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VOTE Flüchtlingsheim vor der eigenen Tür?

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Was sagt ihr dazu, wenn es vor eure Haustüre gestellt werden würde

  • Kein Problem stell mir das Ding in Garten.

    Stimmen: 20 26,7%
  • Ich hätte da auch bedenken um mein Hab und Gut

    Stimmen: 25 33,3%
  • Sofort umziehen. Sowas möchte ich nicht vor meiner Türe.

    Stimmen: 15 20,0%
  • Mir egal

    Stimmen: 15 20,0%

  • Umfrageteilnehmer
    75

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Status
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Es ist glaube ich die schwarz/weiß-Diskussionskultur. Weil andere Menschen nach meinem Maßstab viel größere Probleme als ich habe, heißt das doch nicht, dass ich keine Probleme habe(n darf). Der Satz klingt viel krasser als er ist. Es ist eben völlig absurd hier in Deutschland sein Leben mit einem Dritte-Welt-Land-Maßstab zu leben. Und noch absurder ist es, anderen das vorzuwerfen, obwohl man selbst wohlhabend und von mir aus auch "privilegiert" ist. Verhältnismäßigkeit ist das Zauberwort.
 
Das ist Deine Einstellung und auch ok, aber manchmal ist Leasing einfach billiger; auch wenn man die Kohle für das Auto hat.
 
Ich zahle lieber einen Wohnkredit zurück und "spare" somit auf ein Eigenheim und besitze es irgendwann, als das ich Jahrzehnte lang eine überteuerte Miete zahle und somit Geld zum Fenster raus schmeiße. Da regen sich die Leute immer über das Leasen von Autos auf und mieten Wohnungen.
Miete ist einfach nur das Eigentum eines anderen bezahlen. Darüber muss man sich auch einfach bewusst werden.
 
Nein ist es nicht. Das sind doch lächerliche Probleme! Im Mittelmeer ertrinken Menschen, dann wirst du den Wertverlust deines Hauses sicherlich verkraften können. Dass eure Altersvorsorge im Arsch ist und man das Haus nur mit sehr grossem Verlust verkaufen kann ist mir doch egal. Ihr habt Probleme…

Gehe jetzt wieder eine Runde Call of Battle 4 spielen. Natürlich auf der PS4 mit 1080p und 60fps. Kein Mensch kann sich sowas mit einer Xbox One und deren 900p antun. Da kriegt man noch Augenkrebs. Was haben die sich dabei eigentlich gedacht? Ich will High-End Grafik. Das ist was zählt. Und wehe PSN Live zickt wieder rum, dann werde ich aber mal richtig wütend. Gestern hatte die Konsole um ein 4GB-Update herunterzuladen über 5 Minuten gebraucht. Und das trotz einer 100‘000-Leitung! Was für Spackos, die sollen das mal in den Griff kriegen, ich habe schliesslich noch andere Dinge zu erledigen, als solange auf Updates zu warten!
 
Ich finde sowieso lächerlich, wie man sich das zurechtlegt. Jetzt sind Menschen in den Medien, die im Mittelmeer ertrinken und plötzlich ist alles ein Skandal. In der Region und in Afrika allgemein sterben seit Jahrzehnten jedes Jahr ein Vielfaches an Menschen eines nicht natürlichen Todes - nur halt an Land. Bei vielen, die sich jetzt so altruistisch geben ist das doch alles nur Heuchelei, weil es im Boulevard und bei Facebook mal gerade wieder Thema ist. Damit sind jetzt aber nicht speziell Leute hier im Thread gemeint.
 
Viel lächerlicher finde ich, wie einige hier argumentieren und praktisch null auf die "Eigenheimbesitzer" eingehen. Das macht mich schon latent agressiv!

: "Und, dann steht ihr halt auf der Straße, leidet an später an Altersarmut, seit hoch verschuldet und landet auf der Straße. Trz. geht es euch besser wie dem ertrunkenen Afrikaner!"

Und das ganze wird vermutlich von nem iPhone/iPad/2500 EUR HighEndPC geschrieben. Man sollte sich dann mal fragen, wer hier die echten heuchler sind!
 
Viel lächerlicher finde ich, wie einige hier argumentieren und praktisch null auf die "Eigenheimbesitzer" eingehen. Das macht mich schon latent agressiv!

: "Und, dann steht ihr halt auf der Straße, leidet an später an Altersarmut, seit hoch verschuldet und landet auf der Straße. Trz. geht es euch besser wie dem ertrunkenen Afrikaner!"

Und das ganze wird vermutlich von nem iPhone/iPad/2500 EUR HighEndPC geschrieben. Man sollte sich dann mal fragen, wer hier die echten heuchler sind!

Ich bin doch auf die Eigenheimbesitzer eingegangen. Und habe für Verhältnismäßigkeit plädiert. Und was kommt zurück? Im Grunde nur das: ich bin zu dämlich; ich schreibe nur, weil Facebook mir das diktiert;ich bin eigentlich nur neidisch, weil ich kein Eigenheim habe. Wer hat sich denn da nicht mit meinem Beitrag beschäftigt? Das is an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.

Und das irgendwer auf der Straße landet, weil im Ort ein Flüchtlingsheim gebaut wird, halte ich massiv für übertrieben. Da is die Angst, dass ich meinen Job verliere, krank werde, oder die Bude einfach abbrennt viel realer anzusiedeln, und dann muss man auch den ursprünglichen Betrag an die Bank zurückzahlen.
Ich sage noch mal: Klar hat man als Eigenheimbesitzer Sorgen, aber man darf ruhig ein Blick aufs große Ganze riskieren.
 
Ich bin doch auf die Eigenheimbesitzer eingegangen. Und habe für Verhältnismäßigkeit plädiert. Und was kommt zurück? Im Grunde nur das: ich bin zu dämlich; ich schreibe nur, weil Facebook mir das diktiert;ich bin eigentlich nur neidisch, weil ich kein Eigenheim habe. Wer hat sich denn da nicht mit meinem Beitrag beschäftigt? Das is an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.

Und das irgendwer auf der Straße landet, weil im Ort ein Flüchtlingsheim gebaut wird, halte ich massiv für übertrieben. Da is die Angst, dass ich meinen Job verliere, krank werde, oder die Bude einfach abbrennt viel realer anzusiedeln, und dann muss man auch den ursprünglichen Betrag an die Bank zurückzahlen.
Ich sage noch mal: Klar hat man als Eigenheimbesitzer Sorgen, aber man darf ruhig ein Blick aufs große Ganze riskieren.

Dich meinte ich auch speziell garnicht. Du hast ja schließlich ziemlich nachvollziebar argumentiert und deinen Standpunkt klar gemacht. Aber Pots wie diese hier meinte ich:

@Mrwhite: Weil das nun mal scheiß egal ist, wenn eure Eigenheime an Wert verlieren. Meine Fresse, wie zynisch kann man sein. Da riskieren Menschen ihr Leben, weil sie vor Krieg und Terror fliehen und ihr regt euch über fucking Wertverluste auf. Da fehlt mir echt das Verständnis. Und diesen furchtbaren Thread gerade zu einem Zeitpunkt zu eröffnen, wo erst kürzlich tausende Menschen im Meer ertranken, ist doch pervers.
Aber yooooooo, schon klar: "Passiert halt" und "Wohlstand muss verteidigt werden".

absolut nicht nachvollziebar. Oder ich bin einfach ein emphatisches Wrack. Kann auch sein. :oops:
 
Ich finde sowieso lächerlich, wie man sich das zurechtlegt. Jetzt sind Menschen in den Medien, die im Mittelmeer ertrinken und plötzlich ist alles ein Skandal. In der Region und in Afrika allgemein sterben seit Jahrzehnten jedes Jahr ein Vielfaches an Menschen eines nicht natürlichen Todes - nur halt an Land. Bei vielen, die sich jetzt so altruistisch geben ist das doch alles nur Heuchelei, weil es im Boulevard und bei Facebook mal gerade wieder Thema ist. Damit sind jetzt aber nicht speziell Leute hier im Thread gemeint.


Genau so ist es.

Afrika interessiert doch die meisten nicht.
Da sterben jedes jahr Soviele Menschen durch Hunger, Krankheit ( die nach westlichen Standard leicht zu behandeln wären), aufständen, Terror und Krieg. Das sind aber alles schon lange wenn überhaupt nur noch Randnotizen.

Jetzt kommt das Elend aber auf einmal nach Europa. Es sind nicht Aufnahmen iwo aus Zentralafrika die das Leid der Menschen zeigen sondern von der Küste Italiens. Und schon gibt es einen riesen Medien Aufschrei.

Ich finde das auch arg heuchlerisch. Als ob man erst seit den flüchtlingsbooten von dem ganzen Problemen und leid in Afrika wüsste.


Solange sie da sterben ist es ok, sobald aber die Leichen Italiens Küste gefährden ist ein Thema.
 
Die zu kritisieren, die von diesen Tragödien im Mittelmeer bewegt werden, ist aber auch nicht in Ordnung. Selbst wenn man ein Foxconn Iphone in der Tasche hat, kann man doch wenigstens monieren: Da muss sich etwas ändern, das ist so nicht tragbar. In einem Industriestaat so zu leben, dass es nicht auf Kosten der Dritt- und Schwellenländer geht, ist denke ich schon ziemlich schwer, wenn man nicht gerade in einen alten Bauwagen in den Wald zieht (kenne da sogar eine). Nur darf man dann deswegen nicht mehr für Schwächere eintreten?

Natürlich erregt es die Gemüter, wenn Eigenheim-Besitzer belächelt, ja fast ausgelacht werden, und sie ihre Altersvorsorge in Gefahr sehen, aber so wie jetzt schießt man auf Kosten der armen Schweine auf den Booten im Mittelmeer argumentativ zurück.
 
Ich bin doch auf die Eigenheimbesitzer eingegangen. Und habe für Verhältnismäßigkeit plädiert. Und was kommt zurück? Im Grunde nur das: ich bin zu dämlich; ich schreibe nur, weil Facebook mir das diktiert;ich bin eigentlich nur neidisch, weil ich kein Eigenheim habe. Wer hat sich denn da nicht mit meinem Beitrag beschäftigt? Das is an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.

Und das irgendwer auf der Straße landet, weil im Ort ein Flüchtlingsheim gebaut wird, halte ich massiv für übertrieben. Da is die Angst, dass ich meinen Job verliere, krank werde, oder die Bude einfach abbrennt viel realer anzusiedeln, und dann muss man auch den ursprünglichen Betrag an die Bank zurückzahlen.
Ich sage noch mal: Klar hat man als Eigenheimbesitzer Sorgen, aber man darf ruhig ein Blick aufs große Ganze riskieren.

Du solltest dich jetzt auch gar nicht von mir angesprochen fühlen.
 
Ich halte generell nix von Flüchtlingsheimen (Seo hat es schon auf den Punkt gebracht). Da bin ich noch eher bereit eine Familie aufzunehmen und ein paar Monate bei mir wohnen zu lassen um ihnen auf die Beine zu helfen, aber ein Flüchtlingsheim brauch ich genauso wenig vor der Türe wie ein Drogentherapiezentrum.

Aber schön zu sehen wie hier einige wieder die Augen vor sozialen Problemen verschließen und auf die Leute losgehen, welche ihre Bedenken äußern. Ein gutes Beispiel ist meine alte Volksschule: Zu meiner Volksschulzeit (1987-91) waren wir 20 Kinder in der Klasse und einer davon ein Ausländer (Türke, Korkmaz, großartiger Kerl, hab ich heute noch Kontakt mit). Hab erst unlängst meine Volksschullehrerin getroffen, welche ihren Job jetzt an den Nagel hängt, weil sie andauernd beschimpft und respektlos behandelt wird. Mittlerweile ist es nämlich umgekehrt und von mittlerweile 25 Schülern, gibt es einen Österreicher. Und ganz ehrlich, damit hätte ich ein Problem.

Berührungspunkte mit anderen Kulturen sind ganz wichtig für Kinder, aber wenn mein Kind der einzige Österreicher in der Klasse ist/wäre, möchte ich das einfach nicht. Wobei hier das Thema Ausländer wahrscheinlich gar nicht so im Vordergrund steht, sondern eher die soziale Schicht. Denn wenn ich meine zukünftigen Kinder in einen Privatkindergarten bzw. Privatschule gebe, habe ich wahrscheinlich auch einen Ausländeranteil von 50%+, aber halt keine soziale Unterschicht, welche es mit Regeln und Benehmen nicht so hat.

Aber im Grunde genommen ist die Diskussion sinnlos, weil man hier über solche Themen nicht diskutieren kann. Da kommen dann Leute um die Ecke, welche (wahrscheinlich auch meinen Text) als braune Grütze bezeichnen, "geh zu Pegida" schreien, etc. Denn lieber @extraleben, Du hättest ruhig mal auf die Bedenken von @MachtAG eingehen können, ohne von 0 auf 100 zu gehen, in den Angriffsmodus zu schalten und die Leute hier ungerechtfertigt als rechts, doof oder sonst was zu bezeichnen. Pretty uncool!

Ja das mit der Volksschule kann ich nur so bestätigen. Es kommt natürlich darauf an wo man jetzt zb in Wien sein Kind hinschickt, aber da ich doch einige gute Freundinnen habe die auch Lehrerin geworden sind, gibt's da schon so einiges zu erzählen. Die beten ja schon alle bei jeder Versetzung nicht in den 15., 10., und 16. Bezirk zu kommen ;).

Ich zb war vor 20 Jahren auch in einer Volksschule mit einigen Ausländern (unsere Kirche hat viele Flüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien aufgenommen und die waren dann in meiner Klasse) - und da gab es nie Probleme, weil sie einfach die Lehrerin respektiert haben. War da auch oft zu Gast und es war sehr nett. Aber in manchen Bezirken bist du vor allem als Lehrerin heut zu Tage einfach auf verlorenen Posten. Wenn das kleine Kind schon von Haus aus eingetrichtert bekommt, dass eine Frau nix wert ist, dann hat man genau solche Ergebnisse.

Aber das würde alles hier zu weit ausufern. Jedenfalls würde ich mein Kind nicht in eine Klasse stecken, wo es der einzige Österreicher wäre, weil dann wird genau mein Kind ausgeschlossen. Zur Flüchtlingsheim Sache: da kommen ja viele Faktoren zusammen: wie groß, wie viele Leute usw.. da kann man keine pauschale Antwort geben. (wobei ich natürlich nicht betroffen bin, würde genau vor meiner Haustüre sowas gebaut werden, dann würde ich wohl auch nicht all zu erfreut sein - aber ka - da muss man in dieser Situation sein)
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PS: hab das mit dem Eigenheim erst jetzt gelesen. Es soll auch Leute geben die sich so ein Haus hart erspart haben und um die 350 000 zahlen. Und dann wird einem so ein Flüchtlingsheim vors Fenster gebaut und auf einmal ist es weniger als 250 000 wert.. natürlich würde man sich da ärgern. Und die Antwort, naja aber das Haus hat man ja trotzdem, und??? Wertverlust = Wertverlust. Heißt ja nicht das man dort dann ewig lebt, vielleicht möchte man verkaufen usw...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn dann noch so etwas eintritt wie in timbukus Beispiel, dass du beruflich gezwungen bist das Haus zu verkaufen und zack hängt man wegen so etwas fast in der Privatinsolvenz... Da muss man sich vielleicht erstmal die Größenordnung klar machen, bevor man diebisch grinst.

Dieses Damoklesschwert schwebt über einem als Hausbesitzer sowieso ständig. Was ist bloß wenn mir mein Job wegbricht und ich nichts besseres mehr finde? Was geschieht wenn ich vollständig arbeitsunfähig werde usw.?

Das sind Risiken die man nun einmal dabei eingeht, mit so einer massiven Investition. Klar ist es für diejenigen bitter die es trifft, aber das sehe ich als Restrisiko.
 
Du kannst eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung abschließen. Einen neuen Job zu finden sollte möglich sein wenn man nicht schon zu alt ist. Im Notfall kannst du das Haus verkaufen und so deinen Kredit abbezahlen. Wenn deine Investition aber auf einmal nichts mehr wert ist hast du beides an der Backe: Kreditschulden und du hast den Gegenwert verloren. Dazu ist dieses Risiko gänzlich unverschuldet, nicht mehr behebbar und auch nicht versicherbar
 
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