Da gibt es schon ein paar Fragen, die ich mir stelle:
1. Warum ist es für die Geschichte relevant, dass die übrigen Fahrgäste einen "Migrationshintergrund" hatten?
2. Was ist in dem Kontext mit Migrationshintergrund genau gemeint, immerhin geht es doch in dem Artikel um die Empfindsamkeit von Muslim*innen. Nicht jeder "Mensch mit Migrationshintergrund" ist Muslim*in.
3. Woher weiß der Autor, dass die übrigen Fahrgäste ausschließlich (sic!) "Menschen mit Migrationshintergrund" waren? Hat er alle gefragt? Oder sahen sie einfach nur "ausländisch" aus?
4. Warum - und das führt mich wieder zu Frage 1 - ist die Herkunft der Fahrgäste relevant? Was wäre anders gewesen, wenn einer oder mehrere Gäste "normale Deutsche" gewesen wären? Wäre damit deren eventuelle Tatenlosigkeit eher gerechtfertigt gewesen? Oder suggeriert der Autor hier, dass diese (Zivil-)Courage gezeigt und ganz sicher eingegriffen hätten?
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