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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Ich fand auch das sie nicht das Problem war. Fand den Film zwar schlechter als den Erstling aber noch immer unterhaltsam. Ohne Hit-Girl hätte definitv was gefehlt.
     
    armour_bd.jpg


    5/5 5/5

    Über die beiden Filme brauche ich wohl kaum mehr was schreiben. Jeder Fan des Asiatischen Kinos sollte die beiden gesehen haben! Jackie Chan at his best!

    Viel mehr sollte ich über die Qualität sprechen, denn jetzt gibt es die beiden Filme erstmals UNCUT auf BluRay!

    Doch leider hat sich Splendid nicht wirklich viel Mühe gegeben, denn von der Bildqualität her, sind beide etwas besser (vorallem die Farben, aber kaum die Schärfe) als die alten DVD's! Das liegt daran das nur vom SD Master ein Upscale vorgenommen wurde. Jetzt kann man natürlich nur mutmaßen ob nur das SD Master zur Verfügung stand (bei HK Filmen LEIDER nicht selten der Fall) oder ob Splendid schlichtweg zu geizig war um Kohle für's HD Master auszugeben ( was ich persönlich allerdings nicht glaube)! Fakt ist allerdings, dass man meilenweit von einer BluRay Bildqualität weg ist!

    Zu den Extras breitet man lieber auch den Mantel des Schweigens, denn mehr als ein paar Trailer (nichtmal von anderen Asiafilmen) sind nicht drauf!

    All das lässt mich leider auf ein ähnliches Bild schliessen für die noch angekündigten POLICE STORY 1+2 BluRay's! :(

    Warum dennoch beide Filme eine 5/5 bekommen haben?

    Weil sie für mich als JC und Asia-Film Fan einfach perfekte Action bieten! Tolle Fights, tolle Szenerien (bei Armour of God waren meine Eltern und ich bei den Dreharbeiten vor dem Schloss Schönbrunn dabei!) und jede Menge Humor! Kurzum, die perfekten Samstagabend Popcorn Filme! :dhoch:
     
    2 Guns

    Sehr schickes Buddy-Movie mit einem exzellent aufgelegten Hauptdarsteller-Duo, einem herrlich schmierigen Bill Paxton in der Antagonisten-Rolle, ordentlich Schmutz und lockeren Sprüchen. War jetzt nicht unbedingt der totale Überflieger, hat aber beim Anschauen sehr viel Spaß gemacht und sich für einen Budget-Kauf empfohlen. Da geht der Daumen klar hoch. :dhoch:

    Armour of God - Chinese Zodiac

    Der war dann doch eher meh...Im Grunde ein Jackie-Chan-Vehikel ganz wie in alten Zeiten: Fragwürdige schauspielerische Leistungen, debiler Humor auf Kindergarten-Niveau (ok, das ist halt Hongkong-Kino) und jede Menge Action. Dummerweise ist uns Jackie nun leider auch alt geworden, was bedeutet, dass einen die Action nicht mehr sonderlich von den Socken fetzt. Er scheint zwar noch viel selber zu machen, aber gerade wenn man im Filmabspann den Zusammenschnitt aus seinen alten Filmen sieht, merkt man, dass er hier den andauernden Geburtstagen mächtig Tribut zahlen musste. Es blitzen immer Momente auf, aber ansonsten wirkt das alles schon sehr gebremst. Im Grunde war der Cutter hier Chan's bester Freund, da er es einigermaßen dynamisch aussehen lässt, ohne zugleich ein böses Schnittgewitter abzufackeln. Dazu gesellen sich dann Sachen wie die finale Einlage, wo offensichtlich ist, dass hier massiv nachgeholfen wurde. Hier wollte man einfach zuviel. Das hätte es nicht gebraucht.
    So lässt sich hier leider sagen, dass auch die Ära des JC nun endgültig vorbei ist (er könnte noch alte Meister spielen, die dann totgetreten und anschließend gerächt werden). Auch die anderen Komparsen bekleckern sich in Sachen Action nicht gerade mit Ruhm - mit einer Ausnahme:

    Zhang Lanxin

    zhanglanxin4.jpg


    Die sehr schick anzuschauende Schauspielerin (anscheinend auch mal Model gewesen) empfielt sich hier durchaus für höhere Weihen gern auch mal an der Seite von Donnie Yen. Ihre Aktionen machen Spaß. Schon die Spagat-Einlage gleich am Anfang ist sehr nett. :dhoch:
     
    Ich wollte auch noch meine Meinung zu "Chinese Zodiac" nachliefern. :D Edit: Holy shit, das ist aber verflucht lang geworden :ugly:

    Dass Jackie Chan, trotz aller Fitness, in den letzten Jahren abgebaut hat, ist weder ihm, noch dem Publikum entgangen. Trotzdem bin ich als Jackie Chan Fan immer glücklich, wenn ich von einem neuen Projekt von ihm höre. Bei „Chinese Zodiac“ umso mehr, schließlich handelt es sich um zwei der kultigsten Filme, in denen er mitgespielt hat. Trotzdem, es sind 22 Jahre ins Land gegangen und dass Chan nicht mehr auf der Höhe seiner Zeit ist, hat er mit seinen letzten Filmen leider nur zu deutlich gezeigt. Damit meine ich nicht einmal die körperlichen Gebrechen, die den Meister plagen, sondern eher die Filmauswahl (oder sind meine Ansprüche mit den Jahren gestiegen?). Was Chan mit seinen letzten Filmen abgeliefert hat, kann man bestenfalls als schwankend bezeichnen. Mit „Stadt der Gewalt“ hat er gezeigt, dass er durchaus anspruchsvollere Filme drehen kann. „1911“ hingegen zeigte, dass die Rechnung nicht immer aufgeht. Das ist dann zu viel Pathos und Patriotismus auf einem Haufen. „Little Big Soldier“ war eine Rückbesinnung zu Chans Wurzeln, bei dem der Veteran die Bühne bereitwillig für die neue Generation frei gemacht hat. Ein gelungener Auftritt. Denselben Versuch unternahm man auch bei „Shaolin“, allerdings war es nicht unbedingt die beste Wahl, Popstar Andy Lau die meisten Kampfszenen zuzuschanzen. Dieses Auf und Ab könnte man gemütlich mit der Film-Vita der letzten Jahre durchführen.

    Wie dem auch sei, das Bildmaterial zu „Chinese Zodiac“ sah vielversprechend aus. Zudem gibt es in jedem seiner Filme kleinere Highlights, in denen er seine Stärken ausspielt (ja, selbst in „The Tuxedo“). Die Hoffnungen, einen würdigen Nachfolger zur Kultreihe zu bekommen, kann man allerdings getrost begraben. Woran liegt es? An einer ganzen Menge. Zum einen wäre da einmal das Drehbuch, dass nicht nur holprig geschrieben, sondern auch noch chaotisch umgesetzt ist. Gerade zu Beginn springt man von einem Setting zum nächsten. Den roten Faden muss man mit der Lupe suchen. Die gesamte Handlung wird von irgendwelche technischen Finessen vorangetrieben, die irgendwo zwischen „Minority Report“ und „The Tuxedo“ angesiedelt sind. Zu futuristisch und zweckdienlich. Etwas bodenständiger hätte es ruhig sein können. Der Plot ist künstlich aufgebläht, unternimmt den Versuch epische Proportionen anzunehmen und gerät vollends ins Straucheln, als man versucht eine Message zu übermitteln. Weniger ist manchmal einfach mehr. Zudem kommt es zu hanebüchenen Geschehnissen und einigen platten Comedy-Momenten, die häufig einfach nur nerven. Richtig ätzend: Der Auftritt der Piraten inkl. Jack Sparrow Kostüm. Aber wer setzt schon viel Wert auf die Story bei Jackie Chan Filmen, nicht wahr? Am Ende dreht sich ohnehin alles um die Action. Doch dazu komme ich erst später.

    Richtig verstörend empfand ich die Schauspieler. Chan war nie sonderlich begnadet, aber immer gut genug. Die Hauptrollen sind insgesamt auch ganz solide besetzt. Sobald man jedoch sein Augenmerk auf die Nebenrollen lenkt, wird man mit wirklich schlechten Leistungen konfrontiert. Negativ hervorzuheben sind Laura Weissbecker als Catherine und Alaa Safi als Vulture. Doch auch der Rest bekleckert sich nicht gerade mit Ruhm. Und erneut müssen die Piraten als Tiefpunkt herhalten. Das Problem hatte ich damals schon mit „Mr. Nice Guy“ und hüben wie drüben hab ich die Erfahrung gemacht, dass die deutsche Synchronisation noch einiges herausholt. Hier kommt vermutlich dieselbe Frage auf, wie oben. Scheiß auf die Schauspieler, was ist mit der Action?

    Dann mal ein paar Worte zur Action. Ja, die Action ist durchaus vorhanden, aber sie nimmt den kleinsten Spielraum ein. Als Chan-Fan wurde ich allerdings nur bedingt zufrieden gestellt. Der Auftakt ist solide und passt hervorragend in die Reihe rein, sorgt schon einmal für die richtige Stimmung. Die nachfolgenden, relativ kurzen Kampfszenen verteilen sich allerdings über die nächste Stunde des Films. Die Choreographie ist sauber, die Umsetzung gelungen, es fehlt jedoch an Akzenten und Besonderheiten. Erst in der letzten halben Stunde dreht „Chinese Zodiac“ wieder ein wenig auf. Im Kampf gegen Vulture und das Security-Personal schöpft Chan auch endlich wieder aus den Vollen und spielt seine Stärken gekonnt aus. Die Fights sind abwechslungsreich und Chan zeigt, dass er selbst mit fast 60 noch einiges in an Akrobatik hinlegen kann. Und selbstverständlich nutzt er wieder Alltagsgegenstände, um seinen Gegnern eins auszuwischen. Zweifelsohne das Highlight des Films. Erwähnenswert an dieser Stelle auch Zhang Lanxin, die wirklich gute Arbeit abliefert und sich in derselben Szene mit Caitlin Dechelle prügelt. Und dann wäre da noch die letzte Action-Sequenz. Diese ist die logische Fortsetzung der Windkanal-Szene aus „Mission Adler“. Doch ohne zu viel darüber zu verraten, nimmt sie Ausmaße an, die ein wenig an die längste Start- und Landebahn aus „Furious 6“ erinnern. Vom absolut unglaubwürdigen Ende mal ganz zu schweigen. Unterm Strich bleibt zu sagen, dass die Action den Film nicht tragen kann, weil man es auch nie darauf anlegt.

    Wer noch weiterlesen möchte, hier dann noch ein paar abschließende Sätze zu Regie und Schnitt. Chan macht denselben Fehler wie viele seiner hochangesehenen Regisseur-Kollegen. Er verwendet die Möglichkeiten der neuen Technologien nicht als Hilfsmittel, sondern lässt die Technologie den Film diktieren. Das ist immer eine schlechte Wahl. Fällt umso stärker ins Gewicht, wenn die Technik zudem nicht ganz ausgereift ist. Insgesamt ist das sicherlich nicht das größte Manko des Films, es fällt allerdings auf. Chan ist ohnehin eher jemand, der weiß, wie man Action-Szenen inszeniert und seine Stärken weniger bei der Handlung hat. Das merkt man auch recht deutlich bei „Chinese Zodiac“. Die Geschichte ist keineswegs komplex, doch Regie und Schnitt machen es dem Zuschauer unnötig schwer, dem Konstrukt zu folgen. Ironischerweise hat man auch bei den Action-Szenen ab und an Probleme den richtigen Rhythmus zu finden. Die meiste Zeit sind einfach zu viele Figuren unterwegs, zwischen denen hin- und hergesprungen wird. Entsprechend unübersichtlich wird das Szenario. Sobald man die Anzahl der Teilnehmer drastisch reduziert, macht die Action auch deutlich mehr Spaß. Der Schnitt hilft Chan allerdings auch, ein respektable Leistung im Action-Bereich abzulegen, denn das Alter sieht man Chan leider deutlicher an.

    Fazit
    „Chinese Zodiac“ ist, leider, der „Indy 4“ der „Armour of God“-Reihe. Zu viel technischer Schnickschnack, zu wenig Besinnung auf Chans Stärken. Einzig in den letzten 30 Minuten blitzt noch einmal etwas von Chans Können auf. Allerdings zu wenig, um aus dem Film einen würdigen Nachfolger zu machen. Für Fans immer noch einen Blick wert, allerdings muss man sich wohl langsam von der Vorstellung verabschieden, dass Jackie Chan noch einmal einen letzten Kracher abliefert.

    Ich schwanke zwischen 5,5/10 und 6/10 inkl. Jackie Chan Bonus, tendiere aber tatsächlich eher zur schwächeren Wertung.
     
    Schade, das hört sich ja nicht überragend an, besonders der Vergleich mit Indy 4 macht mir Angst. :D Ich werde ihn mir am Wochenende aufjedenfall mal ansehen :)
     
    Habe Armour of God - Chinese Zodiac auch gerade gesehen und kann mich dir (bzw. euch) nur anschließen. Hast mir einiges an Schreibarbeit erspart. :D

    Dämliche Handlung (wobei das noch das geringste Problem wäre), miese Schauspieler, noch miesere Synchro, debiler Humor und zu wenig Action, die, Chans Alter entsprechend, auch noch sichtlich "entschärft" wurde. Bis auf die letzten 20 Minuten, in denen Chan dann endlich wieder den alten Chan raus lassen darf, eine leider absolut auswechselbare, spannungsarme und teils peinliche Angelegenheit. Da hat der grandiose Trailer weitaus mehr versprochen.

    Würde behaupten, dass da sogar ein Großteil seiner Hollywood-Auftritte besser ist. Die letzten brauchbaren und "typischen" Hong Kong-Chans bleiben also weiterhin New Police Story und Rob-B-Hood. Schade. In Punkten würde ich den Film auch irgendwo im Mittelfeld der Skala ansiedeln und das auch nur, weil die letzte halbe Stunde halbwegs überzeugt.
     
    Na, immerhin haben sich noch ein paar Leute durch meine Review gequält. Ist ja wirklich ausgeartet. :oops:

    Ich fand ja Little Big Soldier noch sehr angenehm zu gucken, allerdings spielt Chan in dem Film eher die zweite Geige.
     
    Ich fand New Police Story eigentlich ganz gut! Klar, die Dynamik in den Fights kann man nicht mehr vergleichen mit seinen 80er Police Stories aber ansonsten war der recht spannend! Vorallem Daniel Wu fand ich sehr sehr stark als "Bösewicht"! :dhoch:
     
    Anchorman

    Das war Sie also. DIE Kultkomödie schlechthin.

    Anchorman.jpg


    Tja, wie meistens bei dieses KULTkomödien ala Hangover, Superbad und wie Sie alle heissen finde Ich Sie tendenziell mau und im speziellen wie hier total öde. Öde Slapstick Gags wechseln Sich mit öden Szenarien ab die einzig über die öde Story und den öden Aufbau des Films hinwegtäuschen sollen. 90 Minuten sitzt man da und warten auf den ersten guten Gag. Doch er kam einfach nicht.

    Der wahre Titel des Films ist also: Warten auf den Godot den Gag
     
    Despicable Me 2

    Erstaunlich guter 2. Teil. Sie haben nicht nur erfolgreich dem Drang widerstanden, permanent nur Minionklamauk zu machen, sie haben auch eine nette Handlung und eine wahnsinnig liebenswerte weibliche Hauptrolle eingebracht. Sehr positiv überrascht :)

    8/FREEZERAY!


    The Conjuring

    War...okay. So hochgelobt, wie er stellenweise wurde, war ich etwas enttäuscht, hier wieder die 100.000ste Umzugs-Spukstory vorgesetzt zu bekommen. Die beiden "Fronten" mit der Familie und den Geisterjägern waren zwar ganz nett, die Klimax war aber mehr als mau und wenig spannend. Dafür feine schauspielerische Leistungen von Darstellern, die ich gerne sehe.

    7/10
     
    Ich fand The Conjuring wirklich große klasse, aber ich bin halt auch nicht dem "böses Spukhaus"-Plot überdrüssig, könnte da noch weitere 10 Filme drüber sehen. Und deswegen konnte ich auch nicht meckern, das war wirklich wunderbar Oldschool teilweise. Freu mich schon auf Teil 2 :)
     
    Auf Sinister und Conjuring habe ich gerade auch irgendwie Lust. Wobei ich mich letztens schon fast bei The Awakening (übrigens ein sehr guter, atmosphärischer Gruselfilm, der weniger auf simplen Schock, sondern eher 'ne angenehm angespannte Grundstimmung setzt) eingeschissen hätte und der war ja nun wirklich mal harmlos. :lol:
     
    The Awakening ist ein ganz toller Film, grade weil er sehr gemächlich und ruhig ist. Aber die Atmosphäre ist fast greifbar und das fand ich so klasse. Aber wie du richtig gesagt hast ist der eher harmlos, vor allem im Vergleich zu den anderen beiden. Da musst du durch :D Wobei ich Sinister auch gar nicht mochte.

    Wo wir bei The Awakening waren, da möchte ich auch mal den älteren The Devil's Backbone empfehlen :)
     
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    Memory Effect
    orig. Titel: Extracted


    Memory Effect lässt sich wohl am ehesten als clevere Indie-Version von Inception beschreiben. Das dürfte eigentlich schon fast reichen, um einen groben, spoilerfreien Eindruck der interessanten Handlung vermitteln zu können. Falls nicht, hier noch ein bewusst kurzer Abriss der Storyidee: Tom entwickelt eine Technik, mit deren Hilfe es möglich ist, in die Erinnerungen von Menschen einzudringen. Zu Präsentationszwecken lässt er sich in das Gedächtnis eines Straftäters versetzten, wo er den Tathergang beobachten und dessen Schuld so beweisen soll.

    Memory Effect bedient sich also einem ähnlichen Konzept wie Christopher Nolans spektakuläre Traumreise, verzichtet jedoch auf übertrieben verschachtelte Traum-in-Traum-in-Traum-Ebenen. Stattdessen erzählt er eine relativ eindimensionale, klar strukturierte, aber dennoch sehr spannende Geschichte, irgendwo zwischen menschlichem Drama, gewitztem Mord-Thriller und intelligenter Sci-Fi-Erfahrung. Auch wenn man das Gefühl nicht los wird, dass man noch mehr aus dieser Idee hätte herauskitzeln können, überzeugt Nir Panirys erster abendfüllender Film zweifelsohne durch seine angenehm ruhige Atmosphäre und spannende Thematik.

    Schweißtreibende Effektgewitter sollte man hier natürlich nicht erwarten, ereignen sich die gesprächslastigen Gedächtnissprünge doch in einer eher überschaubaren Anzahl räumlich begrenzter Örtlichkeiten. Dafür gibt es eine handwerklich einwandfreie Inszenierung, der man ihre günstig produzierte Indieherkunft zwar anmerkt, die für ihre Verhältnisse aber dennoch erstaunlich hochwertig wirkt und einige grundsolide bis sehr gute Darsteller (u.a. Sasha Roiz aus Grimm).

    Alles in allem ein gelungener Genrefilm und eine Empfehlung für Freunde überdurchschnittlich intelligenter Thriller-Dramen, die nicht immer Nolan'schen Bombast brauchen. Auf jeden Fall ein Film, an den man sich gerne erinnert - auch wenn der letzte Storykick dann doch gefehlt hat. Bin gespannt, was uns Nir Paniry in Zukunft noch so bescheren wird (hoffentlich so einiges). Scheit mir ein sehr talentierter Autor und Regisseur zu sein.

    7/10 Platzhalter
     
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