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KT Durchgespielt! - Der Thread! (1 Betrachter)

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

So, in der letzten Woche ist mir ein Online/Download Shop aufgefallen, den es schon sehr lange Zeit gibt, und bei dem ich vor ewigen Zeiten mal PC Games als Digital Download gekauft habe. Das war noch vor Steam Zeiten. Hey, Account noch gültig, also mal rein geschaut. Neben Crysis 1 war da auch noch Mass Effect 1 im Korb, welches ich mal in geistiger Umnachtung gekauft habe. Geistige Umnachtung deshalb, weil das Spiel damals überhaupt nicht an mich ran gieng, und ich damals noch auf Eden Prime abgebrochen habe, bevor man den Zug erreicht. Also geladen und installiert und meine Meinung hat sich verändert.

Mass Effect
Im Grunde hat mir das Spiel gut gefallen. Wirklich ordentliche Story, auch wenn die sich teilweise etwas überschlägt, und mir etwas zu platt und zu sehr Hollywood-like riecht, was ich eigentlich gar nicht leiden kann. Auch hat mich genervt, dass Bioware keine Controllerunterstützung eingebaut hat (bitte die Diskussion dazu an anderer Stelle führen). Ansonsten war aber alles wirklich gut. Die Grafik war super wenn man das Alter bedenkt. Die Charackterentwiklung und das Leveling war spürbar und haben Spass gemacht, Upgrades für Waffen sammeln war super und motivierend, . Man hat gut gemerkt, dass es nicht nur ein platter Shooter, sondern wirklich ein Rollenspiel sein soll, und selbst die Sache mit der Squad, was mich sonst eher stört weil ich mich gerne auf meinen Hauptchar konzentriere, fand ich hier ziemlich passend und gut gemacht. Alles in Allem hatte ich wirklich Spass mit dem Spiel, und werde es sicherlich wieder Spielen. Trotzdem gabs einige kleine Negativpunkte weshalb ich nur folgende Wertung gebe:
8/10 Punkte

Im Anschluss habe ich mir sofort Mass Effect 2 und 3 zugelegt, und auch zwei ist bereits gefallen:

Mass Effect 2
Auch Mass Effect 2 hat mir im Grunde sehr gut gefallen. Die Kritik an der Story bleibt, wobei ich die Chars teilweise sogar etwas deeper finde. Was ich aber sagen muss: im Gegensatz zu ME1 ist ME2 wirklich zum Actionspiel mit Rollenspielelementen mutiert. Eine Mischung aus nem klassischen Dialogadventure und Gears of War. Die Level wirken schlauchiger, die Skillentwicklung ist stark beschränkt und nicht mehr so bemerkbar wie im Vorgäger, und und und... Spass gemacht hats trotzdem, aber aus dem Rollenspiel wurde so ein reines Actionadventure. Genervt hat mich auch ein bisschen das sehr sehr offene Ende und die ständigen Hinweise im Spiel, in ME3 dann mit dme Char weiter spielen zu können. Klar ich hab mir ME3 schon besorgt, aber weisste, das ist irgendwie so als würde der Publisher aus einem Spiel beabsichtigt zwei machen, um den Kunden zweimal zu melken... ...ist aber ja auch in Videospielen mittlerweile Gang und Gäbe, und die Spielzeit von ME2 war ansich auch mehr als ausreichend, auch wenn sie durch die Squadbildung und Teambindung schon etwas gelängt gewirkt hat. Controllersupport gabs auch hier nicht -.- Meine Wertung daher:
6,5/10 Punkten

Jetzt bin ich an Mass Effect 3. Nach den ersten 2 Stunden merkt man jetzt schon, dass es nahe an ME2 bleibt, und die Rollenspielelemente von 1 nicht zurückbringt. Außerdem stört mich jetzt schon etwas, dass der Beginn von 3 nicht so nahtlos an 2 liegt, wie es das Ende von 2 Andeutet, und wie ich es mir hätte gewünscht. Naja, wir werden sehen! Vielleicht ist 3 so grandios, dass es auf 2 abfärbt, und ich die Wertung noch nach oben korrigiere ;)
 
CoD Ghost (One Version )

Erstmal zur Technik . Das ding sieht teilweise echt übel aus . Die Qualität der Texturen schwankt von Nett bis extrem übel . Dazu immer wahrnehmbares Alaising . Die Effekte sind teilweise aber ganz nett anzusehen und der Dschungel sah ganz gut aus . Man sieht aber das dringend eine neue Engine her muss .

Die ganze Steuerung und das Feeling haben mir aber richtig gut gefallen , das spielt sich angenehm flott und dynamisch . Auch vom Trefferfeedback her überzeugt mich das Spiel .
Die meisten Level haben auch spass gemacht , die Fahrzeug Missionen waren nicht 100% mein fall und die Szene auf dem wohl wackeligsten Zug der der Welt war nur nervig .
Ich wurde auch das Gefühl nicht los das hier zuerst überlegt wurde was für Umgebungen man im Spiel haben möchte und dann eine Story drum gestrickt hat . So unter dem Motte : Wir brauchen eine Ölbohrinsel , einen Dschungel , eine Stadt , einen Zug , Weltraum , Unterwasser und eine Stadt . Also leg los Kevin , schreib uns bis morgen früh ne Story dazu :D
Aber was solls die Level fand ich fast alle gelungen .

Als Fazit bleibt ein Technisch schwacher aber gut spielbarer shooter der mich bestens Unterhalten hat . Was evtl. auch daran liegt das MW1 mein letztes CoD war und ich daher noch nicht so übersättigt bin .
Wenn der nächste Teil auf bei der Grafik auf ein Zeitgemäßes niveau kommt , werde ich mir das auch mal ansehen .
 
Das bezweifle ich ernsthaft :D.

Ja, das habe ich eben auch schon gelesen. Soll laut Tests und laut Fans der Serie wohl der schwächste Teil sein, mit sehr liebloser Storyline, und vorallem mit sehr enttäuschendem Ende. Das will ich aber ausblenden, und mir selbst ein Bild machen. Bisher war jedenfalls der erste Teil für mich der beste. Nicht in meiner Top List der besten Games aller Zeiten, wie für so viele, aber dennoch ein wirklich gutes Spiel. 2 hat etwas Nachgelassen, aber es war kurzweilig, und hat mir unterm Strich wirklich noch viel Spass gemacht...
 
Naja, so schlimm ist es auch nicht. Als Fan der Serie fand ich es Klasse wie verschiedene Storylines zu Ende geführt wurden. Und die Shootermechanik ist die beste der Serie da sie sich endlich flüssig anfühlt.Schade dass leviathan nicht im Hauptspiel.enthalten war. Der hat das Ende viel runder gemacht.
 
So, ME3 ist eben gefallen... Gott sei dank ist morgen/heute Brückentag ;) :p

Weils auch noch ganz ganz frisch ist, schreib ich jetzt auch noch direkt etwas dazu.
Vorweg zum Ende: Nachdem was ich eben recherchiert habe, gibst ja verschiedene Enden, zumindest 2 oder 3 die sich auch wirklich unterscheiden. Ich hab das Ende bekommen mit Erde gerettet, und Filmabbruch als die Tür der Normandy aufgeht. Daher: Vielleicht liegts daran, dass so viele Leute das Ende Shit finden - ich fands jetzt nicht soooo schlimm...

Mass Effect 3:
Wie schon beschrieben bin ich an ME3 nicht ganz so unvoreingenommen herangegangen wie ich es hätte tun sollen. Zuviel hab ich einfach schon im Netz und in der Fachpresse an gejammer über das Spiel gehört. Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass mich ausgerechnet die Story nicht sooo sehr angeeckt hat, wie es scheinbar bei vielen der Fall war. Die eigentliche Geschichte ist für mich auch in Teil 3 nicht sooooooviel flacher und standart Hollywood-Popkornkino wie in den Vorgängern. Hier und da holperts mal ein bisschen, und ich meine ein oder zwei Lore Fehler im Bezug auf Teil 1 festgestellt zu haben, aber alles in allem war das Spiel in dieser Hinsicht immernoch recht unterhaltend, wenn man ein bisschen das Hirn ausschält ;)( ...wobei... gut, das Ende war schon sehr komisch...) Auch das Gameplay/Gunplay ist für das was sie aus diesem Spiel gemacht haben wirklich gut - da muss ich meinen Vorrednern zustimmen.
Warum ich trotzdem ziemlich enttäuscht bin, hängt an der lieblosen Umsetzung, an den vielen Macken und Fehlern, dies in den Vorgängern nicht gab, an der extrem beschränkten Handlungsfreiheit, und an den langweiligen und eintönigen Missionen. Teil 1 war ein absolut klasse RPG! Teil 2 immernoch ein super Action Adventure. ...Teil 3 ist ein eintöniger Schlauchshooter mit Dialogoptionen zwischendurch. Ich hatte praktisch immer den Eindruck, dass ich als Spieler in einen COD Weg gepresst werde, und das noch nichtmal besonders elegant. Bei jeder 2. Mission habe ich mir gedacht "Gut, Raum, Deckung, Munition - gleich kommt wieder ne Gegnerwelle - man ey, wann ist das Level endlich rum, ich will wissen wies weiter geht!" ...und wenns bei mir bei nem Spiel so weit kommt, dann ist das kein gutes Zeichen, denn dann unterhält es mich offensichtlich nicht. Dazu dann noch das ganze geschludere. Clippingfehler überall - sogar immer und immer wieder in Cutscenes. Das ist Schlamperei! Explosionseffekte die teils aussehn wie aus den 90ern. Ne Gegner KI die ich im ersten Teil noch besser fand. Undundund... Ich glaube sogar ich würde das etwas wohlwollender sehen, wenn das Game von einem kleineren Studio gekommen wäre und als eigenständiger Schlauchshooter erschienen wäre. ...aber wenn man die Vorgänger kennt...
Für mich ist ME3 daher MAXIMAL Mittelmaß, und das auch nur, wenn man die Story wirklich wohwollend betrachtet.
5/10 Punkte

Was ich aber trotzdem die ganze Zeit beim Spielen von ME3 gedacht habe:
video-game-memes-papea-kills-off-developers.jpg


EDIT: Ich hab mir das Ende grade nochmal rein gezogen... ...war vorhin wohl etwas zu müde, nach 12h pausenlosem Zocken... Was ein Scheiss! ^^ Ich muss mich also nochmal kurz korrigieren, bevor ich meinen Urlaubstag verschlafen gehe:

4/10 Punkten + Versauten Vorgängern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Über Geschmack lässt sich ja nicht streiten, aber mir wirkt das ein wenig durchgerusht. Es gab in Teil drei doch einige Gänsehautszenen die es dann eigentlich schon über Mittelmaß srellen sollten. Gerade weil es so cineastisch war. Meine Lieblinsszene ist eigentlich eine kleine. Die letzte Szene zwischen Garus und Shepard auf der Citadel. Das war Gänsehaut und Wehmut pur. Man merkte einfach wie sehr die Charaktere über drei Spiele zusammen und einem selbst ans Herz gewachsen sind. Oder das Ende des Quarisner und Geth Konflikts. Oder auch das Ende der Genophage.Das war für mich als Fan der ersten Stunde schon sehr befriedigend. Aber ich selbst bin da natürlich nicht objektiv, da ME für mich eigentlich die Trilogie der Gen ist. Nen gewissen EA Einschlag kann man dem Titel aber leider in der Tat nicht absprechen.
 
Nein, also gerushed bin ich m.E. eigentlich nicht. Ich hab wirklich viele Nebenmissionen gemacht, und mir jede Cutscene auch aufmerksam angeschaut (das mach ich immer - bin so ein notorischer Cutscene-NICHT-Abbrecher, dass ich sogar dafür von meiner Frau veralbert werde ;)). Waren jetzt definitiv weit über 20h Spielzeit - wobei ich zugebe, dass ich natürlich da noch nicht alles gesehen habe (40h sind ja angesetzt wenn man wirklich alles macht - wobei ich beim ersten Durchspielen von solchen Spielen meist Sammelquests und Farmingaufgaben links liegen lasse - und diese längen die Spielzeit schon enorm). Ich hab allerdings grade auch extreme Routine was die Spielmechanik und die Umgebung angeht, weil ich ja alle 3 Teile direkt nacheinander durchgespielt habe in den letzten Tagen - immer in sehr sehr langen und ausgiebigen Sessions.

Geschmackssache bleibts aber natürlich. Ich bin einfach kein Fan (mehr) von schlauchigen Spielen, und ich mag diese typische Hollywood Erzählweise nicht so wirklich gerne - auch wenn ich sagen muss, dass Mass Effect unterm Strich schon ganz schön gut und episch ist. Deshalb hab ich oft auch nicht diesen Gänsehauteffekt wenns Storymäßig besonders ans Herz gehen soll.

Wenn ich jetzt mit ein paar Stunden Abstand nochmal zurückdenke, dann hätte ich meine Kurzimpression wahrscheinlich etwas anders geschrieben. Vorhin hab ich wirklich das Spiel zu gemacht, und direkt losgetippt - jetzt konnte ich das Ganze mal etwas sacken lassen. Die Story ansich ist wirklich nicht so schlecht (bzw sogar ziemlich gut) - das Ende hingegen schon und je länger ich drüber nachdenke, desto mehr Plotfehler und billige Klischees fallen mir auf, die ich irgendwo wirklich ärgerlich finde, und dem Gesamtwerk einfach nicht gerecht werden. Kleinere Schlampereien was Grafik und Fehler angeht sind zwar ärgerlich für solch einen Titel, machen jetzt aber das Spiel nicht kaputt. Ich muss sogar sagen, dass ich die Storyline und das Gameplay fast besser als in ME2 finde, denn da hat sich für mich die Hauptstory zu einem großen Teil nur auf abarbeiten von Teambuilding und Teambindungsmissionen beschränkt - 3 war da etwas kreativer und fesselnder. Bei meiner Wertung bleibe ich trotzdem. Auf der einen Seite, weil für mich persönlich Spiele mit immer wieder gleichem Schlauchgeballer einfach nichts (mehr) sind (Arena betreten, Deckung nehmen, ballern, Deckung wechseln, ballern, weiter zur nächsten Arena), und ich wirklich den Aufbau und den tollen Rollenspiel Charakter des ersten Teils vermisse, und zweitens wegen dem extrem lieblosen und unpassenden Ende mit den vielen Plotfehlern und Lore Errors, welche für mich wirklich auch die Stimmung der Vorgänger im Nachhinein ziemlich belasten.
 
@SonicCochino
Was habe ich dir gesagt? Nie hörst du auf mich! ^^

Ich meine, dass ME3 auf Action getrimmt ist, und zwar zu 100%, war mir vorher klar. Ich konnte mich auch darauf einlassen. Ich habe das so betrachtet: Das Rollenspiel war Teil 1, das Adventure Teil 2 und zum Abschluss muss es eben noch mal krachen, also Action-Shooter. Das hat für mich auch funktioniert, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass alle 3 lupenreine RPGs gewesen wären.

Aber das Ende ist spielerisch das Gegenteil von dem, was man versprochen hatte und die Sequenzen, die möglicherweise daraus folgen, sind den Spielen einfach unwürdig. UND das nervt irgendwie schon. Man bemüht sich durch die 3 Spiele möglichst viel gut zu machen, zu übernehmen (zum Beispiel den eigenen Char, hat bei mir super funktioniert!) und dann endet das eben so. Das ist traurig.


Mit ME4 können Sie das besser machen.
 
@SonicCochino
Was habe ich dir gesagt? Nie hörst du auf mich! ^^

Asche auf mein Haupt, du hast recht und ich gelobe in Zukunft Besserung ;)

ME4... Ja... Wünschen würde ich mir, dass sich Bioware auf alte Tugenden besinnt, und ein episches Action RPG abliefert am besten diesmal richtig mit OW und völliger Freiheit. Lass das Ganze doch ein paar hundert Jahre nach ME3 ansiedeln, Shepard is tot und begraben (Fimcharaktere sind m.E. nach 3 Teilen meist ausgelutscht - bei Computerspielen find ichs noch schlimmer), ein paar der langlebigeren Aliens die aus der Trilogie bekannt sind spielen noch Cameo Rollen, und der Spieler hat auch völlige Freiheit was Rassenwahl und Charakterdarstellung angeht. Die Lore gibts ja her - die Mass Relays sind putt, und es wird ne Weile dauern das alles wieder aufzubauen - Ideale Szenerie für den Nachfolger. ...das wird aber wahrscheinlich ein feuchter Traum bleiben.

Wenn EA seine wiederlichen Spinnefinger drin hat, dann wird das nächste ein noch liebloserer Schlauchshooter, bei dem man garkeine Entscheidungsgewalt mehr hat, der Charakter nur Online auf den EA Servern gespeichert wird "Weil das Spieltechnisch nicht anders möglich ist", dazu das Squad wegfällt und dafür "Verstärkt auf Multiplayer Coop gesetzt wird", und es die Munition für die Waffe in einem Echtgeld Shop mit Microtransactions gibt :D :) :( :heul:
 
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Spec Ops: The Line


Nach 4h (auf niedrigstem SG :p) durch. Wirklich einer der besseren Shooter, den ich gespielt habe. Die Story ist endlich mal was ganz anderes als dieser CoD-Einheitsbrei. Man sieht wirklich mal die Schrecken des Krieges bzw zu was Menschen, die sich in so einer Situation befinden, fähig sind; kein Schwarz-Weiß-Denken (Amerika supertoll, Gegner sind Monster), sondern es vermischt sich alles. Einfach nicht diese unrealistische Herangehensweise, die man aus einem CoD gewohnt ist. Es war wirklich teilweise deprimierend, was ich da so gesehen habe. V.a. diese Szene fand ich ziemlich krass;
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Da denkt man sich nur "Fuck, das hab ich gerade verursacht".

Viele schwierige Entscheidungen, bei denen man, nachdem man sie getroffen hat, wirklich noch eine Zeit lang weiter nachdenkt. War es richtig, was ich gerade getan habe? Wie wäre es wohl ausgegangen, wenn ich den anderen Weg gegangen wäre? Soweit ich das mitbekommen habe, soll es ja auch verschieden Enden geben.

Jedem, der mal einen etwas anderen Kriegs-Shooter spielen will, kann ich Spec Ops: The Line wirklich ans Herz legen. Allen anderen aber auch. Wirklich ein Titel, der es wert ist gespielt zu werden.
 
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System: PS4
Wertung: 8.5 von 10 (tendiere aber eigentlich zur 9)

Oh jaaaaaaaaaaaaaa. Das Spiel hätte ich ohne PS+ wohl nie auf dem Schirm gehabt. Das muss ich vorweg schon mal zugeben. Das Spiel besticht durch seinen Humor, die verrückten Charaktere und den interessanten Art-Style. Hat mich ein wenig an Aaaaaah Real Monsters erinnert. Hauptcharakter Ray hat mir in den ca. 6 Stunden sehr viel Freude bereitet. Das Gameplay ist auch interessant genug, sodass das Spiel nicht zum reinen "Boah, guck mal wie crazy das ausschaut"-Spiel verkommt. Schwierig wurde es zu keinem Zeitpunkt und man sollte keine Rätsel, die aus einem alten Lucas Art Point and Click Adventure stammen könnten, erwarten. Dann erwartet einen eine Menge Spaß. :D

Am Ende war ich schon traurig, dass das Spiel vorbei war. Bitte mehr von solchen Wohlfühlspielen.
 
The Legend of Heroes: Trails in the Sky

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Warum habe ich all die Jahre nichts von dem Spiel gehört ?:waah: Das Ding würde ich bedingungslos in meine Top 3 jRPGs der letzten Gen packen. Die 55 Spielstunden vergingen wie im Flug und ich musste mich jeweils am Ende des Tages zwingen, die PSP aus der Hand zu legen, so hat mich das Teil aufgesogen.

Die Stoy ist dabei nicht einmal etwas besonderes (wenn auch weit entfernt davon, schlecht zu sein), wird aber von einem der sympathischsten Charaktercasts getragen, der mir in dem Genre bisher untergekommen ist. Das Kampfsystem ist sehr klassisch und rundenbasiert (wie ich es bevorzuge) und erlaubt sich auch keinerlei Schnitzer, was das Balancing angeht. Fruststellen waren nicht vorhanden und Grinding war auch nicht vonnöten. Sidequests gabs zur Genüge und waren bis auf ein paar Killquests ziemlich abwechslungsreich und haben in den meisten Fällen noch zur Charakterentwicklung beigetragen.

Das clevere Writing und der daraus hervorgehende, äußerst amüsante Humor gehören für mich ebenfalls zum besten des Genres. Der Soundtrack war mit Ausnahme von ein paar einzelnen Tracks gleichermaßen hervorragend.

Und natürlich muss das Teil dann mit einem Fiesen Cliffhanger enden, der aber zum Glück noch dieses Jahr mit dem Nachfolger zum Spiel fortgeführt werden soll. Instant Most Wanted, noch vor allem anderen.


Child of Light

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Ein absolut vollwertiges wenn auch verhältnismäßig kurzes RPG (was durch den geringen Preis aber gerechtfertigt ist) mit traumhafter Optik, einem mindestens genauso großartigen Soundtrack und überraschend komplexen und gut durchdachten Kampfsystem. Storymäßig ist das Spiel zwar recht flach, dafür wird die Märchenstimmung durch die dazu passende Erzählweise und die sich ständig reimenden Dialoge sehr gut vermittelt.

Man könnte dem Spiel vorwerfen, dass das Craften der Gems sehr oberflächlich daherkommt oder dass das klassische Sammeln von Waffen und Ausrüstung komplett wegfällt, im Gesamtbild macht sich das jedoch so gut wie gar nicht bemerkbar, da sich Child of Light auf die Kernaspekte eines Rollenspiels konzentriert, das Spiel entsprechend designt ist und alles wunderbar so funktioniert, wie es ist.
 
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