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VOTE Late Night Shopping, Verkaufsoffene Sonntage etc. Wer braucht sie?

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Was haltet ihr von Trödelmarkten, Late Night Shopping und Verkaufsoffenen Sonntagen?

  • Trödelmarkt finde ich gut

    Stimmen: 16 32,7%
  • Trödelmarkt brauche ich nicht

    Stimmen: 24 49,0%
  • Late Night Shopping nutze ich gerne

    Stimmen: 13 26,5%
  • Late Night Shopping muss ich nicht haben

    Stimmen: 31 63,3%
  • Verkaufsoffener Sonntag ist eine willkommene Abwechslung

    Stimmen: 17 34,7%
  • Verkaufsoffener Sonntag nutze ich nicht

    Stimmen: 28 57,1%

  • Umfrageteilnehmer
    49

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Brauche ich nicht. Vor einigen Jahren haben bei uns die Geschäfte um Punkt 19 Uhr zugesperrt, am Sa war es gegen 12 (und das in Wien). So zu. Jetzt haben manche Geschäfte bis 20 Uhr offen und am Sa bis 18 Uhr. So zu. Mir würde das auch irgendwie nie in den Sinn kommen dann um 23 Uhr einkaufen zu gehen...
 
Je nach eigenen Arbeitszeiten ist die Öffnungszeit bis 20 Uhr schon das Minimum.

Ich war 1994 in London und da war es ganz normal, dass die Läden 24/7 aufhaben. Das ist nun 20 Jahre her und hier wird immernoch diskutiert...

Verkaufsoffene Sonntage nutzen wir auch relativ häufig. Allerdings aus dem gleichen Grund, wie wohl bei den meisten Leuten. Die Stimmung ist an so einem Sonntag ganz anders und in aller Regel kauft man Dinge, die man sonst nicht gekauft hätte, vor allem, weil da ja auch viel mit Angeboten gearbeitet wird. Trier explodiert an diesen Sonntagen immer und JEDER hat mehrere Tüten in der Hand. Vor allem Läden wie Saturn oder MM profitieren IMO enorm von solchen Tagen.

Das Problem an der Sache ist halt, dass in DE nicht zwangsläufig mehr Personal eingestellt wird, sondern die Mehrarbeit/Zeit auf das vorhandene Personal abgewälzt wird. Da hätte ich dann auch keinen Bock.
 
Ich geh am liebsten nach 22 Uhr Einkaufen. Und ich bin Sonntags auch gerne mal schlendern, wenn da was offen ist, guck ich auch rein. Muss aber auch net jeden Sonntag so sein. Auf Trödelmärkten bin ich auch gerne.
 
Ich bin wirklich dankbar, dass der Kaufland bei uns in der Nähe bis 22 Uhr auf hat. Ich kaufe da fast immer Abends ein. Der Edeka genau vor meiner Haustür hat am Samstag zum Beispiel nur von 10 bis 18 Uhr auf, das passt einfach nicht.

Generell würde ich mich freuen, wenn man auch Sonntags einkaufen kann. Ich glaube, dass ist in erster Linie Ländersache, in Meck-Pomm hat die Kirche etwas dagegen (weil hier ja auch alle Christen sind...). Zum Glück gibt es im Sommer eine Regelung die es den Geschäften in Bäderorten erlaubt am Sonntag zu öffnen. In Warnemünde ist dann jedes Geschäft geöffnet.
 
Ich habe die 3 Jahre im Einzelhandel jeden verkaufsoffenen Sonntag verflucht.

Auch Late night ( am Anfang bei uns bis 24 Uhr nachher "nur noch" bis 22uhr) habe ich natürlich alles andere als gut gefunden.

Das einzige was am Sonntag besser war, dass man wenigstens etwas zu tun hatte. Bei uns war dann immer relativ gut was los. Bei Late night hat man richtig gespürt was für verschwendete Lebenszeit das ist. Manchmal kam die letzte Stunde einfach kein kunde.... Grausam.


Gegen Flohmärkte Habe ich nichts. Bin früher gerne über diese großen gegangen, habe da auch mal ein Spiel oder Süßigkeiten gekauft.

Jetzt war ich bestimmt 3-4 Jahre nicht mehr aber prinzipiell würde ich nochmal gehen.

Schade dass man auf den groß organisierten kaum mehr Schnäppchen machen kann. Das sind ja alles richtige Händler.


Hier in Essen ist jeden Donnerstag am Autokino Trödelmarkt.

95% türkische und arabische Händler.

Dort kann man gut und zum Teil sehr günstig Obst und Gemüse kaufen. Aber ich war auch da schon zig Jahre nicht mehr.



Edit: bei Supermärkten finde ich es übrigens ganz gut dass sie auch bis 22uhr auf haben.

Früher hatte ich oft bis 20 Uhr Schicht und war sehr oft nach der Arbeit noch schnell was kaufen. Auch jetzt gehe ich gelegentlich nochmal nach 8 Uhr falls ich was Vergessen habe oder Heißhunger bekomme :P
 
Ich habe die 3 Jahre im Einzelhandel jeden verkaufsoffenen Sonntag verflucht.

Auch Late night ( am Anfang bei uns bis 24 Uhr nachher "nur noch" bis 22uhr) habe ich natürlich alles andere als gut gefunden.

Das einzige was am Sonntag besser war, dass man wenigstens etwas zu tun hatte. Bei uns war dann immer relativ gut was los. Bei Late night hat man richtig gespürt was für verschwendete Lebenszeit das ist. Manchmal kam die letzte Stunde einfach kein kunde.... Grausam.


Gegen Flohmärkte Habe ich nichts. Bin früher gerne über diese großen gegangen, habe da auch mal ein Spiel oder Süßigkeiten gekauft.

Jetzt war ich bestimmt 3-4 Jahre nicht mehr aber prinzipiell würde ich nochmal gehen.

Schade dass man auf den groß organisierten kaum mehr Schnäppchen machen kann. Das sind ja alles richtige Händler.


Hier in Essen ist jeden Donnerstag am Autokino Trödelmarkt.

95% türkische und arabische Händler.

Dort kann man gut und zum Teil sehr günstig Obst und Gemüse kaufen. Aber ich war auch da schon zig Jahre nicht mehr.



Edit: bei Supermärkten finde ich es übrigens ganz gut dass sie auch bis 22uhr auf haben.

Früher hatte ich oft bis 20 Uhr Schicht und war sehr oft nach der Arbeit noch schnell was kaufen. Auch jetzt gehe ich gelegentlich nochmal nach 8 Uhr falls ich was Vergessen habe oder Heißhunger bekomme :p
Oh einer hier aus der Ecke. Kannst ja mal Late Night nach ostermann in bottrop gucken. Zwar nur noch bis 21uhr(früher 22uhr) aber auch da ist nix mehr los. Verkaufsoffene Sonntage meistens gut gefüllt, aber man wäre trotzdem gerne Zuhause. Vor allem dann wenn sie wie dieses Jahr auf den 4.10. Und 26.12. Gelegt werden, wenn man mal samstags davor auch frei hat wegen Feiertag. Sonst keinen Samstag im jahr frei ausser bei Urlaub.
 
Ich brauch das alles nicht - das einzige was ich brauche ist ein vernünftiger Lieferdienst. Leider gibts sowas in diesem Kaff nicht.
Früher in Düsseldorf war das kein Problem. Da haben wir einfach Wopping benutzt und das war nahezu perfekt.
Es gab alles, war immer alles frisch und hat genau das gleiche gekostet wie im Markt. Ist im Prinzip auch einfach Edeka.

Einkaufen an sich hasse ich wie die Pest.
 
Der Rewe nebenan im 8.000 Einwohnerstädtchen hat bis 22 Uhr offen, das reicht dicke.
Ich selbst arbeite bei Kaufland und wir haben auch bis 22 Uhr offen. So ab ca. 20 Uhr ist es schon ziemlich ruhig (außer vielleicht Donnerstag/Freitag), da lässt es sich schön entspannt einkaufen, ganz besonders montags/dienstags.

Verkaufsoffene Sonntage brauch ich nicht. Hätte im Leben keine Lust drauf, da einkaufen zu gehen.
 
Wer hat schon Lust darauf, einkaufen zu gehen? :D

Aber wenn Dir am Sonntag oder selbst am Samstag Abend aufgeht, daß Dir noch irgendwas zum Glück fehlt, dann wünscht man sich schon, mal kurz zum Supermarkt tapern zu können :deal:
 
Oh einer hier aus der Ecke. Kannst ja mal Late Night nach ostermann in bottrop gucken. Zwar nur noch bis 21uhr(früher 22uhr) aber auch da ist nix mehr los. Verkaufsoffene Sonntage meistens gut gefüllt, aber man wäre trotzdem gerne Zuhause. Vor allem dann wenn sie wie dieses Jahr auf den 4.10. Und 26.12. Gelegt werden, wenn man mal samstags davor auch frei hat wegen Feiertag. Sonst keinen Samstag im jahr frei ausser bei Urlaub.


Ich habe ja auch im möbelhandel gearbeitet und diese Branche eignet sich einfach nicht für Late Night.

Wenn man sich das Limbecker Center anschaut, da ist schon deutlich mehr los.


Klar sind Sonntag auch ätzend, grade so Arbeitnehmer unfreundliche Tage wie du genannt hast. Aber ich meine halt das die zeit schneller um geht weil, wenigstens was los ist und man wohl verärgert nicht aber so gefrustet weil man nur rum saß.

Ich hatte auch nie samstags frei- kenne das nur zu gut.
 
Trödelmärkte interessieren mich nicht, ich wühle auch nicht im Sperrmüll.

Einkaufen am Sonntag oder spät/Nachts würde ich gerne mehr haben. Ich bin eh ein Nachtmensch und muß nicht mit den anderen Lemmingen zusammen einkaufen. Wenn es sich aber nur um "Events" handelt, kann mir sowas auch gestohlen bleiben, ich will sowas wenn dann dauerhaft.
Ich sekundiere das.
 
Wenn der Einzelhandel mir nicht die Möglichkeit gibt abends/ nachts einzukaufen dann freut sich eben ein Onlinehändler. Die Diskussion ist so lange wie müßig, aber mittlerweile hat sich die Ausgangslage auch dahingehend verändert, dass der Einzelhandel noch schwierigeren Zeiten entgegensieht und eigentlich überhaupt nicht mehr in der Lage ist, den Kunden ihre Einkaufszeiten diktieren zu können.
 
@aLDi

Kann ich verstehen.

Ab einem gewissen Alter braucht man im Alltag ja auch länger. Aufstehen, Klamotten suchen, Klamotten weiter suchen, feststellen, dass man am Abend zuvor vergessen hat, die Klamotten auszuziehen, Kaffee kochen, Kaffee abkühlen lassen, damit er an den Zähnen nicht weh tut, feststellen, dass man sie Zähne noch nicht angezogen hat, die letzten Kukident-Krümel von den Zähnen abschaben, Kühlschrank öffnen um Mittagessen rauszusuchen, dabei überlegen, warum das Licht im Kühlschrank automatisch an und aus geht, feststellen, dass man auch mit Licht nicht mehr im Kühlschrank hat, Autoschlüssel suchen, feststellen, dass man den Führerschein gegen einen Rollator getauscht hat... und schwupps ist es 21 Uhr.

Da ist man froh, wenn die Geschäfte länger aufhaben... :grins:
 
Kommt halt auf die eigenen arbeitszeiten an, wer geht schon vor seiner arbeit zum einkaufen, klar macht man das zum feierabend, bis 24h sollte in einer touristen großstadt mind. die supermärkte offen haben, hier arbeiten einfach viele in der gastronomie, da kannste nicht um 20 ihr zu machen, da arbeiten viele noch. In kleinstädten wird sich es kaum lohnen, kenn ja nir das kaff ulm gut und da ist man um 18 uhr schon zuhause und die straßen leergefegt, absolut krasser untersxhied zu berlin, wenn man das nicht gewohnt ist dann fehlt einem sofort diese freiheit die man hier hat, keine frage was ich mehr mag. :d
 
Wenn der Einzelhandel mir nicht die Möglichkeit gibt abends/ nachts einzukaufen dann freut sich eben ein Onlinehändler. Die Diskussion ist so lange wie müßig, aber mittlerweile hat sich die Ausgangslage auch dahingehend verändert, dass der Einzelhandel noch schwierigeren Zeiten entgegensieht und eigentlich überhaupt nicht mehr in der Lage ist, den Kunden ihre Einkaufszeiten diktieren zu können.


Naja die meisten Einkäufe die spät abends oder gar nachts getätigt werden im stationären Handel sind spontan Käufe oder Dinge die man online nicht bestellt.

Wenn du merkst du hast Butter vergessen und kein Geschäft hat auf dann bestellst du die nicht online.
Wenn du auf ner Party merkst hier ist alle und nirgendwo hat eine Tankstelle auf dann bestellst du es auch nicht online.

Selbst wenn du dringend etwas anderes brauchst: du hast es schneller wenn du am nächsten morgen los gehst als wenn du es dann online bestellst abends. Dann kommt es in der Regel ja erst am übernächsten Tag.




Grundlegend gebe ich dir aber recht. Der Einzelhandel ist in einer schwierigen Lage, vor allem der stationäre.
Durch eine ganz andere Kalkulation ist es reinen online Händlern möglich Preise anzubieten die im stationären Handel zum Teil nicht drin sind oder nur zu Lasten der Löhne der Mitarbeiter.

Die Anzahl der Menschen die Wert auf persönliche Beratung legen und die wäre vorher sehen wollen sinkt kontinuierlich, denn das "sparen" wollen ist ein größerer Anreiz.

Merke ich doch selbst- ich bestelle Kleidung fast nur online. Mein Vater zB muss/möchte Kleidung vorher genau begutachten, die Qualität sehen etc.
Ich kaufe wohl ohne Risiko weil ich es zurück senden kann aber das ist eine andere Mentalität als die, die mein Vater hat.


Es gibt wenig Branche wo es wirklich notwendig ist vor Ort die ware zu prüfen ( im non Food Bereich)

Bei Möbeln zB ist es so, da die Farbe des Holzes auf Fotos oft abweicht, weil ein zurück schicken nicht problemlos ist etc.
Aber auch hier wird es Veränderungen geben. Möglich ist zB dass in Zukunft es nur noch ein Showroom gehen wird.
Dort wird sie ware ausgestellt und bestellt wird dann online.

Das spart enorm viel Geld, denn man braucht evtl 2 Mitarbeiter. Einer sitzt am Anfang, einer geht durch sie Ausstellung.
Schon jetzt ist es ja Usus dass kunden sich Möbel im Geschäft anschauen um dann online zu bestellen - bei der Konkurrenz zu besseren Konditionen.


Das ganze geht natürlich zu Lasten der Arbeitsplätze. Im Einzelhandel werden in Zukunft wohl viele davon wegfallen.
 
Ich kann nur aus eigener Erfahrung in den USA sprechen, da war es schon ganz nett einfach auch mal abends um 11 durch die Mall zu schlendern oder morgens um 4 noch im Supermarkt einkaufen zu können. Das lässt sich natürlich nicht 1:1 auf Deutschland übertragen, zumal die Malls in den Staaten ja auch zunehmend unter dem Onlineshopping leiden.

Mir fällt es halt schwer noch Verständnis für die Argumentation des Einzelhandels aufzubringen. Das klingt jetzt sehr zynisch, aber die Situation der Mitarbeiter ist mir durchaus nicht egal, die sind am Ende des Tages die Leidtragenden, wobei ich da auch sagen muss dass ich als Student auich nichts dagegen gehabt hätte nachts im Supermarkt zu jobben. Durch Online werden die Kunden aber mehr und mehr in Richtung Convenience gepusht, sprich die Frustrationstoleranz ist extrem gesunken. Früher hat man sich an langen Donnerstagen und Samstagen in die überfüllte Innenstadt gequetscht, heute ist es ein Konversionskiller wenn der Checkou-Button nicht die richtige Pixelgröße im Smartphone hat. Der EInzelhandel ist da gewissermaßen eine aussterbende Sorte und mit Initiativen gegen eine Liberalisierung der Öffnungszeiten gräbt man im Endeffekt nur noch schneller sein eigenes Grab.

Nochmal: Für die Mitarbeiter ist die Situation unschön, aber es ist eher unwahrscheinlich bis unmöglich dass die Kunden von denen das Geld nunmal kommen soll jetzt wieder ihr Einkaufsverhalten überdenken. Wer sich nicht nach den Wünschen des Kunden richtet ist irgendwann leider weg.
 

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