nbk90210
Rocktastisch!
Ich kann nur aus eigener Erfahrung in den USA sprechen, da war es schon ganz nett einfach auch mal abends um 11 durch die Mall zu schlendern oder morgens um 4 noch im Supermarkt einkaufen zu können. Das lässt sich natürlich nicht 1:1 auf Deutschland übertragen, zumal die Malls in den Staaten ja auch zunehmend unter dem Onlineshopping leiden.
Mir fällt es halt schwer noch Verständnis für die Argumentation des Einzelhandels aufzubringen. Das klingt jetzt sehr zynisch, aber die Situation der Mitarbeiter ist mir durchaus nicht egal, die sind am Ende des Tages die Leidtragenden, wobei ich da auch sagen muss dass ich als Student auich nichts dagegen gehabt hätte nachts im Supermarkt zu jobben. Durch Online werden die Kunden aber mehr und mehr in Richtung Convenience gepusht, sprich die Frustrationstoleranz ist extrem gesunken. Früher hat man sich an langen Donnerstagen und Samstagen in die überfüllte Innenstadt gequetscht, heute ist es ein Konversionskiller wenn der Checkou-Button nicht die richtige Pixelgröße im Smartphone hat. Der EInzelhandel ist da gewissermaßen eine aussterbende Sorte und mit Initiativen gegen eine Liberalisierung der Öffnungszeiten gräbt man im Endeffekt nur noch schneller sein eigenes Grab.
Nochmal: Für die Mitarbeiter ist die Situation unschön, aber es ist eher unwahrscheinlich bis unmöglich dass die Kunden von denen das Geld nunmal kommen soll jetzt wieder ihr Einkaufsverhalten überdenken. Wer sich nicht nach den Wünschen des Kunden richtet ist irgendwann leider weg.
Ich habe ja nicht gesagt dass du völlig falsch liegst. Im Gegenteil
Aber deine Argumentation dass wenn die Läden spät abends/ nachts nicht mehr auf haben online bestellt wird ist mE nicht ganz schlüssig.
Weil wie von mir schon gesagt dass meist Sachen sind die man direkt braucht bzw. Nicht online bestellt
( Butter, Sixpack Bier etc.)