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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

@MiXeR
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Jetzt will ich's wissen und den noch mal sehen. Kann doch gar nicht sein, dass der so mies ist.
Morgen werde ich gleich die DVD einwerfen. Die dürfte ich nämlich sogar im Regal stehen haben, wenn ich mich nicht irre. :D
 
Also ich kann mich nur daran erinnern, dass wir den in der Schule alle gefeiert haben.
"Haste schon den neuen Blade gesehen? Voll Action! Coole Zeitlupe! Wer ist dieser Reynolds? Voll der lässige. Und die Olle ist heiß!". So ungefähr lief das aufm Schulhof. :D

Als ich auf dem Schulhof war gab es wenigstens noch die richtigen Actionfilme mit Ninjas, Van Dammes, Dudikoffs und Konsorten. :D Karate Tiger Teil 1 bis 46 3/4, Chuck Norris rettet den Planeten und und und. Pah, da spielte man noch Street Fighter 2 und feierte Bloodsport! :cool:

Blade 3 ist ziemlich dröge, zumal man mit der Dracula Storyline soo viel hätte machen können. Teil 2 finde ich aber immer noch dufte, stand bei mir immer höher in der Gunst als der gute erste.
 
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The Guard


In Galway an der Westküste Irlands sorgt Sergeant Gerry Boyle (Brendan Gleeson) für Recht und Ordnung. Aber wirklich ernst nimmt er seinen Job nicht. Da kommt es schon mal vor, dass einem Unfallopfer die Drogen geklaut und diese gleich selbst konsumiert werden. Die Lieferanten für solche Muntermacher interessieren Boyle kaum, auch nicht, als ein Mord zu beklagen ist. Doch mit der Ankunft des FBI-Agenten Wendell Everett (Don Cheadle) ändert sich dies. Der afroamerikanische Spezialist hat dem Kokainschmuggler-Ring den Kampf angesagt.
Doch Everett merkt schnell, dass im Westen Irlands vieles anders abläuft als in den USA. Damit er nicht vollkommen verloren ist, wird ihm ausgerechnet der leicht rassistische Boyle an die Seite gestellt. So ist Boyle zuerst mehr Hindernis als Hilfe für den FBI-Agenten. Als jedoch Boyles junger Partner Aidan McBride (Rory Keenan) verschwindet, die Drogenschmuggler seine Lieblingsprostituierte bedrohen und ihn versuchen zu bestechen, ist für Boyle Schluss mit lustig.

Schon der Start ist gelungen:

Sgt. Boyle blickt in die nasskalte Landschaft, wirft sich Amphetamine von gerade bei einem Autounfall verunglückten Jugendlichen ein und lässt danach den Satz "what a beautiful fuckin' day" folgen.
Der Film ist zwar eher gemächlich, hat aber trotzdem auch ein wenig Action zu bieten und wird nie langweilig. Dazu kommt Boyle der einfach genial ist. Da müssen sich Don Cheadle und Mark Strong hinten anstellen. Wobei auch das Verbrechertrio seine Szenen hat und munter drauflos philosophieren.
Jedenfalls ein sehr toller Film mit einer coolen Location, guter Story und schwarzem Humor.

8/10

Echt geiler Streifen. Brendan Gleeson geht eigentlich fast immer. :D
 
Pacific Rim

Ich dachte, dass mich diese CGI-Knaller nicht mehr erreichen können. Aber Pacific Rim schafft es doch. Vor allem, weil das ganze vernünftig umgesetzt wurde. Das aller wichtigste, dass es keine hektischen Schnitte gibt. Wenn ich das mit einem anderen CGI-Porno vergleiche, wie Man of Steel, wo im Endkampf jede Sekunde ein Schnitt folgt. Grausam war das.

Bis gerade eben dachte ich, dass PR eine Umsetzung aus einem japanischen Anime/Mange wäre. Genau so kommt das rüber. Klischeehafter geht es kaum. Sei es Charaktere oder auch die Story. In den ersten Momenten hat mich das noch etwas gestört, aber später nicht mehr. Mir gefiel der Film, aber ich verstehe auch jeden dem das nicht so geht. Da gibt es schon etliche Punkte an denen man sich stören kann. Ich jedoch nicht und deswegen hatte ich meinen Spaß.

Außerdem bin ich dankbar, dass man schon nach wenigen Minuten so einen Roboter sieht und man nicht eine halbe Stunde Prolog ertragen muss, bis man den Star des Films mal sieht.
 
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The Art of the Steal


Blind gekauft, weil Urgestein Kurt Russell auf dem Cover war und nicht enttäuscht worden. The Art of the Steal ist ein geradliniges Heist-Movie, genauer gesagt ein Kunstraub-Thriller. Über weite Strecken wenig überraschend und nur selten wirklich originell, bedient er sich immerhin gekonnt bei den Genregrößen und schafft es daher eine durchweg solide bis sehr gute Figur zu machen. Die Handlung wird schnörkellos erzählt, kommt direkt auf den Punkt und verzichtet glücklicherweise auf pseudo-intellektuell Verwirrspielchen wie bspw. Die Unfassbaren. The Art of the Steal ist ein Heist-Thriller und präsentiert sich auch so, was ihn sehr gut verträglich macht. Die recht prominente Besetzung vereint einige ehemalige Hollywoodgrößen (u.a. Kurt Russell, Matt Dillon, Jay Baruchel und Terence Stamp) und spielt sich routiniert und humorvoll durch die kurzweiligen 85 Filmminuten. Sicherlich keine Konkurrenz für Ocean's 11 & Co, aber ein gut gemeinter und auch brauchbar umgesetzter Genrevertreter, den ich durchaus als Videotheken-Geheimtipp einstufen würde.

6/10 Riesenvaginas
 
Geht mir ähnlich. Bis auf den genialen Trance von Boyle, wobei der auch nicht mal ein waschechter Heist-Streifen ist, waren die in letzter Zeit allesamt eher langweilig.
 
Kann ich verstehen. Problem ist einfach, dass die eben alle nach dem selben Schema ablaufen: Irgendetwas oder irgendwer soll beklaut werden. Dann treffen sich ein paar Spezialisten, tüfteln 'nen Plan aus und setzen ihn um. Mal mit Erfolg, mal ohne, meistens aber doch mit Erfolg. Klar, Actionfilme laufen auch alle gleich ab, aber die bieten wenigstens Action. :D Deswegen war ich auch ganz froh, dass The Art of the Steal recht zielstrebig auf sein Ende hinarbeitet. Ging, dafür, dass man den Ablauf schon hundert mal ähnlich gesehen hat, echt klar.
 
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Byzantium

Gemma Arterton und Saoirse Ronan in einem Film? Da geht dem MiXeR die Hose... ähm, das Filmliebhaberherz auf. :D
Fast 20 Jahre nach seinem Genreklassiker Interview mit einem Vampir, nimmt sich Neil Jordan tatsächlich noch ein mal dem Vampirgenre an und erschafft ein melancholisches Blutsauger-Drama, voller emotionaler Bilder, interessanter Gesichtspunkte und zwei absolut überzeugender Hauptdarstellerinnen - leider hat er dabei eine mitreißende Geschichte vergessen. So spannend die Darstellung eines bereits 200 Jahre andauernden Lebens aus weiblicher Vampirsicht auf dem Papier auch klingen mag, bis auf wenige Ausnahmen, gibt es in Byzantium nur arthouse-ige Selbstfindungsmomente, ungeschickt eingefädelte Liebesgeschichten und vorhersehbare Vergangenheitsbewältigungen.

Dennoch ist diese Generationen überdauernde Geschichte sehenswert, was vor allem an ihrer morbiden, melancholischen Atmosphäre liegt. Anstatt überkandidelter Teenieschwarm-Glitzer-Vampire (Twilight) oder lässig-moderner Vampirnachbarn (Fright Night), erzeugt Byzantium ein eher klassisches, ruchloses Bild der Wiedergänger, ganz ohne überzeichneten Kitsch für die Twilight-Generation. Wobei auch hier nicht auf eine Lovestory verzichtet wurde, welche zwischenzeitlich sicherlich ein wenig aufgesetzt wirkt, die an für sich aber gut funktioniert, weil sie einen nicht gerade unwichtigen Wendepunkt in der Mutter-Tochter-Beziehung darstellt. Diesbezüglich bin ich aber eh recht klassisch eingestellt: Eine Romanze gehört für mich einfach zu einer guten Vampirgeschichte dazu, stehen doch gerade diese mythologischen Gestalten für Eigenschaften wie Lust, Verführung und Sexualität.

Wo wir gerade beim Thema sind: Ja, Gemma Arterton ist heiß, verdammt heiß, läuft nicht selten in aufreizenden Kleidungsstücken umher, die ihre Weiblichkeit gekonnt untermalen und wickelt ihre männlichen Opfer mit ihren wohlgeformten Lippen um den hinterhältigen Vampirfinger. Grrr... Damit passt sie auch perfekt in die, ihr anscheinend auf den hübschen Leib geschriebene, Rolle der Verführerin und erzeugt einen wichtigen Gegenpol zu ihrer Filmtochter Saoirse Ronan. Diese ist, trotz ihres hohen Vampiralters, ein Kind bzw. eine junge Frau geblieben - schüchtern, einfühlsam, in gewisser Weise naiv und jungfräulich. Auch wenn es etwas unglaubwürdig erscheint, dass sie sich in zwei Jahrhunderten nicht weiterentwickelt hat, macht doch gerade ihr gegensätzlicher Charakter den Dreh- und Angelpunkt der Geschichte aus, welche glücklicherweise weder Teenie-Kitsch, noch altbackenes Dracula-Monster-Klischee ist, sich zeitweise jedoch ein wenig übernimmt und auf der pseudo-bedeutungsschwangeren Stelle tritt. Immerhin besitzt das Drehbuch den Mut, mit dem Androzentrismus des Vampirmythos zu brechen und ihn aus einer erfrischend weiblichen Perspektive zu zeigen.

Byzantium ist ein "klassisch-modernes" Vampir-Drama. Irgendwo zwischen alten Tugenden (Hereinbitten muss man Vampire beispielsweise immer noch...) und zeitgenössischen Vampirinterpretationen (... Sonnenlicht vertragen die bleichen Zeitgenossen dafür ohne Probleme.). Damit auch sehr viel interessanter als die hippen, männlichen Hollywoodvampire, welche in den letzten Jahren auf der Twilight-Erfolgswelle reiten und jungen Kinogängerinnen den Kopf verdrehen durften. Zeitweise etwas sperrig präsentiert und inhaltlich leider überraschend unspektakulär - der Comedian in mir würde jetzt sagen, dass der Story der Biss fehlt, höhö -, jedoch poetisch bebildert, tadellos gespielt und mit einigen durchaus sehenswerten Ansichten ausgestattet. Ansichten auf den Vampirmythos im Allgemeinen und auf Gemma. :grins:

7/10 Freudenhäuser
inkl. Arterton- und Ronan-Fanbonus, ohne wäre es eher 'ne 6 :D
Eeeeeeeeendlich gesehen. Kann ich so unterschreiben. Gemma. :liebe:
 
Wolverine - Weg des Kriegers

:sleep::sleep::sleep::sleep::sleep::sleep::sleep::sleep::sleep:

Viel mehr kann und muss man zu dem Film auch nicht sagen. Einfach nur mega langweilig.
Damit noch schlechter als Origins.
Die sollten es damit einfach sein lassen und sich weiter auf die X-Men Filme konzentrieren, die sind wenigstens richtig gut.
Das hier ist einfach nur langweiliger Müll.
 
Zuletzt bearbeitet:
The Wolverine ist geil. Endlich wird mehr auf den Chara eingegangen. Bei Origins haben alle geheult weils ein hirnloser Actionflick war, mit zu viel Mutanten, die auch noch verheizt wurden, siehe Gambit. Bei The Wolverine ist genau das Gegenteil der Fall. Dazu kommt noch das daneben auch die Action nicht fehlt und genau richtig dosiert wure. Das Setting ist eh geilo!
 
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