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Wer, wie, was? Der 'Fragen über Gott und die Welt'-Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich glaube da gibs wirklich viel was man sich da gegenseitig an den Kopf werfen kann.
Persönlich glaube ich ja auch, dass es sowieso nur mit gegenseitiger Rücksichtsnahme funktioniert.
Trotzdem gibt es Situationen (bei mir nur und ausschließlich auf dem Land) bei denen Rennradfahrer (v.a. in Waldgebieten) lieber die Straße benutzen und sich damit wirklich in Gefahr bringen. Sowas geht mir dann immer durch Mark und Bein und ich würde dieses Risiko nicht eingehen.
Bei den Fällen an die ich denke, sind wirklich IMMER die Radwege mit dem blauen Schild gekennzeichnet. Dies ist bei uns auch zwingend erforderlich! Radfahrer die dann nicht auf den Radweg fahren Verhalten sich dann nach meiner Auffassung verkehrswiedrig. (?)
Natürlich müsste man gerade als Autofahrer so fahren, dass man immer adäquat auf alle Situationen reagieren könnte aber um ehrlich zu sein, ist das nicht immer der Fall bzw. auch oft garnicht möglich (weshalb ja die Radwege mit blauen Schild auch da sind)

Hier mal ein Auszug:

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) kennt jedoch keine Ausnahmeregelung von der Radwegebenutzungspflicht, die unmittelbar an bestimmte Fahrradtypen (wie z.B. Rennräder) oder an eine bestimmte Geschwindigkeit geknüpft ist. Insofern handelt es sich bei der Vermutung, dass Rennradbenutzer oder Mitglieder von Radsportvereinen pauschal von der Radwegbenutzungspflicht befreit sind, lediglich um eine (allerdings scheinbar weit verbreitete) Großstadtlegende, die aber nicht von der StVO gedeckt ist.

Nicht jeder Radweg muss aber benutzt werden:

1) Die Benutzungspflicht ist seit der Novelle der Straßenverkehrsordnung von 1998 nur noch dann gegeben, wenn der Radweg durch ein blaues Schild (Zeichen 237, 240, 241) gekennzeichnet ist. Wo dies fehlt, darf auch bei vorhandenem Radweg die Fahrbahn benutzt werden (sogenannte "andere Radwege" mit freiwilliger Benutzung gem. § 2, Abs. 4, Satz 3 StVO).

Hintergrund dieser Regelung ist die Erkenntnis, dass baulich abgesetzte Radwege in vielen Fällen ein höheres Unfallrisiko für Radfahrer bedeuten als die Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn. Auf baulich abgesetzten Radwegen kommt es vermehrt zu Konflikten mit Fußgängern. Insbesondere an Kreuzungen und Einmündungen besteht überdies ein hohes Konfliktpotenzial mit einfahrenden und abbiegenden Kraftfahrern, da diese durch die oft fehlende Sichtbeziehung nicht mit kreuzenden Radfahrern rechnen, und da sich auch Radfahrer wegen des subjektiven Sicherheitsgefühls, das ihnen der Radweg vermittelt, oft zu sorglos verhalten. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber die Benutzungspflicht für Radwege seit der StVO-Novelle an bestimmte Mindestandards geknüpft.

2) Geschlossene Verbände ab 16 Radfahrern dürfen die Fahrbahn auch dann zu zweit nebeneinander befahren, wenn ein benutzungspflichtiger Radweg vorhanden ist (geschlossener Verband gem. § 27 StVO). Dies gilt ebenfalls unabhängig vom benutzten Fahrradtyp; eine besondere Verbandsregel für Radrennfahrer gibt es nicht.

3) Wenn ein als benutzungspflichtig ausgeschilderter Radweg objektiv unbenutzbar ist, muss man ihn nicht befahren. Dies kann z.B. der Fall sein, wenn er vereist, von Pflanzen überwuchert oder von falsch geparkten Autos blockiert ist. Auch wenn der Radweg nicht erreichbar ist (Beispiel: Liegedreirad oder Fahrradanhänger passt nicht durch eine vor dem Radweg angebrachte Umlaufsperre hindurch) muss er nicht benutzt werden. In solchen Fällen darf man auf die Fahrbahn (nicht aber auf den Fußweg!) ausweichen. Das Kriterium der Unbenutzbarkeit wird zwar im Einzelfall unterschiedlich eng zu fassen sein (bei einem MTB beispielsweise anders als bei einem Rennrad); allein die Tatsache aber, dass man sein Rennrad nicht voll ausfahren kann, wird in der Regel nicht als Grund zum Ausweichen auf die Fahrbahn anerkannt. Man ist aber auch nicht verpflichtet, sofort nach einem Hindernis wieder auf den Radweg zu wechseln, sondern man darf auf der Fahrbahn weiterfahren, bis ein gefahrloses Wechseln auf den Radweg (Bordsteinabsenkung, Einmündung) möglich ist.

4) Theoretisch sieht § 46, Abs. 1, Satz 1 StVO die Möglichkeit vor, dass die Straßenverkehrsbehörden in bestimmten Einzelfällen Ausnahmen von den Vorschriften über die Straßenbenutzung genehmigen können. Interessierte Radsportler sollten sich wegen dieser Frage mit dem Bund deutscher Radfahrer (BDR) als dem für den Radsport zuständigen Sportverband oder einem lokalen Radsportverein in Verbindung setzen. Adressen sind auf den Internetseiten des BDR unter http://www.rad-net.de zu finden.

Mit dem Gewicht des Fahrrades hat die Frage der Radwegbenutzung übrigens nichts zu tun: Die manchmal in diesem Zusammenhang erwähnte 11 kg-Grenze hat keine Relevanz für die Radwegbenutzung, sondern galt für die Ausstattungsvorschriften zur Beleuchtung: Für Rennräder bis 11 kg gab es bis zur allgemeinen Freigabe der Batteriebeleuchtung im Jahre 2013 die Sonderregelung, dass anstelle des sonst vorgeschriebenen Dynamos auch batterie- bzw. akkubetriebene Leuchten verwendet werden durften.

Ich hatte meinerseits noch NIE probleme mit Radfahrern in der Stadt (klar, hab schon mal den ein oder anderen über eine rote Ampel o.ä. fahren sehen, dies hat aber nie jemand anderen gefährdet oder behindert)

Unterm strich muss das wohl jeder Radfahrer mit sich selbst ausmachen. Wie gesagt, ich (nie einen Unfall, nie einen Punkt, nie einen Strafzettel und ne JahresKmleistung von ca. 65k km ((soll heißen, soweit ich das beurteilen kann, gibt es unsicherere Autofahrer)) hab immer ein wenig Angst wenn ich wieder ein paar auf der Straße rumtollen seh und bin schon mehr als einmal wegen besagten Radfahrern voll in die Eisen gegangen.


Schwieriges Thema....
 
Zuletzt bearbeitet:
@Rennraddiskussion

Also strassenverkehrsordnungborschrift ist hier das zauberwort.
Viele der Rennd
Radfahrer, aber auch viele mit verkehrswiedrigen räder, wo zb. Die m
Bremsen hinüber sind, meinen sie sind tour de french gewinner und haben selbstheilungskräfte wie wolverine.

Schön in der stadt mit hoher geschwindigkeit fahren, über rote ampel brettern und dann eundern das ein unfall passiert, wo man doch so vorsichtig war.
Habe hier in schloss neuhaus einige tolle sachen dies bezüglich gesehen.

Ich selbst musste mal strafe zahlen, weil ich ca. 5-10 meter auf dem bürgersteig gefahren bin als übergang in eine seitenstrasse.
Auf dem stück wo i h gefahren war, war kein radweg.
Der polizist der mir dummerweise entgegenkam war ein arschloch und meinte das ich für 10 meter auf die enge viel befahrene strasse fahren sollte.
Auf dem bürgersteig fuhr nur ich, keinerlei passanten. Ich fuhr gemütlich und vorrausschauend.
Alles egal.
Ich brach das gesetz laut ihm....tzzz.
Unsere polizeibullen sind aber auch anderey kaliber hier. Hab das schon von mehreren leuten gehört.

Das mit den Rennrädern ist mehr eine ethicfrage und man sollte bedenken das andere genauso eine freiheit verdienen, wie man sie selbst haben möchte.
Nur andere sollten nicht dadurch geschädigt werden.
Immerhin gibt es aussenorts ja echt gute überlandradwege wo man gas geben kann.
Allerdings regen mich selbst da genre die fussgänger auf, die den weg "regelrecht besitzen" sich allein oder zu zweit möglichst breit machen, wenn man dann aus der entfernung klingelt, sie es nicht hören wollen und man stetig klinhelt, bis sie sich erschreckt umdrehen, einen.böse angucken nach dem motto
" Was fällt dem typ.ein auf meinem weg zu fahren, wo ich hier laufe"...

Jeder von uns kennt es.
Naja e
Wenn ich zu fuss unterwegs bin gehe ich nach möglichkeit immer ganz rechts am rand um viel platz für radler und jogger zu lassen.
Allerdings gibt es ahch radler die mit warpgeschwindigkeit 5 cm an einem vorbeiziehen und dabei gekonnt eine wolke aus ignoranz zurück lassen.
Wenn jemand platz macht oder mich früh registriert spreche ich immer im vorbei fahren ein ganz freundliches "danke sehr: aus.

Eine symbiose aus beiden parteien die einander respektiert und achtet wäre suler.
Also das gegenteil von fussball. :ulgy:
 
Wenn ich einen text schreibe dann sieht es so bei mir aus.
Screenshot_2014-06-24-10-35-10.png


Wie bekomme ich das hin das der pfeil der nach oben zeigt über "t" und "z" der dafür da ist nach oben auf die seite zu schnellen, verschwindet?
Oftmals wenn ich ein wort korrigieren will, tippe icj versehentlich auf den pfeil, da dieser dunkel ist, wie der kt skin den ich gerne nutze.
Ausserdem möchte ich das der text den ich schreibe, also das anzeigefeld grösser ist, bzw die seitenquellanzeige soll sich ausblenden wenn ich schreibe.
Das nervt :D
 
Die Tastatur vom Wp 8.1 finde ich auch ganz gut :)
Die ist von der Eingabe so tollerant, dass ich mir oft denke: das kann ja unmöglich funktionieren :lol:

Andererseits benutze ich sie auch schon recht lang, so dass sie meine Eigenarten versteht :D
 
Mit blauem Lollipop gekennzeichnete Radwege sind grundsätzlich benutzungspflichtig. Diese Pflicht darf nur bei akuter Gefährdung umgangen werden. Hierzu zählen Gerichte in erster Linie Scherben, Radwegeschäden und Hindernisse wie Wurzeln, Äste, etc.

Wie andere Radfahrer sich verhalten kann ich zwar beurteilen, aber nicht ändern. Genauso wie das Autofahrer untereinander auch können bzw. nicht können. Ich für meinen Teil versuche Radwege unter schon genannten Umständen zu nutzen und ignoriere Sie wenn Sie aus meiner Sicht nicht zielführend sind. Das meine Einschätzung und mein Verhalten sich nicht immer mit der STVO deckt bestreite ich nicht. Da ich aber über 10.000km im Jahr im Sattel sitze und relativ wenige Konfliktsituationen habe, bin ich mit meinem Verhalten eigentlich zufrieden. Wenn es denn Ärger gibt, sind es Geisterradfahrer (ich hasse Sie, vor allem die Mutti, die extrem unsicher ist oder die Endfünfziger Gang auf Ausflug) oder Autos die ohne Not extrem knapp überholen (wahrscheinlich aus "Erziehungsgründen"). Ansonsten ist alles tutti.
 
Meine Knusperzone ist momentan sehr gross.
Hab grad den Fahrradthread für mich entdeckt, scheint echt interessant zu sein.
Muss mal unbedingt ein foto von meinem selbstgebastelltem rad posten. :grins:
Die diskussion rund um Räder würde ich dahinverlegen oder in einen gegliederten sonderthread.
 
wolf bekommt noch ne episode (so in 2 monaten +-telltalefaktor), dann ist die staffel abgeschlossen. bei wd sind 3 von 5 episode draussen.
nächstes telltale-release wird die 4. wd-folge sein.
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seit märz spinnt bei meinen eltern der fernsehempfang (dvbs astra 19,2 per internen receiver vom pana plasma gw20) übelst.
was ich bisher rausgefunden hab: astra hat zu der zeit irgendwas an ihrem system geändert. offiziell heißt es, ein dämpfungsglied würde helfen, tut es aber nicht. auch würde man mit sendern und herstellern an einer lösung arbeiten. nun steht schon der juli vor der tür und es hat sich absolut nichts getan. andere receiver zeigen die gleichen symptome und im bekanntenkreis hör ich auch von betroffenen. die stört das aber weniger, da sie eh kaum fernsehn.
weiss hier vielleicht jemand mehr darüber?
 
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