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MULTI Kingdom Come: Deliverance

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das ist doch gerade das Tolle daran, Fantasy-Settings gibt es mittlerweile genug, aber ein wirklich realistisches Mittelalter ohne Magier, Drachen und den ganzen Kram, warum sollte das langweilig werden?

Weil es da kaum Abwechslung geben wird - und auch weniger epische Schauplätze. Das was man sieht, ist zwar realistisch...aber das sehe ich auch wenn ich mich 200m von meiner Wohnung entferne.

Ein Fantasysetting gibt da einfach mehr her das ist doch ganz klar. Ich sage ja nicht, dass jedes Mittelalter RPG auch was mit Fantasy zu tun haben muss aber für mich steht fest, dass solche Spiele es schwerer haben eine interessante, abwechslungsreiche Spielerfahrung zu bieten - von den Schauwerten der Umgebung ganz zu schweigen.
 
Warum sollte das klassische Mittelalter keine Abwechslung oder epische Momente bieten? Man braucht doch nur ein Geschichtsbuch aufschlagen, um die Bandbreite dieser Epoche zu erkennen...
 
außerdem müssen sich die entwickler nun wirklich was überlegen. nen 08/15 finsteren magier oder mächtigen drachen als ausrede für nen bösewicht geht ja hier zum glück nicht.
 
Warum sollte das klassische Mittelalter keine Abwechslung oder epische Momente bieten? Man braucht doch nur ein Geschichtsbuch aufschlagen, um die Bandbreite dieser Epoche zu erkennen...

Weil du auf eine einzige Gegnerart festgelegt bist - Menschen. Das ist schon mal deutlich weniger abwechslungsreich als das was Skyrim bietet. Es gibt keine Magie ergo keine Alternative zum Kampf mit Schwert und Bogen. Auch fallen die ganzen strategischen Elemente weg die man bei Skyrim durch geschickten Einsatz von Zaubern erreichen konnte (Gegner aufeinander hetzen, in Fallen locken etc.). Dann kommen wir zu den Schauplätzen. Das was man hier sieht ist halt Europa im 15ten Jahrhundert...es sieht toll aus keine Frage, aber landschaftlich wird das keine so hohe Diversifikation aufweisen wie eine Fantasywelt und zudem fallen eben alle fantastischen Elemente raus.

Ich weiß auch gar nicht was ich da noch groß erklären soll. Fantasy bietet eben fantastische Elemente die auf ganz natürliche Weise mehr hermachen als ne normale Mittelalter Burg und Felder und Wälder wie sie auch heute überall in D-Land aufzufinden sind.

Wie gesagt: Das Spiel kann an seinem Konzept ruhig festhalten und ich werde es mir ja vermutlich auch zulegen, aber was Schauwerte anbelangt KANN so ein Spiel im realen Setting ja de facto nicht mit einer Fantasywelt mithalten. Skyrim lebt zB vom Erkunden der Landschaft. Was bitte soll man denn in so nem realistischen Szenario groß Erkunden.

*PLOP* Fels 17 entdeckt...
*PLOP* Getreidefelder entdeckt....


:woohoo:
 
Ein Assassin's Creed zeigt auch, wie ein historisches Setting keine Langeweile aufkommen lassen kann. Gut, AC hat das eigenwillige Kletter-Gameplay, aber gut gemachte Quests und atmosphärische Umgebungen kann man da leicht reinmischen.
 
Weil du auf eine einzige Gegnerart festgelegt bist - Menschen.

wieso? das kann man doch auch stark variieren und dadurch genug abwechslung reinbringen. schwertkämpfer hier, lanzenträger dort, dann ein gepanzerter ritter mit einem schild und nem morgenstern der von einem bogenschützen gedeckt wird. bei so einem spiel muss man sich halt dann der waffe anpassen, die der gegner gerade schwingt. was ja z.b. gerade bei skyrim völlig egal war... magier? wird umgehauen. drache? wird umgehauen. soldat mit schwert? wird umgehauen. da nützen dir die "zig" gegnerarten auch nix, wenn es immer auf das gleiche hinausläuft.

jede waffe könnte sich anders anfühlen, ähnlich wie in einem dark souls (hallo gameswelt) und somit wäre auch für abwechslung und dem nötigen taktischen hintergrund gesorgt.

Dann kommen wir zu den Schauplätzen. Das was man hier sieht ist halt Europa im 15ten Jahrhundert...es sieht toll aus keine Frage, aber landschaftlich wird das keine so hohe Diversifikation aufweisen wie eine Fantasywelt und zudem fallen eben alle fantastischen Elemente raus.

Ich weiß auch gar nicht was ich da noch groß erklären soll. Fantasy bietet eben fantastische Elemente die auf ganz natürliche Weise mehr hermachen als ne normale Mittelalter Burg und Felder und Wälder wie sie auch heute überall in D-Land aufzufinden sind.

Wie gesagt: Das Spiel kann an seinem Konzept ruhig festhalten und ich werde es mir ja vermutlich auch zulegen, aber was Schauwerte anbelangt KANN so ein Spiel im realen Setting ja de facto nicht mit einer Fantasywelt mithalten. Skyrim lebt zB vom Erkunden der Landschaft. Was bitte soll man denn in so nem realistischen Szenario groß Erkunden.

*PLOP* Fels 17 entdeckt...
*PLOP* Getreidefelder entdeckt....

natürlich kannst du eine fantasywelt aufregender gestalten, als die realität. trotzdem solltest du vielleicht das endprodukt erstmal abwarten. ich denke nämlich nicht, dass die entwickler eine reale gegend 1:1 übernehmen werden. das haben sie bei operation flashpoint oder arma auch nie gemacht.
das heißt sie können sich genau so austoben wie in anderen rpgs... nur die architektur ist halt durch die geschichte vorbestimmt.

und mir fallen schon so einige sachen ein, die man entdecken könnte.

*plop* niedergebrannter bauernhof entdeckt... > mögliche sidequest. wieso ist der bauernhof in diesem zustand? haben räuber den hof überrannt?
*plop* höhle entdeckt... > im inneren findet man einen bären, der sich wohl öfters mal hier und da wehrlose bauern gschnappt hat. belohnung incoming.
*plop* zeltlager entdeckt... > was einem erstmal als normale reisegruppe vorgestellt wird, entpuppt sich später als kriegs deserteure. wieder ne mögliche sidequest.

usw.
 
Ein Assassin's Creed zeigt auch, wie ein historisches Setting keine Langeweile aufkommen lassen kann. Gut, AC hat das eigenwillige Kletter-Gameplay, aber gut gemachte Quests und atmosphärische Umgebungen kann man da leicht reinmischen.

Ganz im ernst....AC ist für mich das negativ Beispiel schlechthin in dieser Hinsicht. Ich bin ja jemand der sich in OWg auch selbst seinen Spaß suchen kann (300h Skyrim 100h Just Cause 2 um mal ein paar Zahlen zu nennen) aber von AC habe ich nur Teil 2 durchgespielt und Brotherhood angefangen und ich kann mich einfach nicht durchringen es zu Ende zu spielen weil es der absolut langweiligste Dreck ever ist. Das hat auch nicht direkt was mit Ubisoft zu tun, da ich Far Cry 3 auch ganz gut fand, aber AC ist einfach furchtbar. Und dabei ist es nicht mal realistisch....ich bitte dich: Parkours über Häuserdächer und Erfindungen von Leonardo da Vinci mit denen man fliegen kann??? Ist das deine Vorstellung einer historisch korrekten Umsetzung?
Nein - wie es sich bisher anhört geht da Warhorse einen deutlich realistischeren Weg und da fällt erst mal alles raus was du an AC offenbar so gut findest - wenn du das Klettergameplay rausnimmst würden die Missionen ja nur noch aus gehe dahin töte jenen (mit nem furchtbaren Kampfsystem) bestehen und wären nicht so gestaltet wie sie es momentan sind - wobei ich das Missionsdesign auch jetzt schon schrecklich finde.

@Dr.Para

Menschen mit verschiedenen Waffen bleiben dennoch nur Menschen von daher sehe ich da immer noch keine gravierende Abwechslung zumal...wenn das Spiel realistisch gestaltet ist, sich die Gegner in der Art wie sie bekämpft werden auch nicht so sehr unterscheiden werden wie in einem Dark Souls - denn das ist was den Kampf angeht ja nicht unbedingt realistisch. Anspruchsvoll, aber nicht realistisch. Und dann setzt du auch noch voraus, dass die Entwickler es schaffen ein ÜBER-Kampfsystem (aus der Ego-Perspektive) zu schaffen von dem das Spiel praktisch alleine leben kann, denn so viel mehr wird so ein realistisches Spiel wohl nicht bieten können. Und den taktischen Aspekt sehe ich da auch nicht. Klar - wenn sie es schaffen beim Nahkampf was besseres abzuliefern als Skyrim, dann wird man da schon auch Blocken und ausweichen müssen etc. Aber Taktik im Sinne von Gegner in Fallen locken, sie mittels Magie zu umgehen oder in den Wahnsinn zu treiben etc wird es nicht geben und dann ist das schon ein anderes Taktik-Level.

natürlich kannst du eine fantasywelt aufregender gestalten, als die realität. trotzdem solltest du vielleicht das endprodukt erstmal abwarten. ich denke nämlich nicht, dass die entwickler eine reale gegend 1:1 übernehmen werden. das haben sie bei operation flashpoint oder arma auch nie gemacht.
das heißt sie können sich genau so austoben wie in anderen rpgs... nur die architektur ist halt durch die geschichte vorbestimmt.

das sie ne 1:1 Kopie einer realen Landschaft machen hab ich ja auch nicht gesagt, aber sie sind an die Restriktionen der Realität gebunden also wird es aufs gleiche hinauslaufen. Eine abwechslungsreiche Landschaft wie die von Skyrim von Eisküsten über Herbstwälder, Vulkantundras, Steppen und Berggipfel usw kannst du in nem realistischen Setting nicht unterbringen (klar können sie es einfach tun, aber das wäre dann imo schon ein Stilbruch). Und wie du schon sagst ist bei den Gebäuden auch kein großer Spielraum.

und die von dir genannten Sachen sind imo jetzt auch nicht wirklich was besonderes. Sowas ist ne Minisidequest aber doch keine Entdeckung. Also wenn man nem Fantasy-RPG ne verschollene Ruine in nem Wald bei einer blauen Lagune entdeckt ist das für mich auf jeden Fall spektakulärer und interessanter als ein abgebrannter Bauernhof.

Naja... man wird ja 2015 vielleicht herausfinden ob so ein Konzept aufgeht. Ich glaube allerdings, dass die von mir genannten Aspekte in nem Videospiel fehlen werden. Bei Filmen oder Büchern ist das wieder was anderes, weil du da ne kompakte Geschichte erzählen kannst und den Konsumenten nicht auch abseits davon bei Laune halten musst - und selbst da ist das Fantasygenre ja beliebter als Mittelalter Stories im historischen Kontext.
 
Ich sehe immer noch nicht, wo das Problem liegen soll mit einem realistischen Setting ein Rollenspiel zu erschaffen, welches genügend Tiefe besitzt, um den Spieler in seine Welt zu ziehen. Bloß weil der Realismus das Design limitiert? Was ist mit spannenden Geschichten, glaubhaften Charakteren, motivierenden Kampfsystemen, vielschichtigen Quests, komplexen Mechaniken? Ist das seit Skyrim und Co wirklich alles in den Hintergrund getreten? Wenn wer ein Rollenspiel immer nur mit Fantasy impliziert, dann ist das vielleicht subjektive Präferenz aber garantiert keine Blaupause für ein gutes Spiel.
 
Hab doch schon mehrmals betont, dass ich RPGs nicht nur mit Fantasythematik assoziiere und das ich mir das Spiel vermutlich sogar holen werde (allein schon wegen der Optik).
Aber das ändert für mich nichts an der Tatsache, dass man ggb. einem Fantasy Spiel welches KEINERLEI Reglementierungen unterworfen ist eingeschränkt ist. Da weiß ich auch echt nicht wo man hier groß diskutieren muss. Das ist einfach ein Fakt. Vielleicht wird das Spiel ja absolut großartig, aber in den Möglichkeiten was Gestaltung und Abwechslungsreichtum der Spielwelt und Kreaturen in der Spielwelt angeht kann es de facto NIE mit einem Spiel im Fantasysetting, welches ähnlich ambitioniert ist, mithalten, da dort die Grenzen eben nur von der eigenen Fantasie bzw. die der Entwickler gesetzt werden....und nicht von der Realität.

Beispiele hinsichtlich. des Kampfsystems habe ich doch nun auch schon genannt (Beschränkung auf Nah- und Fernkampfwaffen...dadurch auch weniger taktische Möglichkeiten. Aber wenn man Skyrim immer nur als Klopperei gespielt hat wird einem natürlich nicht aufgefallen sein, was die Magie da noch zusätzlich an Möglichkeiten bot). Und das man ein komplexes Kampfsystem a al The Witcher implementiert wird aufgrund der Perspektive schon eher unwahrscheinlich, da Ausweichrollen und Drehungen wohl viele Spieler eher verwirren würden.

Und was vielschichtige Quests angeht: Da sollte man sich nur mal GTA 4 ansehen, welches einen deutlich realistischeren Ansatz als seine Vorgänger gewählt hat und das sehr zum Leidwesen des Missionsdesigns, welches dann leider nicht mehr besonders abwechslungsreich war. Daher ist man mit Teil 5 ja auch wieder etwas unrealistischer geworden.
Tolle Charaktere und ne gute Story kann das Spiel ja immer noch bieten, aber bei nem Open Word RPG spielt eben auch das Weltdesign ne entscheidende Rolle hinsichtlich Langzeitmotivation. Und was sollen sich die Entwickler denn da immer für spektakuläre Dinge aus den Fingern saugen, wenn selbst fantastische Spiele irgendwann Probleme mit der Abwechslung bekommen?
 
Ja aber das ist doch der Punkt an einem realistischen Setting, ich will keine Drachen, Magier und Orcs, deswegen spricht mich das Spiel an und deswegen sagt mir das Setting mehr zu als jedes noch so fantastische Hirngespinnst, gerade weil es in der Fülle der abgedroschenen Fantasy was Frisches darstellt, weil ich die Epoche mag, weil es dem Genre andere Herausforderungen stellt, als seinen Horizont im Irrealen zu suchen. Es macht überhaupt keinen Sinn den Vergleich mit einem Fantasy-Setting zu ziehen, weil das will es doch auch gar nicht sein. Man muß halt Bock drauf haben, wer meint das solch ein Rollenspiel nur im Fantastischen statt finden kann, der ist halt fehlt am Platze...
 
Ey...ok jetzt zum 3ten Mal.

Ich sag doch nichts dagegen, dass man das Setting an sich besser finden kann. Ich mag zwar Fantasy an sich auch mehr, aber spreche euch ja nicht ab, die historische Mittelalter Version zu bevorzugen.

Es geht mir doch einzig um den Umstand, dass in einem Open World Videospiel mit fantastischen Elementen bestimmte Probleme die sich bei so einem Open World Spiel stellen leichter umgangen werden können, als es bei einem Spiel der Fall ist welches sich ausschließlich auf die Realität beziehen kann.
 
Ey...ok jetzt zum 3ten Mal.

Ich sag doch nichts dagegen, dass man das Setting an sich besser finden kann. Ich mag zwar Fantasy an sich auch mehr, aber spreche euch ja nicht ab, die historische Mittelalter Version zu bevorzugen.

Es geht mir doch einzig um den Umstand, dass in einem Open World Videospiel mit fantastischen Elementen bestimmte Probleme die sich bei so einem Open World Spiel stellen leichter umgangen werden können, als es bei einem Spiel der Fall ist welches sich ausschließlich auf die Realität beziehen kann.

Das macht deinen Standpunkt auch beim dritten Mal nicht schlüssiger. Ich gehe ja auch nicht in einen Angelverein und frage da die Leute, ob das mit dem ganzen Rumsitzen, den Fischen und der Natur nicht schnell langweilig werden könnte und stattdessen lieber 'nen Lasertag-Verein gründen sollten. Das Fantasy durch seine Willkür ein größeres Design-Spektrum bietet ist doch völlig irrelevant, das ist hier gar nicht der Selling-Point...
 
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