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KT Urgs' Spieltagebuch - Dead Island

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wer es noch nicht gespielt hat und hier mit liest, dem ist schon klar das Er sich massiv selber spoilert, den Urgs beschreibt ja wirklich fast alles und bis jetzt schrieb Er nur über Akt 1.
 
Ganz spoilerfrei ist es natürlich nicht, aber alles schreibe ich auch nicht. Nur, was ich halt erwähnenswert finde. Aber klar, so ein Spieltagebuch richtet sich eher an Leute die es auch schon spielen oder bereits gespielt haben.
 
Urgs schrieb:
Ganz spoilerfrei ist es natürlich nicht, aber alles schreibe ich auch nicht. Nur, was ich halt erwähnenswert finde. Aber klar, so ein Spieltagebuch richtet sich eher an Leute die es auch schon spielen oder bereits gespielt haben.

Ich finde es auch Klasse, nur lesen hier eben viele mit die sich für das Spiel interessieren und es eben noch nicht haben und das nimmt schon eine ganze Menge vorweg. Ich wollt nur noch mal darauf hinweisen, im Endeffekt muß es ja jeder selber entscheiden!

Na schon weiter gezockt? :popcorn:
 
Master-Dan schrieb:
Wer es noch nicht gespielt hat und hier mit liest, dem ist schon klar das Er sich massiv selber spoilert, den Urgs beschreibt ja wirklich fast alles und bis jetzt schrieb Er nur über Akt 1.

Ach, dat geht schon, jeden Abend saufen und dann weiß man eh nicht mehr was er geschrieben hat. Ich weiß es sogar ohne Saufen nicht mehr. :lol:
 
Freitag, 16. September 2011

Mittlerweile bin ich in der berüchtigten Stadt angekommen. Vielleicht ändert sich das noch, aber bisher kommt mir der Schwierigkeitsgrad darin nicht sonderlich hoch oder gar unfair vor. Meine Waffen sind recht stark und vor mehreren Zombies, die gleichzeitig angreifen, findet man meist gute Deckung auf Autodächern.

Die Atmosphäre ist dagegen großartig, unheimlich dicht und eine deutliche Steigerung gegenüber dem Ressort. Die verwinkelten kleinen und großen Strassen sind mit viel Liebe zum Detail designt worden. Man durchquert diese ramponierte Stadt und kann sich die schrecklichen Szenen förmlich ausmalen, die sich hier abgespielt haben müssen, als die Seuche ausbrach. Wer schon immer heimlich von der Zombie-Apokalypse geträumt hat, der wird hier glücklich!

Abwechslung bietet das Spiel nun auch beim Wetter. Gelegentlich zieht es sich zu und es fängt sogar an zu regnen. Okay, von 'nem richtig schönen, animationstechnisch aufwendigen Regen ist das hier noch weit entfernt, aber immerhin strahlt nicht mehr permanent die Sonne. Tag- und Nachtwechsel hat das Spiel ja bisher nicht geboten, was ich fast ein wenig schade finde, auch wenn die Gegner nachts wahrscheinlich noch gefährlicher sein würden. Dafür sind nun auch menschliche Gegner hinzugekommen. Kriminelle, die ihren Vorteil aus der entstandenen Anarchie schlagen wollen, lieferten sich mit mir eine Schießerei. Besonders gut gemacht sind diese Gefechte nicht, aber man kann sich darauf einspielen und dann sind sie eine nette Abwechslung zur ordinären Nahkampfmetzelei.

Mir scheint es so, als würde die Story nun straffer vorangetrieben. Man lernt schnell die verschiedenen Gruppen von Überlebenden in der Stadt kennen und den daraus resultierenden Konflikt. Da bin ich schon gespannt, wie es nun weitergeht. Als letztes musste ich einen Weg durch die stimmungsvolle Kanalisation wählen, da sich der reiche Teil der Stadt vom ärmeren durch das Sprengen sämtlicher Zugangsbrücken isoliert hat, um die Seuche einzugrenzen. Was natürlich nichts gebracht hat und nun sitzen sie in der selbst gebauten Falle. Nett! :D

Seltsam unlogisch ist dagegen eine der Zwischensequenzen gewesen, in der die Vierergruppe (obwohl man ja eigentlich immer allein unterwegs ist) mit einer Frau über Funk redet, die wiederum im Truck sitzt und alle Überlebenden mit Essen versorgen möchte. Wer war die Frau? Sie schien mir diejenige zu sein, mit der ich in der Stadt ankam. Aber die müsste eigentlich in der Kirche sitzen. Das sie in irgendeiner Weise aktiv wird, davon war vorher keine Rede.

Wie auch immer, meine Faszination für dieses Spiel ist bisher ungebrochen und ich freue mich schon auf heute Abend!

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Samstag, 17. September 2011


Wahnsinn! Gut 19 Spielstunden auf'm Buckel und immer noch nicht müde oder gar satt von der Zombie-Metzelei! Auch wenn eine richtige Story im Grunde gar nicht vorhanden ist, oder überwiegend nur auf den Auftragspapieren besteht, streut das Spiel immer wieder ungeheuer atmosphärische Momente ein.

Viele der Kritikpunkte kann ich bisher kaum nachvollziehen, oder ich lege ihnen vielleicht nicht so viel Gewicht bei. Beispielsweise das oft kritisierte Speichersystem. Bis auf wenige Male, bin ich eigentlich immer recht nah am Ort des Todes wiederbelebt worden. Auch die bisher erledigten Gegner waren immer noch tot und sogar bereits verletzte Gegner behielten ihre dezimierte Lebensanzeige.

Das zu schnelle Respawnen der Gegner fiel mir eigentlich nur im ersten Akt auf der Tankstelle auf. Seitdem ist das auch kein Problem mehr gewesen.

Stichwort unfaire Kämpfe und Gegnermassen. Auch so etwas habe ich bisher immer noch nicht erlebt. Ich bin meinen Gegnern waffentechnisch überlegen, trickse sie locker aus und wenn es brenzlig wird, ziehe ich die Rage-Knarre und ballere alles über den Haufen. Mittlerweile habe ich beim sofortigen Enthaupten von Infizierten, die auf mich zu gerannt kommen, eine Trefferquote von 70-80%.

Bisher hatte ich keine einzige Stelle, an der ich frustriert festhing, es spielt sich flüssig und es geht kontinuierlich vorwärts.

Nee, also bisher bin ich mehr als zufrieden. Das Spiel ist ein heißer Anwärter auf mein persönliches GotY 2011! Aber gut, ich will den Tag lieber nicht vor dem Abend loben ...

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22. September 2011

Nun ist es wieder passiert! Die Zeit rennt mir davon und ich komme seltener zum spielen. Gleichzeitig wirft mich das Spiel mit allerlei Sidequests zu, die ich alle auch liebend gerne abarbeiten möchte. Denn trotz des oft kritisierten Briefträger-Touchs, mag ich diese Missionen. Klar, mehr als von A nach B zu laufen, ist es meist nicht. Ich suche Asthma-Sprays, klebe Plakate, säubere Friedhöfe oder suche nach infizierten Angehörigen, um ihr Leid zu beenden. Was diese simplen Missionen nun trotzdem so spannend macht, ist die Tatsache, dass sie perfekt mit der Erkundung der verschiedenen Gebiete verschmelzen. Denn im Gegensatz zu einem GTA kann man hier halt nur schlecht durch die Gegend spazieren und sich alles in Ruhe anzuschauen. Hier gehört es dazu, als Gehetzter, ums Überleben kämpfender unterwegs zu sein. Keine Frage, Deal Island ist vor allem ein Stimmungsspiel.

Nun ist es leider so, dass ich unter der Woche wenig Zeit zum Spielen hatte. Am Wochenende werde ich sogar das ganze Wochenende mit dem Rad an der Spree entlangfahren und überhaupt nicht zum Spielen kommen. Aber so schlimm ist das vielleicht auch nicht. So habe ich länger etwas von dem Spiel. :-D

Heute habe ich zum ersten Mal zufällig den abgesperrten und berüchtigten Quarantänebereich gefunden. Wow, das hat mich beeindruckt, obwohl das ja nur eine Absperrung war, die ich über einen Turm überqueren konnte. Doch das besonders laute Schreien und Stöhnen liess mich die gefährliche Besonderheit dieses Ortes erahnen. Dort angekommen, warteten sehr viele, hochaggressive Zombies auf mich. Ich versuchte mich auf ein Auto zu retten, aber eine Infizierte schaffte es dort rauf und riss mich in Stücke. Glücklicherweise respawnte ich wieder ausserhalb der Trennwand. Ich widmete mich wieder meiner Mission und ließ den Quarantänebereich erstmal links liegen. Doch jetzt wo ich weiß wo er ist, werde ich sicherlich immer mal wieder versuchen, ihm seine Geheimnisse zu entlocken …

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Muss auch mal sein! :D
Hatte heute gar nicht vor, was zu schreiben. Wobei die Session bis zum Freeze echt nett war. Schlachte mich von Wohnung zu Wohnung, um dort irgendwelche Leute zu suchen.
 
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