Ich halte generell nix von Flüchtlingsheimen (Seo hat es schon auf den Punkt gebracht). Da bin ich noch eher bereit eine Familie aufzunehmen und ein paar Monate bei mir wohnen zu lassen um ihnen auf die Beine zu helfen, aber ein Flüchtlingsheim brauch ich genauso wenig vor der Türe wie ein Drogentherapiezentrum.
Aber schön zu sehen wie hier einige wieder die Augen vor sozialen Problemen verschließen und auf die Leute losgehen, welche ihre Bedenken äußern. Ein gutes Beispiel ist meine alte Volksschule: Zu meiner Volksschulzeit (1987-91) waren wir 20 Kinder in der Klasse und einer davon ein Ausländer (Türke, Korkmaz, großartiger Kerl, hab ich heute noch Kontakt mit). Hab erst unlängst meine Volksschullehrerin getroffen, welche ihren Job jetzt an den Nagel hängt, weil sie andauernd beschimpft und respektlos behandelt wird. Mittlerweile ist es nämlich umgekehrt und von mittlerweile 25 Schülern, gibt es einen Österreicher. Und ganz ehrlich, damit hätte ich ein Problem.
Berührungspunkte mit anderen Kulturen sind ganz wichtig für Kinder, aber wenn mein Kind der einzige Österreicher in der Klasse ist/wäre, möchte ich das einfach nicht. Wobei hier das Thema Ausländer wahrscheinlich gar nicht so im Vordergrund steht, sondern eher die soziale Schicht. Denn wenn ich meine zukünftigen Kinder in einen Privatkindergarten bzw. Privatschule gebe, habe ich wahrscheinlich auch einen Ausländeranteil von 50%+, aber halt keine soziale Unterschicht, welche es mit Regeln und Benehmen nicht so hat.
Aber im Grunde genommen ist die Diskussion sinnlos, weil man hier über solche Themen nicht diskutieren kann. Da kommen dann Leute um die Ecke, welche (wahrscheinlich auch meinen Text) als braune Grütze bezeichnen, "geh zu Pegida" schreien, etc. Denn lieber
@extraleben, Du hättest ruhig mal auf die Bedenken von
@MachtAG eingehen können, ohne von 0 auf 100 zu gehen, in den Angriffsmodus zu schalten und die Leute hier ungerechtfertigt als rechts, doof oder sonst was zu bezeichnen. Pretty uncool!