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VOTE Was macht euch wirklich glücklich?

Was macht euch wirklich glücklich?

  • Ein(e) Partner(in) die ihr wirklich liebt

    Stimmen: 31 52,5%
  • Eine tolle Familie

    Stimmen: 29 49,2%
  • richtige/enge Freunde

    Stimmen: 29 49,2%
  • viele Freunde/Bekannte

    Stimmen: 3 5,1%
  • einen guten/ausfüllenden Job /eine Aufgabe

    Stimmen: 19 32,2%
  • viel Geld

    Stimmen: 15 25,4%
  • Reisen

    Stimmen: 18 30,5%
  • Zocken

    Stimmen: 29 49,2%
  • Sport

    Stimmen: 17 28,8%
  • Freizeit

    Stimmen: 37 62,7%
  • Konsum

    Stimmen: 17 28,8%
  • Gesundheit

    Stimmen: 32 54,2%
  • etwas Anderes, und zwar....

    Stimmen: 4 6,8%
  • Musik machen/hören

    Stimmen: 21 35,6%
  • Kreativität

    Stimmen: 8 13,6%
  • (Haus)tiere

    Stimmen: 6 10,2%

  • Umfrageteilnehmer
    59

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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Also ich könnte keine Wahl treffen im Moment.
Mein sagt mir eher gerade, dass es Momentaufnahmen sind die mich glücklich machen.

Mal ruhig an der See sitzen, dann wieder unter 10.000 Menschen meine Lieblingsband sehen, ein “Hab dich lieb“ meiner Nichte oder ein “Ich liebe dich“ meiner Partnerin. Festlegen fällt mir da echt schwer!
 
Viele der Dinge besorgen mir Glücksmomente. Glücklichsein an sich ist für mich aber kein Zustand, den ich unbedingt anstrebe oder als idealen Dauerzustand betrachte. Wie schon gesagt wurde, das sind eben Momente, oft zufällig und überraschend, in denen man sich glücklich fühlt. Man neigt dann vielleicht dazu, dem hinterherzueilen, aber oft merkt man schon recht schnell, dass man genauso gut versuchen könnte, seinen Schatten zu fangen und das solche Momente nicht beliebig oft wiederholbar sind. Im Gegenteil, sie führen nicht selten sogar geradewegs ins Unglück. Nixdestotrotz bin ich ein Glücksjäger, jeden Tag und jede Nacht! :D
 
Sehe ich irgendwie anders. Hier wird mir viel zu sehr auf DEN Glücksmoment abgestellt. Aber ich finde glücklich sein kann auch ein Dauerzustand sein. Ist von der Begrifflichkeit eben nur etwas überzogen. Ich würde Glück/glücklichsein auch einfach mit zufrieden sein gleichsetzen. Wenn ich zufrieden mit meinem Leben, meiner Arbeit, Familie, Freunden etc. bin, bin ich so gesehen eben auch glücklich. Und an dieser Form der Zufriedenheit kann man normalerweise gut arbeiten. Natürlich schwerlich wenn man irgendwo in der Gosse liegt oder Schalkefan ist. Aber da hier im KT viele User sind, die eigentlich keine existenzielle Sorgen haben sollten, ist da eine Dauerzufriedenheit doch auch ganz nah. Zumindest theoretisch.
 
Sehe ich irgendwie anders. Hier wird mir viel zu sehr auf DEN Glücksmoment abgestellt. Aber ich finde glücklich sein kann auch ein Dauerzustand sein. Ist von der Begrifflichkeit eben nur etwas überzogen. Ich würde Glück/glücklichsein auch einfach mit zufrieden sein gleichsetzen. Wenn ich zufrieden mit meinem Leben, meiner Arbeit, Familie, Freunden etc. bin, bin ich so gesehen eben auch glücklich. Und an dieser Form der Zufriedenheit kann man normalerweise gut arbeiten. Natürlich schwerlich wenn man irgendwo in der Gosse liegt oder Schalkefan ist. Aber da hier im KT viele User sind, die eigentlich keine existenzielle Sorgen haben sollten, ist da eine Dauerzufriedenheit doch auch ganz nah. Zumindest theoretisch.

Mhm, also Zufriedenheit als Dauerzustand macht mich auch argwöhnisch. Woher kommt dann die Motivation, um sich weiterzuentwickeln, um Neues kennenzulernen oder aus seinem eigenen Schatten zu treten, wenn man dauerhaft zufrieden mit allem ist? Hört man damit nicht auch irgendwie auf zu Leben oder sich dem Leben zu verweigern? Ich glaube irgendwie nicht, dass das von der Natur so gewollt sein kann, dauerhafte Zufriedenheit. Das ist eher ein Ideal, das sich Menschen mal ausgedacht haben, weil sie sich den Menschen als eine von Trieben gequälte Kreatur vorgestellt haben. Die ultimative Befriedigung, das Finden zu sich selbst, die ewige Glückseligkeit. Aber ich glaube irgendwie nicht an sowas. So lange man lebt, sollte man auch Hunger auf etwas haben und nicht dauerhaft satt sein. :D Unzufriedenheit ist der Motor der Welt!
 
Mhm, also Zufriedenheit als Dauerzustand macht mich auch argwöhnisch. Woher kommt dann die Motivation, um sich weiterzuentwickeln, um Neues kennenzulernen oder aus seinem eigenen Schatten zu treten, wenn man dauerhaft zufrieden mit allem ist? Hört man damit nicht auch irgendwie auf zu Leben oder sich dem Leben zu verweigern? Ich glaube irgendwie nicht, dass das von der Natur so gewollt sein kann, dauerhafte Zufriedenheit. Das ist eher ein Ideal, das sich Menschen mal ausgedacht haben, weil sie sich den Menschen als eine von Trieben gequälte Kreatur vorgestellt haben. Die ultimative Befriedigung, das Finden zu sich selbst, die ewige Glückseligkeit. Aber ich glaube irgendwie nicht an sowas. So lange man lebt, sollte man auch Hunger auf etwas haben und nicht dauerhaft satt sein. :D Unzufriedenheit ist der Motor der Welt!

Ist so!

Eigentlich bin ich am zufriedensten wenn es vorher möglichst beschissen war und ich etwas getan / erarbeitet habe und es danach gut ist. Dann bin ich zufrieden für eine Weile und dann kommt die nächste Herausforderung.

M.M.n. gibt es sowas wie permanente Zufriedenheit nicht. Der Mensch wüsste es eh nie langfristig zu schätzen.
 
Mhm, also Zufriedenheit als Dauerzustand macht mich auch argwöhnisch. Woher kommt dann die Motivation, um sich weiterzuentwickeln, um Neues kennenzulernen oder aus seinem eigenen Schatten zu treten, wenn man dauerhaft zufrieden mit allem ist? Hört man damit nicht auch irgendwie auf zu Leben oder sich dem Leben zu verweigern? Ich glaube irgendwie nicht, dass das von der Natur so gewollt sein kann, dauerhafte Zufriedenheit. Das ist eher ein Ideal, das sich Menschen mal ausgedacht haben, weil sie sich den Menschen als eine von Trieben gequälte Kreatur vorgestellt haben. Die ultimative Befriedigung, das Finden zu sich selbst, die ewige Glückseligkeit. Aber ich glaube irgendwie nicht an sowas. So lange man lebt, sollte man auch Hunger auf etwas haben und nicht dauerhaft satt sein. :D Unzufriedenheit ist der Motor der Welt!

Das eine schließt das andere nicht aus. Warum wollen Reiche immer Reicher werden obwohl sie schon alles haben was sie sich für Geld kaufen können? Satt sein ist zumindest ne schöne Sache, aber der nächste Hunger kommt immer. Wenn ich zufrieden bei meinem Italiener bin kann ich ja trotzdem ein neues Restaurant ausprobieren. Das steht meiner These nicht entgegen. So wie du es schreibst, muss man ständig unzufrieden sein um sich als Mensch weiter zu entwickeln, weil es immer etwas besseres gibt. Und genau diese Getriebenheit ist für mich eher die Triebfeder zum Unglücklichsein und irgendwann rennt dir die Zeit davon weil du merkst dass du niemals ankommen kannst. Und das ist für mich typisch menschlich/deutsch. Neidisch sein und einfach unzufrieden mit dem was man hat. Vollkommene Zufriedenheit ist ja ohnehin ein Utopie und insofern wird es auch nie zum Stillstand kommen. Ich finde aber eben - die Dinge im Leben die gut sind verstärkt wertschätzen lernen - das bedeutet Zufriedenheit und auch dauerhaftes Glück für mich. Alles was man sich über alle die letzten Jahrzehnte aufgebaut hat, ist plötzlich nichts wert - weil man es ja jetzt hat und Standard ist. Wie pervers ist das denn?
 
Also ich hab nichts dagegen, Erfolge zu feiern und zu genießen. Aber ja, lange kann ich das nicht. Für mich ist oft eher der Weg das Ziel. Und wenn ich mit einem Projekt fertig bin, dann denke ich schon über das nächste nach und wie man aus den Fehlern lernen und die Idee weiterentwickeln kann. Neid ist mir persönlich fremd. Ich bin sehr selten bis nie neidisch auf irgendwas oder irgendwem. Und ja, Stillstand an sich kann es nicht geben, das ist so von der Natur nicht vorgesehen. Aber ich kenne haufenweise Leute, die die Richtung in die sie sich bewegen, so wenig wie möglich selbst bestimmen möchten und sich einbilden, es könne alles so bleiben wie es ist.
 
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