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KT Zimtzicke denkt: Die böse Industrie und der Gebrauchtmarkt

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

nur mal so am rande...dlc könnte auch sein gutes haben

Spiel XXX, das als eine art pacman-clone durch die fsk geht wie butter und für 0jährige verkauft werden darf, kann mit DLC zu Texas NaziNutten Kettensegen-Massaker umgepatcht werden, da DLC AFAIR nicht durch die FSK muss.
 
Ich finde es ist eine Unverschämtheit der Publisher... ich habe mir z.B. PoP Warrior Within, PoP The Two Thrones und Prince of Persia nur zum Release gekauft, weil ich vorher gebraucht PoP Sands of Time geholt habe... und das war nicht das einzige, wo ich mir den Nachfolger neu gekauft habe aufgrund des Vorgängers für den ich die Hälfte zahlte.

Auch habe ich stets vom Geld meiner verkauften Spiele, mir wieder neu vom Händler gekauft.

Die Publisher tun aber so als hätten sie nichts vom Markt, weil die dermaßen geldgeil sind, die sind so gierig, dass ich nur noch das kotzen bekomme.

Diese Konsolen Generation ist einfach nur grausam, die Hersteller pflücken einen so gut sie nur können. Permanente Verarsche wo hin man nur guckt.

Die Hersteller sind ja auch selbstschuld, wenn sie schon ein Spiel wie Skate für 69 Euro bringen... oder Heavy Rain, dem Spiel legen sie mit ihren OVP auch gleich riesige Steine in den Weg, nicht nur das der Vorgänger gnadenlos floppte, solche Spiele in der Regel floppen, nein, nein, nein das muss schon 70 Euro kosten...
 
Bei den zitierten 700.000 geht es doch nicht um gepushte AAA Titel wie Mass Effect oder GoW sondern eher um neue Franchises.
Und Bioware ist für EA doch nur ein Zugpferd, bis die sich für EA finanziell gelohnt haben, dauert es wohl noch Jahre.
 
Die ganzen Spiele müssen das doch schon reingebracht haben. Vor allem Dragon Age und Mass Effect 2 haben doch schon bald 10 Mio. Einheiten zusammen, mit einer ähnlichen Einheitenanzahl von Cod MW2, hat Activision immerhin mehr als 1 Mrd. verdient...
 
Activision hat damit keine 1Mrd. verdient, sie haben damit einen Umsatz von 1Mrd. gemacht. EA hat für die VG Holding Corp (Bioware und Pandemic) laut Wikipedia 860 Millionen Euro hingelegt und Pandemic schon geschlossen.
 
Mich lässt das kalt. Bin aber auch ein geduldiger Mensch. Wenn die mir echt mal den verkauf verbeiten würden, würde ich die Spiele nurnoch als Budget kaufen. Ende der Story.
 
Ich mein, sollen sie doch ihre DLC als Release-Geschenk anbieten. Wenn man damit Neukäufer gewinnt, bitte. Spiele auf die ich total heiß bin, kaufe ich ja auch sofort.

Was natürlich kacke ist, dass es sich oft einfach um Material handelt, was es schon gibt und entweder gleich als DLC weitergereicht wird, oder zumindest bekannt wird, dass man es als DLC weiter reicht. Ich stünde den DLC nich so kritisch gegenüber. Wenn es wirklich ZUSATZ-Material wäre....
 
Iro schrieb:
Die Hersteller sind ja auch selbstschuld, wenn sie schon ein Spiel wie Skate für 69 Euro bringen... oder Heavy Rain, dem Spiel legen sie mit ihren OVP auch gleich riesige Steine in den Weg, nicht nur das der Vorgänger gnadenlos floppte, solche Spiele in der Regel floppen, nein, nein, nein das muss schon 70 Euro kosten...

Ich finde die Preise von Videospielen erstaunlich stabil.
Früher hab ich auch zwischen 120 und 160 DM für ein Videospiel gezahlt. Was das angeht, sehe ich die Branche sicherlich nicht als 'Blutsauger'.
 
Finde den Gedanken Spiele günstiger anzubieten nicht als die Lösung aller Probleme. Vielleicht mag das kurzfristig ein Argument sein - langfristig wird sich aber nichts ändern und die Situation normalisieren. Neukäufer freuen sich über die Preissenkung wie auch Gebrauchtkäufer. Kaufen letztere ein Krachneues Game nach Release jetzt für 50 Euro wären es bei ein Preissenkung dann eben nur noch 40 oder 45 Tacken.
 
Anstatt den Weiterverkauf zu unterbinden oder zu erschweren, sollten die Hersteller es auf der inhaltlichen Schiene verstärkt probieren. Wenn ein Spiel viel Inhalt bietet, zb. freischaltbare Geheimnisse, lange Spielzeit, hohen Wiederspielwert, Download-Content, oder nen superben Online-Modus, dann verhindert man automatisch, daß massenhaft Erstkäufer das Spiel innerhalb kürzester Zeit wieder verkaufen.
Doch beim Fastfood-Charakter vieler gegenwärtiger Produktionen, die auch noch in wenigen Spielstunden durchgenudelt sind und sich oft auch noch relativ ähnlich sind, muß man sich dann auch nicht wundern, wenn beim Konsumenten so eine Ex und Hopp-Mentalität entsteht und die Preise nach spätestens nem halben Jahr im Keller gelandet sind.
 
Trotzdem wird das denn Gebrauchtmarkt IMO nicht signifikant verändern. Nicht nur die Spiele schmecken nach Fast Food, auch die Spieler sind doch mitlerweile oft Schnell- und Vielfresser.

Ein Beweggrund für ein gebrauchtes Spiel dürfte immer der Preis sein. Ich hab als Gebrauchtkäufer fast keine Nachteile, ausser dass ich das Spiel nicht direkt zum Release haben kann.

Direktvertrieb wäre auch noch eine Idee, aber dann ginge das Gezetere mit dem Einzelhandel wieder los...
 
Ich bin mittlerweile an dem Punkt angekommen, wo ich durch den Neukauf eines Spieles den Entwicklern meine Wertschätzung für die Erschaffung eines tollen Titels ausdrücke: God of War 3, Uncharted 2, Street Fighter IV, Killzone 2, Little Big Planet etc. sind solche Beispiele. Durch den Kauf gebe ich bewusst meine Zustimmung zu dem Titel und ich möchte sagen "Weiter so!". Mir kosten Spiele mittlerweile zuviel, als das ich wild sabbernd durch die Elektronikmärkte renne und pauschal alles kaufe, was auf irgendwelchen Screens mal halbwegs gut ausgesehen hat und 1-2 interessante Trailer bot. Außerdem ist meine Zeit begrenzt und ich will sie nicht mit (meiner Meinung nach) mittelmäßigen Spielen verschwenden.

Wenn ich mir ein Spiel gebraucht hole, dann hat das einen (oder mehr) von drei Gründen:

1) Miese Umsetzung
Ich gebe Publishern kein Geld mehr für schlampige PS3-Versionen. Andere Entwickler haben wiederholt bewiesen, wozu die Kiste fähig ist. Da muss ich mir so technischen Abfall wie z.B. Bayonetta nicht zum Vollpreis geben (auch wenn das Spiel gut ist). Ich bezahle niemanden mehr für schlampige Arbeit. Wenn die Publisher/Entwickler nicht willens sind, 100% zu geben, bin ich nicht willens 100% zu bezahlen.

2) Spiel nicht der Überbringer
Das ist meine persönliche Macke, aber ich tue mich schwer, vom Ferrari in den Wartburg umzusteigen. Aber nach Spielen wie Uncharted 2 und GoW3 haben schlechtere Spiele bei mir keine allzu guten Chancen, da ich stetig die großen Vorbilder vor den Augen habe. Sehe ich dann Material, was im Vergleich stark abfällt, gehen bei mir automatisch die Jalousien zu. Die Spiele müssen nicht zwangsläufig schlecht sein, aber sie sind mir auch keine 60 Euro wert. Ein gutes Beispiel dafür ist Dantes Inferno.

3) Der Publisher saugt Monkey Balls
Ich will hier natürlich keinen Publisher heilig sprechen, aber manche von den Typen tragen öffentlich eine Firmenphilosophie zur Schau, dass ich kotzen könnte. Bestes Beispiel hierfür ist Activision. Andere sind Eidos (Gerstmann-Affaire, Tomb Raider usw.) oder Ubisoft (ich darf mein Spiel nicht mehr spielen, wann ich möchte). Derartige Auswüchse beantworte ich mit einem Kaufen von Gebrauchtspielen. Geld sehen die von mir nicht.

Natürlich kann es hin und wieder dazu kommen, dass ich von diesen Prinzipien abweiche. Aber dafür muss schon ein Hammerspiel rauskommen. Ein Beispiel hierfür ist Batman Arkham Asylum, welches nicht nur ein hammermäßiger Lizenztitel war sondern nebenbei auch noch das zweitbeste Action-Adventure des letzten Jahres. Bei derartiger Qualität bin ich schon bereit, den plöden Publisher Eidos zu vergessen, denn solche Arbeit MUSS einfach belohnt werden.

Der Gebrauchtmarkt spielt für mich mittlerweile also schon eine gewisse Rolle. Darüber hinaus kann er auch dazu führen, dass ich z.B. ein Spiel erstehe, dem ich erst skeptisch gegenüber stand, welches sich dann aber als kleines Juwel entpuppt. Hier bin ich dann auch bereit, einem evtl. Nachfolger eine Vollpreischance zu geben.
Sollte der Gebrauchtmarkt allerdings von den Publishern gekillt werden, wird die unmittelbare Konsequenz lediglich die sein, dass ich mir nur noch die ganz großen Kracher zulege. Mich persönlich würde das also weniger tangieren. Ich würde lediglich weniger zocken.
 
Sehe ich ähnlich wie du.

Bei mir ist es aber insofern anders, als dass ich garkeine gebrauchten Spiele kaufe. Meistens ist es auch nicht nötig, da viele Spiele schon nach kurzer Zeit viel günstiger neu zu bekommen sind.

Aber alleine dieser Umstand hat schon dazu geführt, dass ich heute weniger Geld bei meinem Händler bekomme, wenn ich ein Spiel "in Zahlung" gebe. Da braucht es keine DLCs, die es nur für Neukäufer gibt, die evtl. den Gebrauchtmarkt nochmals nach unten korrigieren.
 
US retailer GameStop has admitted that it “doesn’t like” being in the second-hand games market.

Speaking during a keynote at Develop by Instant Action CEO Louis Castle, Niall Lawlor of GameStop Sweden said it had to remain in the market to survive in the games business.

“We don’t like being in the used games business, but we have to be there. We would have to exit the games business otherwise,” he said.

Castle said the measure being done by shops in the US like GameStop and Best Buy were “thievery”.

“While you’re preserving some margins, used is accelerating changes,” said Castle.

“I can see the train wreck, it’s coming. Pretty soon everyone is losing money. Used is accelerating the decline of profitability for publishers. The oxygen is being sucked out of the room.”

A GameStop spokesperson, however, revealed in a statement that Lawlor’s comments were “inaccurate,” adding it was “the cornerstone of our business.”

“Both the buy/sell model and bricks and mortar retail are extremely important for our business both today and in the future as we continue to grow,” said the representative.

“Our European business is very important to us and we have lots of exciting new developments in the pipeline.”

vg247.com
 
Wieder etwas aktuelles

Gebrauchtspielkäufer und Händler solcher Spiele, welche von einigen ja sogar auf eine Stufe mit Schwerstverbrechern gestellt werden, haben wie jetzt bekannt wurde dem Heavy Rain Entwickler Quantic Dream ca. 10 Millionen Euro gekostet.



Zum Zeitpunkt des Erscheinens von Heavy Rain im Februar 2010 florierte der Gebrauchtmarkt sehr stark. Ausschlaggebend hierfür war die zu diesem Zeitpunkt bestehende allgemeine Wirtschaftskrise. Die Spieler gingen nicht ganz so locker mit ihrem Geld um und hielten lieber Ausschau nach günstigen Angeboten oder eben Gebrauchtware als zur hochpreisigen Neuware zu greifen. Bis heute wurden von Heavy Rain 2 Mio. Einheiten verkauft.



Den genannten 'Verlust' in Höhe von 10 Mio. hat der Firmenmitgründer Guillaume de Fondaumiere (siehe Bild) aber nun deutlich vor Augen, den anhand des PS3-Trophäensystems weiß Quantic Dream, dass es mehr als 3 Mio. Spieler gibt obwohl ja nur 2 Mio. neue Spiele verkauft wurden.



Fondaumiere sagte verärgert: Das bedeutet, dass 1 Mio. Leute mein Spiel spielen, ohne mir auch nur einen Cent zu zahlen!



Quelle: eurogamer
 
Sleipn1r schrieb:
Das ist so als würde VW behaupten, jeder Gebrauchtwagenkäufer stielt uns Geld. Die Spieleentwickler haben wirklich einen an der Waffel.

Genauso schauts aus.Ein gebrauchtes Spiel zu kaufen wird ja fast mit Diebstahl gleichgesetzt.
Ich hol mir auch oft gebrauchte Games.Grad momentan ist es zu extrem.Deus Ex,Dead Island,Space Marine usw werd ich mir alle gebraucht nachholen weil ich im Moment zu wenig Zeit zum zocken hab und ja eh Gears3 kommt.Ausserdem wirds auf dauer irgendwie zu teuer.Grad bei Crysis2 hab ichs echt bereut das ich das Spiel neu gekauft habe.Das wär ein perfekter Gebrauchttitel gewesen.
 
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