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VOTE Flüchtlingsheim vor der eigenen Tür?

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Was sagt ihr dazu, wenn es vor eure Haustüre gestellt werden würde

  • Kein Problem stell mir das Ding in Garten.

    Stimmen: 20 26,7%
  • Ich hätte da auch bedenken um mein Hab und Gut

    Stimmen: 25 33,3%
  • Sofort umziehen. Sowas möchte ich nicht vor meiner Türe.

    Stimmen: 15 20,0%
  • Mir egal

    Stimmen: 15 20,0%

  • Umfrageteilnehmer
    75

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Status
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Mir egal.

Ich würde abwarten, wie das ganze sich entwickelt. Generell hab ich keine vorurteile gegenüber menschen jeglicher hautfarbe und nationalität. Andererseits steh ich nicht auf viele menschen in meiner umgebung. Ein volles kaufland geht mir schon auf den sack. Der tägliche arbeitsweg in der bahn nervt ebenfalls. Denke ich hätte also eher ein problem damit, wenn 50 leute vor meinem haus stehen. Das hat aber nix mit flüchtlingen zu tun. Wären das 50, deutsche, 50 rentner, 50 kinder oder sawbones ;) - käme das aufs selbe raus.


Kann aber fast jede meinung hier im thread nachvollziehen, egal ob pro oder kontra. Manche haben angst, befürchten den wertverlust ihres eigenheims etc. Wie auch immer, man sollte in so einem fall so tollerant wie möglich sein. Daran sollte ich auch arbeiten, indem ich aufhöre die kreuz und quer rücksichtslos geparkten einkaufswagen von rentnern und anderen egoistischen menschen aus dem weg zu treten. :D
 
Nein Danke... da wollte ich eigentlich nach meiner Ausbildung hin. Die Schweiz hat da grad mächtig gesucht... Habs aber gelassen und auch lang bereut!
Nachdem ich aber ein halbes Jahr zwecks Freundin in der Schweiz unterwegs war hab ich nicht mehr bereut... Die Schweiz ist so offen fremdenfeindlich dass mir die Spucke wegblieb. Da ich nur deutsch sprach und das lokale gebrabbel nicht verstanden habe war ich schnell als Deutscher ausgemacht und wurde z.B. in Kneipen nicht bedient und im Supermarkt von der Kassiererin dumm angemacht.
Lt. meiner damaligen Freundin ist das normal... ich soll mir nix bei denken... ihr Chef ist z.B. deutscher und auch voll ok... trotzdem wird er in hintenrum nach über 10 Jahren immer noch als "der Deutsche" tituliert... und das nicht aus Spass...
Vorurteile gegenüber Deutschen sind unbestreitbar da. Aber schlussendlich kommt es immer auf die Person an. Ein deutscher Lehrer, der so vor (jetzt auch schon) 8 Jahren hier hin zügelte, ist jetzt eigentlich einheimischer als ich das bin (und ich bin hier aufgewachsen!). Der ist einfach sehr sympathisch, trat auch sofort dem Fussballverein bei und integrierte sich so sehr schnell. Ausserdem wird dieser „Deutschenhass“ sowieso hochgespielt. Klar gibt es manchmal ein paar doofe Sprüche, aber die gibt es auch, wenn du als Schweizer in Deutschland arbeitest. Und das mit dem Supermarkt/Restaurant etc. kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Mich würde mal interessieren in welcher Gegend das war…
 
Ich würde abwarten, wie das ganze sich entwickelt. Generell hab ich keine vorurteile gegenüber menschen jeglicher hautfarbe und nationalität. Andererseits steh ich nicht auf viele menschen in meiner umgebung. Ein volles kaufland geht mir schon auf den sack. Der tägliche arbeitsweg in der bahn nervt ebenfalls. Denke ich hätte also eher ein problem damit, wenn 50 leute vor meinem haus stehen. Das hat aber nix mit flüchtlingen zu tun. Wären das 50, deutsche, 50 rentner, 50 kinder oder sawbones ;) - käme das aufs selbe raus.

Word! Im Endeffekt sind eh alle Menschen gleich scheiße. Das ist keine Frage von Herkunft, Hautfarbe, Religion, sozialem Stand, Geschlecht oder Konsolenvorliebe.
 
Word! Im Endeffekt sind eh alle Menschen gleich scheiße. Das ist keine Frage von Herkunft, Hautfarbe, Religion, sozialem Stand, Geschlecht oder Konsolenvorliebe.

Geb ich dir recht. Trotzdem sind menschen verschieden. Der eine wird kriminell, der andere nicht. Einer hat angst, ein anderer nicht.
Denke das einzige, was menschen nicht unterscheidet, ist das wenn egal wer in eine situation kommt, in der er zum flüchtling wird erstmal die dankbarkeit überwiegt, wenn man irgendwo aufgenommen wird. So sollte man die menschen auf jeden fall nicht gleich mit hass und ablehnung empfangen. Andererseits muss man auch nicht den roten teppich ausrollen.
Neutralität gegenüber diesem thema reicht da völlig aus.
 
Ganz in der Nähe von mir gibt es ein Flüchtlingsheim in einem Wohngebiet und fast jedes Mal wenn ich dort vorbei gehe, wird dort lauthals gestritten oder es geht anderweitig extrem laut zu deshalb bin ich als ruhebedürftiger Burnoutgeplagter ganz froh darüber, das sich dieses Flüchtlingsheim nicht unmittelbar vor meiner Haustür befindet, da muss ich ganz ehrlich sein.
 
Mich würde mal interessieren in welcher Gegend das war…

Das war in Luzern.
Bin mit Freundin in ne Kneipe... sie ist erstmal auf Klo. Ich bin schon zu einem Tisch und die Bedienung kommt und spricht mich an. Ich wollte in deutsch 2 Bier bestellen... sie hat mich nur komisch angesehen und ist gegangen. Sie kam erst wieder als meine Freundin (im üblichen Gebrabbel) nach ihr gerufen hat. Dann wurden wir auch freundlich bedient. Meine Freundin fand das nicht so dramatisch... auf dem Heimweg hat sie mir auch noch ne Kneipe gezeigt in dem man lt. dem Schild an der Tür nur mit schweizer Pass bedient wird... "Gab zu viel Stress mit Ausländern"... Aha...

Im Supermarkt das ähnliche Spiel. Kassiererin hat mich (wahrscheinlich) nach irgendeinen Bonussystem gefragt und ich habe auf deutsch geantwortet. Darauf hat sie schön auf Hochdeutsch "Ah... Deutscher" gesagt und gelacht... um mich danach äußerst belustigt zuzubrabbeln... wohl wissend dass ich kein Wort verstehe.

Beim Essen mit ihren Eltern daheim auch ein ähnliches Spiel... obwohl ja jeder am Tisch deutsch sprechen kann hat es keiner getan... nur wenn ich direkt angesprohen wurde hat man sich mal herabgelassen so zu sprechen dass ich was verstehe...

Da gabs noch zig andere Beispiele...
 
So ich bin nun ausgeschlafen und hab hab mir mal all eure Beiträge durchgelesen, bis auf die letzten wo es darauf geht Einkaufswägen umzuklatschen:? :D

Wie dem auch sei, ich kann und werde an der Situation sowieso nichts ändern können, ich muss es hinnehmen oder wegziehen, das sind meine Optionen. Wir hatten vor 8-9 Jahren schonmal in der Nähe ein Flüchtlingsheim, da war alles super, die Leute waren nett, aber es war halt nur in der nähe man konnte es nicht sehen, da lebten auch wenn es hoch kommt nur ca. 30-40 Menschen.

Ich find die Masse halt echt krass, stellt euch mal vor da Leben dann 600 Menschen auf einen Schlag vor der Tür. Selbst wenn wirklich nur 1% davon durchdreht sind das 6 Menschen, das macht mir halt dann schon sorgen.

Noch hab ich ja zeit um mir eine neue Bleibe zu suchen.

Und danke fürs abändern des Thread Titels:D
 
Ich find die Masse halt echt krass, stellt euch mal vor da Leben dann 600 Menschen auf einen Schlag vor der Tür. Selbst wenn wirklich nur 1% davon durchdreht sind das 6 Menschen, das macht mir halt dann schon sorgen.

Naja, ich lebe in Leipzig, wir haben hier ca. 500.000 Menschen. Wenn davon auch nur 1% durchdreht, dann sind das 5.000!!! :D

Mach Dir mal nicht ins Hemd :deal:
 
Das war in Luzern.
Bin mit Freundin in ne Kneipe... sie ist erstmal auf Klo. Ich bin schon zu einem Tisch und die Bedienung kommt und spricht mich an. Ich wollte in deutsch 2 Bier bestellen... sie hat mich nur komisch angesehen und ist gegangen. Sie kam erst wieder als meine Freundin (im üblichen Gebrabbel) nach ihr gerufen hat. Dann wurden wir auch freundlich bedient. Meine Freundin fand das nicht so dramatisch... auf dem Heimweg hat sie mir auch noch ne Kneipe gezeigt in dem man lt. dem Schild an der Tür nur mit schweizer Pass bedient wird... "Gab zu viel Stress mit Ausländern"... Aha...

Im Supermarkt das ähnliche Spiel. Kassiererin hat mich (wahrscheinlich) nach irgendeinen Bonussystem gefragt und ich habe auf deutsch geantwortet. Darauf hat sie schön auf Hochdeutsch "Ah... Deutscher" gesagt und gelacht... um mich danach äußerst belustigt zuzubrabbeln... wohl wissend dass ich kein Wort verstehe.

Beim Essen mit ihren Eltern daheim auch ein ähnliches Spiel... obwohl ja jeder am Tisch deutsch sprechen kann hat es keiner getan... nur wenn ich direkt angesprohen wurde hat man sich mal herabgelassen so zu sprechen dass ich was verstehe...

Da gabs noch zig andere Beispiele...
Wait what? Dann musst du hast du wirklich sehr viel Pech gehabt. 1. Sind etwa 95% des Servicepersonals des Schweizerdeutsch auch nicht wirklich mächtig und wären deshalb froh, wenn jemand auf Hochdeutsch mit ihnen spricht und 2. Geht das ja mal gar nicht. Aber mit der Gastfreundschaft hat man es tatsächlich nicht so (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Das mit dem Schweizer Pass und einem Schild wo das noch explizit erwähnt wird, kann ich mir auch nicht vorstellen… Und mit „Ausländer“ sind meistens nicht Deutsche/Österreicher/Engländer oder Amis gemeint. :ugly:

Das bei der Kasse hat sicherlich nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun.

Spezielle Familie. Und spezielle Freundin. Seid ihr noch zusammen?! Also ich hätte der Familie mal gesagt, dass mein Gast kein Wort versteht und dass man bitte auf Hochdeutsch wechseln soll. Noch eine andere Frage: Ist es wirklich so schwer zu verstehen? Ich meine zu sprechen verstehe ich ja, das kann ich (bei anderen Dialekten auch nicht), aber so das meiste was „gebrabbelt“ wird, versteht man doch schon, oder etwa nicht?
Aber ich weiss bei Deutschen oft auch nicht, wie ich mit ihnen sprechen soll. Manche möchten Hochdeutsch angesprochen werden, während andere pikiert sind, wenn ich nicht Mundart mit ihnen spreche… Ist halt unterschiedlich.

Wenn ich deinen Text aber so durchlese, fällt auf, dass du das Schweizerdeutsch als „Gebrabbel“ abhandelst. Mit einer solchen Einstellung wird man, halt nicht überall mit offenen Armen empfangen (nicht, dass damit das Verhalten der Bedienung entschuldigt wäre).
 
Naja, ich lebe in Leipzig, wir haben hier ca. 500.000 Menschen. Wenn davon auch nur 1% durchdreht, dann sind das 5.000!!! :D

Mach Dir mal nicht ins Hemd :deal:

Ja abwarten und Tee trinken, ich hab ja das Glück das ich hier nur noch 1,5 Jahre Leben muss, zumal direkt hier jede Menge neue Häuser gebaut wurden.

Von mir aus kann man den Thread dann auch schließen. Ich hab jetzt jede menge Meinungen zu dem Thema und weiß nun das ich evtl. ein wenig übereifrig war, aber auch zurecht ein wenig besorgt.
 
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