und: „Wem strenge Leibesvisitationen nicht passen, der soll vor dem Stadion bleiben müssen.“
Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Koblenz, die Polizei solle Kontrollen
nicht nach Hautfarbe durchführen?
Wendt: „Man sieht wieder einmal, die Gerichte machen schöngeistige Rechtspflege, aber richten sich nicht an der Praxis aus.“
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http://www.bildblog.de/72928/ein-wendt-fuer-alle-faelle/