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Lost Planet
Der Missionsaufbau ist immer derselbe: Missionsbeschreibung in einer Zwischensequenz (nur englische Sprachausgabe mit deutschen Untertiteln), eine Passage mit menschlichen und „tierischen“ Gegnern gefolgt von dem Endgegner. Die Gegnerwellen sind monoton und bieten leider wenig Abwechslung.
Die KI der Gegner ist nach meinem Empfinden ziemlich schlecht, wirft man Granaten in ihre Umgebung reagieren sie meist überhaupt nicht darauf und tun das was sie zuvor getan haben. Nähert man sich einem Geschütz in dem sich noch ein Gegner befindet von hinten kann man ihn ganz leicht erledigen, er steigt nicht aus und lässt sich schön ausschalten. Selten kommt es auch vor das Gegner einen praktisch nicht bemerken auch wenn man direkt neben ihnen steht.
Die Endgegner waren teilweise so einfach das ich sie beim ersten Versuch besiegt hatte, für einige habe ich mehrere Versuche gebraucht um die Schwachpunkte zu finden und eine Taktik zu entwickeln. Dann gab es noch die bei denen ich fast verzweifelt bin, etwas komisch gebalanced, hat mich manchmal fast zur Weißglut gebracht.
Die VS (Vital Suit), sowie die Mechs in Lost Planet heißen, finde ich gelungen und machen Spaß. Oft ist es mir in Kämpfen gegen die Endgegner passiert – da man es dort verständlicherweise schnell machen muss – das wenn ich in ein VS einsteigen wollte ich ausversehen eine Waffe abmontiert habe. Unnötig finde ich das man nachdem das Magazin leer ist selbst Nachladen muss (auch dass das Nachladen in der standardmäßigen Steuerung durch einen Klick auf den rechten Analogstick ausgelöst wird und man somit währenddessen nicht laufen kann).
Die Steuerung ist sowohl zu Fuß als auch in einem VS unsauber gelöst, so nimmt z. B. der Fakt das wenn man gesprungen ist und dann für einen kurzen Moment stehen bleibt viel Geschwindigkeit aus dem Spiel, was auch in Gefechten nach Ausweichmanövern nervig ist und manchmal den Unterschied zwischen Leben und Tod ausgemacht hat. Das Zielen mit der Waffe ist schwammig.
Die Mechanik mit dem Kletterhaken finde ich zu beschränkt da man ihn nur an wenigen ausgewählten Objekten anwenden kann, eventuell habe ich aber auch zu viel Just Cause 2 gespielt wo das Kletterhaken-Prinzip praktisch zur Perfektion gebracht wird und an fast jedem Objekt angewendet werden kann.
Mich konnte die Story nicht für sich gewinnen. Schon die einleitende Zwischensequenz fand ich von der Story komisch, warum sollten weitere Kolonisten nachdem bereits die erste Kolonie ausgerottet worden ist wieder den Planten bewohnen wollen (auch wenn es mit den VS jetzt eine Waffe gegen die Akriden gibt)? Der Planet ist doch immer noch aus vielen Aspekten unattraktiv. Den Rest der Geschichte fand ich auch an den Haaren herbeigezogen und relativ uninspiriert erzählt und schlecht inszeniert.
Die Grafik ist für einen Titel aus 2006 schon stark in die Jahre gekommen, viele Objekte wirken kantig und oft verwaschen. In manchen Kämpfen gegen die Endgegner gab es spürbare Framerateeinbrüche.
Die Spielzeit wird am Ende wohl auf etwa 7 Stunden kommen, genau kann ich es nicht sagen da ich am Endgegner der vorletzten Mission gescheitert bin, bis dorthin dürfte ich etwa 6 Stunden gebraucht haben. Ich habe nach dem letzten Kontrollpunkt zu wenig Thermalenergie (TE), wodurch der Endgegner unglaublich schwer ist. Natürlich könnte ich noch einmal die Mission neustarten um im Kampf mehr TE zu haben dann wäre er auch sicherlich schaffbar, aber dazu motiviert mich das Spiel nicht genug und wandert jetzt unvollendet in meine Sammlung.
Von dem Titel hatte ich mir mehr erhofft, hat mich in vielen Belangen enttäuscht, mir kaum Spaß gemacht und mit dem Speichersystem viel Frust bereitet das gibt eine 5,5/10.
Der Missionsaufbau ist immer derselbe: Missionsbeschreibung in einer Zwischensequenz (nur englische Sprachausgabe mit deutschen Untertiteln), eine Passage mit menschlichen und „tierischen“ Gegnern gefolgt von dem Endgegner. Die Gegnerwellen sind monoton und bieten leider wenig Abwechslung.
Die KI der Gegner ist nach meinem Empfinden ziemlich schlecht, wirft man Granaten in ihre Umgebung reagieren sie meist überhaupt nicht darauf und tun das was sie zuvor getan haben. Nähert man sich einem Geschütz in dem sich noch ein Gegner befindet von hinten kann man ihn ganz leicht erledigen, er steigt nicht aus und lässt sich schön ausschalten. Selten kommt es auch vor das Gegner einen praktisch nicht bemerken auch wenn man direkt neben ihnen steht.
Die Endgegner waren teilweise so einfach das ich sie beim ersten Versuch besiegt hatte, für einige habe ich mehrere Versuche gebraucht um die Schwachpunkte zu finden und eine Taktik zu entwickeln. Dann gab es noch die bei denen ich fast verzweifelt bin, etwas komisch gebalanced, hat mich manchmal fast zur Weißglut gebracht.
Die VS (Vital Suit), sowie die Mechs in Lost Planet heißen, finde ich gelungen und machen Spaß. Oft ist es mir in Kämpfen gegen die Endgegner passiert – da man es dort verständlicherweise schnell machen muss – das wenn ich in ein VS einsteigen wollte ich ausversehen eine Waffe abmontiert habe. Unnötig finde ich das man nachdem das Magazin leer ist selbst Nachladen muss (auch dass das Nachladen in der standardmäßigen Steuerung durch einen Klick auf den rechten Analogstick ausgelöst wird und man somit währenddessen nicht laufen kann).
Die Steuerung ist sowohl zu Fuß als auch in einem VS unsauber gelöst, so nimmt z. B. der Fakt das wenn man gesprungen ist und dann für einen kurzen Moment stehen bleibt viel Geschwindigkeit aus dem Spiel, was auch in Gefechten nach Ausweichmanövern nervig ist und manchmal den Unterschied zwischen Leben und Tod ausgemacht hat. Das Zielen mit der Waffe ist schwammig.
Die Mechanik mit dem Kletterhaken finde ich zu beschränkt da man ihn nur an wenigen ausgewählten Objekten anwenden kann, eventuell habe ich aber auch zu viel Just Cause 2 gespielt wo das Kletterhaken-Prinzip praktisch zur Perfektion gebracht wird und an fast jedem Objekt angewendet werden kann.
Mich konnte die Story nicht für sich gewinnen. Schon die einleitende Zwischensequenz fand ich von der Story komisch, warum sollten weitere Kolonisten nachdem bereits die erste Kolonie ausgerottet worden ist wieder den Planten bewohnen wollen (auch wenn es mit den VS jetzt eine Waffe gegen die Akriden gibt)? Der Planet ist doch immer noch aus vielen Aspekten unattraktiv. Den Rest der Geschichte fand ich auch an den Haaren herbeigezogen und relativ uninspiriert erzählt und schlecht inszeniert.
Die Grafik ist für einen Titel aus 2006 schon stark in die Jahre gekommen, viele Objekte wirken kantig und oft verwaschen. In manchen Kämpfen gegen die Endgegner gab es spürbare Framerateeinbrüche.
Die Spielzeit wird am Ende wohl auf etwa 7 Stunden kommen, genau kann ich es nicht sagen da ich am Endgegner der vorletzten Mission gescheitert bin, bis dorthin dürfte ich etwa 6 Stunden gebraucht haben. Ich habe nach dem letzten Kontrollpunkt zu wenig Thermalenergie (TE), wodurch der Endgegner unglaublich schwer ist. Natürlich könnte ich noch einmal die Mission neustarten um im Kampf mehr TE zu haben dann wäre er auch sicherlich schaffbar, aber dazu motiviert mich das Spiel nicht genug und wandert jetzt unvollendet in meine Sammlung.
Von dem Titel hatte ich mir mehr erhofft, hat mich in vielen Belangen enttäuscht, mir kaum Spaß gemacht und mit dem Speichersystem viel Frust bereitet das gibt eine 5,5/10.




