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Blue Valentine

Lief gestern Abend im Ersten und bin reingezappt. Hatte ihn aber vorher schon auf DVD gesehen.
Ein wunderschöner und emotionaler Streifen, den jeder der mit dem Genre was anfangen kann gesehen haben sollte.

9/10
 
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Lief letztens auf Sky, da habe ich mir den mal reingezogen.
Pornöses Art-design, wunderschöne Bilder, großartige Stimmung fängt der ein ... bis zu einem gewissen Grad.
Die Story ist an und für sich gut, geht aber für meinen Geschmack zuviel Kompromisse ein und wird dadurch dann so ein typisches 0815 Hollywoodding mit Lovestory und allem drum und dran.
Nettes Popcornkino mit Flair, verschenkt aber zuviel Potenzial um zu den ganz großen Filmen zu gehören.
 
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Byzantium

Gemma Arterton und Saoirse Ronan in einem Film? Da geht dem MiXeR die Hose... ähm, das Filmliebhaberherz auf. :D
Fast 20 Jahre nach seinem Genreklassiker Interview mit einem Vampir, nimmt sich Neil Jordan tatsächlich noch ein mal dem Vampirgenre an und erschafft ein melancholisches Blutsauger-Drama, voller emotionaler Bilder, interessanter Gesichtspunkte und zwei absolut überzeugender Hauptdarstellerinnen - leider hat er dabei eine mitreißende Geschichte vergessen. So spannend die Darstellung eines bereits 200 Jahre andauernden Lebens aus weiblicher Vampirsicht auf dem Papier auch klingen mag, bis auf wenige Ausnahmen, gibt es in Byzantium nur arthouse-ige Selbstfindungsmomente, ungeschickt eingefädelte Liebesgeschichten und vorhersehbare Vergangenheitsbewältigungen.

Dennoch ist diese Generationen überdauernde Geschichte sehenswert, was vor allem an ihrer morbiden, melancholischen Atmosphäre liegt. Anstatt überkandidelter Teenieschwarm-Glitzer-Vampire (Twilight) oder lässig-moderner Vampirnachbarn (Fright Night), erzeugt Byzantium ein eher klassisches, ruchloses Bild der Wiedergänger, ganz ohne überzeichneten Kitsch für die Twilight-Generation. Wobei auch hier nicht auf eine Lovestory verzichtet wurde, welche zwischenzeitlich sicherlich ein wenig aufgesetzt wirkt, die an für sich aber gut funktioniert, weil sie einen nicht gerade unwichtigen Wendepunkt in der Mutter-Tochter-Beziehung darstellt. Diesbezüglich bin ich aber eh recht klassisch eingestellt: Eine Romanze gehört für mich einfach zu einer guten Vampirgeschichte dazu, stehen doch gerade diese mythologischen Gestalten für Eigenschaften wie Lust, Verführung und Sexualität.

Wo wir gerade beim Thema sind: Ja, Gemma Arterton ist heiß, verdammt heiß, läuft nicht selten in aufreizenden Kleidungsstücken umher, die ihre Weiblichkeit gekonnt untermalen und wickelt ihre männlichen Opfer mit ihren wohlgeformten Lippen um den hinterhältigen Vampirfinger. Grrr... Damit passt sie auch perfekt in die, ihr anscheinend auf den hübschen Leib geschriebene, Rolle der Verführerin und erzeugt einen wichtigen Gegenpol zu ihrer Filmtochter Saoirse Ronan. Diese ist, trotz ihres hohen Vampiralters, ein Kind bzw. eine junge Frau geblieben - schüchtern, einfühlsam, in gewisser Weise naiv und jungfräulich. Auch wenn es etwas unglaubwürdig erscheint, dass sie sich in zwei Jahrhunderten nicht weiterentwickelt hat, macht doch gerade ihr gegensätzlicher Charakter den Dreh- und Angelpunkt der Geschichte aus, welche glücklicherweise weder Teenie-Kitsch, noch altbackenes Dracula-Monster-Klischee ist, sich zeitweise jedoch ein wenig übernimmt und auf der pseudo-bedeutungsschwangeren Stelle tritt. Immerhin besitzt das Drehbuch den Mut, mit dem Androzentrismus des Vampirmythos zu brechen und ihn aus einer erfrischend weiblichen Perspektive zu zeigen.

Byzantium ist ein "klassisch-modernes" Vampir-Drama. Irgendwo zwischen alten Tugenden (Hereinbitten muss man Vampire beispielsweise immer noch...) und zeitgenössischen Vampirinterpretationen (... Sonnenlicht vertragen die bleichen Zeitgenossen dafür ohne Probleme.). Damit auch sehr viel interessanter als die hippen, männlichen Hollywoodvampire, welche in den letzten Jahren auf der Twilight-Erfolgswelle reiten und jungen Kinogängerinnen den Kopf verdrehen durften. Zeitweise etwas sperrig präsentiert und inhaltlich leider überraschend unspektakulär - der Comedian in mir würde jetzt sagen, dass der Story der Biss fehlt, höhö -, jedoch poetisch bebildert, tadellos gespielt und mit einigen durchaus sehenswerten Ansichten ausgestattet. Ansichten auf den Vampirmythos im Allgemeinen und auf Gemma. :grins:

7/10 Freudenhäuser
inkl. Arterton- und Ronan-Fanbonus, ohne wäre es eher 'ne 6 :D
 
Zuletzt bearbeitet:
@flexx

Die Indiana Jones Reihe sowie Star wars im O-Ton stehen auch noch auf meiner Liste.
Bei denen hatte ich noch nie wirklich das Bedürfnis, weil ich die als Kind so oft gesehen habe und ich der Meinung bin, dass man sich früher noch mehr Mühe bei den Synchronisierungen gegeben hat, aber wenn da ähnlich viele Wortwitze verloren gehen wie bei aktuellen Filmen sollte ich das schleunigst nachholen.

@Topic

Ich habe "Only God forgives" angefangen und nach 15 Minuten ausgemacht. Keine Ahnung in was für einer Stimmung man für den Film sein muss - ich war auf jeden Fall nicht in der richtigen.

Danach dann noch "This is the end" angefangen und nach 25-30 Minuten ausgemacht. Ich mag ja Seth Rogen und die anderen Comedians sehr, aber der hat sowas von überhaupt nicht gezündet bei mir. Muss ich wohl wann anders noch einmal versuchen.
 
Wobei es auch Synchronstimmen gibt, die mir besser gefallen als das Original z.B. alle was von David Nathan synchronisiert wird. :O_o:
 
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Zu Heilige drei Könige gab es dann mal wieder den Abschluss meiner Christmas Film Saison.

Leider hat es mit...

Wie überleben wir Weihnachten? 5/10
(Surviving Christmas)

...nicht die beste Komödie erwischt. Ziemlich gezwungen und wenig originell, selten komisch, und zu jeder Zeit auf TV-Film Niveau. Das Schauspiel von Ben Affleck ist grausam, in Argo war er so viel besser. Hat er seit 2004 irgendwie die Schauspielschule gedrückt? ;)
 
The Great Gatsby

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Gefiel mir eigentlich recht gut, besonders seine audiovisuelle Aufmachung, die ihm ja viele ankreiden. DiCaprio zählt sowieso zu meinen aktuellen Lieblingen Hollywoods und auch hier hat er mich in der Rolle des Gatsby nicht enttäuscht. Allerdings hat der Film einige unübersehbare Längen und eine Straffung hätte ihm bestimmt gut getan. Besonders im Mittelteil zog es sich doch schon etwas, bevor es dann ins wiederum sehr gelungene Finale überging.
 
Hab den Film leider nach wenigen Minuten abklemmen müssen, hat mich völlig kalt gelassen. Vllt war ich auch einfach nicht in Stimmung.
 
Die Geduld habe ich einfach nicht mehr :D

Muss man auch nicht haben. Ist wie bei den Games, die erst nach 15 Stunden richtig anfangen (Final Fantasy, etc.). Wieso soll ich mich 15 Stunden durch lahmarschigen Mist quälen, wenn ich auch von Minute 1 an geilen Scheiß haben kann? Wenn mich ein Film (bzw. ein Spiel) nicht von Anfang an packt, landet er gleich wieder im Regal. Wobei es bei Filmen, die im Schnitt nur 90 Minuten dauern, natürlich nicht so schlimm ist wie bei einem Spiel, dass einen ewig lang hinhält. :D
 
fand ihn anfangs auch scheiße, dauert n wenig bis der film gut wird.. aber dann ist er echt gut :D

Genau die rund ersten 45 Minuten und die rund letzten 45 Minuten empfand ich am besten. Dazwischen zieht sich der Film mMn etwas.


Muss man auch nicht haben. Ist wie bei den Games, die erst nach 15 Stunden richtig anfangen (Final Fantasy, etc.). Wieso soll ich mich 15 Stunden durch lahmarschigen Mist quälen, wenn ich auch von Minute 1 an geilen Scheiß haben kann? Wenn mich ein Film (bzw. ein Spiel) nicht von Anfang an packt, landet er gleich wieder im Regal. Wobei es bei Filmen, die im Schnitt nur 90 Minuten dauern, natürlich nicht so schlimm ist wie bei einem Spiel, dass einen ewig lang hinhält. :D

Wenn ich das immer so machen würde, dann würde ich gut 90% aller Filme abbrechen müssen. Ich breche aber nur sehr, sehr selten irgendwelche Filme ab, für die ich irgendetwas gezahlt habe. Selbst The Wolverine habe ich mir neulich komplett angesehen, wenn auch teils etwas geistesabwesend - macht bei dem aber nichts. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Den letzte Film bzw. die letzte Serie, die ich in den vergangenen Jahren abgebrochen habe, war The Middle.
Normalerweise mache ich das nämlich auch nicht - einfach schon aus dem Grund, weil ich sehr "vorausschauend" kaufe (auch wenn es manchmal nicht so aussieht :ugly: ) und mir auch nur Filme anschaue, die ich in dem Moment wirklich sehen möchte.

War von mir vielleicht etwas zu reißerisch formuliert. :D Wobei ich es bei Spielen durchaus so handhabe und bei Nichtgefallen der ersten Stunden abbreche, egal wie gut der Rest ist. War bei Mass Effect 1 etwa der Fall. Das habe ich nach drei zähen Einführungsstunden aus der Konsole geschmissen. Zum Glück hat ME3 dann aber von der ersten Sekunde an ein Feuerwerk abgefackelt, sodass ich mir Teil 1 (und 2) im Nachhinein doch noch gegeben (und es nicht bereut) habe. :D
 
Die Aufmachung ist schon gut, aber der Soundtrack ist, bis auf ein paar wenigen Ausnahmen wie Lana Del Rey, die ein schwer geniales Stück beigesteuert hat, total Banane. Bin aber dennoch der Meinung, dass sich die Verfilmung alleine für das toll dargestellte Finale lohnt - und als Bonus gibts halt Leo.

Die Vorlage gehört aber auch zu meinen absoluten Lieblingsbüchern und wird alle zwei Jahre mal wieder gelesen.
 
muss man leider absolut Recht geben
die neue Trilogie hat durchaus seine Momente (Jango Fett vs Obi Wan), aber aus einer der coolsten, bösesten und gleichzeitig tragischsten Figuren der Filmgeschichte (Vader) hat sie einfach einen pubertierenden, dauernörgelnden, schmalzigen und weinerlichen Teenie gemacht, den man am liebsten hätte so früh wie möglich sterben sehen

... aber auch nur in der deutschen synchro... im original kommt der beileibe nicht so extrem rüber...

hab mir nochmal die trilogie von DER PATE reingezogen...

hab die 3 filme geschätzte 10 jahre nicht gesehen... mein gott was für ein brett!!! besetzung, story, inszenierung... göttlich... fand teil 2 und 3 früher eher grütze, aber man reift ja :D

15/10 für diesen meilenstein der filmgeschichte :huldig:
 
Django Unchained

Jo, war ok, aber stellenweise einfach zu lang und mich nervte etwas, dass Christoph Waltz exakt die selbe Rolle hatte wie in Inglourious Basterds. Genial fand ich dieses mal auf jeden Fall Samuel L. Jackson. Seine Rolle war der Oberhammer (ein Schwarzer, der Schwarze hasst :lol: ). Hammer auch, wie wandlungsfähig der Mann ist. In den Marvelfilmen wirkt er wie Anfang 40 und in Django wie mitte 70.
 
Luther Staffel 2

Noch immer überragend aber leicht schwächer als Staffel 1. Grund, 2 Folgen weniger und weniger
Alice :nein:
Der Plot um das Mädel (Prostituierte) war damals schon kein Ersatz und ist es noch immer nicht, hat mir gar nicht gefallen. Die Fälle selbst wieder mal der Hammer :dhoch: Aber man merkt schon das 2 Folgen fehlen. Bei Sherlock sind es immerhin Spielfilmlängen, hier ist das einfach zu wenig. :(

8/10
 

5 centimeter per second

Immer wieder schön anzusehen, bei dem Film stimmt einfach alles. Eine wunderschöne ruhige, fast unaufgeregte Geschichte über zwei Menschen die sich finden und wieder verlieren. Es gibt kaum einen Film der mich so emotional packt ohne auf die Tränendrüse zu drücken. Dazu kommt dann noch der wirklich starke Soundtrack und die meisterhaften Zeichnungen von Makoto Shinkai. Klare Empfehlung auch an die, die sonst keine Animes schauen.

10/10 Kirschblüten
 
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