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Heute mal die Pilotfolge und Teil 2 angeschaut, voll geil, gefällt mir echt gut, mag die Schauspieler bzw. die Mädels davon. Bin gespannt ob die Serie auf dem Niveau weiter spielt.
Das ist hier in den letzten Wochen echt sowas wie ein kleiner Running Gag. Wie oft haben hier jetzt die Leute den einen MI Teil verteufelt, und den anderen gelobt. Fakt ist wohl, es scheint niemanden zu geben der alle 5 Teile mag.
Daher sollte man es vielleicht mal bleiben lassen.
Puh ja. Ich mag die Reihe echt gerne. Und wurde mit Rogue Nation wunderbar unterhalten. Schöner Heist war wieder drin. Spannend inszeniert und mit Witz. Hat mir gut gefallen.
Toller Agentenfilm mit einer guten Prise Humor, welcher aber nie zur Bond-Parodie wird. Das ist auch gut so, denn Bond-Parodien kann ich mittlerweile nicht mehr sehen. Die Story des Films ist eigentlich kaum relevant, da der Film in erster Linie von der guten Harmonie der Hauptdarsteller lebt. Die sind sich eigentlich ständig nur am ärgern, sofern man dieses "einfache" Wort dafür benutzen kann. Sticheleien hier, Sticheleien da, und mittendrin dann noch eine Frau. Das sorgt für köstliche Momente, und in Sachen Humor bietet der Film wirklich einiges. Auch der Look des Films kann voll überzeugen, da hat man eigentlich alles richtig gemacht. Schade dass er bisher nicht mal die 75 Millionen einspielen konnte, die er gekostet hat. Bei bisherigen Einnahmen von 55 Millionen, gilt er derzeit wohl als ziemlicher Flop. Und ich glaube viel wird da nicht mehr folgen, was extrem schade ist, da man hier noch gut einen zweiten Teil drehen könnte.
Beste Szene klar....
...der Dialog wie man mit dem Feind umgehen wird, während dieser hinter der Tür am brutzeln ist. Danach folgt gleich das Dinner im LKW während der Partner wider Willen auf der Flucht ist. Einfach toll, perfekter schwarzer Humor. Die Szene am Zaun war auch klasse. Den plötzlichen Tanzanfall der Dame im Hotelzimmer fand ich auch ziemlich witzig.
Beim Humor kommt man also voll auf seine Kosten. Die Action ist rar, aber gut gefilmt und recht bodenständig, was heute ja eine Seltenheit geworden ist.
Fazit: Unterhaltsamer Film. Geht rein Leute, es lohnt sich!
Ich mag Seth MacFarlanes Humor. Ich mag seinen ersten Realfilm-Ausflug Ted. A Million Ways To Die In The West mag ich trotzdem nicht. Problem des Films: Er ist langweilig und nicht lustig. Witzig wird es eigentlich nur, wenn gezielt historische Ereignisse politisch unkorrekt zitiert oder Western-Klischees durch den Humor-Wolf gedreht werden. Und das passiert vielleicht fünf, sechs mal. Heißt: fünf, sechs wirkliche Lacher, der Rest sind eher Schmunzler oder gar Kopfschüttler auf Grund der teils unheimlich flachen, pubertären Gags, auf fast 120 Minuten Film. Das ist eindeutig zu wenig. Jedenfalls dann, wenn der Film ansonsten auch nichts zu bieten hat. Die Story wurde irgendwie vergessen, wodurch der rote Faden, der normalerweise motivieren und durch den Film führen soll, eben nichts der gleichen tut und stattdessen belanglos und langweilig vor sich hin plätschert. Schauspieltechnisch wird eigentlich sogar recht viel geboten, also die Anzahl der namhaften Darsteller, ihre Leistung an sich ist eher over-geactetes Komödienmittelmaß. Und MacFarlane selbst sollte lieber hinter der Kamera bleiben. Immerhin ist der Film handwerklich vernünftig gemacht.
Fazit: Viel zu lang für viel zu wenig Story und (gute) Gags. Hätte man die ganzen Versuche eine Geschichte zu erzählen einfach rausgeschnitten und damit die Laufzeit verkürzt bzw. die Gagdichte erhöht, wäre es wahrscheinlich noch eine launige, wenn auch ziemlich platte Gag-Parade geworden. So bleibt ein optisch brauchbarer, vereinzelt richtig witziger, aber die meiste Zeit über einfach nur lahmer Western. Punkte gibt's für das eigentlich vielversprechende Setting, die wenigen guten Momente und Charlize Theron.