Mini-Disclaimer: Die Screens sind nicht von mir, bloss Google.
Okay...zunächst, was habe ich die ersten 2, 3 Stunden bei E

gemacht:
Zunächst mal hab ich mich mit der Steuerung vertraut gemacht. Die ist komplex, aber bei weitem nicht so überladen, wie man es vielleicht von einem Weltraumspiel erwarten würde. Das Interface ist, bis auf ein zwei kleinere Inkonsistenzen extrem gelungen.
Guckt man per Freelook in eine der 4 Ecken des Cockpits, öffnet sich eine der Anzeigen, Kommunikation, Navigation, Systeme und Nachrichten. Die Tatsache, daß man die geauen Details eines anvisierten Schiffs nicht direkt vor sich hat, scheint Absicht zu sein und störte mich bisher nicht sonderlich, dafür fördert diese Art Interface die Immersion ungemein. Fliege ich eine Station an, schaue ich kurz nach rechts, das Systeminterface öffnet sich und ich aktiviere die Rotationskontrolle und das Fahrwerk. Geht allerdings auch alles durch direkte Keyboard-Shortcuts.
Allgemein muss man sagen, daß die Konfigurierbarkeit der Steuerung sehr vorbildlich ist. Alles frei belegbar, umschaltbar von Hold auf Toggle, spezieller Landemodus optional, alle Achsen konfigurier- und invertierbar, sehr schön.
Schönes Detail: der Spieler hat einen Körper, dessen Arme, Schultern und Beine gut sichtbar sind und sich mehr oder minder synchron zur Eingabe verhalten.
Als nächstes muss ich wohl den "Warpdrive" erwähnen, wobei er hier Frameshift heisst. Wählt man ein Ziel an und aktiviert den Shift, zählt eine freundliche Stimme herunter und BAM-Hyperspeed. Sieht einerseits sehr cool aus, dient andererseits als schicker und kurzer Ladescreen zwischen Sternensystemen.
Wohin brachte mich also mein erster Sprung? Direkt vor einen Stern und das war, ich geb es zu, sehr beeindruckend. Gigantisch groß hängt eine glühende Sonne vor dem Cockpit, es gibt nichts mehr im Raum ausser dir und diesem Stern. Die Warnung über den kritischen Temperaturanstieg ging da fast unter

Ich war da etwas näher dran als auf dem Screen
Nachdem ich einen Austrittsvektor gefunden hatte, konnte ich, da ich schon im richtigen System war, mit dem Frameshift auf wahnsinnige Geschwindigkeit gehen, womit sich Zig AE in wenigen Sekunden überbrücken lassen. Hier ist allerdings Fingerspitzengefühl gefragt, da man gern massivst zu schnell am Ziel vorbeischießt.
Nichts desto Trotz habe ich meinen Weg zu einer Station gefunden und gedockt. Wobei auch hier selber Handanlegen angesagt ist, man muss selbst zu dem einem zugewiesenen Landepad und die Landeprozedur selber durchführen. Hat man es dann geschafft, wird das Schiff in einer sehr schönen Animation in die Ladebucht befördert, in der man Waren kaufen, seinen Kram reparieren und neues Equipment erstehen kann.
Natürlich alles ausserhalb meines finanziellen Rahmens, habe ich doch nur 1000 Credits und eine Sidewinder, die optisch an eine Mischung aus Türstopper und einem Stück Butter erinnert. Aber es ist ein tapferes kleines Schiff, komplett mit Bobblehead, wie man oben schön sehen kann
Vor dem Start noch fix eine Mission (flieg Daten nach X) angenommen, Ziel eingestellt und...hm, ich habe keine direkte Verbindung zum Zielsystem und für einen direkten Sprung ist mein Tank zu klein (ja, es gibt Treibstoff). Also springe ich von System zu System und...werde in System 3 von gefühlten 30 Raketen zerlegt, keine Chance.
Game over? Nope, Respawn. Entweder mit dem alten Equipment (was sehr seeehr viel Geld kostet, welches ich nicht habe) oder man nimmt sich eine neue Gratis-Sidewinder und macht weiter.
Ich bin ausgesprochen angetan von dem Spiel, wenn ich auch nicht besonders viel gemacht habe ausser gucken und rumfliegen. Ich weiss nichtmal, ob man wie früher auf Planeten landen kann oder ob das überhaupt geplant ist...aber hey, es erzeugt eine Wahnsinnsatmosphäre das Spiel.
Wundervolles Detail zum Schluss:
Nach meinem Respawn wollte ich testhalber mal ausserhalb einer Station auf Beute lauern. Damit ich nicht entdeckt werde, hatte ich alle nicht-nötigen Systeme abgeschaltet, damit meine Hitzesignatur auf 0 sinkt. Erst dachte ich, es wäre ein Grafikfehler aber, als sich meine Temperatur dem absoluten Nullpunkt nähert, friert mit einem lauten Knacken und Knirschen mein Cockpit zu

Als ich testweise die Lebenserhaltung abschalte, aktiviert sich der Nothelm meines Piloten und man hört fast nur noch sein Atmen...wirklich schöne Details
