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KT Urgs' Spieltagebuch - Dead Island

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Sonntag, 6. November 2011

Konnte mich heute endlich mal wieder zu einer kleinen Session durchringen. Lang scheint das Spiel nicht mehr zu sein. Ich lege es auch drauf an, schnell durchzukommen, flitze am mich mittlerweile anödenden Gegneraufkommen vorbei und lasse Nebenmissionen links liegen.

Es kann schon gut sein, dass die aufkommende Langeweile auch dadurch begründet ist, dass ich das Spiel nicht in einem Rutsch durchgespielt habe, wofür mir schlichtweg die Zeit gefehlt hat. Dennoch scheint mir das Gefängnis der langweiligste Teil des Spiels zu sein.

Nun ja, bald ist es ja vorbei. Nixdestotrotz will ich das Spiel zu guter letzt nicht schlecht reden. Trotz der am Ende stark abfallenden Motivationskurve, ist es für mich immer noch einer der großen Überraschungshits des Jahres 2011. Und gerade für jemanden wie mich, der es selten schafft, sich einem Spiel mehr als 30 Stunden zu widmen, ist das schon sehr zufriedenstellend, hier das Ende zu Gesicht zu bekommen. Aber noch ist es ja nicht soweit …

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Sonntag, 6. November 2011 (Teil 2)

So, das war's!
Der obligatorische, miese Endboss ist erledigt. Hat man ja oft, besonders in westlichen Spielen, dass der Endbosskampf ein vollkommen unbefriedigend dahingeschissenes Spielerlebnis bietet. Warum? Vermutlich, weil es statistisch erwiesen ist, dass das Ende des Spiels ohnehin nur noch ein geringer Prozentsatz der Käufer erleben. Also steckt man wohl die meiste Arbeit in die erste Hälfte des Spiels und nach hinten hin merkt man dann, das hier immer weniger kostbare Zeit und Arbeit investiert wurde.

So war es hier zumindest mal wieder. Der Boss ist so aggressiv, dass er im Grunde unschlagbar ist. Keine Taktik hilft hier zum Erfolg. Lediglich die Tatsache, dass er nach jedem Ableben seine angeschlagene Energieleiste nicht wieder zurückerlangt (im Gegensatz zum Spieler) ermöglicht einem die Bewältigung des Gegners. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis er umfällt. Danach bekommt man noch eine lieblose Sequenz zu sehen und dann ist es geschafft.

Ich für meinen Teil habe genug gesehen und werde das Spiel nie wieder anmachen. Dafür habe ich schon genug Zeit damit verbracht. Meinen Respekt gilt aber dennoch all jenen, die an dieser Stelle immer noch nicht genug haben und wirklich alles aus dem Spiel herausholen. Ich freu' mich da jetzt lieber auf die kommenden Spielehits der Wintersaison. Mir scheint's als wäre dies das bisher beste Jahr dieser Konsolengeneration! Und dazu hat auch Dead Island seinen kleinen aber feinen Beitrag geleistet.

Abschliessend meine beschämende Statistik!

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176 Tode? Meine Fresse :ugly: Und ich dachte schon, das meine 28 Tode sehr viel wären... ;)

Aber Respekt Urgs dass du es dennoch durchgespielt hast, obwohl es deutlich zu vernehmen war, dass das Spiel dir keine Motivation mehr gibt. :dhoch:

EDIT:

@Zerfikka

Zwei Dumme, ein Gedanke :lachweg:
 
@Urgs

Mich würde interessieren, was müsste laut deiner Meinung nach ein Nachfolger von dem Spiel "haben" damit du es dir kaufen würdest? Also was müsste es besser machen als Dead Island?
 
ich hab dead island bis zur stadt gespielt dann hab ich es verkauft. der grund war aber nicht weil die stadt so "schwer" oder schlecht war sondern eher das die motivation schon im ressort zu ende war. es war einfach immer das gleiche, keine spannung, einfach nichts. die gegner waren sehr leicht zu besiegen und konnten auch einfach umgangen werden. survival feeling war nie da. war für mich sehr enttäuschend da ich mir nach den vielen lobeshymnen auf verschiedenen seiten doch sehr viel erwartet habe.

oder es ist einfach nicht mein genre, keine ahnung.
 
Fanmake schrieb:
@Urgs

Mich würde interessieren, was müsste laut deiner Meinung nach ein Nachfolger von dem Spiel "haben" damit du es dir kaufen würdest? Also was müsste es besser machen als Dead Island?

Verbessert werden müsste meiner Meinung nach ganz dolle das Storytelling. Das müsste viel packender werden. Bedeutet: Mehr Energie in die Cutscenes stecken, die hier lieblos und völlig altbacken rüberkamen. Darüber hinaus müsste das Storytelling auch viel besser innerhalb des Spiels durch zeitgemäße, interaktive Szenen erweitert werden.

Ansonsten wünsche ich mir noch eine verbesserte Gegenervielfalt. Das Gameplay kann an vielen Stellen auch deutlich verbessert werden. Im Grunde kann das ganze Level- und Bastelsystem im nächsten Teil komplett über Bord geworfen und erneuert werden. Das würde mich überhaupt nicht stören.
 
Einerseits habe ich mir da gar nicht so ne Platte gemacht. Wenn man stirbt, stirbt man halt und wacht kurz darauf wieder vollgeladen auf. Anderseits, vielleicht hängts auch ein wenig vom gewählten Charakter ab? Meiner Tante ging relativ schnell die Luft aus, wenn sie gegen mehrere Gegner kämpfen musste. Da ist dann schnell vorbei.
 
Zerfikka schrieb:
Ihr alten Säcke solltet besser zu Rundenstrategie wechseln. :lol:

Wenn es davon was geben würde, gerne. Mir fehlt ohnehin ein aktuelles Battle Isle auf der Konsole :D

Ich habe ja auch eine dreistellige Todeszahl gehabt. Ehrlich gesagt, habe ich aber ab der Stadt nicht groß versucht Tod zu vermeiden. Dafür war der Anreiz zu überleben einfach zu gering und der Aufwand, sich Lebensenergie zu besorgen zu hoch. Ein langsames Wiederherstellen wie bei Sammy B wäre eigentlich bei allen Charakteren Pflicht.

Was man noch verbessern sollte: langsameres Mitleveln der Gegner (ich will auch einen Fortschritt sehen bei meinem Chara) wählbare Schwierigkeiten (damit sich Fikka und der Master nicht langweilen), Unterschiede bei SP und Coop (Schwierigkeit). Sonst nur allgemeines Finetuning, die Story selbst fand ich eigentlich auch ganz OK.
 
So hardcore wie der Master bin ich gar nicht :D , ich gebe dir sogar Recht in Bezug aufs Mitleveln der Gegner, das war mir ebenfalls zu stark ausgeprägt. Klar kann man die immer noch gut wegklatschen aber man fragt sich schon öfters wofür man eigentlich auflevelt. Zur Zeit zocke ich Two Worlds 2 und da sieht man, wie man es richtig macht, hab ich anfänglich noch harte und erbitterte Kämpfe gegen Riesenskorpione geführt, klatsche ich die nach 20 Spielstunden mit 2 Schlägen weg. Genau das hat mir bei DI etwas gefehlt.
 
Niemand ist so hardcore wie der Master :D

Trotzdem hätte man da locker drei Schwierigkeitsstufen einbauen können, das kann man bei dem Game doch perfekt über das Gegneraufkommen steuern. Das Gleiche beim Coop, zu Zweit ist es ein Kinderspiel. Da ist ja noch nicht mal großes Absprechen nötig.
 
Ich habs jetzt gestern auch endlich zu Ende gezockt, damit ich mich ganz Skyrim ergeben kann.

Es hat gleich mal einen Patch geladen, und der hat das Spiel deutlich verbessert, fand ich. Die Infizierten sind danach zwar immer noch nervig, aber lange nicht so wie vorher.
Das Gefängnis war ok, nur sind die menschlichen Gegner mit Schußwaffen einfach nur scheisse. Der Endkampf war für mich dafür aber unglaublich einfach. Ich hab einfach mit der elektrisch modifizierten Klinge auf ihn drauf gehauen, dann hat er 5 Sekunden lang unter STromstössen gezuckt, das hab ich 3, 4mal wiederholt, und dann war er schon Geschichte. Das Ganze dauerte keine 3minuten....

Ich bin bei ca. 25 Stunden Spieldauer 198mal gestorben...:D
 
Irgendwann hab ich es halt aufgegeben, mich darum zu sorgen. Man hat doch absolut Null Nachteile, wenn man stirbt. 7 Sekunden warten, und weiter gehts. Wieso sollte ich da besonders aufmerksam sein? Ich bin immer mitten rein in das Getümmel, und meine Xian Mei mit ihren kleinen Messern musste ja immer direkt auf den Mann bzw. Zombie. :D

Am Anfang hab ich Schläger auch geschnitten, bin sofort zurück gewichen, dann wieder einmal treffen, zurückweichen usw. Aber wie gesagt, wieso sollte ich das jedesmal so zeitraubend machen, wenn es eh keinen Unterschied macht? :?
 
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