Quote aus dem Zeitartikel
"Unsere Lebensmittel sind heute nicht nur günstiger denn je, sondern vielen Menschen so wenig wert wie nie zuvor. Noch vor wenigen Jahrzehnten gaben die Deutschen gut die Hälfte ihrer Einkommen für Nahrung aus, heute sind es keine 12 Prozent mehr."
Dieser Quote beschreibt gut die Frage die ich mit meinem Ausgangspost aufwerfen wollte...
Durch unser Konsumverhalten hat sich natürlich auch die Industrialisierung in der Landwirtschaft so entwickelt wie sie jetzt aussieht. Geiz ist Geil... und ich will jeden Tag Fleisch, Wurst, Fisch und Co. auf den Tisch haben. Dadurch ist in der Landwirtschaft eine krasse Konsolidierung in Gang gesetzt worden, die zu den heutigen Verhältnissen geführt hat. Wer als Bauer nicht mitgemacht hat der wurde durch den Preiskampf vom Markt verdrängt da er seine Produkte (auch wenn sie qualitativ hochwertiger waren) keine Chance auf dem Massen/Billigmarkt hatten. Genauso sieht es ja auch bei den Milchpreisen aus.
Wer da als Bauer nicht mitmachen wollte hatte damals keine Chance, doch im Zuge der Bio-Welle haben es einige Bauern geschafft, mit wirklicher Biolandwirtschaft einen Kundenkreis anzusprechen der bereit ist auch höhere Preise für tolle Produkte zu bezahlen. Wenn ich mit z.B. die Viecher aus dem Link meines Ausgangspost angucke
http://www.eichelschwein.de/ dann denke ich mir... jupp die sehen lecker aus

und ich wäre bereit für solche Produkte auch einen guten Preis zu bezahlen.
Erstens wird es bestimmt gut schmecken und die Tiere hatten ein gutes Leben bis es zum Schlachter ging.
@maxx - was habt ihr den für einen Betrieb und wäre es für euch denkbar in Richtung Biolandwirtschaft umzuschwenken?