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MULTI Elite Dangerous (Odyssey)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Es kommt nur drauf an wieviel Mühe man sich macht... Freelancer auf der Dreamcast funktioniert z.B. auch einwandfrei.
Und heutzutage hat man noch mehr Möglichkeiten die Funktionen unterzubekommen... z.B. ne Tablet App, die Vita usw. usw.
Wenn man diese (optional) einsetzt sehe ich überhaupt kein Problem...
 
Mini-Disclaimer: Die Screens sind nicht von mir, bloss Google.


Okay...zunächst, was habe ich die ersten 2, 3 Stunden bei E:D gemacht:

Zunächst mal hab ich mich mit der Steuerung vertraut gemacht. Die ist komplex, aber bei weitem nicht so überladen, wie man es vielleicht von einem Weltraumspiel erwarten würde. Das Interface ist, bis auf ein zwei kleinere Inkonsistenzen extrem gelungen.

55438.jpg


Guckt man per Freelook in eine der 4 Ecken des Cockpits, öffnet sich eine der Anzeigen, Kommunikation, Navigation, Systeme und Nachrichten. Die Tatsache, daß man die geauen Details eines anvisierten Schiffs nicht direkt vor sich hat, scheint Absicht zu sein und störte mich bisher nicht sonderlich, dafür fördert diese Art Interface die Immersion ungemein. Fliege ich eine Station an, schaue ich kurz nach rechts, das Systeminterface öffnet sich und ich aktiviere die Rotationskontrolle und das Fahrwerk. Geht allerdings auch alles durch direkte Keyboard-Shortcuts.

Allgemein muss man sagen, daß die Konfigurierbarkeit der Steuerung sehr vorbildlich ist. Alles frei belegbar, umschaltbar von Hold auf Toggle, spezieller Landemodus optional, alle Achsen konfigurier- und invertierbar, sehr schön.

Schönes Detail: der Spieler hat einen Körper, dessen Arme, Schultern und Beine gut sichtbar sind und sich mehr oder minder synchron zur Eingabe verhalten.

Als nächstes muss ich wohl den "Warpdrive" erwähnen, wobei er hier Frameshift heisst. Wählt man ein Ziel an und aktiviert den Shift, zählt eine freundliche Stimme herunter und BAM-Hyperspeed. Sieht einerseits sehr cool aus, dient andererseits als schicker und kurzer Ladescreen zwischen Sternensystemen.

Wohin brachte mich also mein erster Sprung? Direkt vor einen Stern und das war, ich geb es zu, sehr beeindruckend. Gigantisch groß hängt eine glühende Sonne vor dem Cockpit, es gibt nichts mehr im Raum ausser dir und diesem Stern. Die Warnung über den kritischen Temperaturanstieg ging da fast unter :D Ich war da etwas näher dran als auf dem Screen ;)

elite-dangerous-2.jpg


Nachdem ich einen Austrittsvektor gefunden hatte, konnte ich, da ich schon im richtigen System war, mit dem Frameshift auf wahnsinnige Geschwindigkeit gehen, womit sich Zig AE in wenigen Sekunden überbrücken lassen. Hier ist allerdings Fingerspitzengefühl gefragt, da man gern massivst zu schnell am Ziel vorbeischießt.
Nichts desto Trotz habe ich meinen Weg zu einer Station gefunden und gedockt. Wobei auch hier selber Handanlegen angesagt ist, man muss selbst zu dem einem zugewiesenen Landepad und die Landeprozedur selber durchführen. Hat man es dann geschafft, wird das Schiff in einer sehr schönen Animation in die Ladebucht befördert, in der man Waren kaufen, seinen Kram reparieren und neues Equipment erstehen kann.
Natürlich alles ausserhalb meines finanziellen Rahmens, habe ich doch nur 1000 Credits und eine Sidewinder, die optisch an eine Mischung aus Türstopper und einem Stück Butter erinnert. Aber es ist ein tapferes kleines Schiff, komplett mit Bobblehead, wie man oben schön sehen kann ;)

Vor dem Start noch fix eine Mission (flieg Daten nach X) angenommen, Ziel eingestellt und...hm, ich habe keine direkte Verbindung zum Zielsystem und für einen direkten Sprung ist mein Tank zu klein (ja, es gibt Treibstoff). Also springe ich von System zu System und...werde in System 3 von gefühlten 30 Raketen zerlegt, keine Chance.

Game over? Nope, Respawn. Entweder mit dem alten Equipment (was sehr seeehr viel Geld kostet, welches ich nicht habe) oder man nimmt sich eine neue Gratis-Sidewinder und macht weiter.


Ich bin ausgesprochen angetan von dem Spiel, wenn ich auch nicht besonders viel gemacht habe ausser gucken und rumfliegen. Ich weiss nichtmal, ob man wie früher auf Planeten landen kann oder ob das überhaupt geplant ist...aber hey, es erzeugt eine Wahnsinnsatmosphäre das Spiel.

Wundervolles Detail zum Schluss:

Nach meinem Respawn wollte ich testhalber mal ausserhalb einer Station auf Beute lauern. Damit ich nicht entdeckt werde, hatte ich alle nicht-nötigen Systeme abgeschaltet, damit meine Hitzesignatur auf 0 sinkt. Erst dachte ich, es wäre ein Grafikfehler aber, als sich meine Temperatur dem absoluten Nullpunkt nähert, friert mit einem lauten Knacken und Knirschen mein Cockpit zu :D Als ich testweise die Lebenserhaltung abschalte, aktiviert sich der Nothelm meines Piloten und man hört fast nur noch sein Atmen...wirklich schöne Details :)
 
Schönes, wenn auch recht simples Spiel in der Releaseversion. Leider noch lange nicht fertig. Mining ist relativ sinnlos bisher und was viel schlimmer ist, die Handelsübersicht ist verbuggt, was beinahe den gesamten Handelsaspekt auch sinnlos macht. Bin zumindest davon ziemlich enttäuscht...
 
Wie ist denn die Steuerung mit M+T ?
Ich antworte mal: M+T ist zu kompliziert, besser (für eine Simulation eigentlich Pflicht) ist ein Joystick mit Schubregler (Thrustmuster T.Flight Hotas X bspw.).

Ich bin vor 10 Tagen in Elite Dangerous gestartet. Anfangs habe ich 2 Sidewinders relativ schnell kaputt gemacht (1x selbst Schuld, 1x abgeschossen). Aber seitdem läuft es viel besser. Nach einer bestimmten Zeit kommt das Geld für neue Schiffe zusammen. Ich hatte erst eine Eagle, dann eine Hauler (für Handel besser geeignet).

Das Handelssystem finde ich nicht verbuggt. Es lohnt sich sowieso mehr, einen Platz in der Galaxis zu suchen, der von Systemen mit unterschiedlichen Wirtschaftsschwerpunkten umgeben ist.

Man kann Aufträge annehmen (Bringe Ware von da nach da, Wir brauchen diese Mineralien ...). Anfangs bringen die nicht viel ein. Aber dadurch steigt die Reputation und es werden immer lukrativere Aufträge angeboten. Wenn noch Platz im Frachtraum ist, kann man auch eine Hilfslieferung (Nahrung) übernehmen und Waren an die Station verschenken. Das kostet oft nicht viel, steigert aber das Ansehen.
Das Landen ist anfangs kompliziert, mit Landecomputer total einfach und ... es wird der bekannte Johann-Strauß-Walzer gespielt.

Mit Elite Dangerous wurde für mich ein lang gehegter Traum wahr - mit einem kleinen Schiff das Universum erforschen! Und im Gegensatz zu anderen Weltraumspielen geht es meistens friedlich zu. Man kommt ohne Rumgeballer weiter. Das ist mehr im Sinne eines Star Trek-Fans.

Viele Sterne sind an ihrer exakten Position, Spektralklasse und Größe stimmen. Weiße Zwerge bereiten mit ihrer starken Gravitation beim Ankommen im entsprechenden System Schwierigkeiten. Da schlägt das Herz eines Astronomiefans einfach höher! Der bekannte Teil unserer Galaxis wird ziemlich realistisch abgebildet. Die Planeten außerhalb unseres Sonnensystems sind natürlich fiktiv.

Lasst euch vom etwas komplexen Einstieg nicht abschrecken. Das meiste kapiert man mit der Zeit, wenn man eine gewisse Bereitschaft zum Lernen und Geduld mitbringt.

Ich habe den Kauf nicht bereut. Zur Zeit bin ich als Händler in Elite Dangerous unterwegs. Wenn meine Cobra ausgebaut ist, geht es auf Erkundungstour.
 
29.12.3300, Montag.

...ich gewöhne mich langsam an mein neues Leben, mein Leben im konstanten Transit. Ich hatte immer vor, meinen Schein zu machen, aber ich schätze, die meisten anderen bekommen nicht einfach von irgendeiner grauen Eminenz ein ganzes verdammtes Schiff geschenkt. Sicher, es ist nur eine Sidewinder, aber auch die Dinger sind Multimilliarden-Projekte, wenn man in der alten Währung rechnet jedenfalls.
Daß es sich hier nicht um irgendeinen 08/15-Gönner handelt, merke ich nicht nur an seiner oder ihrer Nachricht, sondern auch daran, daß er nicht nur eine unglaublich kostspielige Versicherung für das Schiff abgeschlossen hat auf meinen Namen, sondern daran, daß er dafür gesorgt hat, daß ich einer von sehr SEHR wenigen bin, die einen Klon-Kontrakt haben. Ich kann nicht sterben...naja, ich schon, aber ICH nicht und...ich schweife ab. Eigentlich sollen diese Aufzeichnungen meinen anderen ichs als Erinnerungspunkt dienen...sofern sie das benötigen.

Was ist zu erwähnen? Nun, ich bin jetzt seit etwa 2 Wochen hauptsächlich für die gute alte Föderation unterwegs und bisher ist es ziemlich lukrativ. Schattigere Geschäfte wären natürlich profitabler aber natürlich würde ich so etwas niemals anpacken. Und wenn dem so wäre, gäbe es mit Sicherheit keine Beweise, schon gar nicht in Form eines ausgeschriebenen Geständnisses. Und Sklavengeschäfte rühre ich erst recht nicht an, wir sind hier ja nicht im Imperialen Raum, den ich allerdings gern besuchen würde, deren Schiffe sind hier nur recht selten zu sehen aber ihre Designs reizen mich.

Da unser wundervolles Wirtschafts- und Industriesystem Gebrauchtware nicht mehr kennt, ist es für zertifizierte Piloten ein leichtes, sein Schiff zu modifizieren ohne sich in endlose Schulden zu stürzen und ich kann mich mittlerweile rühmen, neben meiner alten Sidewinder auch einige andere Schiffe geflogen zu sein.
Aus reiner Informationsliebe werde ich hier kurz meine Erfahrungen darlegen.

Der logische nächste Schritt nach der Sidewinder war für mich, der ich an sich keine Händlernatur bin und mit Kopfgeldjagd gute Erfahrung gemacht habe (diese Buschpiloten können nicht älter als 16 sein, so mies, wie sie fliegen, beinahe schade, sie wegzupusten, aber Credits sind Credits) die Eagle. Ähnlich wendig und besser ausgestattet macht der Vogel eine ziemlich gute Figur. Der große Nachteil sind die etwas ungünstig angebrachten Hardpoints, einer oben, zwei unten, was bei Nahkämpfen zu toten Winkeln führt. Ein weiterer Nachteil ist, daß das Fabrikmodell zu wenig Saft im Reaktor für 3 Laser hat, was mich aber zu der angenehmen Erfahrung führte, daß Autokanonen Gold wert sind. Viele, SEHR viele Piloten sparen sich zugunsten anderer Module ein Schildsystem und gegen ungeschützte Hüllen sind kinetische Waffen wie die Autokanone sehr effektiv - kleiner Tip an die illegalen da draussen...nehmt Schilde mit, dann lebt ihr länger.

Nachdem ich mit der Eagle nun einige Zeit unterwegs war, wollte ich langsam wieder eine Klasse aufrüsten und Caleb drüben in Rochon Ring hat eigentlich immer gute Infos für mich gehabt, ich bringe ihm ja auch nen Haufen Credits, wenn ich bei seiner Station kaufe. Also dachte ich mir, hey, probier mal etwas aus, was ein breiteres Spektrum an Einsatzmöglichkeiten hat, kauf dir eine Adder.
...so müssen sich die antiken Astronauten gefühlt haben, das Ding sieht aus, wie die alten Zeichnungen der ganz frühen Raumschiffe. Klobig, massig Platz, aber wenn man aus dem Jäger-Bereich kommt, ist die eingeschränkte Sicht ein echtes Problem. Mehr als einen Testflug habe ich also mit diesem Modell nicht gemacht und Caleb sah schon so aus als wollte er mich zusammenschreien warum ich seine Zeit verschwende, ABER, wenn man täglich nur 10cm Hülle zwischen sich und der Unendlichen Kälte des Raums hat, wird man irgendwann etwas abgeklärter.
Caleb, sag ich, Caleb, die Viper da drüben und guck da, schlagartig wird seine Laune wieder gut.
Klar, das Ding frisst meine Ersparnisse auf, aber die Viper ist ein ziemlich guter mittelschwerer Jäger mit ordentlich Wumms dahinter, wenn ich auch erstmal etwas an der Energieversorgung und dem FSD arbeiten muss, die Viper ist zu schwer um weit springen zu können von Hause aus, aber das wird schon, bleib ich eben ein paar Tage oder Wochen lokal und mache die umliegenden Systeme sicherer.

Ich denke, das reicht für einen Tag, ich trink jetzt noch einen, hau mich hin und morgen ist...eigentlich kein Tag, es sieht immer gleich aus hier draussen, das einzige, was sich ändert ist mein Kontostand nach oben!
 
Das Spiel fixt mich dermassen an ... ich habe schon soooo lange nichts mehr in der Richtung gespielt. Elite seinerzeit am C64, dann PC-seitig Wing Commander und dann den Ableger Wing Commander: Privateer *in Erinnerungen schwelg*

Könnte schwach werden, wie gerne würde ich mal wieder ins Cockpit einer Cobra.MK III steigen.

:waah:


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