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I like my bike - Der velophile Fahrrad-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Taugt das Bergamont Evolve 4.9 etwas?

Ist das 2011 Model. Könnte ein gut erhaltenes gebrauchtes bekommen. Was wäre ein guter Preis dafür?

-Rock shox Revelation 426 U-Turn 140mm mit Poplock und mit 20mm Achse
-Veltec V-TWO Felgen wiegen beide jeweils ca. 1Kg ( ca. 958g )
-Formula K24 Hy. Scheibenbremse
-Fusion o2 RP Stoßdämpfer hinten
-SRAMX7 Schaltung 9fach
-SRAM Descendant Tretkurbel mit GutenLagern
 
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Hier noch ein Bild :

$_75.JPG
 
Was möchtest du damit machen? Ist prinzipiell ein Einsteiger Fully mit relativ kurzen Federwegen. Downhill und Rennen würde ich damit nicht fahren wollen, ansonsten ist es ok.
Preisempfehlung kann man ohne Zustandsbegutachtung kaum geben. Sind Gabel und Federbein dicht, ist der Kettensatz in guten Zustand, Lager etc. etc.

Bei MTBs ist es halt immer schwer zu sagen, wie hart sie rangenommen wurden.
 
http://www.utopia-velo.de/

Hab mich ein bisschen in diesen Hersteller verguckt. Vor allem, weil die beim Rahmen recht individuell angepasst werden können. Das Roadster oder das London hätte ich gerne. Aber da ist man mit ner Rohloff-Schaltung schnell bei 3000 Euro.
 
@Frank Wie ist das bei so einer teuren Rohloff-Schaltung? Die Wartung bzw. den Ölwechsel, ist der leicht zu bewerkstelligen? Kann man das selbst machen?
 
@Urgs
Die Wartung ist simpel. Alle 5000 km ein Ölwechsel, der für jeden, der keine 10 Daumen hat leicht zu bewerkstelligen ist. Bei Rohloff gibt es (relativ teure) Wartungssets mit passenden Spritzen.
Ansonsten nur das übliche, wie Schaltzüge spannen etc. Die Rohloff ist hier etwas anders aufgebaut als die Konkurrenz, die Rastung ist nicht im Schalthebel, sondern in der Nabe. Auch erfolgt die Einstellung über zwei Züge und springt nicht federbelastet zurück wie bei SRAM und Shimano, aber alles kein Hexenwerk.

Die Wartung ist bei den Nexus / Alfine 7/8 aufwändiger, bei der neueren Alfine 11 ähnlich simpel wie bei Rohloff.

Hier findest du die offizielle Rohloffanleitung:

https://www.fahrrad-kaiser.de/downloads/1250130612_Service_Rohloff.pdf
 
Danke! Wobei ich glaub ich doch zu geizig bin für so eine teure Schaltung. Vor allem zieht so ein Ding die Diebe ja förmlich an.
 
Die wenigsten Fahrraddiebe kennen sich wirklich aus. Ich hab meine Räder versichert, für den Fall eines Falles. Gibt zumindest ein wenig Sicherheitsgefühl :D.

Prinzipiell lohnt sich eine Rohloff aber sowieso nur für Vielfahrer... bzw. Leute mit zu viel Geld.
 
Hab jetzt fast 2 Stunden auf der utopia-Seite verbracht. Für mich käme nur das London in Frage. Ich hab jetzt mal meine Schrittlänge ausgemessen. 94, ohne Schuhe. Hätte ich schon richtig Bock drauf.
Bin gerade 500km die Ostseeküste abgeradelt mit meinem Bike und es knarzt schon ein wenig und ne neue Schaltung müsste ich auch kaufen. Aber irgendwie hab ich keine Lust da noch zu investieren. Hat jetzt fast 9 Jahre runter.
 
Hab ich gerade das Bike angeschaut. Zumindest erkennt kein Laie auf den ersten Blick den tatsächlichen Wert ;)
Der Preis ist schon recht heftig, allerdings normal für solche Fahrradschmieden. Kannte Utopia-Bikes bisher gar nicht.
Die Austattung ist, zumindest was angegeben ist, auf jeden Fall dem Preis angemessen.

Wie ich dich einschätze, würdest du mit so einem Fahrrad wohl glücklich werden ;).

Das beste P/L Verhältnis mit Rohloffschaltung hat das Kreidler Modell: http://www.kreidler.com/katalog/trekking?product_id=166

Allerdings gibt es maximal nur 60er Rahmenhöhe, also wohl sowieso nichts für dich.
Außerdem hat es halt nen Standard Alurahmen.
 
Zu welcher der dort angebotenen Schaltungen würdest du mir raten?
Und was hälst du von dieser Balloon-Reifen-Philosophie?
 
Je nach Fahrprofil.... wenn du viel fährst, gern auch mit Hügeln und Bergen, dann die haltbare Rohloff mit der breiten Spreizung.
Das Schaltgefühl ist anfangs etwas "teigiger", durch die Rastung direkt in der Nabe, aber Rohloff Fahrer schwören darauf.

Alfine 11 ist auch nicht schlecht, aber eine Stufe drunter. Sie ist vom Markt nicht so angenommen worden, so dass man kaum verlässliche Statistiken zur Dauerhaltbarkeit findet. Meine hat erst den ersten Ölwechsel hinter sich und funktioniert problemlos.

Für Flachlandfahrer ist die Nexus bzw. Alfine 8 absolut ausreichend, auch wenn die Wartung (Nabenausbau) etwas nerviger ist. Die Premium Nabe die Utopia anbietet ist im Innenleben übrigens baugleich mit der Alfine 8.

Wirklich unter Last schaltbar ist wohl am ehesten die Rohloff, aber auch da würde ich es nicht ernsthaft empfehlen.

Ich persönlich mag Balloon Reifen nicht so richtig. Der Komfort ist zwar spürbar höher, aber auch der Rollwiderstand.
 
Danke für die Infos! :dhoch:

Ich fahre hier in Berlin natürlich meisten nur flach. Aber ich hab auf der letzten Tour gemerkt, dass mir hügelige Landschaften Spaß machen. Insofern müsste es schon zu beiden passen. Allerdings will ich nicht den Brocken hochfahren, oder ähnliche Scherze. Ich schätze, dann wäre die Alfine 11 wohl meine Wahl.
 
@Urgs:

So, jetzt hab ich nochmal Zeit gefunden, dir zu schreiben.

Rohloff hab ich selbst nicht in Besitz, nur die Nexus 8, Alfine 8 und Alfine 11. Also jetzt an nur an Naben :D.

Alfine 11 selbst ist die beste Nabe im Besitz, auch wenn der Wirkungsgrad wohl nicht ganz so hoch ist, durch die Schrägverzahnung. Ich mag das Schaltschema und die Möglichkeit beim herunterschalten zwei Gänge zu überspringen, während man beim Hochschalten locker durchspringen kann.
Bei den 8 Gang Naben ist das Schaltschema umgekehrt und man kann nur einen Gang pro Bedienung schalten. Zumindest mit den, von mir bevorzugten, Rapidfire Schalthebeln. Ich find sie persönlich besser als Drehgriffe.

Der große Nachteil der Shimano Naben ist die relativ lange Übersetzung der kleinsten Stufen. Am Berg kann es schon nerven. Die Alfine 11 bietet hier leider keinen großen Vorteil, da der kleineste Gang identisch mit den 8 Gang Varianten. Die zusätzlichen Gänge veringern "nur" die Spreizung und bieten nach oben ein größeres Spektrum.
Die 8 Gang Naben haben gerade um den bevorzugten 5. Gang große Sprünge. Gerade wenn man an die Dauerbelastungsgrenze geht, hängt man gern "zwischen" den Gängen von der bevorzugten Last. Für Wandertouren aber eher unerheblich.

Die Rohloff Speedhub macht, kurz gesagt, eigentlich alles besser. Auch wenn es sie nur mit Drehgriffschaltung gibt, lässt sie sowohl von Spreizung, Übersetzungsbreite sowie Wirkungsgrad den Shimano Konkurrenten keine Chance. Lediglich der spürbar rauere Lauf, gerade gegenüber der extrem geschmeidig laufenden Alfine 11, ist ihr anzukreiden.
Dafür zahlt man eben dann den hohen Preis.

Ich hab dir nochmal ein Wirkungsgraddiagramm rausgekramt:

08-big.png

Die Nuvinci fuhr sich im Test supergenial, gerade das stufenlose Schalten unter Volllast fand ich klasse. Allerdings ist, wie man sieht der Wirkungsgrad gering und auch von der Langlebigkeit findet man verschiedene Aussagen. Im Endeffekt wohl eher eine Schaltung für Pedelecs.
 
Danke für die Erklärung. :dhoch:

Allerdings, was ist für dich ne Wandertour?
Ich bin gerade 500km durch Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gefahren, ziemlich schwer bepackt. Die meiste Zeit ging es ständig bergauf und bergab. Also sehr hügelig, mal mehr mal weniger steil. Reicht die Alfine 11 für solche Anforderungen? Bei Utopia hat man ja noch die Option die Schaltung Leicht, mittel und schwer einstellen zu lassen.
 
Mit Wandertour meinte ich einfach weniger sportliche Fahrweise.
Wenn ich abehbare Strecken fahre und an meine persönliches Limit für hohe Dauergeschwindigkeiten gehe, ist es bei den 8 Gang Schaltungen hin und wieder so, dass der 5. Gang zu kurz, der 6. zu lang ist.

Die Option hab ich gesehen und verstehe nicht ganz, was sie damit meinen. Mein Alfine 8 Rad z.B. ist im ersten Gang so übersetzt, dass ich die kürzeste vom Hersteller erlaubte Ritzel Paarung mit 28" Rädern im ersten Gang nutze, der 8. Gang ist aber immer noch bis ca. 45 km/h locker nutzbar. So lange sie nicht kürzer übersetzen, als von Shimano erlaubt und eventuelle Garantiefälle dann selbst abdecken, weiß ich nicht genau was sie damit meinen. Sollte bei "schwer" der erste Gang länger sein, würde ich "leicht" wählen.

Sollten sie nur die Spreizung nach "oben" anpassen, würde ich nochmal genau nachfragen wie sie es abstimmen. Grundsätzlich passt man z.B. Alfine und Nexus so an, dass der 5. Gang auf der Ebene der passende Gang ist.
 
Samma Jungs,
bis jetzt hab ich son 250 Euro 6 Gang Versandhaus Bike, das für meine Einkaufstouren und zum zur Arbeit fahren (unter 10 Km hin- und zurück) auch vollkommen ausreicht, aber in Zukunft sollen es langsam so nach und nach längere Touren werden. Ich werd nicht gleich im nächsten Urlaub mit dem Rad nach Rom fahren, aber ich möchte mich (bin mitterweile 42) gesundheitlich ein bischen zusätzlich betätigen und erstmal kürzere Strecken von vielleicht 50-60 Kilometer fahren und mal sehen was noch kommt, The Sky is the Limit.

Was ist für mich Sinnvoll? Mein Limit liegt erstmal bei 1000 Euro. Mehr will ich nur dann ausgeben, wenn das wirklich überzeugend Sinnvoll ist. Weniger ist natürlich gern gesehen. Ich werde (erst mal) fast ausschließlich auf normalen Landstraßen Radwegen und in/um die City herum fahren. Geländefähigkeit ist also nicht notwendig. Wär so ein Superleichtes Rennrad (Mit Licht und Reflektoren, so das ich keinen Ärger mit den Cops kriege) Sinnvoll, oder eher eins mit Elektromotor, damit ich, falls ich mich mal übernehme ein bischen unterstützung habe (bin seit 20 Jahren keine Längeren -also über 50 Km- Touren mehr gefahren) wenn ich mal nicht mehr kann, oder son City Bike mit Unplattbar Reifen (was immer das heißen soll, steht nur immer bei dem Fahrradladen an der Schaufensterscheibe dran, an dem ich morgens auf dem Weg zur Arbeit immer vorbei fahre).

Ich hab mir neulich mal sone Bike Zeitschrift gekauft, aber da waren nur Super Hochpreisbikes über 2000 Euro drin aus Adamantium Stahl, XMakezuki XX Schaltung mit 47 Gängen und der Meinung der Redakteure nach war das noch eines der Buget Bikes, und man müsste unbedingt eine ZickZack Federung mit Blubberdiblapp Felgen kaufen, wovon ich höchstens 10 Prozent verstanden habe und für die ich eindeutig nicht die Zielgruppe war.

Ich denke, es macht Sinn sich jetzt zum Herbst/Winter umzugucken, um die Angebote abgreifen zu können.

Also: Was muss ich wissen?

Edit: Ach so, ich wohn in Schleswig Holstein. Also 99,8 Prozent flaches Land.
Edit Edit: Gibts eigentlich spezielle Rad Navis, die einem die schönsten Touren um den Wohnort herum zeigen?
 
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Samma Jungs,
bis jetzt hab ich son 250 Euro 6 Gang Versandhaus Bike, das für meine Einkaufstouren und zum zur Arbeit fahren (unter 10 Km hin- und zurück) auch vollkommen ausreicht, aber in Zukunft sollen es langsam so nach und nach längere Touren werden. Ich werd nicht gleich im nächsten Urlaub mit dem Rad nach Rom fahren, aber ich möchte mich (bin mitterweile 42) gesundheitlich ein bischen zusätzlich betätigen und erstmal kürzere Strecken von vielleicht 50-60 Kilometer fahren und mal sehen was noch kommt, The Sky is the Limit.

Was ist für mich Sinnvoll? Mein Limit liegt erstmal bei 1000 Euro. Mehr will ich nur dann ausgeben, wenn das wirklich überzeugend Sinnvoll ist. Weniger ist natürlich gern gesehen. Ich werde (erst mal) fast ausschließlich auf normalen Landstraßen Radwegen und in/um die City herum fahren. Geländefähigkeit ist also nicht notwendig. Wär so ein Superleichtes Rennrad (Mit Licht und Reflektoren, so das ich keinen Ärger mit den Cops kriege) Sinnvoll, oder eher eins mit Elektromotor, damit ich, falls ich mich mal übernehme ein bischen unterstützung habe (bin seit 20 Jahren keine Längeren -also über 50 Km- Touren mehr gefahren) wenn ich mal nicht mehr kann, oder son City Bike mit Unplattbar Reifen (was immer das heißen soll, steht nur immer bei dem Fahrradladen an der Schaufensterscheibe dran, an dem ich morgens auf dem Weg zur Arbeit immer vorbei fahre).

Ich hab mir neulich mal sone Bike Zeitschrift gekauft, aber da waren nur Super Hochpreisbikes über 2000 Euro drin aus Adamantium Stahl, XMakezuki XX Schaltung mit 47 Gängen und der Meinung der Redakteure nach war das noch eines der Buget Bikes, und man müsste unbedingt eine ZickZack Federung mit Blubberdiblapp Felgen kaufen, wovon ich höchstens 10 Prozent verstanden habe und für die ich eindeutig nicht die Zielgruppe war.

Ich denke, es macht Sinn sich jetzt zum Herbst/Winter umzugucken, um die Angebote abgreifen zu können.

Also: Was muss ich wissen?

Edit: Ach so, ich wohn in Schleswig Holstein. Also 99,8 Prozent flaches Land.
Edit Edit: Gibts eigentlich spezielle Rad Navis, die einem die schönsten Touren um den Wohnort herum zeigen?



Bin hier auch kein Profi auf dem Gebiet aber habe ungefair das selbe "Problem" bzw. mir änliche Gedanken gemacht.
1000€ sind absolut ausreichend für ein gutes Rad. Klar gibt es immer besser, toller und teurer aber das soll für dich ja auch ein Hobby sein und kein Leistungssport.

Ob es nun ein Rennrad sein sollte kann ich nicht beurteilen für dich.
Macht aber nur bedingt Sinn wenn du Touren fahren willst.
Kein Gepäcktrager, keine bequeme Haltung auf dem Bike etc.

Hier ist ein Treckingrad deutlich angebrachter. Mit Packtaschen bist du viel besser bedient als wenn du die Last in Form eines Rucksackes auf dem Rücken tragen musst.

Von Elektrobikes halte ich gar nichts. Da musst du schon um 2000€ investieren und die Dinger müssen benutzt werden sonst ist schnell der Akku matsch und dann wirds wieder teuer.

zu Edit: Da ich auch meistens in SH unterwegs bin kann ich das nur bedingt bestätigen.
Hab mich letztens nur über die Steigungen geärgert :D

zu Edit Edit: Guck mal auf http://www.bikemap.net/de
Da hab ich mir schon Routen rausgesucht.
Irgendwann soll mal das http://hammerhead.io/ bei mir dazu kommen :)
 
Wenn du Touren fahren willst, solltest du auf die Belastbarkeit des Rades achten, denn da kommt eine ganze Menge Gewicht zusammen, je nachdem was du so auf die Waage bringst. Also z.B. gute Felgen und auch nicht die dünnsten Speichen sind da schon wichtig.

Ein Elektrorad wär für mich persönlich unter meiner Würde! :D

Mit nem Rennrad kannste keine richtigen Touren fahren, oder halt nur auf asphaltierten Wegen, was nicht immer garantiert ist.

Ich würde auch ein Touren- oder Trekkingrad empfehlen und gucken, dass die Rahmengröße wirklich zu dir passt. Je nach Körperbau kann es da schon Unterschiede geben. Ruhig ne etwas längere Testfahrt machen, um zu sehen, ob man sich darauf wohlfühlt.

Ich bin neulich die Schleswig-Holsteinische Ostseeküste abgefahren und dass müssen dann wohl die hügeligen 0,02% gewegen sein. :ugly:
 
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