@eape ist durch, ich auch seit gestern und wahrscheinlich auch noch der ein oder andere hier.
Wie sieht euer endgültiges Fazit zu Inquisition aus?
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Bin nun nach nicht ganz 50 Stunden durch und muss zu dieser Spielzeit auch anmerken, dass ich bei weitem nicht alles gemacht habe. Ganz im Gegenteil, habe im Grunde nur jedes Gebiet besucht und ein paar Quests erledigt (in den späteren Gebieten teilweise überhaupt nicht mehr), bis ich nach kurzer Zeit bereits wieder die Schnauze voll hatte.
Deshalb auch gleich zu meinem aller größten Kritikpunkt, im Bezug auf Inquisition. BioWare hat hier im Grunde ein völlig uninspiriertes MMO abgeliefert und das leider nicht von der guten Sorte. Mit The Old Republic haben sie sogar selbst ein MMO auf den Markt gebracht dessen unzählige Quests interessanter, abwechslungsreicher und vor allem auch besser in Szene gesetzt ausfallen. Was man dem Spieler hier mit Inquisition bietet ist einfach nur Quest-Fraß der aller billigsten Sorte.
Für Leute die darauf stehen sollten bestimmt ein Eldorado, aber mir dreht sich der Magen um bei den mit belanglosen Markern zugekleisterten Karten.
Genannte Sidequests die es MASSENWEISE gibt und ungelogen 90% des Spiel Contents ausmachen, sind leider völlig belanglos. Sie erzählen nur in den aller seltensten Fällen Geschichten die über einen klassischen MMO-Dialog hinausgehen und beeinflussen die Spielwelt leider überhaupt nicht. Allgemein ist diese eigentlich wunderschön anzusehende Spielwelt völlig tot und dient einzig und alleine nur als Kulisse für die gewaltigen Massen an Sidequests. Die Erzählung innerhalb ihrer (der Welt, sprich die einzelnen Gebiete) erfolgt so gut wie ausschließlich über die verstreuten Texte.
Auch die Haupt Story ist ein zweischneidiges Schwert. Sie hat ihre tollen Momente, muss aber dennoch enttäuscht auf sie zurückblicken. Zum einen weil sie leider nur einen verschwindend geringen Anteil am eigentlichen Content des Spiels hat plus überhastet wirkt und zum anderen weil sie voll ist mit Pseudo Entscheidungen, die wiederum kaum wirkliche Auswirkungen auf die Spielwelt zeigen, abgesehen von Erwähnungen am Rande.
Hier hätte BioWare lieber den Mass-Content über Bord werfen und sich auf die Storyline konzentrieren sollen. Apropros Mass Content. Der "War Table" ist auch so eine Sache bei der ich nur den Kopf schütteln kann. Man kann hier einen von drei Beratern jeweils mit einer Mission bauftragen. Die Mission existiert nur rein textlich und unter Beauftragung wird verstanden, dass im Hintergrund ein Timer abläuft, der zeigt wie lange die automatische Missionabwicklung dauert, bis man eine Belohnung in irgendeiner Form dafür erhält. Billigste Browser Game Routine also.
Der zweite große Kritikpunkt ist das Kampfsystem, welches zwischen den Stühlen steht und in keiner Welt eigentlich etwas verloren hat. Für ein Action-RPG ist es zu lahm und der Konkurrenz in sämtlichen Belangen weit hinterher und für ein taktisches Kampfsystem viel zu unausgegoren. Für einen mit Sicherheit kommenden Nachfolger sollte man sich bitte für eine Richtung entscheiden, als so eine fehlgeschlagene Mutation abzuliefern. Auch sonst ist es in seinem Gameplay weniger ein waschechtes RPG und eher ein Kandidat der Kategorie RPG Light.
Mit einem hervorragenden Kampfsystem hätten mir die billigen Sidequests vielleicht auch Spaß gemacht, aber so haben sich diese beiden großen Kritikpunkte fast schon multipliziert.
Ich will jetzt aber nicht nur mosern, sondern auch die positiven Seiten von Inquisition hervorheben. An erster Stelle steht für mich hier das Art Design, denn das Spiel sieht aufgrund dessen einfach nur wunderschön aus. Hier haben BioWares Level Designer wirklich ganze Arbeit geleistet, bei dieser Augenweide.
Alles abseits der Sidequests und des Gameplays gefiel mir auch recht gut, sprich die BioWare typischen "Lager Gespräche", mit den eigenen Companions. Schade fand ich jedoch, dass es im Grunde dabei bleibt, denn die Companion Quests an sich bewegten sich wiederum auf keinem allzu hohem Niveau und sind gar nicht zu vergleichen mit dem was man hier zB in einem Mass Effect 2 vorgesetzt bekam.
Die überschwänglichen Reviews der Presse kann ich kein Stück weit nachvollziehen und wenn man sich in den Communities so umsieht oder sich User Bewertungen auf diversen Plattformen ansieht, dann scheint Inquisition doch sehr zu polarisieren.
Ist entweder eine realistische 6 oder eine gnädige 7/10
Wie sieht euer endgültiges Fazit zu Inquisition aus?
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Bin nun nach nicht ganz 50 Stunden durch und muss zu dieser Spielzeit auch anmerken, dass ich bei weitem nicht alles gemacht habe. Ganz im Gegenteil, habe im Grunde nur jedes Gebiet besucht und ein paar Quests erledigt (in den späteren Gebieten teilweise überhaupt nicht mehr), bis ich nach kurzer Zeit bereits wieder die Schnauze voll hatte.
Deshalb auch gleich zu meinem aller größten Kritikpunkt, im Bezug auf Inquisition. BioWare hat hier im Grunde ein völlig uninspiriertes MMO abgeliefert und das leider nicht von der guten Sorte. Mit The Old Republic haben sie sogar selbst ein MMO auf den Markt gebracht dessen unzählige Quests interessanter, abwechslungsreicher und vor allem auch besser in Szene gesetzt ausfallen. Was man dem Spieler hier mit Inquisition bietet ist einfach nur Quest-Fraß der aller billigsten Sorte.
Für Leute die darauf stehen sollten bestimmt ein Eldorado, aber mir dreht sich der Magen um bei den mit belanglosen Markern zugekleisterten Karten.
Genannte Sidequests die es MASSENWEISE gibt und ungelogen 90% des Spiel Contents ausmachen, sind leider völlig belanglos. Sie erzählen nur in den aller seltensten Fällen Geschichten die über einen klassischen MMO-Dialog hinausgehen und beeinflussen die Spielwelt leider überhaupt nicht. Allgemein ist diese eigentlich wunderschön anzusehende Spielwelt völlig tot und dient einzig und alleine nur als Kulisse für die gewaltigen Massen an Sidequests. Die Erzählung innerhalb ihrer (der Welt, sprich die einzelnen Gebiete) erfolgt so gut wie ausschließlich über die verstreuten Texte.
Auch die Haupt Story ist ein zweischneidiges Schwert. Sie hat ihre tollen Momente, muss aber dennoch enttäuscht auf sie zurückblicken. Zum einen weil sie leider nur einen verschwindend geringen Anteil am eigentlichen Content des Spiels hat plus überhastet wirkt und zum anderen weil sie voll ist mit Pseudo Entscheidungen, die wiederum kaum wirkliche Auswirkungen auf die Spielwelt zeigen, abgesehen von Erwähnungen am Rande.
Hier hätte BioWare lieber den Mass-Content über Bord werfen und sich auf die Storyline konzentrieren sollen. Apropros Mass Content. Der "War Table" ist auch so eine Sache bei der ich nur den Kopf schütteln kann. Man kann hier einen von drei Beratern jeweils mit einer Mission bauftragen. Die Mission existiert nur rein textlich und unter Beauftragung wird verstanden, dass im Hintergrund ein Timer abläuft, der zeigt wie lange die automatische Missionabwicklung dauert, bis man eine Belohnung in irgendeiner Form dafür erhält. Billigste Browser Game Routine also.
Der zweite große Kritikpunkt ist das Kampfsystem, welches zwischen den Stühlen steht und in keiner Welt eigentlich etwas verloren hat. Für ein Action-RPG ist es zu lahm und der Konkurrenz in sämtlichen Belangen weit hinterher und für ein taktisches Kampfsystem viel zu unausgegoren. Für einen mit Sicherheit kommenden Nachfolger sollte man sich bitte für eine Richtung entscheiden, als so eine fehlgeschlagene Mutation abzuliefern. Auch sonst ist es in seinem Gameplay weniger ein waschechtes RPG und eher ein Kandidat der Kategorie RPG Light.
Mit einem hervorragenden Kampfsystem hätten mir die billigen Sidequests vielleicht auch Spaß gemacht, aber so haben sich diese beiden großen Kritikpunkte fast schon multipliziert.
Ich will jetzt aber nicht nur mosern, sondern auch die positiven Seiten von Inquisition hervorheben. An erster Stelle steht für mich hier das Art Design, denn das Spiel sieht aufgrund dessen einfach nur wunderschön aus. Hier haben BioWares Level Designer wirklich ganze Arbeit geleistet, bei dieser Augenweide.
Alles abseits der Sidequests und des Gameplays gefiel mir auch recht gut, sprich die BioWare typischen "Lager Gespräche", mit den eigenen Companions. Schade fand ich jedoch, dass es im Grunde dabei bleibt, denn die Companion Quests an sich bewegten sich wiederum auf keinem allzu hohem Niveau und sind gar nicht zu vergleichen mit dem was man hier zB in einem Mass Effect 2 vorgesetzt bekam.
Die überschwänglichen Reviews der Presse kann ich kein Stück weit nachvollziehen und wenn man sich in den Communities so umsieht oder sich User Bewertungen auf diversen Plattformen ansieht, dann scheint Inquisition doch sehr zu polarisieren.
Ist entweder eine realistische 6 oder eine gnädige 7/10


