Als erstes muss ich wohl anmerken das dies nicht der Flüchtlinksthread 2.0 werden soll. Sollte es in diese Richtung verlaufen bitte ich die Administration zu schließen.
Erwähnt werden muss zuerst wie es dazu gekommen ist. Wir hatten im Pädagogikkurs kurz das Thema Flüchtlinge und uns dann dazu entschlossen mit den Leuten irgendwas zu machen.
Begonnen hat der Tag damit (10:30), dass wir die Flüchtlinge am Heim abgeholt haben und mit denen dann in die Philharmonie Köln sind. Das mit der deutschen Pünktlichkeit war so nen Ding aber wir hatten genug Zeit eingeplant für den Weg um dem WDR Orchester gratis zuzuhören.
Begleitet haben uns 6 junge Syrer. Die waren von beginn an sehr sympatisch und offen. Zwei von ihnen konnten sehr gutes englisch weshalb die Kommunikation leicht gefallen ist. Auf den weg zur Philamonie hab ich mich relativ wenig mit ihnen unterhalten. Es haben sich halt immer mal kleine Gruppen gebildet und da war ich zu beginn noch nicht so drin.
Nach dem Besuch sind wir an den Rhein. Geplant war im Pinnochio ein paar Pizzen zu holen und dann am Rhein zu essen. Sind dann aber in ein Cafe in der Altstadt gelandet. Da sind alle nen wenig aufgetaut. Auf den Vorschlag einer der Syrer hin haben wir uns einfach mal eine Minute nochmal vorgestellt.
Witziger Fakt: Alle der Syrer mögen Videospiele.
Einen der Syrer hat alle Tomb Raider spiele gezockt.
(Ausgenommen Reboot weil kann man sich denken)
Wirklich krass war zu erfahren wie gebildet die zum Teil gewesen sind. Nur der 19 Jährige Syrer konnte halt solche Erfahrungen nicht aufweisen.
Um etwa 13:00 sind dann einige aus unserem Kurs gegangen. Ohne Lehrerin war dann bei uns auch alles lockerer also konnte man sich mit ihnen auch etwas lockerer unterhalten. Sind zur Shishabar nebenan gewechselt und haben viel geredet. Ein wenig über Frauen und andere normale Sachen. Nicht wirklich anders als würde man sich mit anderen neuen Leuten unterhalten die man kennenlernt.
Später kam es dann wieder zu ernsteren Gesprächen. Was sie sich für die Zukunft vorstellen, Arbeit und solche Sachen. Mich hat gewundert wie Zielstrebig und Bodenständig die Wünsche waren. Auch kreative Dinge im Werbebereich etc. kamen dabei an. Leider darf keiner von ihnen arbeiten. Die Leute sind erst seit 2-4 Wochen hier. Alle haben aber als erstes immer gesagt das sie die Sprache lernen wollen.
Mohammed war wirklich witzig der hat immer darauf bestanden auf deutsch zu reden weil er mehr lernen will.
Hier bin ich auf ein ernstes Problem aufmerksam geworden. In den Heimen haben die den ganzen Tag nichts zu tun und keine Sau kümmert sich drum nebenbei mit denen auf deutsch zu reden. Die waren wirklich alle ernsthaft dankbar dafür das wir unsere Zeit mit ihnen verbracht haben und überhaupt mit denen reden. Die kannten keine besonderen Orte in Köln, denen erklärt keiner Gepflogenheiten, selbst über Karneval (und das in Köln) mussten die sich selbst rumfragen. Die haben gedacht das ist vom 7.-11.11. =(
Auf die Frage hin wie die Reise hier hin war hab ich INfos bekommen die ich eigtl. lieber nicht gehört hätte. Die Reise selbst ist von der Türkei bis nach Deutschland 17 Tage lang gewesen. Das schlimmste ist für sie die Kälte gewesen aber nicht wegen ihnen selbst sondern den Frauen und Kindern. Auch der Hunger war nicht so schön.
Hier mal 2-3 Story von einem der Flüchtlinge aus Syrien:
Ein Familienvater, Frau und 3 Kinder.
Die Soldaten drücken den Mann auf den Boden und halten ihm die Augen auf. Er musste zuschauen wie die Soldaten seine Frau vergewaltigt haben. Danach waren die Kinder dran und erst danach wurden sie getötet.
Eine andere Story handelt von einem Vater auf dem Boot. Er hatte nicht genug Geld für sich und seine Kinder und hat deshalb die Kinder in einem Koffer versteckt. Das Problem an der Sache ist das die Schlepper alle Taschen ins Wasser geschmissen haben. Der Vater hat das allerdings komplett ohne Reaktion hingenommen. Der Koffer und damit auch die Kinder waren nicht mehr zu retten.
Ein Syrer lebte in einem 17.000 Einwohner "Dorf". Mit einer Bombe waren es 4000 weniger.
Da war keiner bei der keine Familienmitglieder verloren hat.
Es ist was anderes solche Sachen in Medien zu hören als sie wirklich erzählt zu bekommen. Mir geht ein Satz nicht mehr aus den Kopf:
Even the Devils were shy of what happen there.
Und da waren leider noch viel mehr Storys über Kinder die beigebracht bekommen das es sie in den Himmel befördert wenn sie Syrer töten etc. aber ich denke die kurzen Ausschnitte sagen bereits genug.
Erwähnt werden muss zuerst wie es dazu gekommen ist. Wir hatten im Pädagogikkurs kurz das Thema Flüchtlinge und uns dann dazu entschlossen mit den Leuten irgendwas zu machen.
Begonnen hat der Tag damit (10:30), dass wir die Flüchtlinge am Heim abgeholt haben und mit denen dann in die Philharmonie Köln sind. Das mit der deutschen Pünktlichkeit war so nen Ding aber wir hatten genug Zeit eingeplant für den Weg um dem WDR Orchester gratis zuzuhören.
Begleitet haben uns 6 junge Syrer. Die waren von beginn an sehr sympatisch und offen. Zwei von ihnen konnten sehr gutes englisch weshalb die Kommunikation leicht gefallen ist. Auf den weg zur Philamonie hab ich mich relativ wenig mit ihnen unterhalten. Es haben sich halt immer mal kleine Gruppen gebildet und da war ich zu beginn noch nicht so drin.
Nach dem Besuch sind wir an den Rhein. Geplant war im Pinnochio ein paar Pizzen zu holen und dann am Rhein zu essen. Sind dann aber in ein Cafe in der Altstadt gelandet. Da sind alle nen wenig aufgetaut. Auf den Vorschlag einer der Syrer hin haben wir uns einfach mal eine Minute nochmal vorgestellt.
Witziger Fakt: Alle der Syrer mögen Videospiele.
Einen der Syrer hat alle Tomb Raider spiele gezockt.
Wirklich krass war zu erfahren wie gebildet die zum Teil gewesen sind. Nur der 19 Jährige Syrer konnte halt solche Erfahrungen nicht aufweisen.
Um etwa 13:00 sind dann einige aus unserem Kurs gegangen. Ohne Lehrerin war dann bei uns auch alles lockerer also konnte man sich mit ihnen auch etwas lockerer unterhalten. Sind zur Shishabar nebenan gewechselt und haben viel geredet. Ein wenig über Frauen und andere normale Sachen. Nicht wirklich anders als würde man sich mit anderen neuen Leuten unterhalten die man kennenlernt.
Später kam es dann wieder zu ernsteren Gesprächen. Was sie sich für die Zukunft vorstellen, Arbeit und solche Sachen. Mich hat gewundert wie Zielstrebig und Bodenständig die Wünsche waren. Auch kreative Dinge im Werbebereich etc. kamen dabei an. Leider darf keiner von ihnen arbeiten. Die Leute sind erst seit 2-4 Wochen hier. Alle haben aber als erstes immer gesagt das sie die Sprache lernen wollen.
Mohammed war wirklich witzig der hat immer darauf bestanden auf deutsch zu reden weil er mehr lernen will.
Hier bin ich auf ein ernstes Problem aufmerksam geworden. In den Heimen haben die den ganzen Tag nichts zu tun und keine Sau kümmert sich drum nebenbei mit denen auf deutsch zu reden. Die waren wirklich alle ernsthaft dankbar dafür das wir unsere Zeit mit ihnen verbracht haben und überhaupt mit denen reden. Die kannten keine besonderen Orte in Köln, denen erklärt keiner Gepflogenheiten, selbst über Karneval (und das in Köln) mussten die sich selbst rumfragen. Die haben gedacht das ist vom 7.-11.11. =(
Auf die Frage hin wie die Reise hier hin war hab ich INfos bekommen die ich eigtl. lieber nicht gehört hätte. Die Reise selbst ist von der Türkei bis nach Deutschland 17 Tage lang gewesen. Das schlimmste ist für sie die Kälte gewesen aber nicht wegen ihnen selbst sondern den Frauen und Kindern. Auch der Hunger war nicht so schön.
Hier mal 2-3 Story von einem der Flüchtlinge aus Syrien:
Ein Familienvater, Frau und 3 Kinder.
Die Soldaten drücken den Mann auf den Boden und halten ihm die Augen auf. Er musste zuschauen wie die Soldaten seine Frau vergewaltigt haben. Danach waren die Kinder dran und erst danach wurden sie getötet.
Eine andere Story handelt von einem Vater auf dem Boot. Er hatte nicht genug Geld für sich und seine Kinder und hat deshalb die Kinder in einem Koffer versteckt. Das Problem an der Sache ist das die Schlepper alle Taschen ins Wasser geschmissen haben. Der Vater hat das allerdings komplett ohne Reaktion hingenommen. Der Koffer und damit auch die Kinder waren nicht mehr zu retten.
Ein Syrer lebte in einem 17.000 Einwohner "Dorf". Mit einer Bombe waren es 4000 weniger.
Da war keiner bei der keine Familienmitglieder verloren hat.
Es ist was anderes solche Sachen in Medien zu hören als sie wirklich erzählt zu bekommen. Mir geht ein Satz nicht mehr aus den Kopf:
Even the Devils were shy of what happen there.
Und da waren leider noch viel mehr Storys über Kinder die beigebracht bekommen das es sie in den Himmel befördert wenn sie Syrer töten etc. aber ich denke die kurzen Ausschnitte sagen bereits genug.



