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Die Islamisten haben politisch die Zügel in der Hand? Sorry, aber ich als Atheist werde vor allem von Christen mitregiert, von Bischöfen und wie sie alle heißen, die in mein Leben hineinreden, obwohl ich sie nie gewählt habe und auch nicht haben will.
 
? ich glaub du verstehst da was falsch.

Osa wollte wissen wieso man immer von DEM Islam redet wenn es um Sachen wie IS geht.......
 
Das, was vielen sicherlich auch auf den Sack geht, ist die Tatsache, dass die Vertretungen, die Muslime z.B. in Deutschland haben, größtenteils von Vollidioten bevölkert sind. Die sind ganz groß darin, ihre Probleme grundsätzlich anderen anzulasten, nur sie selbst sind stets völlig unschuldig. Und viele in Politik und Kultur mischen bei dieser selbstgeschaffenen Opferolle sogar noch kräftig mit.

Über den Zentralrat der Juden wird sich gerne mal aufgeregt, wenn die wieder lospoltern, aber nur nichts gegen Muslime sagen, da könnte man sich ja den Mund verbrennen.
 
Das Misstrauen und die Vorurteile gibt es ja nicht, trotz der Tatsache, dass es viele Strömungen im Islam gibt, sondern gerade weil das so ist. Die Leute wissen halt nicht, woran sie sind, wenn in ihrem Hinterhof plötzlich ne Moschee aufmacht. Wer kann das schon wirklich einordnen? Die Kirchen haben hierzulande eine feste Struktur. Die Muslime haben das nicht. Dazu kommt, dass real existierende Alltags-Muslime in diesem Land nicht unbedingt immer die Weltoffensten sind. Die sind halt schon oft ziemlich konservativ und traditionell eingestellt. Mitunter bilden sie sogar ihre eigene Paralallel-Justiz.

Ich weiß nicht, ob ich es schon mal erwähnt habe. Wir haben hier Nachbarn, etwas jünger als wir. Muslimische Türken. Beide sprechen super Deutsch, haben auch zwei Kinder. Sie trägt kein Kopftuch, is hübsch, schminkt sich gerne. Einfach normale Leute mit Migrationshintergrund. Tatsache ist aber, dass die Beiden nicht wirklich freiwillig geheiratet haben. Sie wurden einander ausgesucht.
Gut, das kann mir ja egal sein, könnte man nun sagen. Aber daran sieht man halt, dass wir hier schon noch von zwei unterschiedlichen Welten reden.

Ich bin mein Leben lang mit Türken zur Schule gegangen. Mit einigen war ich eine Zeitlang befreundet. Aber länger hat das nie gehalten. Und so geht es vielen meiner Bekannten. Und das liegt nicht nur an den Deutschen oder mangelnder Integration. Wir leben in der selben Stadt, in der selben Straße und im selben Haus, aber es sind doch zwei verschiedene Welten, die oft nicht zusammenkommen.

Ich persönlich komme damit auch ganz gut klar. Ich vedächtige deswegen meine Nachbarn nicht, dass sie vielleicht einen IS-Typen verstecken. Aber Geschichten in den Medien gibt's nun mal genug. Und nicht jeder hat den Intellekt, noch die Muße alles bis in's Unendliche zu differenzieren. Da wird dann schnell mal der Bock zum Gärtner gemacht.

Als Beispiel:
Diese Flüchtlinge, so leid sie einem tun können, deren Kinder müssen dann auch von unseren Schulen aufgefangen werden. Über den Zustand der Berliner Schulen muss ich glaub ich nix mehr schreiben. Auf 2 Milliarden wird der Investitionsstau geschätzt. Wenn der normale Bürger dann sieht, wie diese Kinder in dieses klapprige System auch noch mit reingepresst werden, dann geht ihm irgendwann das Messer in der Tasche auf. Ob das nun in einem direkten Zusammenhang steht oder nicht, spielt am Ende keine Rolle.
 
Bei den Türken hier im Land ist ja auch das Problem das wir eben in den 50/60/70er Jahren die komplette türkische Unterschicht angeworben haben und diese dann nicht entsprechend ausgebildet haben.
Da ist es kein Wunder das einem das heutzutage befremdlich vorkommt.
 
Hallo Hallo Hallo also ich hab mal eine Frage... wieso muss man ständig und völlig sinnlos immer über "DEN ISLAM" diskutieren, ein Phantom welches es überhaupt nicht gibt (es gibt zig verschiedene islamische Ströumungen und Glaubensrichtungen und Ausprägungen) und warum kann man stattdessen nicht einfach gegen jede Form des Extremismus eintreten aber auch gleichzeitig jede Religion oder Weltanschauung tolerieren, solange sie in einer Art und Weise ausgelebt wird, die nicht die Freiheiten anderer Menschen einschränkt?

WARUM IST ES DENN NUR SO VERFICKT SCHWER DAS EINFACH SO ZU DISKUTIEREN?

Ok, danke... das war dann mein Wort zum Freitag. KK THX BY!

http://www.wienerstadtgespraech.at/video/abdel-samad/

Bitte sehr, trifft es so ziemlich. Und er wirds ja doch genauer wissen, als die ganzen Deutschen welche ewig vom Islam und Frieden reden.

@Gerri
Meine Großeltern und meine Eltern sind auch Einwanderer dieser Jahrgänge. Großeltern sprechen gutes Deutsch, Eltern fließend. Haben österreichische Freunde, neben anderen Nationalitäten. Sind in Österreich "angekommen". Nicht nur körperlich sondern auch geistig. Mutter arbeitet im Verkauf, Vater Lagerarbeiter.

Zu meiner HTL Zeit hat einmal die Deutsch Professorin offen gefragt, was der Grund dafür ist, dass die Türken in unserer Klasse solche Probleme mit der Deutschen Sprache haben, die restlichen Migranten jedoch nicht. Die Antwort war schon im Pausenverhalten der Klasse zu finden. Die Türken haben sich zusammengetan, in türkisch miteinander unterhalten, gemeinsam zum Raucherhof, etc. kurz gesagt, sich von der Klassengemeinschaft abgeschottet. Der Rest war halt eben diese Klassengemeinschaft, welche bunt durchgemischt war und bestens miteinander ausgekommen ist. Achja, und der eine Türke der lieber mit uns abgehangen ist (den Österreichern, den "Jugos", den "Philipinern", etc) der war für die restlichen Türken kein Türke, der war nur ein dummer Österreicher.

Die Integration, das Erlernen der Sprache, das Annehmen der Gesetze, das Respektieren der Kultur des jeweiligen Landes UND auch die Liebe zu diesem Land sind eine Bringschuld eines jeden Migranten, und nicht in erster Linie eine Verantwortung des Staates, denn der scheint doch schon genug von sich zu geben, sonst wäre man ja nicht hingezogen.
 
Die Liebe zum Land? :lol: Warum?

Warum nicht? Ich rede hier nicht von einer "Rotweißrot bis in den Tod" Liebe. Ist auch vllt. etwas unglücklich gewählt.

Aufjedenfall eine positive Einstellung zum Land. Sich selbst mit diesem Land identifizieren. Alles besser als das in meinem Leben oft gehörte "scheiß Österreich", und das ist nur milde ausgedrückt.
 
Dann kriegen wir eine zweite ostdeutsche Protestpartei, diesmal im rechten Lager. Gott bewahre, da ist mir ja sogar der Lucke noch lieber :fp:
 
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