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Sehe ich irgendwie anders. Hier wird mir viel zu sehr auf DEN Glücksmoment abgestellt. Aber ich finde glücklich sein kann auch ein Dauerzustand sein. Ist von der Begrifflichkeit eben nur etwas überzogen. Ich würde Glück/glücklichsein auch einfach mit zufrieden sein gleichsetzen. Wenn ich zufrieden mit meinem Leben, meiner Arbeit, Familie, Freunden etc. bin, bin ich so gesehen eben auch glücklich. Und an dieser Form der Zufriedenheit kann man normalerweise gut arbeiten. Natürlich schwerlich wenn man irgendwo in der Gosse liegt oder Schalkefan ist. Aber da hier im KT viele User sind, die eigentlich keine existenzielle Sorgen haben sollten, ist da eine Dauerzufriedenheit doch auch ganz nah. Zumindest theoretisch.
Mhm, also Zufriedenheit als Dauerzustand macht mich auch argwöhnisch. Woher kommt dann die Motivation, um sich weiterzuentwickeln, um Neues kennenzulernen oder aus seinem eigenen Schatten zu treten, wenn man dauerhaft zufrieden mit allem ist? Hört man damit nicht auch irgendwie auf zu Leben oder sich dem Leben zu verweigern? Ich glaube irgendwie nicht, dass das von der Natur so gewollt sein kann, dauerhafte Zufriedenheit. Das ist eher ein Ideal, das sich Menschen mal ausgedacht haben, weil sie sich den Menschen als eine von Trieben gequälte Kreatur vorgestellt haben. Die ultimative Befriedigung, das Finden zu sich selbst, die ewige Glückseligkeit. Aber ich glaube irgendwie nicht an sowas. So lange man lebt, sollte man auch Hunger auf etwas haben und nicht dauerhaft satt sein.Unzufriedenheit ist der Motor der Welt!

Mhm, also Zufriedenheit als Dauerzustand macht mich auch argwöhnisch. Woher kommt dann die Motivation, um sich weiterzuentwickeln, um Neues kennenzulernen oder aus seinem eigenen Schatten zu treten, wenn man dauerhaft zufrieden mit allem ist? Hört man damit nicht auch irgendwie auf zu Leben oder sich dem Leben zu verweigern? Ich glaube irgendwie nicht, dass das von der Natur so gewollt sein kann, dauerhafte Zufriedenheit. Das ist eher ein Ideal, das sich Menschen mal ausgedacht haben, weil sie sich den Menschen als eine von Trieben gequälte Kreatur vorgestellt haben. Die ultimative Befriedigung, das Finden zu sich selbst, die ewige Glückseligkeit. Aber ich glaube irgendwie nicht an sowas. So lange man lebt, sollte man auch Hunger auf etwas haben und nicht dauerhaft satt sein.Unzufriedenheit ist der Motor der Welt!
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