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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Avatar ist für mich ein wirklich schlechter Film, der mir gar nicht bietet. Aber meine Mutter mag ihn und deswegen fällt es mir schwer ihn zu verreissen. :ugly:

Insidious: Chapter 3

Müll, Müll, Müll. Horror-08/15-Schema-Müll mit der Insidious-Portion an deplatzierter Albernheit inmitten des Horrorklischees. Für die kesse Oma und die Ghostbusters schicke ich noch ein paar Facepalms hinterher. :fp::fp::fp:
 
Bin da voll und ganz bei Mixer. Ich liebe den Film auch und habe ihm sogar einen Ehrenplatz in der Vitrine gegeben. Natürlich ist Avatar flach und vorhersehbar. Aber mir geht es bei dem Film um die Emotionen die freigesetzt werden. Ich liebe Pandora und wenn ich könnte würde ich dort zu gerne leben. Alleine diese farbenfrohe Flora und Fauna sind schon locker 9/10 Punkten wert. Als ich damals aus dem Kino kam war ich richtig deprimiert als ich das Berliner Straßenbild gesehen habe. Für das Wecken so schöner Gedanken, dieser Sehnsucht, dass schaffen nicht viele Filme. Avatar war mir ebenfalls immer eine 10 wert. Locker.
 
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Jo, die Action hat gepasst, war alles super übertrieben und unlogisch, aber toll in Szene gesetzt mit netten Schauwerten. Leider krankt der Film etwas daran, dass eben Paul Walker mitten in den Dreharbeiten ums Leben kam. Man merkt dem Drehbuch an allen Ecken und Kanten an, dass Pauls Figur als Protagonist (neben Diesel) angelegt war, trotzdem verschwindet er dann aber immer wieder in den Hintergrund und steht halt auch oft nur wortlos dabei, wenn sich die anderen unterhalten, was auch nicht wirklich zu seiner Figur passt. Aufgrund der Umstände haben die Macher aber wohl das bestmögliche Ergebnis abgeliefert und scheinbar hat man darauf verzichtet, seine Brüder noch neue Dialoge sprechen zu lassen (mir ist zumindest keine veränderte Stimme aufgefallen).

Ist eigentlich bekannt, welche Szenen nach Walkers Tod entstanden sind?
Alter, das Plakat is so mies, dass ich zuerst gedacht habe, Statham wurde da wegen irgend nem Meme oder so offensichtlich dilletantisch reingeshoppt. Aber der hat da wirklich mitgespielt, oder?. Fehlt ja nur noch er hier:

7c6.jpg
leonardo-di-caprio-walking-movie-9gag-joke.png


Und im Hinergrund er:

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Edit: haha, die gibts ja sogar schon im Double:

A-Collection-of-Sad-Keanu-Reeves-Photos-26.jpg
 
Na, das war ja gar keine Kritik an dir (oder meinst das sarkastisch weil meine verlinkten nicht so klein sind? Auf meinem 27' passt das eigentlich :D). Ich finds einfach in letzter Zeit echt geil welche Plakate teilweise als offiziell rausgehen weil sie so unterirdisch schlecht sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin da voll und ganz bei Mixer. Ich liebe den Film auch und habe ihm sogar einen Ehrenplatz in der Vitrine gegeben. Natürlich ist Avatar flach und vorhersehbar. Aber mir geht es bei dem Film um die Emotionen die freigesetzt werden. Ich liebe Pandora und wenn ich könnte würde ich dort zu gerne leben. Alleine diese farbenfrohe Flora und Fauna sind schon locker 9/10 Punkten wert. Als ich damals aus dem Kino kam war ich richtig deprimiert als ich das Berliner Straßenbild gesehen habe. Für das Wecken so schöner Gedanken, dieser Sehnsucht, dass schaffen nicht viele Filme. Avatar war mir ebenfalls immer eine 10 wert. Locker.
Und berlin ist noch ausgesprochen grün zu anderen städten, wenn ich da an die betonstadt ulm denke, himmel das ist die wahr gewordene hölle bei der jeder baum und dazugehörende tiere und insekten als todfeind betrachtet werden.
 
Avatar ist für mich ein wirklich schlechter Film, der mir gar nicht bietet. Aber meine Mutter mag ihn und deswegen fällt es mir schwer ihn zu verreissen. :ugly:

Insidious: Chapter 3

Müll, Müll, Müll. Horror-08/15-Schema-Müll mit der Insidious-Portion an deplatzierter Albernheit inmitten des Horrorklischees. Für die kesse Oma und die Ghostbusters schicke ich noch ein paar Facepalms hinterher. :fp::fp::fp:
Wohl war. Fällt vor allem hinter Teil 1 deutlich ab.

Als da tagsüber gequatsch wurde und plötzlich diese Fratze hinter dem Vater war, bin ich heftig von der Couch gesprungen :D
 
Wohl war. Fällt vor allem hinter Teil 1 deutlich ab.

Als da tagsüber gequatsch wurde und plötzlich diese Fratze hinter dem Vater war, bin ich heftig von der Couch gesprungen :D

Teil 1 war doch schon die dämlichste Horrorkomödie der letzten Jahre. Habe mich selten so beömmelt bei einem Horrorfilm, zumal die mir kaum noch mehr als nur ein müdes Gähnen entlocken.
 
Avatar war einfach nur schlechttttttttt

Ok, jetzt haben wir das Fass aufgemacht! :D Also, Frage an alle Kritiker: Wo war er denn so dermaßen schlecht? Den Kritikpunkt mit der Vorhersehbarkeit und dem üblichen Genre-Schema lasse ich absolut durchgehen. Ist berechtigt, wobei derartiges einen Film für mich nicht gleich schlecht macht. Und wenn man sich den blauen, im Dunkeln leuchtenden Schlümpfen verschließt, hat es sich natürlich auch sofort erledigt.

Aber ansonsten? Ansonsten ist Avatar ein filmgewordener Superlativ. Die komplett am Computer entstandene Welt, die sich jedoch so real anfühlt, dass ich ihre digitale Herkunft regelmäßig vergesse. Die Liebe zum Detail und Realismus des erschaffenen Universums. Die überzeugenden Schauspieler. Der superbe Score, der mir in Verbindung mit der magischen Bildsprache nahezu im Minutentakt Gänsehaut beschert. Einige Beispiele:
Jakes erste Gehversuche, diese rührende Freude, dass er wieder Laufen und die Erde unter seinen Füßen spüren kann. Die erste Nacht im Wald. Die Besteigung der Halleluja-Berge und die anschließenden Flugeinlagen. Der Angriff des Heimatbaums, die Wucht des Sounds und die Emotionen in den CGI-Gesichtern, die dort vermittelt werden. Das gesamte Finale mit seinem fesselnden Spannungsbogen (wie es sich immer und immer weiter steigert) und kleinen Highlights, z.B. Trudys Auftritt oder das Eingreifen der Tierwelt.
Das sind alles mitreißende Momente, in denen mich das Zusammenspiel von Sounddesign, Musik und visueller Perfektion immer wieder umhaut.

Dazu dann noch die schöne Story. Ja, sie mag im Kern ausgelutscht sein, aber, genau so wie klassische Heldenepen, sind das Geschichten, welche sich die Menschheit nicht umsonst seit tausenden von Jahren erzählt. Sie sind nämlich effektiv, zeitlos und berühren. Die Öko-Botschaft, die in der Filmsituation sogar sehr homogen und passend wirkt, finde ich ebenfalls gelungen. Bisschen kitschig und manchmal plakativ, aber sinnvoll platziert und gar nicht mal so unwichtig.
Die Charaktere genau so: Einerseits altbekannte Klischee-Figuren, andererseits aber gerade deswegen auch so wirkungsvoll. Und es ist ja nicht so, dass es nur schwarz und weiß gibt. Jake macht beispielsweise einen Wandel vom militärischen Opportunisten, der sich der neuen Welt verschließt, zum "sehenden" Gefühlsmenschen bzw. Na'vi durch. Und sogar Reißbrett-Nebencharaktere wie Selfridge (der Company Man des Bergbauunternehmens) haben sichtliche Zweifel an ihren Handlungen. Deswegen verstehe ich auch nicht, wie man Avatar als "eindimensionalen, patriotischen USA-Film" bezeichnen kann. Eigentlich ist er doch genau das Gegenteil, kritisiert das Vorgehen der großen Unternehmen, greift historische Themen wie die Kolonialisierung oder Genozid auf und bietet damit mehr Perspektiven als etwa das gerade so angesagte Superheldenkino.

In meinen Augen ist das ein Vorzeige-Blockbuster. Nicht übermäßig intelligent, das will er ja auch gar nicht sein, aber auch lange nicht so platt und dumm wie er von einigen gerne gemacht wird. Avatar strotzt nur so vor Liebe zum Detail, zugegeben etwas oberflächlichen, aber sinnvollen Botschaften, Emotionen und kurzweiligem Sci-Fi-Bombast. Deswegen, weil das Gesamtbild für einen Sommerblockbuster erstaunlich facettenreich und dennoch ausgewogen ist, für mich eine eindeutige 10/10.


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Avatar ist einfach ein cineastisches Erlebnis, das die Technik exquisit nutzt, um eine simple Story neu zu verpacken und in eine Welt zu entführen, die extrem durchdacht ist. Kein kluger Film, aber dafür auch kein dümmlicher Blockbuster, der seine Zuschauer für dumm verkauft. Cameron ist Geschichtenerzähler, der sein Handwerk versteht und das mit wirklich gelungenen Bildern. Das, was Avatar sein möchte, bildet er mMn perfekt ab: cineastische Unterhaltung. Für mich muss das Rad nicht immer neu erfunden werden. Ich hab mich gerne auf die Reise mitnehmen lassen und wurde trotz oder gerade wegen der Einfachheit der Geschichte und der Charaktere vollkommen mitgenommen.
 
So einen fetten Text nur zur Rechtfertigung. :ugly:

Das schaff selbst ich nicht. :D

Avatar ist doch klasse, gebe dem stets eine 9/10. Ich mag den Kinocut aber am liebsten, die Langfassungen stören das Pacing in meinen Augen. Avatar werde ich demnächst auch mal wieder in den Player schmeißen.
 
Der Film ist ein Blender in Reinform. Optisch hui, Rest pfui. Berührend ist an dem Film rein gar nichts. Story platt, Charaktere schrecklich oberflächlich, ein Bösewicht zum Kopfschütteln, plakatives Militäraufgebot, als Film ohne großen Inhalt viel zu lang und aus cineastischer Sicht viel zu sehr in seine CGI-Aufnahmen verliebt. Urgh, ne, sorry, als annehmbarer Blockbuster meinetwegen, aber Superlativ? C'mon, dann ist's um den Film als Medium heutzutage echt sehr arm bestellt.
 
Na, das war ja gar keine Kritik an dir (oder meinst das sarkastisch weil meine verlinkten nicht so klein sind? Auf meinem 27' passt das eigentlich :D). Ich finds einfach in letzter Zeit echt geil welche Plakate teilweise als offiziell rausgehen weil sie so unterirdisch schlecht sind.
Nur ist das natürlich kein offizielles.
 
Ich finde gar nicht, dass Avatar zu stark in seine CGI verliebt ist. Im Gegenteil, für mich ist Avatar ein gelungenes Beispiel, der CGI nutzt, um die Story zu transportieren und die Welt zum Leben zu erwecken. Ohne CGI kein Avatar. Weiß gar nicht, wie oft ich diese Diskussion schon geführt habe. :ugly: Irgendwie ist Avatar immer noch ein ziemlicher Spalter.

Hab gestern Kingsman geguckt. Hat richtig Laune gemacht. Um einen ellenlangen Text zu vermeiden, lasse ich mal ein Zitat für mich sprechen:
Nowadays, they're all a little serious for my taste. But the old ones... marvelous. Give me a far-fetched theatrical plot any day.
 
Kingsman gesehen. Mal wieder ein Film, der sein Geld wert war, wie der Schrökert in Kino+ schon sagte, James Bond für die Xbox-Generation. Der Plot stolpter teilweise über seinen eigenen (abgedrehten) Humor und über Löcher, welche man mit mehr Details hätte stopfen können, z.B. die Ausbildung schildert bis auf ein paar Prüfungen keinerlei Kampftraining oder andere Übungen, bei denen man nachvollziehen könnte, das am Ende so krasse Agenten dabei herrauskommen. Aber, und das kann man eigentlich nicht genug loben an dem Film, er macht vieles einfach erfrischend anders und konsequenter, tobt sich aus und scheut sich auch nicht vor solchen Gaga-Elementen wie dem Bösewicht-Weltherrschafts-Konstrukt mit Geheimbasis im Berg und Privatarmee.

Die Charaktere sind unterhaltsam, die Dialoge sind gut, der Humor ist angenehm Englisch und die Action-Einlagen, mein lieber Scholli. Endlich wieder ein Film/Regisseur, der weiß seine Kämpfe zu inszenieren und nicht versucht, die eigene Unfähigkeit mit Wackelkamera und Schnittgewitter zu kaschieren. Was da alleine in der Kirchen-Szene abgeht, diese Sequenz und der Pub-Fight, du sitzt davor und denkst die nur "Was zum Teufel geht hier gerade ab?". Einziger Wermutstropfen, der Protagonist räumt bei weitem nicht so hart ab wie Colin Firth. Keine Ahnung ob das im Nachfolger dann besser wird, aber die Kämpfe von Firth sind einfach so krass gut, da hätte für den Jungspund noch eine ähnliche Sequenz drin sein müssen, da leuchtet mir nicht so ganz ein warum man den Film nicht einfach nur mit Firth gemacht hat...

Ansonsten aber ein wirklich frischer und kurzweiliger Action-Film, werd ich mir bestimmt noch mal mit 'nem Kumpel anschauen und die Kirchen-Szene bestimmt ab und zu noch mal gesondert... :D
 
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