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Der Boulevardpresse Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Man muss ja auch gar nicht verstehen, warum sich jemand beleidigt/verletzt/angegangen fühlt. Ich verstehe das auch nicht immer. Man muss es aber akzeptieren.

Die Frage ist, wie wir gesellschaftlich damit umgehen und wo wir die Grenzen ziehen. Ich meine, in einer freien Demokratie zu leben, bedeutet auch, Dinge ertragen zu müssen, die einem nicht gefallen.
Aber dann können wir garnix mehr machen und bewerben, weil sich IMMER jemand auf die Füße getreten fühlt.
 
Wir sollten echten Rassismus jederzeit bekämpfen.
Ich kann dazu nur nochmal aus der Quelle zitieren, die ich vor einigen Seiten gepostet habe:
Das Unternehmen hält fest: „Rassismus in irgendeiner Form ist keinesfalls unsere Intention.“

Genau da liege das Problem, sagt Tahir Della, Vorstandsmitglied der ISD. Er spricht von einem sehr verengten Rassismusverständnis: „Das Problem ist, wenn die Definition bei Nichtbetroffenen liegt und nicht bei den Betroffenen.“

http://www.derwesten.de/panorama/we...smusvorwurf-ein-id11275191.html#plx1365377404
 
Aber dann können wir garnix mehr machen und bewerben, weil sich IMMER jemand auf die Füße getreten fühlt.

Dann habe ich mich vielleicht missverständlich ausgedrückt. Ich sehe es nämlich genau wie du: Einzelne müssen Dinge ertragen können, die ihnen nicht gefallen, statt in jedem Einzelfall gleich mit Verboten zu kommen. Dennoch und gleichzeitig darf man akzeptieren, dass einzelne sich angegriffen fühlen, statt immer zu versuchen, ihnen genau das abzusprechen.

Ich bin in dieser Sache also ergo auf Müllers Seite (im Grunde).
 
schön... gleich wieder die nazikeule ausgepackt...

Dann erklär doch mal, was du mit deinem tollen Beitrag bezüglich der 15 Jahre gemeint hast, statt mit Smileys zu antworten!

Hey, weißt du was, ich muss das gar nicht auf die Nazizeit beschränkten. Ich wette vor 300 Jahren hätte das auch niemanden interessiert. Vor tausend Jahren auch nicht. Und jetzt? Wayne! Was willst du damit sagen???
 
Aber dann können wir garnix mehr machen und bewerben, weil sich IMMER jemand auf die Füße getreten fühlt.
Verstehe ich nicht. Es gibt Werbung, von der sich niemand auf die Füße getreten fühlt. Sehr viel sogar, die große Mehrheit der Werbungen da draußen ist so, dass sich davon niemand auf die Füße getreten fühlt. Warum sollte sich das also ändern?
 
Dann erklär doch mal, was du mit deinem tollen Beitrag bezüglich der 15 Jahre gemeint hast, statt mit Smileys zu antworten!

Hey, weißt du was, ich muss das gar nicht auf die Nazizeit beschränkten. Ich wette vor 300 Jahren hätte das auch niemanden interessiert. Vor tausend Jahren auch nicht. Und jetzt? Wayne! Was willst du damit sagen???
alter geht´s noch ?
 
Man muss ja auch gar nicht verstehen, warum sich jemand beleidigt/verletzt/angegangen fühlt. Ich verstehe das auch nicht immer. Man muss es aber akzeptieren.

Die Frage ist, wie wir gesellschaftlich damit umgehen und wo wir die Grenzen ziehen. Ich meine, in einer freien Demokratie zu leben, bedeutet auch, Dinge ertragen zu müssen, die einem nicht gefallen.

Fällt mir unglaublich schwer es zu akzeptieren.
Für mich ist das schlicht gesellschaftliches oder soziales Fehlverhalten. KEINER, wirklich KEINER der noch alle Latten am Zaun hat regt sich über solche belanglosigkeiten auf. (Damit meine ich niemanden aus dem Forum, sondern Tatsächlich Tweets wie sie gerade häufig zu lesen sind)
Das Argument des "ich bin nicht die betroffene Gesellschaft, ich darf da sowieso nix sagen" ist totaler blödsinn. Ich kann mich mit leichtigkeit in ein Eck stellen in dem ich als Person mich ebenfalls diskriminiert fühle. Jeder von uns kann das. Innerhalb von Sekunden.

Wieso tut es keiner? Weil wir noch alle Tassen im Schrank haben.


Nun man sieht schon das ich keine vernünftigen Argumente vorweisen kann und dass es mich aufregt, dass sich Leute über so einen Scheiß aufregen.
Deshalb versuch ich der Diskussion einfach mal fehrn zu bleiben. Ist schon zu viel Zeit in diese Belanglosigkeit geflossen.
 
Verstehe ich nicht. Es gibt Werbung, von der sich niemand auf die Füße getreten fühlt. Sehr viel sogar, die große Mehrheit der Werbungen da draußen ist so, dass sich davon niemand auf die Füße getreten fühlt. Warum sollte sich das also ändern?
Vielleicht weil's den Leuten einfach am Arsch vorbeigeht. Wie mein Antje Beispiel.

Für mich ist das jetzt mal wieder ein aus der Luft gegriffener Aufhänger um mal wieder ein bißchen für Aufruhr zu sorgen.

Ich hab übrigens ne schwarze Freundin zu dem Thema angesprochen. Die hat sich kaputt gelacht.
 
Ich kann dazu nur nochmal aus der Quelle zitieren, die ich vor einigen Seiten gepostet habe:

Jetzt tust du mir aber Unrecht, meine ich. Ich respektiere, dass sich die Beschwerdeführerin angegriffen fühlt. Sie sieht in diesem Fall einen rassistischen Angriff, auch das will ich ihr nicht absprechen.
Nur ist sie ein Einzelfall mit dieser Meinung und steht damit, soweit ich das verfolgen konnte, auch relativ alleine da. Da fehlt mir einfach die gesellschaftliche Relevanz. Und Demokratie und Freiheit bedeuten eben auch, dass Müller Milch eine schwarze Frau zusammen mit einer Schokoladenmilch abdrucken darf.
Wie gesagt, ihr steht der Rechtsweg offen und dann würde am Ende ein Gericht entscheiden. Das ist jedenfalls besser, als wenn der Internetpöbel ein Unternehmen zwingt, seine Marketingkampagne zu ändern.
 
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