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VOTE Flüchtlingsheim vor der eigenen Tür?

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Was sagt ihr dazu, wenn es vor eure Haustüre gestellt werden würde

  • Kein Problem stell mir das Ding in Garten.

    Stimmen: 20 26,7%
  • Ich hätte da auch bedenken um mein Hab und Gut

    Stimmen: 25 33,3%
  • Sofort umziehen. Sowas möchte ich nicht vor meiner Türe.

    Stimmen: 15 20,0%
  • Mir egal

    Stimmen: 15 20,0%

  • Umfrageteilnehmer
    75

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Ich verstehe sehr gut, du solltest aber wissen das es im Sprachlichen gebrauch auf das selbe rauskommt. Und wie ich bereits oben sagte, lass den Ausländerhass hier einfach raus, den bei der Umfrage geht es nicht um Ausländerhass.

Ich hätte genauso schreiben können das ein Neuer Häuserkomplex vor meiner Tür gebaut wird, das würde mich genauso stören. Wobei das besser aussehen würde als ein 3 Stockiges Container Gebäude.

Jetzt wo ich so nachdenke, stört mich vllt. nur der Gedanke das hier Menschen in Container gesteckt werden. Wie sagt Kurt Cobain

"And we all now in Containers"-- Das soll ein Scherz sein, nicht das jemand glaubt ich kann den Text nicht:D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn ich ganz ehrlich bin, würde es mich auch stören. Nicht wegen der Leute in den Heimen, sondern weil es viele Leute gibt, die nicht in der Nähe von solchen Heimes leben wollen und der Wert des Grundstücks dementsprechend sinkt, bzw. eine Gegend schnell abgestempelt wird.

In dem konkreten Fall von Bremen Blumenthal, wo kriminelle Asylbewerber untergebracht werden, kann ich es 100% verstehen, dass man dort nicht in der Nähe Leben möchte. Ich habe einige Kollegen, die dort in der Nähe Häuser besitzen, die sind richtig am kotzen.

... und die Jungs bauen auch ordentlich Scheiße (wie alle Kriminellen). Messerstecherei, viel Taschendiebstähle etc.
 
Unweit von unserer Wohnung gibt es seit Jahren ein Asylbewerberheim. Gab noch nie (zumindest in den letzten Jahren) Probleme mit den Leuten. Direkte Berührungspunkte habe ich nur im Lidl mit ihnen, und da sind sie immer freundlich und hilfsbereit. Von mir aus können ruhig mehr kommen :)

Edit: Gibt sogar eine Tankstelle in der nähe vom Heim. Da gabs auch nix zu hören von gestiegener Kriminalität. Obwohl das ja alles nur Verbrecher sind :grins:
 
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Was ist denn direkt vor der Türe ?
Wir haben hier ein Heim Ende der Straße vom Arbeitsplatz und davon bekommen wir null mit. Ich war mal geschäftlich dort zwecks Modernisierung. Was da drin abgeht ist schon nimmer feierlich aber draußen ist hier wirklich alles fein. Es wäre einfach so dringend notwendig, dass sich diese Menschen beschäftigen können.
 
Ich hab bereits alles vor der Tür. Zwei Hochhäuser, in dem nicht gerade Wohlstand herrscht, einen Discounter, vor dem sich die Alkis treffen, ein Einkaufszentrum in dem die verblödete Gängstaaaa-Jugend rumhängt, ein Parkhaus und die Fußgängerzone. Die Flüchtlinge sehe ich dafür neben im Stadtbild jeden Tag auf der Arbeit.

Asylsuchende werden bei uns dezentral untergebracht, d.h. sie könnten im Zweifel sogar in meinem Haus wohnen, wenn der Vermieter mitspielt. Schockschwerenot! Da ich aber in meinem Leben bisher nur von Deutschen beklaut wurde (zweimal passiert, zweimal Täter gefasst) hab ich soviel "Angst um mein Hab und Gut" wie immer in der Zeit, wenn ich nicht zu Hause bin :ugly:

Hab mal "Mir egal" gewählt. Ich finde die dezentrale Unterbringung weit besser - weil menschlicher - als Heime, aber hätte auch nichts dagegen, wenn es platzmäßig anders nicht mehr geht. Die erste Antwortmöglichkeit finde ich ein wenig sonderbar, weil zwischen "vor der Haustür" und "im eigenen Garten" ja noch irgendwie ein Unterschied besteht.



PS:

Jetzt nochmal was als Mod: Ich habe den Threadtitel mal des Wortes "Asylant" entledigt - das ist durchaus ein abwertender Begriff, der meist von Rechten und Wutbürgern verwendet wird. Ansonsten finde ich die Frage zwar reißerisch (auch aufgrund dieser komischen ersten Antwortmöglichkeit), aber durchaus berechtigt in einem Forum, wo soviele verschiedene Menschen aufeinandertreffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich halte generell nix von Flüchtlingsheimen (Seo hat es schon auf den Punkt gebracht). Da bin ich noch eher bereit eine Familie aufzunehmen und ein paar Monate bei mir wohnen zu lassen um ihnen auf die Beine zu helfen, aber ein Flüchtlingsheim brauch ich genauso wenig vor der Türe wie ein Drogentherapiezentrum.

Aber schön zu sehen wie hier einige wieder die Augen vor sozialen Problemen verschließen und auf die Leute losgehen, welche ihre Bedenken äußern. Ein gutes Beispiel ist meine alte Volksschule: Zu meiner Volksschulzeit (1987-91) waren wir 20 Kinder in der Klasse und einer davon ein Ausländer (Türke, Korkmaz, großartiger Kerl, hab ich heute noch Kontakt mit). Hab erst unlängst meine Volksschullehrerin getroffen, welche ihren Job jetzt an den Nagel hängt, weil sie andauernd beschimpft und respektlos behandelt wird. Mittlerweile ist es nämlich umgekehrt und von mittlerweile 25 Schülern, gibt es einen Österreicher. Und ganz ehrlich, damit hätte ich ein Problem.

Berührungspunkte mit anderen Kulturen sind ganz wichtig für Kinder, aber wenn mein Kind der einzige Österreicher in der Klasse ist/wäre, möchte ich das einfach nicht. Wobei hier das Thema Ausländer wahrscheinlich gar nicht so im Vordergrund steht, sondern eher die soziale Schicht. Denn wenn ich meine zukünftigen Kinder in einen Privatkindergarten bzw. Privatschule gebe, habe ich wahrscheinlich auch einen Ausländeranteil von 50%+, aber halt keine soziale Unterschicht, welche es mit Regeln und Benehmen nicht so hat.

Aber im Grunde genommen ist die Diskussion sinnlos, weil man hier über solche Themen nicht diskutieren kann. Da kommen dann Leute um die Ecke, welche (wahrscheinlich auch meinen Text) als braune Grütze bezeichnen, "geh zu Pegida" schreien, etc. Denn lieber @extraleben, Du hättest ruhig mal auf die Bedenken von @MachtAG eingehen können, ohne von 0 auf 100 zu gehen, in den Angriffsmodus zu schalten und die Leute hier ungerechtfertigt als rechts, doof oder sonst was zu bezeichnen. Pretty uncool!
 
Hier im Neubau Gebiet wollten sie auch ein Asylantenheim bauen, bzw vorhandene Alt-Gebäude dafür nutzen. Konnten uns aber gut dagegen wehren und sie machen es nun woanders.
 
Ich habe da auch so meine Bedenken.
Wir haben eins im Stadtteil ca. 300 Meter luftlinie von unserem Haus entfernt. Bisher keine Vorfälle bei uns in der Gegend aber man sieht immer mal wieder 3-4 Leute wenn es dunkel wird bei uns durch die Straßen geistern. Und hier sind keine Einkaufsläden oder sonstigen Anziehungspunkte, weshalb Sie durch diese Straßen gehen sollten.

Haus ist jetzt doppelt gesichert, auch wenn das keine 100%ige Sicherheit gibt. Wenn bei uns ein Einbrecher in den Garten geht, dann hat er da alle Zeit/Ruhe der Welt, um sich Zutritt zu verschaffen.
 
Ehrlich gesagt möchte ich kein Asylzentrum in meiner Nähe haben. Klar gibt es Ausnahmen und viele sind sicher auch nette Leute.
Aber wir hatten vor 2 Jahren ein solches Zentrum ca. 10km von meinem Wohnort entfernt. Die Kriminalitätsrate in der Region nahm im hohen dreistelligen (!) Bereich zu. Zum Glück wurde es nach etwas mehr als einem Jahr wieder geschlossen. Die Kriminalität nahm dann natürlich sofort wieder ab.

Zufall?
 
Ne.. Rhein Main Gebiet :p hätte aber einen erheblichen Wertverlust des Gesamten Neubau Gebietes zufolge gehabt und das war dann der Stadt auch nicht recht.... wer kauft sich denn da noch ein Grundstück :grins:
 
Kommt wohl immer auf die Dimensionen an. In meinem Ort gibt es auch eine Aufnahmestelle, die ist aber recht klein und überschaubar. Dementsprechend ist die weniger überfrachtet und es gab bislang auch keine Probleme damit, weil die Zahl der Bewohner dort nicht auffällt.

Ein paar Kilometer weiter wurde in einer mittelgroßen Stadt die ehemaligen Wohnungen der Army zur Aufnahmestelle umgewandelt mit teilweise mehr als 3000-4000 Flüchtlingen. Die Folgen dessen sind dass die Feuerwehr und Polizei mehrfach täglich Großeinsätze fahren muss, umliegende Geschäfte Sicherheitsdienste beschäftigen, das nahegelegene Schwimmbad für Frauen eher nicht mehr nutzbar ist, die Buslinien vom Heim in Richtung Innenstadt Sodom und Gomorrha auf 4 Rädern sind, etc. usw. Ich kenne Leute die in dem Stadtteil wohnen und dies früher auch gern gemacht haben. Aber seit ein paar Monaten ist die Situation da ziemlich irrsinnig. Es ist verständlich, wenn Menschen sich in ihren Häsuern nicht mehr sicher fühlen, wenn Gruppen junger Männer aus dem Flüchtlingsheim systematisch die Nachbarschaften durchlaufen und Häuer aussondieren und fotografieren --> Nach Kaufimmobilien werden die sehr wahrscheinlich nicht suchen.

In einem PR-Gau sondergleichen stellt sich dann der zuständige Regierungspräsident vor die Kamera bei Facebook und sagt dass die Schreckensmeldungen aus dem Internet ja gar nicht zutreffen würden.

Es ist einfach nur Mist. Ich bin der letzte Mensch der die populistischen Dumpfbacken von PEGIDA & Co ernstnimmt, aber in solchen Situationen nimmt die Politik leichtsinnig in Kauf, dass selbst nicht voreingenommene Bürger irgendwann den dumpfen Phrasen folgen. Wenn sie die extremen Auswüchse auch täglich zu spüren bekommen, wer mag es ihnen dann rein subjektiv verdenken.

Und nur um das klarzustellen: Ich finde PEGIDA & CO. auch nach wie vor Kacke. 4000 perspektivlose Menschen die weiß der Geier was durchgemacht haben und nun in einem fremden Land hocken, dass da keine tragende Säule der Gesellschaft aus dem Nichts entsteht dürfte niemanden überraschen. Aber das würde auch nicht passieren wenn das 4000 weiße Europäer wären die man in einem Auffanglager in einem anderen Land stecken würde.

Die Art der Unterkunft ist rein auf Masse ausgerichtet und beschert dem Betreiber ein verdammt gutes Geschäft, während die Lokalpolitik kopflos agiert. Damit tut man niemanden einen Gefallen, weder den Flüchtlingen noch denen, die die Gesellschaft bilden die sie aufnehmen könnten.
 
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