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KT Zimtzicke denkt: Sieben Jahre Suchti und zurück

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich spiele schon lange Videospiele. Das Jahr weiss ich nicht mehr, aber meine erste Konsole war das Atari VCS 2600. Ich glaube, ich hatte damals insgesamt drei Spiele dafür, mein Lieblingsspiel (und auch das Einzige, von dem ich noch den Namen weiss) war „Bobby geht nach Hause“. Gespielt habe ich mit dem Atari aber nicht so oft. Vielleicht alle zwei Wochen mal eine Stunde oder so. Ich war noch klein und das Leben bestand noch aus so viel anderen Dingen als vor dem Fernseher zu sitzen...

Es folgte das Nintendo NES. Ich kann mich an diese Phase nicht mehr richtig erinnern. Auch hier gibt es nur ein prägendes Spiel: Super Mario Bros. 3. Auch hier lief die Konsole eigentlich immer nur nebenbei. Es war schön, ab und an zu daddeln, aber es wäre auch gut ohne gegangen.

Irgendwann habe ich dann meine erste „Video Games“ gekauft. Ein buntes Heft mit den neuesten Videospielen. Wow! Suuuuuuuuuuuuper Mario World! 94% Damals konnte ich diese Zahl noch nicht so zuordnen wie heute. Klang aber schon mal gut. Immerhin nahe an 100%. :D

Und dann, ich kann mich noch relativ genau erinnern, kam ein Samstagmorgen in der Trierer City. Ich war mit meinem Vater alleine im Kaufhaus Horten. Ich wollte nur kurz in die Spielwarenabteilung, als mich ein neues SNES inkl. Super Mario World anblitzte. 299 Mark! Hatte ich nicht, doof. Aber mein Blick muss damals so herzerweichend gewesen sein, dass mein Vater einen Karton geschnappt hat und damit zur Kasse ging...

Mit dem SNES begann ich dann auch, mich intensiver mit Videospielen zu beschäftigen. Im Nachhinein denke ich, viel trug dazu auch das Medium Zeitschrift bei.

Für das SNES hatte ich eine Fülle von Spielen. Ich hatte das Glück, wohlhabende Eltern zu haben. Deswegen war das nötige Kleingeld damals kein Problem. Und jeden Monat die neue Video Games, damit ich mich „schlau“ machen konnte. Und obwohl ich damals (für die damalige Zeit) wirklich viele Spiele hatte, war das alles noch überschaubar im Vergleich zu heute.

Ab dem SNES ging alles sehr rasant. Der Vorteil vom Alter ist, dass man sich gewisse Dinge leisten kann. N64, SEGA Saturn, PlayStation, SEGA Dreamcast, Nintendo GameCube, XBOX... ich hatte sie alle. Und alle von meinem eigenen Geld bezahlt.

Die XBOX und unser Forum bildeten dann einen Punkt in meiner Zocker-Karriere, der nochmals einen grösseren Sprung darstellte. Wahrscheinlich sogar mehr unser Forum. Ich habe das Internet als zusätzliche Informationsquelle für mich entdeckt (bis dahin kannte ich zwar das Internet schon, hatte aber nie wirkliche Verwendung dafür...). So kam es, dass ich zusätzlich zu mehreren monatlichen Mags irgendwann auch dutzende Internetseiten nach Videospielen durchforstet habe. Und je mehr Infos ich hatte, desto mehr „Hunger“ hatte ich nach Videospielen. Obwohl ich eigentlich nie mehr Zeit für mein Hobby investieren konnte oder wollte.

Aber ich verspürte diesen inneren Zwang. Waaaaaaas? Ein Spiel mit über 90% und das ganze Forum ist heiss drauf? Und ich habe es noch nicht? Zack, gekauft. Irgendwann spiel‘ ich es bestimmt... irgendwann hab ich mal die Zeit dafür. Und irgendwann erscheinen mal weniger Spiele, damit ich meine ganzen „Altlasten“ wegspielen kann. Irgendwann. Bestimmt...

Und so entwickelte sich der Umstand, und den kennen hier sicherlich viele, dass ich einen Haufen ungespielte Spiele im Regal hatte. Und obwohl der Haufen nie wirklich kleiner wurde, kamen immer neue Spiele hinzu.

Irgendwann Ende letzten Jahres kam dann in mir der innere Wunsch auf, das zu ändern. Ich wollte diesen Druck nicht mehr in mir spüren. Ich wollte mich von meinem Hobby nicht mehr so treiben lassen. Es ist schwer, das passend zu beschreiben.

Wäre Skyrim letztes Jahr erschienen, ich hätte es gekauft. Obwohl mir RPGs nicht gefallen, und ich genau weiss, dass sie mir nicht gefallen, ich hätte es gekauft. Das Forum ist heiss darauf, die Wertungen überschlagen sich mit Höchstnoten, Hype und Bohei überall, wo es um Videospiele geht. Da muss doch irgendwas dran sein! Das darf ICH doch nicht verpassen... Wie gesagt, ich hätte es gekauft. Und irgendwann hätte ich es bestimmt auch in die Konsole gelegt, probiert und nach zwei Stunden festgestellt, dass mir das Spiel nicht zusagt. Also: zack, raus aus dem Laufwerk. Die Zeit ist zu schade, um sie mit solchen Spielen zu verschwenden (was nichts mit der eigentlichen Qualität des Spiels zu tun hat) .

Und dieses Jahr? Ich habe mich gezielt nur noch über die Spiele informiert, die mich wirklich ansprechen. Ich konnte im Frühjahr schon eine Liste der Spiele erstellen, die mich für dieses Jahr begleiten werden. Und bis auf ein paar Ausnahmen ist es auch genau so gekommen. Und Skyrim? Hab‘ ich nicht.

Wie ich auf all das komme? In den letzten Wochen sind mir hier immer ein paar User aufgefallen, die (aus welchem Grund auch immer) ihre Spiele über Wochen und Monate spielen. Seien es Skyrim, FIFA 12, F1 2011... das ist bemerkenswert, wie ich finde. In Zeiten, wo Spielen oftmals wie Fast Food wirkt, weil ein Highlight das Nächste jagt. Klar, der November ist eh ein schlechter Monat für „Genuss-Zocken“. In keinem Monat kommen mehr tolle Spiele. Aber seien wir ehrlich. Ist es im Mai anders? Oder landet da nicht auch das nächste Spiel im Laufwerk, sobald die Credits über den Bildschirm laufen? Wieviele Spiele haben wir seit Uncharted 3 schon wieder „durch“? Und das Spiel ist einen Monat alt... Im Forum ist das Spiel bis auf vereinzelte Posts schon wieder tot.

Kein Beleg für die Masse, aber ich glaube, diesen Drang, den ich loswerden wollte, den tragen einige in sich. Es ist fast wie eine Sucht. Nichtmals nur nach Spielen und spielen. Kaufsucht? Informationssucht? Keine Ahnung. Ich habe es aber geschafft, es auf ein Normalmass zu reduzieren. Ich verbringe weniger Zeit im Netz, ich kaufe garkeine Mags mehr, ich kaufe meine Spiele wirklich gezielt. Und spiele sie dann auch wirklich. So, wie es normalerweise sein sollte. Ich habe derzeit zwei ungespielte Spiele, wovon eines seit gestern Rayman: Origins ist. Das Andere ist Batman: Arkham City. Beiden Spielen möchte ich meine volle Aufmerksamkeit nach Need for Speed: The Run widmen. Vor einem Jahr hätte ich alle drei Spiele angespielt und wahrscheinlich keines ganz beendet...

Vielleicht bin ich mit diesem Problem in der Form ja auch ganz alleine hier und für euch klingt das alles absurd. Dann war dieser Text aber wenigstens für mich dafür gut, um die letzten sieben Jahre zu verarbeiten und ein Résumé zu ziehen. Und um euch beim Lesen des Textes ein paar Lebensminuten zu stehlen... :)
 
hehe mir gehts mit skyrim genauso ;)
als shooter only zocker bin ich zur zeit ganz schön am kämpfen es mir nicht zu kaufen, weil mir jeder davon erzählt wie toll es doch ist :tip:
 
Interessante Story. :)

Wenn ich so zurückblicke ging es mir fast komplett anders. Ich kaufte schon immer nur die Spiele, die ich wollte. Zu PS2- und den anfänglichen 360-Zeiten kam ich schätzungsweise nicht über 2-3 Spiele pro Jahr hinaus. Das ist heute zwar anders, aber auch nur weil soviel geniale Spiele in meinem Genre kommen.

Bin wohl aber auch eher der Langzeit/Genießer-Typ. Ich spiele die meisten meiner Spiele verhältnismäßig lange bzw. manche mehrmals. Wenn ich da nur an LA Noire (45 Stunden) oder Forza 4 (bisher 55 Stunden) dieses Jahr denke .. keine Seltenheit. :D
 
Zimtzicke schrieb:
Mit dem SNES begann ich dann auch, mich intensiver mit Videospielen zu beschäftigen. Im Nachhinein denke ich, viel trug dazu auch das Medium Zeitschrift bei.

War bei mir auch so. Immer nebenher gespielt (auch mal länger), aber eben nicht bewusst. Bis ich am Kiosk die PC Player mit Monkey Island 2 Vollversion gekauft habe. Kannte das erste Monkey Island un dwusste bis da nicht einmal, dass es ein zweites gibt. Und das dritte wurde in dem Heft getestet. Da hat es Klick gemacht und Videospiele sind zu einem Hobby geworden, das ich bewusst betreibe.

Irgendwann Ende letzten Jahres kam dann in mir der innere Wunsch auf, das zu ändern. Ich wollte diesen Druck nicht mehr in mir spüren. Ich wollte mich von meinem Hobby nicht mehr so treiben lassen. Es ist schwer, das passend zu beschreiben.
Auch der Punkt ist bei mir eingetreten. Seitdem ich nur noch Spiele ausprobiere, die mich 100% ansprechen, macht das Hobby wieder richtig Spaß. Dadurch habe ich sicher den ein oder anderen Titel verpasst, der mich auch geflasht hätte. Aber das ist mir egal.
 
Ich habe leider auch ein paar Spiele die ich nur halb "durchgespielt" habe. Das sind dann aber meist Titel die ich spontan im MediaMarkt oder sonstwo für höchstens(!) 10€ gekauft habe weil sie mich einfach schon immer interessiert haben.

Sonst gehöre ich zu der Art von Spieler, die sich ein ganzes Jahr lang mit Fifa und F1 beschäftigen. Nebenbei gibts dann noch Spiele wie Rayman Origins und Batman: Arkham City die ich zur Auflockerung spiele. Beides übrigens grandiose Spiele über die ich mich im Vornherein auch informiert hatte.

Andere, sehr gute Spiele wie aktuell Deus Ex: Human Revolution liegen "halb durchgespiel" im Regal. Leider machen mir die Designentscheidungen um die Zwischenbosse zu schaffen. Der erste war sehr schwer und hat mich einen Monat am Spiel pausieren lassen, der zweite Zwischenendgegner ist nun auch wieder nervig und hat das Spiel wieder aus meinem Laufwerk verbannt. Schade, dass ich das Spiel zum Vollpreis gekauft habe...

Suchti bin ich glaube ich nicht, informiere aber trotzdem sehr viel (oft zu viel) über Videospiele. Momentan bin ich aber eher an der Gesamtentwicklung des Marktes interessiert. So Dinge wie DRM und Gezeugs haben eine interessante Entwicklung genommen, auch wenn ich mich davon fast komplett fernhalte. Ich bin gespannt wie das Alles weitergeht.

Dazu kommt eben noch die wirklich mangelnde Zeit zum Spielen dazu. Wenn ich Zeit habe, dann spiele ich F1 oder Fifa/PES. Meine zwei momentanen anderen Spiele Rayman und Batman überfordern mich eigentlich total zeitlich... leider :(
 
Ich informiere mich auch extrem viel über Videospiele.

Das liegt auch daran, dass ich ein anderes Problem habe als die meisten Forenuser. Hier stöhnen ja immer alle, es gebe zu viele tolle Spiele. Bei mir ist das überhaupt nicht so. Ich würde gerne mehr Games zocken, aber es gibt nur ganz wenige Titel, die mich interessieren. Und deshalb bin ich ständig auf der Suche nach neuen Spielen.

Momentan geht es, weil ich erstmals ne PS3 habe und es da noch eine Hand voll spannender Exklusiv-Titel nachzuholen gibt.
 
@ Mousi

DU bist eigentlich einer von den Spielern, die ich auch beschrieben habe. Du spielst MONATELANG F1 oder FIFA. Dazwischen nur wenige, ausgewählte Titel.

Ich habe das lange "beneidet", denn ich konnte mich nie lange mit einem Spiel befassen. Immer war das Gefühl da, das ich sonst was verpasse.

Das ist jetzt weg, es wundert mich, wie schnell und einfach es eigentlich war. Ich spiele jetzt seit Release The Run und ich will es immer wieder weiter spielen. Dafür müssen Rayman und Batman zwar warten, aber ich will das Spiel so lange wie möglich so intensiv spielen wie jetzt. Und ich will den beiden anderen Spielen auch diese Aufmerksamkeit widmen.

Vor einem Jahr wäre ich jetzt schon wieder hibbelig geworden und hätte hier alle Threads durchsucht, ob's nicht noch was Interessantes da draussen gibt. Momentan ist dieses Verlangen bei Null. :)
 
Ich finde es sehr genial, noch allerhand alte Perlen hier zu haben (ungespielt).
Ich habe jetzt Bock auf PS2-RPG's, habe noch welche da, ergo spiele ich sie.
Spiele-"Vorrat" ist etwas Feines. Werde ich auch immer so beibehalten.
Skyrim ? Juckt momentan nicht. Ist eh verbuggt wie Sau.
Arkham City ? Brauche ich z.Zt. nicht. Kann ich mir immer wieder holen.

Ich habe genug Oldies hier.

Ein Graus, wenn ich bloß daran denke, 3 oder weniger Spiele hier zu haben.

Ich habe nie Probleme in Sachen Spieleauswahl. Und ich kann aus dem Text nicht wirklich herauslesen, WAS denn nun das Problem sein soll ?
 
Das große Problem sind nicht ungespielte Titel, sondern abgebrochene Spiele, die man dann ein halbes Jahr nicht mehr angefasst hat. Weiterspielen ist doof, neu anfangen auch. :I
 
Nasreddin schrieb:
Das große Problem sind nicht ungespielte Titel, sondern abgebrochene Spiele, die man dann ein halbes Jahr nicht mehr angefasst hat. Weiterspielen ist doof, neu anfangen auch. :I

Auch das Problem kenne ich nicht. Habe erst letztens Headhunter Redemption vollendet. Der Speicherstand muß 4 oder 5 Jahre alt gewesen sein.
Oder vor 2 (??) Jahren DRAGON WARRIOR 7 (psx), wo der Speicherstand bestimmt 5 oder 7 Jahre alt war. Oder älter.

Die Zeit kommt.

Spielen soll mit Spaß zu tun haben, nicht mit Druck und Zwang. Ihr macht etwas falsch ;)
 
Nasreddin schrieb:
Wenn ich ein Storyspiel weiterspiele und nicht mehr weiß, was bisher passiert ist, dann habe ich nur sehr geringen Spaß. ;)

Ich weiß das auch noch nach 5 Jahren. Und einige Spiele haben ein Journal, mit dessen Hilfe man sich ratzfatz einlesen kann und dann fällt es wie Schuppen von den Augen ;)
 
Für mich kam vor ca. einem Jahr der Umschwung; weg vom Kaufen auf Vorrat hin zum bewussten Spielen. Diesen "inneren Zwang" ein Spiel kaufen zu müssen, nur weil es das halbe Forum gut findet ist auch mir nur allzugut bekannt. Aber nachdem ich ein paar mal auf die Schnauze gefallen bin (u.a. Demon's Souls :ulgy: ) und sich eine gewisse Spieleunlust breit gemacht haben hatte ich da radikal umgeschwenkt.

Und es stimmt, Spiele bewusster zu erleben macht einfach mehr Spaß als das durchhetzen nur um dem nächsten AAAAAAAAAAAAAA-Blockbuster hinterher zu hecheln. Und wenn man einzelne Titel genossen hat kann man ohnehin zum Budgetpreis andere Sachen nachholen.
 
Nasreddin schrieb:
Das große Problem sind nicht ungespielte Titel, sondern abgebrochene Spiele, die man dann ein halbes Jahr nicht mehr angefasst hat. Weiterspielen ist doof, neu anfangen auch. :I

Das kenne ich nur zu gut. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, das ein Weiterspielen oftmals viel einfacher ist, als man sich das erstmal vorstellt. Man ist eigentlich ganz schnell wieder im Gameplay drinnen.

Ich habe z.B. God of War 3 auch erst vor ein paar Wochen fertig gespielt. Anfangs dachte ich noch, das schaffe ich niemals, weil ich schon vor einem Jahr etwas Mühe hatte. Lustigerweise war ich aber nach ein paar Minuten schon wieder voll drinnen und bin recht ordentlich durchgekommen.

Aktuell beende ich Read Dead Redemption. Ich hab so ein Flair gute Spiele nur bis in die Hälfte zu spielen. :ulgy:
 
Halb gespielte Spiele sind wirklich schwer. Ich glaube, ich habe in dieser Gen nur ein Spiel im zweiten Anlauf zu Ende gespielt. Das war Uncharted 1, und das nach den Credits von Uncharted 2. :gerri:

Ansonsten war es bei mir auch so: hab ich ein Spiel einmal abgebrochen, hat es zwar noch ein paar Monate im Regal gestanden (irgendwann spiel ich es ja bestimmt zu Ende...), ging aber letztlich doch weg.
 
Naja, ich kann dein Problem nicht unbedingt nachvollziehen. Bei mir haben sich halt so viele Spiele angehäuft, weil ich mich lange eher als Sammler verstanden. Zwar habe ich die Spiele immer auch gespielt, aber eben eher noch gesammelt. Derzeit will ich aber einfach mal mit dem Zocken nachkommen, weshalb ich keine neuen Spiele mehr kaufe.
 
Das Problem ist mir auch fremd. Kaufe seit dem ich zocke nicht mehr als ich dann gerade auch spielen kann und will. Sprich max zwei Spiele zeitgleich, meist ein Spiel mit Handlung und einen Racer oder etwas anderes was für zwischendurch taugt. Spiele zu 95 % meine Spiel bis zum Abspann oder länger, nur dieses Jahr hatte ich aufgrund meiner zwischenzeitlichen Experimentierfreude ein paar Fehlkäufe die ich flott wieder verhökert habe.
Als kleinen Sammler sehe ich mich auch, aber extrem selektiv, und Hyp und gute Wertungen sind dabei für mich gar kein Kriterium. Egoshooter und Fantasy sind für mich so uninteressant, da ändern die besten Traumwertungen und Lobhudelei der User auch nichts dran.
 
Ich spiele höchstens 3 Sachen/Kategorien gleichzeitig. Zur Zeit sind das

1) Singleplayer Kampagne (El Shaddai)
2) Koop-Kampagne (Dead Island)
3) Arcadespiel (Bastion)

Das geht gerade noch. Es kommt nicht vor, dass ich 2-3 storylastige Spiele gleichzeitig spiele. Desweiteren habe ich so einen kleinen Sammelwahn, der gerade die letzten Monate zugenommen hat. Ich habe mir viele neue Spiele gekauft, wovon jetzt noch 5 ungespielt im Karton liegen. Bei 2 Spielen in den letzten Wochen habe ich mir gedacht, dass sie ruhig mal schneller vorbei sein könnten (X-Men: Destiny und X-Men: Origins, Wolverine). Das ist jedoch die "Schuld" der Spiele und liegt nicht daran, dass ich aufgrund von zu vielen gehorteten Spielen die Liste abarbeiten muss.

Spiele, die mich tief in ihren Bann ziehen, sind mir übrigens am liebsten. So haben sich allein dieses Jahr 140 Stunden Dark Souls, 40 Stunden Dead Island, 30 Stunden L.A. Noire und insgesamt 100 Stunden Mass Effect 1 + 2 angesammelt. Bei solchen Spielen verliere ich auch nicht die Lust, alles zu erkunden und jede Sidequest mitzunehmen.

So richtig viel zocke ich eigentlich erst seit dieser Generation. Als Kind hat alles mit dem Mega Drive angefangen, danach kam bis zur PS1 nicht viel. :D Ich finde es schön zu wissen, dass ich ein paar Perlen schon zu Hause liegen habe und nicht erst noch kaufen muss.
 
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