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ONE Xbox 720 - Codename "Durango" - "Thread closed"

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@ New Horizon
Weil ich in meinem Text auf die Arcadespiele eingegangen bin und du daraufhin gefragt hast was denn bitte aus den Arcadespielen werden soll?

Und warum sie Vollidioten sind? Das hatte ich auch schon erläutert. Schön, dass du gerne noch mal Super Meat Boy spielen willst, aber ich denke ich gehe nicht zu weit wenn ich behaupte die meisten Leute holen sich ne neue Konsole weil sie darauf was neues erleben wollen (sonst würde dem ja jeglicher Sinn abgehen).
Dann muss man sich überlegen was genau eine neue Konsole von einer alten Unterscheidet und neue Spiele ermöglicht....und das wäre die Leistung (das sage ich nicht weil ich technikgeil bin, sondern weil das einfach, ganz objektiv, richtig ist).

Wenn man jetzt diese beiden Tatsachen kombiniert: Man holt sich die Next Gen um Neues zu erleben + Neues wird ermöglicht durch bessere Leistung
Dann ist es klar, dass die Leistung das wichtigste Kriterium bei einer neuen Konsole ist....deren alleiniger Existenzgrund.
Wenn man dann also vor der Entscheidung steht Geld zu investieren in
a. ein Feature was in den ersten 2 Jahren von einem Bruchteil der Käufer genutzt wird und danach kaum ein Schwein mehr interessiert
oder
b. das Geld in etwas investiert, was über die gesamte Lebenszeit der Konsole hinweg ALLEN Besitzern derselben zu Gute kommt, den Nutzen erhöht und das Gerät auch über die nächsten Jahre hin gegenüber den Mitbewerbern konkurrenzfähig macht (man darf hier, gerade in Hinblick auf die Erfahrung mit der aktuellen Gen und ihrem extrem langen Lebenszyklus, nicht den Fehler machen zu kurzfristig zu denken und nur den Launchzeitraum zu betrachten)

Dann ist es eben absolut schwachsinnig, vollkommen hirnissig, absolut bescheuert, total dämlich, verrückt, irre, dumm...
DAS zu machen.
 
@ barto

Ich glaube (ich weiss es aber nicht), mit reinen Software-Tools wird es sehr schwierig werden, zwei Systeme vernünftig zusammen arbeiten zu lassen. Irgendwo im Durango-Board müsste das 360 SoC ja fest verankert sein, oder?

Und wie soll das im OS oder App-Management aussehen? Könnte das 360 SoC auf den RAM von Durango zugreifen? Mit dem eigenen RAM (512MB) fängst du beim Durango-OS wohl nicht mehr viel an.
 
Spielor schrieb:
Schön, dass du gerne noch mal Super Meat Boy spielen willst, aber ich denke ich gehe nicht zu weit wenn ich behaupte die meisten Leute holen sich ne neue Konsole weil sie darauf was neues erleben wollen (sonst würde dem ja jeglicher Sinn abgehen).

Die Meisten sicherlich. Wenn die PS4 aber eine AK hätte, mit der ich die verpaßten PS3-Titel nachholen könnte, wäre es deutlich wahrscheinlicher, daß ich sie mir neben die NextBox stelle. Ich denke, daß wird bei den bisherigen PS3-onlys nicht groß anders sein. Also völlig hirnrissig ist es nicht, es ist eine Frage von Aufwand und Nutzen.
 
@Spielor:
Da hast du natürlich Recht! Ich halte davon auch nichts nen 360 Chip in jede Konsole einzubauen -> unnötige Kosten!
Ich denke ähnlich wie die meisten hier, dass Abwärtskompaitbilität in 2 Jahren nach dem Launch keine wirkliche Rolle mehr spielen wird.
Aber Arcade und Indie Games halt ich nicht für unwichtig! Die meisten dieser Games profitieren nun mal nicht von mehr Hardware-Leistung und ich möchte diese auch weiterhin spielen können! Bis ich FEZ oder Super Meat Boy durch habe, vergehen sicherlich noch ein paar Jahre...und Online Streaming wird da keine Lösung sein!
 
Zimtzicke schrieb:
@ barto

Ich glaube (ich weiss es aber nicht), mit reinen Software-Tools wird es sehr schwierig werden, zwei Systeme vernünftig zusammen arbeiten zu lassen. Irgendwo im Durango-Board müsste das 360 SoC ja fest verankert sein, oder?

Und wie soll das im OS oder App-Management aussehen? Könnte das 360 SoC auf den RAM von Durango zugreifen? Mit dem eigenen RAM (512MB) fängst du beim Durango-OS wohl nicht mehr viel an.

Nein ist es nicht..... es ist mittlerweile "State of the Art" im Client Management Applikationen nur noch virtuell zur Verfügung zu stellen. Je nach dem welche Technologien man einsetzt setzt kann man virtuelle Apps auch streamen. Microsoft Technologie dazu ist AppV.

Im Rechenzentrum ist man da durch Vmware,Xensource oder HyperV viel weiter.
 
:D

in den letzten 5 Jahren ist die Entwicklung in dem Bereich virtueller Applikationen rasant vorangeschritten und Microsoft selber hat selbst eine gute Technologie im Einsatz.
 
New Horizon schrieb:
@Spielor:
Da hast du natürlich Recht! Ich halte davon auch nichts nen 360 Chip in jede Konsole einzubauen -> unnötige Kosten!
Ich denke ähnlich wie die meisten hier, dass Abwärtskompaitbilität in 2 Jahren nach dem Launch keine wirkliche Rolle mehr spielen wird.
Aber Arcade und Indie Games halt ich nicht für unwichtig! Die meisten dieser Games profitieren nun mal nicht von mehr Hardware-Leistung und ich möchte diese auch weiterhin spielen können! Bis ich FEZ oder Super Meat Boy durch habe, vergehen sicherlich noch ein paar Jahre...und Online Streaming wird da keine Lösung sein!

Die Arcade und Indie Spiele fallen ja auch unter "Abwärtskompatibilität". Das sind genau so Xbox 360 Spiele wie die Retailgames. Dass das schön wäre noch mal hin und wieder so ein Spiel zu spielen steht ja außer frage, aber eben in keinem Verhältnis zu dem, was es kostet bzw. wo dafür an anderer Stelle Leistung zurück geschraubt wird um das zu ermöglichen.
Also ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendjemand gut heißt, wenn in 5 Jahren die Xbox 3 Version massiv gegen die PS4 oder PC Fassung eines Spiel abstinkt oder sogar gar nicht erscheint, nur damit ein paar Leute noch mal Super Meat Boy oder Tower Defense etc spielen können.
 
@Spielor:
Aber wie schon öfter gesagt Hardware-Leistung ist längst nicht alles!
Wenn es so einfach wäre, müssten hier nicht alle KT-Mitglieder so zittern :D
 
Es kommt natürlich auch auf die Spiele an....aber bei der Konsole selbst ist die Leistung alles. Das ist einfach der einzige erklärbare Grund warum so etwas überhaupt entwickelt wird (bzw gekauft wird, da die Unternehmen natürlich noch die Motivation haben damit wieder Geld zu verdienen).

Nenn mir aus Konsumentensicht nur einen weiteren Grund für eine neue Konsole?
 
Boarder schrieb:
:D

in den letzten 5 Jahren ist die Entwicklung in dem Bereich virtueller Applikationen rasant vorangeschritten und Microsoft selber hat selbst eine gute Technologie im Einsatz.

In meinen Augen ist aber bei Spielen das Problem bei der Virtualisierung, dass Spiele oft auf der niedrigstmöglichen Ebene auf die Hardware zugreifen wollen (Teile der Grafikschnittstellen sind afaik teilweise sogar in Assembler geschrieben, Sony hat ja zusätzliche Bibliotheken zur Verfügung gestellt, um Entwicklern zu ermöglichen die PS4 noch hardwarenäher (und gleichzeitig nicht so komplex wie Assembler) zu programmieren).
Steht da nicht ne VIrtualisierung komplett dagegen, da sie eine zusätzliche Ebene zwischen Anwender und Hardware schaltet?


Klar, bei nicht-Echtzeit Anwendungen ist Virtualisierung, VMs etc. alles supertoll, aber bei grafiklastigen Spielen?

Ich hab mir eine mögliche SW-Lösung eher so vorgestellt, dass ein Tool zur Komplilierung passende Aufgaben auf den 360 SoC auslagert, so dass möglichst wenige potenzielle Störstellen zwischen den beiden Architekturen auftreten...
 
Spielor schrieb:
Es kommt natürlich auch auf die Spiele an....aber bei der Konsole selbst ist die Leistung alles. Das ist einfach der einzige erklärbare Grund warum so etwas überhaupt entwickelt wird (bzw gekauft wird, da die Unternehmen natürlich noch die Motivation haben damit wieder Geld zu verdienen).

Nenn mir aus Konsumentensicht nur einen weiteren Grund für eine neue Konsole?

Wird denn irgendwo behauptet, das die 720 mit der Leistung der 360 erscheint oder nur 20% Mehrleistung auf der 720 zu erwarten ist ?

Wenn dann doch wohl eher anders herum, könnte mir vorstellen das die Leistung der 720 evtl. 10-15 % unter der Leistung der PS 4 liegt.

Was ja trotzdem eine große Steigerung zur 360 wäre.

Die Hersteller bauen auch Gott sei Dank keine Konsolen, nach den Spec´s/ Facts oder dem Verständnis, das sich einige User vorstellen können oder eben auch nicht vorstellen können.

Als würden dort nur Idioten arbeiten. Unglaublich. :fp:
 
Zugegeben, ich musste mich in das Thema erst ein wenig einlesen, aber...

Ich denke immernoch, dass eine paralelle Nutzung von Durango APU und 360 SoC eher unwahrscheinlich ist.

Das 360 SoC könnte sicherlich einige Apps virtuell laufen lassen. Sinn macht das dann aber eigentlich auch nur, wenn wie orakelt, Durango mehrere Apps und Spiele gleichzeitig im Speicher laufen hat, oder?
 
el_barto schrieb:
Boarder schrieb:
:D

in den letzten 5 Jahren ist die Entwicklung in dem Bereich virtueller Applikationen rasant vorangeschritten und Microsoft selber hat selbst eine gute Technologie im Einsatz.

In meinen Augen ist aber bei Spielen das Problem bei der Virtualisierung, dass Spiele oft auf der niedrigstmöglichen Ebene auf die Hardware zugreifen wollen (Teile der Grafikschnittstellen sind afaik teilweise sogar in Assembler geschrieben, Sony hat ja zusätzliche Bibliotheken zur Verfügung gestellt, um Entwicklern zu ermöglichen die PS4 noch hardwarenäher (und gleichzeitig nicht so komplex wie Assembler) zu programmieren).
Steht da nicht ne VIrtualisierung komplett dagegen, da sie eine zusätzliche Ebene zwischen Anwender und Hardware schaltet?


Klar, bei nicht-Echtzeit Anwendungen ist Virtualisierung, VMs etc. alles supertoll, aber bei grafiklastigen Spielen?

Ich hab mir eine mögliche SW-Lösung eher so vorgestellt, dass ein Tool zur Komplilierung passende Aufgaben auf den 360 SoC auslagert, so dass möglichst wenige potenzielle Störstellen zwischen den beiden Architekturen auftreten...

Wir haben AutoCad/HP ME10 (ja ist alt) und Photoshop virtualisiert - OpenGL Anwendungen waren nicht das Problem und sie waren nicht viel langsamer als wenn sie als installiertes Paket laufen. Mit Spielen habe ich da keine Erfahrungen aber gerade Arcade Spiele sollten nicht das Problem sein.
MS hat diese Technologie auf jeden Fall im Hause....

Und auch RemoteFX bringt die Grafikleistung gut rüber... ich denke ja das die ganzen STreaming Technologien im Spielebereich auch auf VM´s läuft ;)
 
Alles klar, danke :)
Wieder was gelernt :D

Erst mal abwarten, ob das Gerücht überhaupt stimmt. Aber wenn ja, bin ich wirklich auf die technischen Details gespannt.
 
Gott, wie sich hier über die Abwärtskompatibilität aufgeregt wird ist wieder mal amüsant.

Ich würde einen solchen Schritt begrüßen. Es wird ja in letzter Zeit immer mal wieder gerne über das Image der verschiedenen Konsolenhersteller philosophiert. Da nimmt Sony das Image einer Konsole für "Gamer" in Anspruch und Microsoft eben den aus der Luft gegriffenen Begriff der Fuchtelkonsole gepaart mit einem Social-Media Schwerpunkt.

Was passiert also in der Next-Gen? Sony bietet keine AK an. Alle digitalen Inhalte die man bisher gekauft hat sind futsch, sollte man eben wirklich die PS3 durch die PS4 ersetzen. Klar, Kostenersparnisse würden da wohl eventuell dem Kunden zu Gute kommen, garantiert ist das aber nicht. Zumal auch einige ganz gerne ne AK hätten und so die Kostenersparnisse eben nicht allen zu Gute kommen wird.

Aber in der Next-Gen wird immer mehr Content Digital angeboten und erworben. Will ich da tausende von Euro in Etwas investieren, wenn ich zum Start der PS5 wieder mit "leeren Händen" dastehen würde? MS kann sich da eben ein positives Image aufbauen, indem sie eben den digital erworbenen Content einem bei einer neuen Konsolengeneration nicht "wegnehmen".

Und da spielt es erst einmal keine Rolle ob es denn nun in der übernächsten Konsolengeneration auch wirklich so bleiben würde. Wenn es eben sicherer scheint sein Geld in die Xbox Plattform zu stecken, als im PSN, dann hätte man wohl bei ein paar Kunden die Nase vorne.
 
Samstrike 68 schrieb:
Spielor schrieb:
Es kommt natürlich auch auf die Spiele an....aber bei der Konsole selbst ist die Leistung alles. Das ist einfach der einzige erklärbare Grund warum so etwas überhaupt entwickelt wird (bzw gekauft wird, da die Unternehmen natürlich noch die Motivation haben damit wieder Geld zu verdienen).

Nenn mir aus Konsumentensicht nur einen weiteren Grund für eine neue Konsole?

Wird denn irgendwo behauptet, das die 720 mit der Leistung der 360 erscheint oder nur 20% Mehrleistung auf der 720 zu erwarten ist ?

Wenn dann doch wohl eher anders herum, könnte mir vorstellen das die Leistung der 720 evtl. 10-15 % unter der Leistung der PS 4 liegt.

Was ja trotzdem eine große Steigerung zur 360 wäre.

Die Hersteller bauen auch Gott sei Dank keine Konsolen, nach den Spec´s/ Facts oder dem Verständnis, das sich einige User vorstellen können oder eben auch nicht vorstellen können.

Als würden dort nur Idioten arbeiten. Unglaublich. :fp:

Gab natürlich noch nie ne Firma die sich vollkommen verspekuliert hat (Nintendo...hust). Und zumindest wenn es nach den Gerüchten geht, ist die Xbox nicht nur 10-15% sondern 30 % schwächer als die PS4 welche wiederum 50% besser ist als die Xbox 3. Und das ist schonmal ne Hausnummer....der wohl größte Unterschied seit PS2/Xbox Zeiten.
Und auch die Neuausrichtung auf Kinect und Casual könnte durchaus zu nem Problem werden.

Als würden bei MS nur Meister der Magie arbeiten die keine Fehler machen. Erinnern wir uns bitte noch mal daran wie geil und beliebt ihre Windows Phones und das Surface sind. Damit haben sie ja den Tabletmarkt total penetriert...

Und mit einer Xbox Causual die nach 8 JAHREN (man kann das einfach nicht genug betonen) eine lediglich 4-fache Leistungssteigerung bietet ist ein Epic Fail.
 
Ich weiss immernoch nicht, wo das Problem sein soll?

Beide Konsolen werden deutlich stärker als ihre Vorgänger, die eine ein wenig mehr als die andere, wenn überhaupt. Der technische Fortschritt ist also da. Und wenn man sich die Tech-Demos so ansieht, dann sprechen wir über High End-Grafik, die nur von absoluten (und sehr teuren) Top-PCs sichtbar überboten wird.

Warum müssen PS4 und 720 noch identischer sein, als sie eh schon sind? Und wer sagt, dass Next Gen wieder 7, 8 Jahre durchhalten muss?
 
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