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KT Blacki denkt über die Spielelandschaft nach

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich finde diese Entwicklung auch sehr sehr traurig!

Ich bin Trainer in meinem Verein und betreue somit auch 10-15-jährige Jungs. Vor dem Training habe ich nun schon mehrmals mitbekommen wie die 12-jährigen sich über CoD und Battlefield unterhalten haben, mit einem "Fachwissen" und der Selbstverständlichkeit eines Erwachsenen. Es sei toll so viele Leute abzuknallen, so sehen eben die besten Spiele überhaupt aus. Ich habe einmal nachgehakt warum sie denn solche Spiele (ab 18!) spielen. Die Antwort war sehr ernüchternd, denn für die Kids war es das Normalste der Welt solche Killerspiele zu spielen. Für sie war es absolut unverständlich warum diese Spiele nichts für sie seien.

Die Diskussion habe ich nicht weitergeführt da mir die Zeit dazu gefehlt hat. Aber wenn nichtmals ein "Problem" erkannt wird, wird es eben sehr sehr schwer. Ich war einfach nur schockiert.

Für mich als Kind gabe es nur Nintendo. Diese ganzen Killerspiele waren für mich im Alter von ca. 16 mal interessant, aber eben nur weil man es noch nicht durfte/sollte. Spielerisch fand ich diese Spiele damals schon schwach, heute sehe ich sie immer noch als Abfall der Spieleindustrie an. Das sind sogar die Spiele, wegen denen ich mit mittlerweile teilweise schäme zu sagen, dass ich Gamer sei!

Ich habe starke Zweifel ob diese Entwicklung jemals aufgehalten wird. Jemand, der nie wirklich tolle Nintendospiele gespielt hat, wird diese nie zu schätzen wissen. Jemand, der nie jugendgerechte Spiele gespielt hat, wird auch nie dorthin zurückkehren können weil er ja noch nie "dort" war. Es könnte also sein, dass die alten Hasen als einzige diese Spiele zu schätzen wissen. Der Rest spielt weiterhin Killerspiele weils halt cool ist und man dann auch nichts "uncooles" - weil unbrutales - spielen will.

Schade :(

Meine Meinung: Microsoft und Sony können zusammen nicht mit der spielerischen Klasse eines Nintendo mithalten. Dort sieht zwar alles etwas realistischer aus und ist cooler weil brutaler, aber spielerisch ist das halt einfach nur ein Hinterherhecheln hinter Nintendo.
Ja, mir machen diese oberflächlichen AAA-Blockbuster auch ab und an Spaß, aber mit der Spieltiefe und der Liebe zum Detail ists dann halt meist doch nichts und ich verlieren ganz schnell wieder das Interesse. Ab und zu muss man einfach Trash konsumieren, das macht eben Spaß. Aber auf Dauer will ich dann doch nicht auf meine spielerischen Highlights von Nintendo verzichten.


Btw: Gestern bei Mario Kart Wii einen Erfolg freigeschalten :D

IMG_0105.JPG
 
Bin da ganz anderer Meinung.
Alleine für Mario und Zelda lohnt es sich schon immer eine Nintendokonsole zu kaufen.

Pro Generation ein ordentliches Zeldaspiel (HD Neuauflagen zählen nicht) ist für mich eben kein Argument ne ganze Konsole zu kaufen.
Ist wie bei der 360. FUCK hatte die geile exklusive JRPG aber sonnst?

Wenn ich nen Wiedergabegerät kaufe möchte ich es auch regelmäßig benutzen vor allem wenns ~300€ kostet (jetzt nur noch ca 250€).
Wer keine Lust auf 2D und 3D Mario hat darf aktuell schon schauen was er dann zockt.

Wonderfull 101 -> tolles Spiel anscheinend aber auch nicht für jeden
Pikmin 3 -> super Game leider nicht für jeden was
Sonic -> FU Nintendo hör auf ihn so zu misshandeln. Vom Sega Maskottchen zur Nintendoschlampe mit Kirby DLC :kotz:
Monster Hunter -> warum nicht lieber Teil 4 für WiiU und nicht für 3DS?

Metroid wo bleibt die Ankündigung? Star Fox?

Für mich sind eigtl nur noch die CrossOver games aus dem Mario universum spannend. Sprich Mario Kart und SSB.
Mario selbst macht zwar spaß zum spielen aber alleine dafür kauf ich mir keine WiiU.

Nintendo hat die Games für die WiiU einfach verpennt so siehts aus.
 
Es ist natürlich immer schon wenn man viele exklusive Titel hat die ziehen, aber wie gesagt Mario und Zelda sind einfach episch und müssen gezockt werden. Als einzige Konsole ist das was momentan kommt ganz bestimmt zu wenig, aber man hat ja auch noch PS4 und oder Xbox One für den Rest. Für mich reichen meist schon 2,3,4 gute exklusive Spiele um den Kauf einer Konsole zu rechtfertigen, da weine ich dem Geld nicht hinterher sondern erfreue mich dann lieber an den Spielen
 
Ich frage mich, ob das damals anders war. Spätestens mit zwölf, und eher noch mit zehn Jahren kommt man in ein Alter, wo einen das 18er-Logo reizt. Habe auch immer schon die ernsteren Spiele Nintendos Knuddelattacken vorgezogen. Ich glaube, Resident Evil habe ich damals mit neun Jahren mit einem Kumpel gezockt. Mit elf oder so kam dann Max Payne und auf der Oberschule war ich schon so ein Nerd, dass ich einfach alles gezockt habe, was gut war, mir egal, was da für eine Zahl auf dem Cover stand.
 
Und schon driftet der Thread ab und wird zum 1312. WiiU-Bash-Thread.

Das ist kein WiiU bash.
Es ist einfach so das Nintendo die Games weiterhin fehlen die kein Mario 2D/3D sind.

Die kommen erst 2014 langsam aus den Löchern.
DK, Bayonetta, X, SSB, Mario Kart, Hyrule Warriors...
Evtl auch noch Yarn Yoshi, Shin Megami tensei x Fire Emblem und Zelda.

Aktuell gibt es eben nichts auf der WiiU was als Killerapp bei den Leuten zieht.

@Marcello
Wie gesagt gilt nur für mich. Mochte Sonic auch als Kind mehr als den hässlichen Klempner.
Hab trotzdem Mario Sunshine etc gezockt weil ich die Geräte eh hatte und dann auch zugreife aber nicht die Geräte eben genau dafür geholt habe.
 
Bist du eigentlich alt genug, um dir damals für Sunshine das Gerät selbst geholt zu haben? So aus reinster Interesse, denn mir scheinen deine Äusserungen doch ziemlich aufgebauscht.
 
:sleep:

klar waren damals mario und co toll, vielleicht auch beliebter als heute

trotzdem haben sehr viele goldeneye/resi/biofreaks/pd/dukenukem etc. gespielt, damals war es sowieso leichter sowas als junger bursche einfach im laden zu kaufen, die meisten aggressionen gab es ohnehin bei mario kart :grins:

natürlich waren hier im forum alle 18+ als sie ut,q3,cs usw. spielten, geht ja auch nicht anders, opatreff ftw.


nicht falsch verstehen, hätte auch sehr gerne das aktuelle mario, evtl. auch lieber als mein bf4, bin jedoch zu geizig :D
aber allzu sehr muss man die vergangenheit nun nicht verklären
 
man kann mit mario doch nicht mehr die heutige westliche jugend erreichen die mit 16 fanta mit wodka mixen. mario ist halt nicht cool, die wiiu ebenso nicht, die wii war schon cool, nicht wegen mario sondern wegen dem neuen controller. die meisten nintendo kunden dürften nicht jugendliche sein sondern väter die nintendo aus ihrer kindheit kennen und gerne sich in nostalgie vergessen und darin sich wohl fühlen, und diese väter kaufen auch ihren kleinsten lieber eine nintendo konsole als eine xbox, vollkommen verständlich. ich versteh aber ebenso nicht wieso man das selbst nicht verstehen kann wieso eine mario anspielstation lange nicht so spannend für die heutigen jungs ist als battlefield, da frag ich mich schon auch ob das weltbild noch aktuell ist welches man von heutigen jugendlichen hat. heute misst man sich online, oberflächlichkeiten sind nicht inwichtig, je cooler je besser und ganz ehrlich, battlefield ist für einen jugendlichen 100x cooler als mario in 3d. battlefield ist aber nur knapp cooler als fanta mit wodka gemischt.
 
Bist du eigentlich alt genug, um dir damals für Sunshine das Gerät selbst geholt zu haben? So aus reinster Interesse, denn mir scheinen deine Äusserungen doch ziemlich aufgebauscht.

Natürlich haben mir meine ELtern das Gerät gekauft aber nicht weils einfach so im Laden lag sondern weil ichs wollte.
Genau wie ich Sega Mega Drive, NES, SNES, Dreamcast, PS1, Saturn, N64 und PS2 bekommen hab.

Hätte ich ne XBox gewollt hätte ich diese sicher auch bekommen.
Mein Vater hat die Geräte ebenfalls verwendet weshalb ich in den Genuss von spielen wie RE und Silent Hill als kleiner junge gekommen bin.

Ich wüsste nicht was meine Aussagen dadurch das ich die Geräte nicht selbst gekauft habe aufbauschen würde.
Mama ich will Killerspiel hätte genau so gezogen wie ich will ne Gamecube.
Soul Calibur mit Link FTW :woohoo:
 
Ich denke es liegt viel auch an unserer Alpha-Tier-Ellbogengesellschaft. Man merkt ja auch wie die Kids im alltäglichen Leben einfach viel aggressiver und gewaltbereiter werden.

Das, bzw. die Kolumne kommt mir eher wie das typische lamentieren von alten Säcken über die Jugend von heute vor... :D

War's damalsjetzt wirklich großartig anders? Ich weiß nur von mir, dass Mortal Kombat, Killer Instinct, Rise of the Robots und Wolfenstein auch wesentlich interessanter waren als Super Mario. Das Mario&Co jetzt die großen Meisterwerke sind oder waren weiß man ja auch erst jetzt Jahre später.

Viele Spiele sind ja zu ihrer Zeit wirklich großartige Spiele, aber erst Jahre später merkt man ob sie wirklich so gut waren, oder ob man im Nachhinein erkennt dass manche Sachen (Inventar, Steuerung, Gameplay,...) einfach schlecht gealtert sind. Die WAHREN Meisterwerke kann man unabhängig davon Spielen und sie sind noch immer großartige Spiele.

Außerdem schwingt bei der Diskussion ohnehin immer eine große emotionale Verbindung mit. "Wir" sind damit aufgewachsen. Klar dass unsere Kindheitserinnerung das alles noch verstärkt in einem verklärten Licht darstellen. Ob Nintendo auch im Jahr 204 mit der WiiU jetzt DAS Nonplusultra in Sachen Spielspaß darstellt, das jedes Kind einfach gespielt haben muss ist sicherlich eine Streitfrage. Ich will nicht sagen dass Nintendo obsolet geworden ist, aber ihre große Vorreiterrolle haben sie schon (lange) eingebüßt.

Emotionen; das ist das große Thema bei der Sache. Und man kann den heutigen Kids sicher nicht vorwerfen dass Nintendo einfach nicht mehr DIE Spieleschmiede ist bzw. sie Nintendo nicht in ihren Glanzzeiten kennengelernt haben.
 
Sehr guter Post, Evin :dhoch:

Natürlich ist es irgendwie mit Sorge zu sehen, wenn 14jährige, die anscheinend nicht differenzieren können, CoD und BF spielen. Aber wie du sagst: Für uns (zumindest bei mir und meinem Freundeskreis) waren damals in der 6. Klasse auch Doom und Wolfenstein und später Quake, Kingpin, Unreal, Mortal Kombat und Konsorten der heiße Scheiß. Selbst in der Grundschule waren wir auf dem C64 schon von Commando Libya fasziniert.
Wir haben zwar auch immer andere Spiele gezockt (ich habe z.B. Day of the Tentacle geliebt), aber auf dem Schulhof hat man halt eher damit geprahlt, dass man daheim Mortal Kombat liegen hat (ich selbst hatte es nie) als mit seinem Fortschritt bei Secret of Mana.

Wenn ich mal Kinder hab, werd ich denen auch nicht strikt den Zugang zu "Erwchasenenspielen" verbieten. Denn nichts schafft mehr Faszination als Verbote. Lieber zu einem medienaufgeklärten, differenzierten Menschen erziehen, der auch mit 15 schon mit einem Battlefield 8 zurecht kommt und damit Spaß hat, als mit Verboten um sich zu schmeißen und versuchen zu ignorieren, dass er bei Freunden eh spielt, was er will.
Ich werde natürlich versuchen, meinem Kind auch meine Kindheits-Spiele nahezubringen, aber ich bin durchaus darauf gefasst, ein "Papa, das ist langweilig und sieht blöd aus" an den Kopf geworfen zu bekommen. Kann ich ja auch verstehen, ich spiele ja auch nix, was VOR meinen eigenen Erfahrungen der heiße Scheiß war (Atari VCS und Co.). "Meine" heute noch gut spielbare Nostalgie fängt mit dem NES an.

Und ansonsten stimm ich dir auch zu, dass "wir" viele Dinge in nostalgischer Verklärung sehen. Natürlich spiele ich auch jetzt ein Link between Worlds anders als ein heute 13jähriger, der mit A Link to the Past nix verbindet. Das heißt jetzt natürlich nicht, dass es ein schlechtes Spiel ist (im Gegenteil), aber bei uns schwingt trotzdem die Kindheitserinnerung mit, die das Spiel vermeintlich "wertvoller" macht.
Jemand, der heute mit 14 ein Battlefield spielt, wird das später auch ähnlich nostalgisch verklärt sehen, so seltsam das auch klingen mag.
Früher haben sich meine Eltern aufgeregt, was man daran toll finden kann, Schildkröten zu Dudel-Musik auf den Kopf zu springen, heute fangen halt die ersten meiner Generation damit an, sich über die jetzt jungen Spieler und ihre Vorlieben aufzuregen.
 
man sollte nicht vergessen dass spiele wie battlefield in heutiger form keineswegs simple programmierte spiele sind, da bekomme ich etwas vorgesetzt was ich noch nie in der form erlebt habe, das ist nicht das 500zigste spiel seine art, dass das begeistert was dort auf dem bildschirm abgeht sollte zumindest verständlich sein.
Und diese spiele begeistern doch auch nicht nur weil sie ab 18 sind, generell würde ich diese alterseinstufung nicht eng sehen, nur weil ein spiel ab 18 ist heißt das überhaupt nichts, ich darf mal echt lachen, vor allem in der heutigen zeit wo man sehr schnell die welt kapiert und greueltaten kennenlernt, wir sind ja keine mormonen, heute hat man ein handy und weiß schon mit 9 wie die nachbarin unterm rock ausschaut. Dasselbe mit der gewalt, schaut ihr kein rtl und pro 7? da werden jeden tag vor meinem auge echte menschen gekillt, das sieht man dann schon mit 10 jahren, in computerspielen wusste ich schon als 9 jähriger dass das keine menschen sind sondern pixel, es war immer schwer das der eigenen mutter zu erklären dass das keine menschen sind die ich umbringe, so ist es heite noch, bin absoluter pazifist, aber mich in shootern zu messen reißt nicht ab, ich bring aber auch niemanden um, ich spiele nur, niemals würde ich mit einer waffe auf jemanden schießen, auf pixel sehr gerne. und im übrigen würde ich auch niemals auf pilze treten, in nintendospielen schon weil es pixelpilze sind.
 
man sollte nicht vergessen dass spiele wie battlefield in heutiger form keineswegs simple programmierte spiele sind, da bekomme ich etwas vorgesetzt was ich noch nie in der form erlebt habe, das ist nicht das 500zigste spiel seine art, dass das begeistert was dort auf dem bildschirm abgeht sollte zumindest verständlich sein.
Das kommt noch dazu. Ich kann das CoD- und BF- (oder allgemein Shooter-)Gebashe auch nicht verstehen.
Man schaue sich z.B. ein Battlefield im MP an. Das ist einfach Spielspaß pur, ein ultra-durchdachtes, immer forderndes Gameplay mit massig Variation. Und auch der SP ist imo gut spielbar. Natürlich kann man den Shootern fast immer ihre hanebüchene Story anlasten. Aber dann muss man sehen, dass auch ein BF4 gegenüber einem Mario (egal welcher Teil) eine richtig tolle Story hat, denn letztere haben einfach gar keine, sondern nur eine grundlegende Motivationsquelle (Prinzessin retten).
Natürlich kann man sich dann auf das Gameplay stürzen. Aber wo machen da die heutige Prestige-Shooter denn Fehler? Das Gameplay ist da eigentlich bei allen Kandidaten toll umgesetzt. Repetitiv ja, aber bei Mario hat man im kompletten 2D-Zeitalter (und jetzt bei NSMB wieder) das exakt gleiche gemacht. Springen und rennen. Hence the Name ;) Also sehe ich objektiv gesehen hier auch einen Gleichstand. Unberührt davon ists auch klar, dass jemand, der jetzt 8 Jahre lang jeden Shooter zocken musste, latent überreizt ist und nur beim Anblick von BF nen Würgreiz bekommt. Das hat aber nix mit der objektiven Qualität zu tun.
Der (auch für mich relevante) Faktor "Magie" der Nintendo-Spiele kommt wie gesagt zum Großteil durch die Nostalgie zustande. Nicht umsonst nutzt Nintendo seit 30 Jahren die gleichen Soundeffekte, Identifikationsfiguren, Gegner und Musik.
Wer aber damit keine tollen Kindheitserinnerungen verbindet, für den ist - so schade es auch für mich ist - ein Mario nicht besser als ein beliebiges anderes Spiel.
Feinheiten der Mario-Spiele aller Generationen wie das tolle Leveldesign, die perfekte Steuerung etc. interessieren Kinder und jugendliche Zocker noch nicht so. Diese differenziert-kritische Sicht auf das Hobby kommt erst mit den Jahren. als Jugendlicher hab ich auch Shooter-Meilensteine genauso gern wie Stangenware gezockt, bei denen es mich heute nur noch gruselt.
 
Natürlich ist das meiste nostalgisch zu betrachten. Wir waren gestern allerdings wirklich fassungslos.

selbstverständlich hab auch ich fürher Killer Instinct, Nightmare Creatures und Konsorten gespielt. Allerdings nur nebenbei. Die meiste Zeit bei mir ging für Ecco the Dolphin, Lost Vikings, Mario, Sonic und Zelda drauf. Dazwischen gab es noch Chrono Trigger, Secret of Mana und Secret of Evermore. Selbst als die PS1 auf den Markt kam war das Gerät für mich vollkommen uninteressant.

2-3 Jahre später hab ich dann ne PS1 zu Weihnachten bekommen und da eher so Sachen wie MediEvil und Pandemonium gespielt. Das lag auch nicht daran dass ich keinen Zugang zu 18+ Titeln hatte, ganz im Gegenteil, meine Mum hat mir alles gekauft was ich wollte (also auch nicht viel anders als heute bei den Kids), mich haben die Dinger einfach nicht gereizt. Auch in meinem damaligen Freundeskreis waren die meisten nicht interessiert an sowas.

Die heutigen Verkaufszahlen dieser besagten Spiele sprechen ja auch Bände. CoD jährlich mit fast 10 mio ist schon ne Hausnummer. Vorteil natürlich auch dass man jeden Xbeliebigen Shooter spielen kann wenn man mal einen gespielt hat. Das Prinzip bleibt gleich. Ich finds auch anstrengend mich in ein Monster Hunter einzulesen oder einzulernen. Gib mir Battlefield 6 und ich weiß direkt was Sache ist. Spielt ja vielleicht auch ne Rolle.

Ich halte mich jetzt auch nicht für elitär weil ich zurück in Papa's Schoß gefunden hab. Auf Dauer allerdings sehe ich da echt ein enges Problem.

Wie auch JnR, Adventure, etc Verkaufszahlen auf PS3604One zu sehen ist. Wo ist Voodoo Vince, Blinx, die modernen 3rd Person Action Adventures? Selbst ein Tomb Raider ist ne Ballerbude geworden. Wieso? Weil gewaltfreie Spiele anscheinend keinen Schwanz mehr interessieren... und das kotzt mich an.
 
Die heutigen Verkaufszahlen dieser besagten Spiele sprechen ja auch Bände. CoD jährlich mit fast 10 mio ist schon ne Hausnummer. Vorteil natürlich auch dass man jeden Xbeliebigen Shooter spielen kann wenn man mal einen gespielt hat. Das Prinzip bleibt gleich. Ich finds auch anstrengend mich in ein Monster Hunter einzulesen oder einzulernen. Gib mir Battlefield 6 und ich weiß direkt was Sache ist. Spielt ja vielleicht auch ne Rolle.

Also die selbe Situation wie bei NES/SNES bei den JnRs. Kennste einen, kennste im Prinzip alle. Und auch da gab es ungeheure Schwemmen an Mario-Ripoffs und generischen Bockmist. Exakt die selbe Situation wie jetzt.
Sidescrollende Spiele ohne Hüpfelemente gab es so gut wie nie (so wie heute actionbasierte Spiele ohne Shootouts).

Wobei die VKZ der großen Shooter auch am im Gegensatz zu damals massiv gewachsenen Markt liegen. Und natürlich daran, dass CoD und BF in ihren Kernkompetenzen (MP) einfach super sind. Wie eben damals Mario World ist dessen Kernkompetenz.

Ansonsten ist es halt der Wandel der Zeit. Damit versuch ich mich immer abzufinden und mich diesem Wandel auch zu öffnen, weil ich auch mit meinen 31 Jahren immer noch nicht zu einem "früher war alles besser"-Menschen werden will.
Prinzipiell sehe ich auch kein Problem darin, wenn 15jährige am liebsten BF zocken. Ist ja immerhin kein verrohendes Splatterfest, sondern im MP hauptsächlich ein hochkompetitives Spiel, bei dem es halt ums Gewinnen geht. Nebenbei noch team-basiert und damit mit sozialer Komponente.
Und wie ja auch hier bei jeder Berichterstattung nach Amokläufen so gut wie jeder (korrekterweise) sagt: Auch Jugendliche können meist zwischen realer und virtueller Gewalt unterscheiden, noch dazu, wenn die Gewalt nicht zweckdienliches Gameplayelement ist.
 
Ob Nintendo auch im Jahr 204 mit der WiiU jetzt DAS Nonplusultra in Sachen Spielspaß darstellt, das jedes Kind einfach gespielt haben muss ist sicherlich eine Streitfrage. Ich will nicht sagen dass Nintendo obsolet geworden ist, aber ihre große Vorreiterrolle haben sie schon (lange) eingebüßt.

Emotionen; das ist das große Thema bei der Sache. Und man kann den heutigen Kids sicher nicht vorwerfen dass Nintendo einfach nicht mehr DIE Spieleschmiede ist bzw. sie Nintendo nicht in ihren Glanzzeiten kennengelernt haben.

Würde ich nicht unterschreiben.

Nintendo ist nicht in allen Genre vertreten, die heute so modern sind. Aber das, was sie machen, machen sie so gut, dass ihnen niemand etwas vormacht. Insofern erkenne ich schon noch die Vorreiterrolle von damals.

30 Minuten 2D-Mario und du vergisst Rayman, so geil es auch sein mag. Mario Kart? Gibt keinen besseren Fun-Racer. Zelda? Epic.

Losgelöst von Nostalgie und Emotionen bekommt man die wahrscheinlich besten Spiele ihrer Genre. Wer kein begrenztes Interesse an wenigen Genres hat, muss die Spiele spielen. Egal ob erwachsen oder als Kind.

Davon abgesehen sind die Spiele sehr fordernd, je nachdem, wie man sie spielt.
 
ist es denn eigentlich nicht viel wichtiger dass man das spielt was einem spaß macht und nicht das was andere denken was einem spaß machen soll? wenn ich bock habe mit einer dicken sex zu haben, wieso soll mir die masse einreden wollen dass ich mit einer dünneren mehr spaß haben werde obwohl ich diese gar nicht will? wieso muss man mir auf fast schon penetrante art sagen dass man battlefield auf eroberung spielen muss und doch bloß nicht tdm spielen darf, obwohl ich mehrfach erwähnte dass mit das momentan spaß macht und das andere nicht, trotzdem wird man immer wieder darauf aufmerksam gemacht dass man doch nicht ganz hacke sein kann wenn man tdm spielt statt dem anderen echten modus. wenn es der lauf der dinge ist dass niemand das 485 mario spiel spielen will, kann es sein dass man dann vielleicht umdenken sollte? ich kann aber die schuld nicht am user suchen und finden der spaß an einem anderen spiel hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Davon abgesehen sind einige Spiele so aufgebaut, dass sie für richtige Kinder eh mehr frustrierend als befriedigend wären.
Aber wieso denn? Uns haben doch früher die NES-Spiele auch Spaß gemacht. und die sind so hart, dass sie mich heute mit 25 Jahren Zock-Erfahrung zur Verzweiflung treiben.
Wir haben uns damals durchgebissen und das gern gemacht. Durch unmenschlich schwere Passagen, (aus heutiger Sicht) schwachem Gameplay und ohne Speicher-Funktion.

Wieso muss heute jedes Nintendo-Spiel so eine Deppen-Funktion haben wie den goldenen Tanooki-Suit oder bei DKC Returns das bescheuert winkende Schwein?
 
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