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Wärt Ihr bereit angemessene Transportkosten im Versandhandel zu zahlen wenn...

Wärt Ihr bereit angemessene Transportkosten im Versandhandel zu zahlen wenn garantiert ist das die F

  • Ja

    Stimmen: 23 41,8%
  • Nein

    Stimmen: 32 58,2%

  • Umfrageteilnehmer
    55

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

so eine art logistik-zentrum hat im grunde jeder versender zu stemmen. amazon hat den vorteil, gemeinsam mit dhl solche "speziellen" zentren hochgezogen zu haben, wodurch sie nicht mehr selber aufliefern müssen bzw abholen lassen müssen. dhl den vorteil, dinge nicht mehr abzuholen und umpacken zu müssen. man spart einen kompletten arbeitsgang und damit wirklich viel geld (auf beiden seiten).

das amazon sich nicht an nicht in rechnung gestellten versandkosten bereichert versteht sich ja von selber. ich habe mich ja auch explizit auf MEHRkosten bezogen (und davon abgesehen erwähnt, dass ich vermutlich bereit wäre, dies zu tun. wäre schön, beim nächsten mal komplett zitiert zu werden).

aber das grundproblem ist richtig erwähnt: es wollen alle (mehr) service, aber keiner will dafür bezahlen. das ist in deutschland ja nix neues und nicht nur auf portokosten bezogen...
 
Ob bei Amazon, Zalando oder Ebay – die Deutschen lieben das Online-Shopping, der Internet-Versandhandel boomt.

Davon profitiert auch die Paket- und Expressbranche. DHL, DPD, Hermes und Co. verzeichneten seit 2000 ein Umsatzwachstum von 55 Prozent!

Stagnation: Fehlanzeige. Im ersten Halbjahr 2013 wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 3,8 Prozent mehr Pakete verschickt, im kompletten Jahr 2012 lieferte die Branche 2,6 Milliarden Pakete aus. Rekord, meldet der Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste (BIEK)!
Boom in der Paketdienst-Branche

Im ersten Halbjahr 2013 wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 3,8 Prozent mehr Pakete und Express-Sendungen geliefert.

Dabei sind die inländischen Paketsendungen in der ersten Jahreshälfte mit etwas mehr als 4 Prozent stärker gestiegen als der Gesamtmarkt. 53 Prozent davon sind Bestellungen von Privatkunden bei Unternehmen, im ersten Halbjahr 2012 waren es noch 49 Prozent. Zu den meistgefragten Produkten der privaten Käufer gehören Mode, Elektronik und Bücher. 40 Prozent der Pakete werden zwischen mehreren Unternehmen verschickt, 7 Prozent entfallen auf den Privatkundenbereich.

Je mehr Pakete, desto kleiner wird das Zeitfenster, das dem Paketboten bleibt, um den Empfänger aufzusuchen. Mit GLS kündigt daher jetzt einer der ersten Paketdienst-Riesen an, die Pakete in Deutschland nicht mehr ins Haus zu liefern. Stattdessen sollen die Kunden des niederländischen Logistik-Unternehmens, das in Deutschland rund 40 000 Kunden beliefert und 5000 Paketshops betreibt, ihre Sendungen selbst im Paketshop abholen.

„Wir brauchen einen Bewusstseinswandel. Onlinebesteller müssen sich ihre Sendungen selbst abholen”, sagt Rico Back, der Chef des Paketdienstes GLS, der „Welt“. GLS orientiert sich offenbar an skandinavischen Ländern wie Schweden, Dänemark und Finnland. Dort holen Online-Besteller ihre Pakete schon jetzt selbst im Paketshop ab. Die Zustellung nach Hause gibt's dort nur gegen Aufpreis. GLS-Chef Back: „Die Kunden sollten sich von Anfang an überlegen, wohin ihr Paket geliefert werden soll.“ Anders sei die wegen des Onlinehandels steigende

Schnell was im Internet bestellen und dann ewig nicht beim Nachbarn abholen? Dem will die Post Abhilfe schaffen. Im September 2012 hatte GLS angefangen, den Kunden entgegenzukommen und den Liefertermin auf bis zu eine Stunde anzugeben. Auch andere Dienstleister haben längst auf das Paket-Wachstum reagiert: Sie kündigen den Lieferzeitraum an oder bieten dem Kunden die Wahl, wo sie ihre Sendung abholen wollen – beim Nachbarn oder im Paketshop beim Einzelhändler in der Nachbarschaft.

Ist das die Trendwende in der Paketdienstbranche?

Neben GLS überlegt auch Konkurrent DPD mit 4500 Paketshops in Deutschland, den Tür-zu-Tür-Service einzuschränken und stattdessen auf zentrale Liefer-Adressen zu setzen. „Wenn wir unser Netz an Paketshops wie geplant ausgebaut haben, werden wir darüber nachdenken, ob wir weniger Zustellversuche machen“, sagte DPD-Chef Arnold Schroven der „Welt“.

Marktführer DHL (mehr als 14 000 Paketshops) baut bereits seit Jahren ein Netz von mittlerweile 3500 Packstationen und Paketboxen auf und startete erst vor wenigen Wochen einen Testlauf für einen Paketkasten: Ein- und Zweifamilienhäuser im oberbayerischen Ingolstadt können sich einen überdimensionalen Briefkasten einrichten lassen, in dem die Pakete abgelegt werden können.

http://www.bild.de/geld/wirtschaft/paketdienste/holt-eure-pakete-doch-selber-ab-paketdienste-wollen-service-einschraenken-33347326.bild.html
 
linouge schrieb:
Gegen selbst abholen hätte ich überhaupt nichts, zumal ich das eh immer muss, weil ein arbeitender Mensch keine Pakete entgegennehmen kann.

Bei DHL /Deutscher Post hätte ich auch nichts dagegen bzw. ich nutze ja schon die Packstation. Bei allen anderen hätte ich aber was dagegen. Am schlimmsten ist ja eigentlich sogar noch UPS, die haben ihre Lager im Schnitt 20 Kilometer entfernt in der Pampa. Wobei ich ja sowieso nicht will, dass meine Waren mit den anderen Scheißdiensten verschickt werden.
 
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